Klarlack richtig auftragen

hlzbt

ww-robinie
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wie jede andere Ziehklinge. Nur der "Schnittwinkel" des Grates ist nicht so aggressiv.
Ok, danke. Klar arbeite ich auch jede Klinge anders aus.
Decklack hält auch auf einem komplett glatten Grundlack. Die Lösungsmittel des Decklacks lösen den Grundlack an und dadurch entsteht Haftung.
Hmm, bei 2k ist es so, klar. Bei klassischen 1k-[Öl]Lacken, das erzählten mir damals unsere Altvorderen, würde es nicht funktionieren; da habe ich nicht experimentiert bzw. schlechte Erfahrungen gemacht (was aber ggf. auch am nicht ausreichend gesäuberten Untergrund gelegen haben kann).
 

derdad

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Ich bin auch von modernen Lacksystemen ausgegangen. Und Möbelbau. 1K Öllacke (nicht Öle) sind im Möbelbau Sonderanwendungen.
LG Gerhard
 

derdad

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Die verschiedenen Erfahrungen sind immer interessant. Ich bevorzuge z.B. die dünneren Zieklingen beim Arbeiten am Holz, weil ich sie einfacher mit den Daumen biegen kann und dadurch mehr Druck ausüben kann. Die seitlichen Kanten runde ich bei beiden ab. So wie bei Hobeleisen. Ich hab auch bei der Arbeit auf lackierten Flächen immer einen Grat angezogen. Aber einen sehr kleinen.
LG Gerhard
 

Martin45

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Im Moment sind so einige Pollen und Staub draussen unterwegs.
Ansonsten:
War es beim 2. Auftrag eine neue Rolle oder die vom 1. Auftrag? Wenn man die Rollen oder Pinsel nur reinigt und nochmsl verwendet, können da schonmal Reste drin bleiben, die sich bei der nächsten Benutzung sehr unschön als mehr oder minder grobe "Brösel" bemerkbar machen.
 

Todde

ww-esche
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Hallo zusammen,
Danke für die vielen Gedanken und Ideen, auf die Ziehklinge wäre ich nicht gekommen. Stahlwolle ist ja vom Prinzip ähnlich (metallischer Grat), oder?
Die Oberfläche war rauer als nach dem Schleifen, daher rauer als erwartet. Pollen etc könnte sein, die Rolle war jeweils neu.
Grüße
Todde
 

kberg10

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Mit den Rollen erlebst du regelmäßig ein Wunder. Entweder Fusel oder sie lösen sich auf. Ich werde wieder meine Pistole in die Hand nehmen, zumindest beim letzten Auftrag.
 

magmog

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Hallo zusammen,
ich habe die Tage eine Kiste aus Multiplex augearbeitet (fein geschliffen und lackiert).
Dafür habe ich einen Acrylharz-Klarlack in seidenmatt verwendet. Kurz zu den erfolgten Schritten:

  • Schleifen (80-120-150), zwischendurch feucht abgewischt und die aufgestellten Fasern nochmal geschliffen
  • 1. Lackschicht: Klarlack etwas verdünnt und mit Schaumrolle aufgetragen
  • Komplett durchtrocknen gelassen, dann ganz fein überschliffen (240er, von Hand), Lackstaub trocken abgewischt / abgesaugt
  • 2. Lackschicht mit Schaumrolle aufgetragen
  • sieht schon ganz gut aus, die Oberfläche fühlt sich aber geringfügig rauer an, als vor dem 2. Anstrich
Daher meine Frage:
Wie geht man mit der lackierten Oberfläche jetzt um? Nochmal fein überschleifen (von Hand, ggf. mit Schleifvlies)?
Einfach so lassen?
Muss nicht perfekt werden, aber eine etwas glattere Oberfläche fände ich schon gut bei dem Arbeitsaufwand...

Danke!
Gruß, Todde


ist ja gut und schon, aber Acrylharz-Klarlack ist ein weiter Begriff.
Je nach Hersteller und Anwendung können unterschiedlichste Lösemittel und Hilfsstoffe
eingesetzt und verschiedene Viskositäten eingestellt werden, entsprechend
sind die technischen Vorgaben zu beachten.
 

wirdelprumpft

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Gibt genug Shops die die Rolle an jedermann verkaufen.
DD Lack funktioniert begrenzt. Nach einiger Zeit quillt die Walze leicht auf. Aber das dauert schon ne halbe Stunde oder so.
 
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