Kantenanleimmaschine Lange Maschinenbau

brubu

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Ja gut ich bin auch nicht so praxistauglich und mache Vieles anders. Es gibt in unserem Beruf auch viele Leute die mit gewissen Maschinen nicht zurecht kommen. Bei mir sind jeweils auch die Umstände schuld wenn etwas daneben geht.......
 

HobbyHolzwurmNRW

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Hebrock müsste der letzte Mist sein weil es davon Tausende gibt. Und Lange die besten weil man die nie findet.
Ich finde es eher anders rum. Wenn es viele gebrauchte gibt wurden viele verkauft. Und wenn sie nur wenige Jahre alt sind und aus diesem Jahr tausend stammen kann es darauf deuten das man zufrieden war und man die Maschine mal tausche auf ein neues Modell
 

Kunstbohrer

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Dann wäre also ein VW Golf oder ein Ford Focus jeweils ein schlechtes Auto.
Die sind Als junge gebrauchte wie Sand am Meer zu haben.

Um bei den Kam zu bleiben müsste die Holzher Streamer unterirdisch sein. Da sind durchgehend mindes 10 Stück am Markt. Ich bin mit meiner aber sehr zufrieden…
 

Bitzi

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Da wurden hier schon viele richtige Punkte angesprochen.
Am Ende gibt es bei Kantenanleimern nicht das eine perfekte System, sondern immer die Lösung, die zum jeweiligen Betrieb und zur tatsächlichen Arbeitsweise passt. Außerdem ist und bleibt die KAM nunmal DIE DIVA unter den Maschinen...

Wir haben in den letzten Jahren viele unterschiedliche Systeme begleitet, von klassischen Leimbecken über Düsenauftrag bis hin zu Airtec, Heißluft und PUR-Systemen. In der Praxis zeigt sich dabei ziemlich schnell, dass Marketing und Alltag oft zwei unterschiedliche Dinge sind.
Beim Thema PUR haben Düsensysteme definitiv Vorteile, gerade wenn häufig Farben oder Leime gewechselt werden. Auch der Anfahrwinkel ist oft besser. Gleichzeitig brauchen diese Systeme konsequente Pflege. Wer sauber arbeitet und regelmäßig reinigt, kann damit sehr gute Ergebnisse erzielen. Wer das vernachlässigt, bekommt früher oder später Probleme....unabhängig vom Hersteller.

Die glueBox ist technisch ebenfalls ein interessanter Ansatz und hat für bestimmte Betriebe sicher ihre Berechtigung. Trotzdem sollte man bei allen Systemen immer etwas hinter die Werbeaussagen schauen und sich ansehen, wie sich die Maschinen über Jahre im realen Einsatz verhalten.
Mein Fall wäre die Gluebox nicht, ist aber jedem selber überlassen :emoji_wink:

Beim Thema Gebrauchtmarkt sehen wir die Sache etwas differenzierter. Viele junge Gebrauchtmaschinen allein sind für uns noch kein klares Qualitätsmerkmal, weder positiv noch negativ. Man muss immer betrachten, wie viele Maschinen überhaupt verkauft wurden. Wenn ein Hersteller sehr hohe Stückzahlen am Markt hat, tauchen automatisch auch mehr gebrauchte Maschinen auf. Das alleine sagt noch wenig aus.

Viel interessanter finden wir den tatsächlichen Maschinenwert nach einigen Jahren. Genau dort sieht man oft recht deutlich, welche Hersteller und Konzepte sich langfristig bewähren. Gute Maschinen mit stabiler Technik, vernünftiger Verarbeitung und zuverlässigem Support halten ihren Wert meist erstaunlich gut. Andere verlieren dagegen relativ schnell deutlich an Marktwert. Das ist aus unserer Sicht häufig ein ehrlicherer Indikator für Qualität und Zufriedenheit im Alltag als reine Verkaufszahlen oder Marketingversprechen.

Am Ende muss eine Maschine nicht nur beim Kauf überzeugen, sondern auch viele Jahre später noch wirtschaftlich, zuverlässig und servicetechnisch sinnvoll sein.

Gruß Bitzi
 

HobbyHolzwurmNRW

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Wer sich die Gluebox mal sehr im Detail angeschaut und selbst damit gearbeitet hat wird feststellen, dass das System Sau gut ist!
Das Patent der Patronensysteme ist seit vielen Jahren frei.
Und nun fragt euch mal wieso das niemand nach macht?

Was aber klar ist - das System ist nichts für Betriebe die täglich PUR fahren. Dafür ist es zu teuer und nicht effektiv genug.
 
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Kunstbohrer

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Die Gluebox finde ich auch ziemlich gut. Nur müsste es die halt in den kleineren Maschinen zu vernünftigen Preisen erhältlich sein.
Für einen Industriebetrieb der sich eine F1000 Serie kauft weis ich nicht ob es da seine Vorteile ausspielen kann. Bei dem Durchsatz ist eine klassisches Leimbecken sicherli wirtschaftlicher zu betreiben. Teils kommen die großen Maschinen dann auch mit zwei Leimbecken für Weiß und einmal Transparent (gibts so z.B. von Ott)
 

brubu

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Das Patent der Patronensysteme ist seit vielen Jahren frei.
Das grundsätzliche System schon aber es wurde immer wieder verbessert, damit sind wohl die Verbesserungen geschützt. So kenne ich es von einem Schraubenhersteller. Wenn es anders ist oder gar kein Schutz mehr besteht bitte mitteilen.

Grosse Maschinen kenne ich eher mit PU und separatem Aufschmelzer, da gibt es keine Leimbecken mehr.
 

Kunstbohrer

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Die haben doch in letzter Zeit schon wieder eine Verbesserung am Gluejetsystem gemacht. Nun kann man die Düse ausschwenken zum Reinigen, damit die maschine nicht jedes mal ganz auf gefahren werden muss. Auch dieser Flachmetallschaber wird damit überflüssig.
Am Ergebnis ist nichts passier. Aber es wurde nun nochmal komfortable.
 

brubu

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Wenig wegschwenkbar war die Düse schon immer damit beim Durchspülen normal durch die Düse der Kleber nicht an die laufende Kettenbahn geraten ist. Spülknöpfe gab es lange auch nicht, die konnte man aber leicht selber einbauen. Früher musste man dafür mit einer Leiste den Endschalter betätigen.
 

Kunstbohrer

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Also bei meiner Streamer ist da garnichts schwenkbar. Und auf die Kettenplatten läuft da auch nichts.
Man muss nur den Stift vom Pneumatikzylinder ziehen und den Düsenverschluss öffnen.
Da das System permanent unter Druck steht, wird der Kleber ausgespühlt. Da muss ich also auch nichts an der Steuerung machen.
Reste werden dann noch mit dem Schaber in die darunterliegende Box geschoben.
 

brubu

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Ein bisschen federnd gelagert, bzw. etwas schwenkbar sollte die Düse aber sein sonst stimmt der Leimauftrag nicht wenn das Werkstück auch um sehr wenig nicht ganz an der Düse anliegt. Z.B. ungefügte Kanten an leicht krummen Teilen bei Rohspan. Den Leimablass an der Düse gab es früher nicht, der musste durch die geöffnete Düse gespült werden.
Das System dauernd unter Druck ist mir neu. Ich kenne es bei HH so, dass nur Druck gegeben wird wenn der Leimauftrag an das Werkstück erfolgt.
Daher musste der Druck separat geschaltet werden zum Spülen. Aber ev. wurde das geändert oder etwas gespart.
 

Kunstbohrer

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Ja genau, man öffnet bei meiner die Düse manuell und der druck der die Patrone gegen den Vorschmelzer drückt reicht um das System auszuspülen.
Möglicherweise lässt sich das System um 1-2mm bewegen. Das müsste ich mal prüfen.
An sich ist das System halt perfekt für so Kleinbetriebe und Einzelkämpfer wie mich. Da wird nur das Aufgeschmolzen was verbraucht wird. Putzen ist zwas nötig aber die 2min nehme ich mir gerne für immer frischen Leim. Und man kann mit nur einem System alle Farben und Leime verarbeiten.

Noch lieber wäre mir die Gluebox. Da könnte ich nahezu komplett auf EVA Kleber verzichten.
Aber das gibts noch nicht in der Preis- und Größenklasse.
 

wirdelprumpft

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F600 gibt es auch mit Gluebox aber der Preis wird dann schon heftig. Leimbecken kann man soviele kaufen wie man Geld hat. Meine wurde mit 2 ausgeliefert, was sich als praktisch herausgestellt hat. Eins mit weiß und eins mit transparent - PU mach ich nicht.
Die F600 ist recht kompakt gebaut.
 

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Die kann dafür wieder keine 8mm Kanten. Naja braucht man vlt auch nicht all zu oft. Mindestens 90% sind bei mir 1mm ABS.
Preislich ist die dann eher eine Auriga oder noch mehr. Vom Maß her würd die bei mir auch passen.

Wenn man nur EVA fährt sind zwei kleine Leimbecken auch super. Ich hab aber im Standard schon fünf verschiedene Sorten … so viele Leimbecken gehen ziemlich ins Geld.
 

brubu

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Ich hab aber im Standard schon fünf verschiedene Sorten
Ich meinte du machst alles mit PU. Gibt es den farbig? Den brauch ich wohl nicht, wäre aber gut zu wissen, man weiss ja nie.
Massivholzkanten haben wir auch z.B. beim Überfurnieren und hinterher nachformatieren. Halt alte gut Art statt nur eine Furnierkante drum.
 

Kunstbohrer

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Ja, ich mach quasi alles mit PU. Weiß und Natur.
Aber für „zwischendurch mal schnell“hab ich noch EVA in Weiß, Natur und Schwarz da.
 

HobbyHolzwurmNRW

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Gluebox gibt es nur für die Tempora Serie F600. Also 50.000-60.000 Euro.

Wie @brubu schon sagt ist für regelmäßige PUR Verleimung ein Vorschmelzer Thema und dann gehört dazu auch eine Stickstoffbox oder ähnliches…

Das Patronensystem ist nicht schlecht, aber wie gesagt muss es wie alle anderen Varianten zur Bearbeitung und den Anwendungen passen.

Ich finde gerade beim Thema Kante darf man sich nicht zu schnell zu was überreden lassen was für einen selbst nicht passend ist.

Für mich gehört da 1 Stunde Kante anfahren beim Hersteller/Händler dazu. Und wer das nicht bietet ist sofort raus Ich will die Maschine selbst rüsten, umstellen und reinigen!
 

brubu

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für regelmäßige PUR Verleimung ein Vorschmelzer Thema
Und so als kleiner Hinweis, ein grosser Hersteller hat die Im Sonderangebot für 39K angeboten................

Bei den EVA Klebern darf man sich nicht täuschen lassen, früher war er gefüllt, dann ungefüllt, dann leicht gefüllt und jetzt wieder ungefüllt.
Transparent tönt gut, stimmt aber nicht ganz und auch eine PU Fuge sieht man bei den teuersten Maschinen. Ein Schmelzkleberfuge ist nie so dünn wie eine normale Leimfuge. Wichtig sind sehr scharfe Fügefräser.
 
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Kunstbohrer

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Und so als kleiner Hinweis, ein grosser Hersteller hat die Im Sonderangebot für 39K angeboten................
was meinst du damit?
Gluebox gibt es nur für die Tempora Serie F600. Also 50.000-60.000 Euro.!
Das kann ich mir nicht vorstellen das man zu dem Preis eine gesteuerte Maschine mit Gluebox bekommt…

, stimmt aber nicht ganz und auch eine PU Fuge sieht man bei den teuersten Maschinen. Ein Schmelzkleberfuge ist nie so dünn wie eine normale Leimfuge. Wichtig sind sehr scharfe Fügefräser.
dafür hält die PU kante mehr als die Laser, Airtronic usw. Außerdem kann man damit Streifenware auffahren. Das wird mit Laser schwierig.
Ich hatte noch keinen Kunden der sich so für die Fuge interessiert hätte, dass das nicht mit jeder normalen Maschine funktioniert hätte.
 
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