Kantholz aus Holzscheit ohne Maschine

idasenpop

ww-ulme
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Hallo zusammen,

wie würdet ihr denn vorgehen, wenn ihr ohne Maschinen aus einem Holzscheit ein abgerichtetes Kantholz gewinnen möchtet?
Mit welchem Handwerkzeug startet man am besten?
 

cebewee

ww-buche
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Je nachdem wie viel weg muss: zunächst grob zusägen, dann hobeln. Ggfs. zunächst ein Schrupphobel fürs Grobe, dann was was feineres.

Von welchen Dimensionen reden wir hier?
 

IngoS

ww-robinie
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Die Ausgangscheite sind ca. 50cm lang und dann so 15 bis 20cm breit und hoch. Feuchte kann ich nicht messen. Holzart ist Birke und Kiefer. Wäre da nicht vielleicht auch ein Zugmesser gut?
Hallo,

Zugmesser ist grundsätzlich gut, wenn du eine gute Spannmöglichkeit für das Werkstück hast. Zugbank ist da das Zauberwort, damit lässt sich dann viel machen.
Erstmal bin ich beim scharfen Beil zum grob zurichten.
Und was schon angesprochen wurde, die gewünschte Kontur aufzeichnen.
Alles Weitere richtet sich danach, was daraus werden soll, bzw. Wie genau gearbeitet werden muss.
Da wären ein paar zusätzliche Infos hilfreich.

Gruß Ingo
 

idasenpop

ww-ulme
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Und wie groß soll das Kantholz werden? Wofür wird es gebraucht? Wie viele?
Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, ich sehe nur diesen großen Stapel vor mir und frage mich ob ich aus den schönen Stücken nicht ein kleines Möbel bauen kann. Der Weg und neue Erkenntnisse sind das eigentliche Ziel. Zeitvertreib an der frischen Luft.

Danke auch Ingo für die Info zum Zugmesser!
 

idasenpop

ww-ulme
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Mit dem Beil funktioniert es schon wirklich gut, hatte das eher für Gröberes im Sinn.
Danke euch für die schnelle Beratung!
 

IngoS

ww-robinie
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Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, ich sehe nur diesen großen Stapel vor mir und frage mich ob ich aus den schönen Stücken nicht ein kleines Möbel bauen kann. Der Weg und neue Erkenntnisse sind das eigentliche Ziel. Zeitvertreib an der frischen Luft.
Wichtig, für kleine Werkstücke, dass das Rundholz längs mittig im Kern gespalten wird, am besten sogar Vierteln. Dadurch verhindert man erhebliche Rissbildung der einzelnen Teile. Dann langsam schattig und luftig trocknen.

Gruß Ingo
 

agnoeo

ww-robinie
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Wenn das frisch ist bin ich bei Beil und Ziehmesser zu Anfang. Trocken ist beides doch recht mühsam, da greife ich eher zum Schrupphobel und Schlichthobel.

Peter Follansbee hat zu dem Thema auch einiges in seinem Blog und auf YouTube, und paar Vimeo Bezahlvideos.
Paul Sellers und Christopher Schwarz haben mindestens ein Video zum Abrichten per Hand:



Ich habe mal ein kurzes Video zu Schrupp- und Schlichthobel gemacht, aber das war frische Kirsche, trocken wird das nicht ganz so leicht von der Hand gehen. Und scharf sollte das Werkzeug sein.


Gruß, David
 

idasenpop

ww-ulme
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wenn du eine gute Spannmöglichkeit für das Werkstück hast.
Das ist es wirklich, darum muss ich mich kümmern. Irgendeine Form von „Outdoor Hobelbank / Werkbank“ aus üblichen Fichtequerschnitten.

Wenn einer von euch schonmal etwas Gutes in die Richtige gesehen hat, freue ich mich natürlich über Tips, auch bezüglich Spannmöglichkeiten ohne Zange.

Schräg gestellte Beine sind wahrscheinlich gut und ne Zarge an der man das Werkstück festzwingen kann.
 

derdad

Moderator
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Beim Hobeln kleiner Teile benötigt man nur einen Anschlag. Für Kanten von Brettern etc. ist eine seitliche Spannvorrichtung vorteilhaft. Es lässt sich auch einiges mit Keilen spannen.
Wenn du mit den Reifmesser/Ziehmesser arbeitest nimmst du am besten eine "Hainzelbank"/Schnitzbank. Dafür gibt es viele Anleitungen im Netz. Schau auch mal unter Grünholzmöbel oder arbeiten mit Grünholz, da gibt es auch Vorschläge und Anleitungen.
Bei der Arbeit wie du sie machen möchtest sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
LG Gerhard
 
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