IMA MAW CNC Startschwierigkeiten

lemonvans

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Hallo zusammen,

ich freue mich, Teil des Forums zu sein und wollte mich kurz vorstellen.

Ich habe mich im Januar selbstständig gemacht und beschäftige mich mit Van-Ausbau sowie der Fertigung von Campingmodulen. Besonders interessieren mich praktische Lösungen, saubere Verarbeitung und der Austausch mit anderen, die ähnliche Projekte umsetzen.

Ich freue mich darauf, neue Ideen mitzunehmen, von euren Erfahrungen zu lernen und mit der Zeit auch eigene Projekte und Arbeiten zu zeigen.

Dass ich im CNC-Forum poste ist natürlich kein Zufall. Wir haben uns für die Fertigung unserer Module eine erschwingliche alte IMA MAW Kompakt 1000 CNC zugelegt. Als wir sie besichtigt haben lief sie problemlos. Durch Umbauarbeiten in unserer Halle und Verzögerungen im ganzen Ablauf stand sie jetzt ca. ein halbes Jahr rum. Der Anschluss war recht schnell erledigt, danach ergaben sich aber schon die ersten Probleme. Die Steuerung lief nicht, was auf eine defekte Platine zurückzuführen war, die Servo-Regler wurden wegen eines defekten Schützes nicht angesprochen, danach blockierte der Motor der Z-Achse und und und...
Nachdem wir jetzt einige Tage und Stunden mit der Maschine verbracht und auch viele Probleme schon gelöst haben, stehen wir nun vor einem Problem, auf das wir keine Antwort finden.
Die Steuerung geht an, Druckluft ist da, aber die Programme lassen sich nicht starten. Es fahren weder die Anschläge hoch, noch lässt sich ein Werkstück spannen bzw. macht die Maschine nicht die geringsten Anstalten loszufahren. Die Achsen haben wir versucht zu eichen. Wenn wir das eichen starten, fährt die Maschine zwar hin und her, bis man den Eichvorgang manuell abbricht, aber eine wirkliche Einstellung passiert da anscheinend nicht.

Wir verzweifeln daran langsam wirklich. Hatte jemand so ein (ähnliches) Problem schon einmal oder kennt die Maschine und weiß, wo man noch suchen könnte?
Die Steuerung ist eine Ferrocontrol 1.6, die im Jahr 2007 anscheinend schon mal aktualisiert wurde.
Ich bin für jeden Tip dankbar!


Viele Grüße

Dennis vom lemonvans-Team
 

wirdelprumpft

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meist fährt zuerst Z auf Nullpunkt, dann XY. Meist ist da ein Schalter auf den die Achse auffährt wird der überhaupt erreicht bzw gibt der ein Signal an die Steuerung? 2007 sollte man auf der Steuerung die Ein und Ausgänge finden.
Kann man die Achsen einzeln Eichen lassen?
Ich hatte mal eine CNC, die hatte Revolverwechsler und blieb minimal unterhalb des Z-Achsenschalters stehen, weil was verdreckt war. Da hat der Revolverwechsler sich endlos gedreht da im das Signal gefehlt hat was stop auslöst.
 

Kerstenk

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Die Steuerung geht an, Druckluft ist da, aber die Programme lassen sich nicht starten. Es fahren weder die Anschläge hoch, noch lässt sich ein Werkstück spannen bzw. macht die Maschine nicht die geringsten Anstalten loszufahren. Die Achsen haben wir versucht zu eichen. Wenn wir das eichen starten, fährt die Maschine zwar hin und her, bis man den Eichvorgang manuell abbricht, aber eine wirkliche Einstellung passiert da anscheinend nicht.
ich kenne die Maschine und Steuerung selbst nicht, hört sich für mich aber nach einem fehlen irgendeiner Sicherheitseinrichtung, Also Gitter/Matte usw. Ist die Maschine genau so wieder aufgebaut worden wie sie war. Der Fehler könnte auch durch eine schwache Speicherbatterie kommen oder ausgelöst worden sein.

Ich würde mich mal an den Hersteller wenden, wenn der nicht helfen kann der Steuerungshersteller, die bieten ja sogar Retrofit an, sollten also helfen können.
https://www.eckelmann.de/unternehmen/standorte/eckelmann-fcs/ die gehören nun zu Eckelmann AG
 

lemonvans

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@wirdelprumpft wir kommen gar nicht soweit, dass sie auf die Endanschläge fährt. Im Menü muss man einen Verfuhrweg von Punkt zu Punkt eingeben. Wenn wir einen Punkt eingeben, an dem der Endschalter erreicht würde kommt eine Fehlermeldung ,, Verfahrweg außerhalb Achse" oder so ähnlich. Einen Werkzeugwechsler hat die Maschine nicht. Sie fährt auch beim eichen nur jede Achse einzeln an, nachdem man Start der jeweiligen Achse drückt.

@ Kerstenk Die Maschine hatte beim Vorbesitzer keine Sicherheitseinrichtungen außer einen Laser, der aber immer schon abgeklemmt war.
Sollte wenn dort etwas nicht richtig ist nicht auch eigentlich die Steuerung sofort abschalten. wie zum Beispiel beim auslösen des Not-Aus?
Die Speicherbatterie werden wir nochmal überprüfen, danke! Der Hersteller der Maschine war MAW, die gibt es leider nicht mehr und bei IMA konnte man mir nicht helfen. Ich werde es aber mit euren Tips nochmal bei Eckelmann versuchen.

Bin trotzdem weiterhin über alle Tips dankbar!
 

wirdelprumpft

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Zumindest x und y kann man von Hand auf die Endschalter schieben, dann Maschine einschalten und schauen was sie macht.
Steuerspannung ist da, damit sollte kein Sicherheitskreis aktiv sein.
Die Frage ist wie startet man den Referenzzyklus - einzelne Achsen starten wird vermutlich nicht zum Ziel führen.
 

wirdelprumpft

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Batterie, da wäre die Frage wie man die Sicher getauscht bekommt, ich hab da im Hinterkopf das die Maschine an sein sollte
weil sich sonst der Eprom-Speicher löschen kann aber das war ne Maschine bj 1993.
 

lemonvans

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Die Achsen haben wir von Hand schon mehrfach auf den Endschalter geschoben. Die Positionsanzeige an der Maschine ändert sich zwar, also müssten die Motoren ja eine Rückmeldung zur Steuerung geben, aber es löst das Problem nicht. Es gibt auch außer dem Menü ,,eichen'' keine Möglichkeit eine Referenzfahrt durchzuführen. Die Maschine ist Baujahr 1996, also vielleicht wird das mit dem Eprom-Speciher bei uns auch zutreffen.
 

Kerstenk

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die Gefahr mit der Batterie, wenn die leer geht kann das Programm, oder anders, die Einstellungen hin sein. Das Wechseln dar nur unter Strom passieren, sollte in den Unterlagen aber stehen. Wenn nun die Batterie schon älter war und dann bei euch noch die Lagerzeit, dann könnte das der Fehler sein. Die müssen regelmäßig getauscht werden.
 

wirdelprumpft

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Die Steuerung muss ne Serviceebene haben - wenn man da keinen Zugriff drauf hat dürfte es schwierig werden herauszufinden ob der Speicher gelöscht ist oder nicht. Wenn gelöscht wird es spaßig, je nach dem ob es noch Disketten mit den Daten gibt oder nicht.
Schaltpläne vorhanden ?
 

lemonvans

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ich erkundige mich mal wie man bei der Maschine die Batterie wechselt. Wenn man das Maschinenprogramm schließt kommt man in eine Art PC-Programm (?). Da verlassen mich dann allerdings meine Computer-Kenntnisse. Es sind auf jeden Fall einige Verzeichnisse aufgelistet.
Disketten mit dem Programm haben wir nicht, sind auch nach unserer Recherche schwer bis gar nicht zu finden. Zum Glück haben wir einen Ordner mit zumindest den wichtigsten Schaltplänen. Wir versuchen erstmal das mit der Batterie.
 

Kerstenk

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ich habe hier eine Esseteam aus 99 die hatte einen Steuer PC auf dem die CADCAM Software drauf war und dann noch den Controller der die Maschine steuerte, dieser wurde dann aber über den PC gefüttert und gesteuert, da hatte ich ähnliche Probleme, die wollte auch nicht. Ich habe dann den Radikalen Weg gewählt und die Maschine auf Mach3 umgerüstet. Hauptgrund, das war auch ein Exot (Albatros hier die Steuerung) und es gab keine CAM Software um DXF, oder ähnliches einzulesen.

Ich bin dann noch an eine an eine SCM Record 121 aus 2002 gekommen, auch da, ein Win Rechner und ein Controller, vom System her wie oben aufgebaut. Da wäre eine DXF Übergabe machbar, aber auch die Steuerung musste dran glauben.

Ob nun ältere Maschinen da ein DOS drunter haben, weis ich nicht, kann man denn die SW schliessen?
 

lemonvans

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Über einen Retrofit haben wir am Anfang auch nachgedacht, genau weil DXF von der alten IMA Software nicht gelesen werden können.
Unser Nachbar im Industriegebiet ist auf so etwas spezialisiert, meinte aber, dass das bei der Maschine sehr zeitaufwändig und dementsprechend teuer wäre. Hinzu kommt, dass wir in Serie fertigen und immer die gleichen Programme abfahren. Die Eingabe der Programme direkt an der Maschine ist zudem super einfach und schnell gemacht, deshalb haben wir uns (erstmal) dagegen entschieden. Darf ich fragen wie kompliziert der Umbau bei dir war und was alles getauscht werden musste?
Und was genau meinst du mit SW?
 

Kerstenk

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SW= Software

Der Umbau, Grundsätzlich kann man alles umbauen, ist eben eine Frage des Aufwandes, ja nach System.
Ich habe den Controller rausgeworfen, der ist für die Bewegung und Steuerung der Maschine zuständig, bei den meisten Maschinen arbeitet der Offline, also er bekommt die gesamten Daten, die er braucht und arbeitet sie ab, man kann währenddessen von aussen kaum eingreifen. Ich habe Mach3 verbaut, die Software hat die Kontrolle über die Maschine in Echtzeit, ist auch nur die Steuerung, gefüttert wird sie mit dem G-Code, den man mit einem beliebigen Programm erstellen kann, hier gibt es alle Preisklassen, von 50-20.000 Euro.

Das hat vor und Nachteile, Vorteil, man ist extrem flexibel mit dem was man machen kann und ist nicht Beschränkungen der Hersteller unterlegen.
Nachteil, man muss sich auch um alles kümmern, die Steuerung machts nicht von sich aus, nur das was man ihr sagt.

Ich mache auch Serienfertigung aber eben sehr viel verschiedene Bauteile, durch das Flexible System, bin ich nicht auf das angewiesen was die Steuerung mir bietet.

XYZ und eine Spindel, ist der Aufwand überschaubar, ich habe die Original Servomotoren drinnen gelassen, auch den Leistungsteil für die Spindeln. Aufwendig wird es, wenn man dann noch alle Bohrspindeln, 17 sind es bei mir, Sägeaggregat und zwei weitere Spindeln betreiben will. Es gibt dafür ein paar Systeme die man nutzen kann. Lässt man es machen, wird es teuer, denn die Anpassungen in der Software ist sehr zeitaufwendig, wenn später alles Fehlerfrei sein soll, also Fehlbedienung weitgehend ausgeschlossen, war bei mir sehr aufwendig.
Habe es selber gemacht, bedarf aber ein paar Vorkenntnisse und viel Geduld :emoji_slight_smile:

Bin zur Zeit mal wieder an einer Maschine, hier wird aus zwei Maschinen, eine gebaut, genau wieder das selbe System, es geht um Flexibilität da ich nicht weis was an Auftragen in der Zukunft alles kommt, ich mache teils Lohnfertigung, Bereich Massivholz.
 

lemonvans

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Ah :emoji_grin: Ja, die Ima Software bzw. Ferrocontrol lässt sich schließen.Dann kommt man in eine Art Setup-Programm. Ich mache davon morgen mal Fotos und lade sie hier hoch. Das mit dem Umbau klingt tatsächlich danach, als würde es unseren aktuellen Wissensstand übersteigen. Die Maschine hat um die 20-25 Bohraggregate, Sägeaggregat und 2 Frässpindeln. Mit dem was die Maschine von Werk aus bietet kommen wir für unsere Produktion mehr als klar. Deshalb würde ich jetzt erstmal probieren die Batterie zu tauschen und dann mal testen, was die Maschine macht. Ich werde berichten!
 

wirdelprumpft

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Im Zeitalter von KI
Claude ist echt leistungsstark im Programmierbereich. Mit Screenshots kommt man da relativ schnell weiter, könnte reichen damit man weis ob das ein Setup-Programm ist oder was anderes.
DXF kann die KI lesen und ich könnte mir vorstellen das sie damit Programme erzeugen kann. Dazu müsste man nur Beispielprogramme füttern. Wenn man das im ProjektChat mach, erstellt die Ki auf Anweisung Projektnotizen mit den Erkenntnissen, d.h die lern aus Fehlern und wiederholt die nicht. Ich hab die seit 10 Tagen im Einsatz abartig was die mit den nötigen Infos funktionsfähig Programmieren kann. In meinem Fall Pytha-Generator in der Programmiersprache Lua und nicht nur ein Generator.
 

Kerstenk

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Im Zeitalter von KI
Claude ist echt leistungsstark im Programmierbereich. .....
das Problem ist nicht das schreiben, sondern die Programmbefehle zu kennen die der Controller braucht um auszuführen und wie es aussieht, gibt es für das System nicht allzuviel Informationen. War bei mir der Hauptgrund, das Bewegungsmuster bekommt man schnell raus, nicht aber die einzelnen Aggregate. Auch für die SCM und da war es einfacher, habe ich nicht alles gefunden, daher auch hier der umstieg.

Um noch mal auf die Umrüstung einzugehen, die einzelnen Bohrer usw anzusteuern ist kein Hexenwerk, ist im Grunde nur jeweils einem Ausgang zuzuweisen und der hat einen Namen, mit dem man ansteuern kann. Aber damit ist es extrem schwer einen fehlerfreien G-Code zu erstellen. Ich habe über 100 Macros geschrieben, in denen alle diese Fehlbedienungen ausgeschlossen werden, wenn ein Bohrer zum Einsatz kommt, das alle anderen und die Fräse/Säge aus dem Weg gefahren werden, um Bruch zu verhindern. Also wenn man eine Werkzeugnummer aufruft, das dann automatisch alle anderen sich zurückziehen, der Nullpunkt automatisch verschoben wird, also der Werkzeugnummer zugewiesen, oder das kein Werkzeughalter einfach ausgeworfen werden kann usw.
Das alles übernehmen die fertigen Systeme der Hersteller, macht die so teuer, ich habe hunderte Stunden damit verbracht, bis das alles so lief. Hat sich aber gelohnt, die Programmierung ist damit recht einfach geworden, ich muss all diese verschiedenen Positionen der Werkzeuge nicht im G-Code berücksichtigen, das macht die Maschine nun selbst.
 

wirdelprumpft

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Hier mal die Antwort von Claude
Ja, sowas kann ich – zumindest beim **Schreiben und Strukturieren von Mach3-Macros in VBScript**.

Was ich konkret helfen kann:

- Macros schreiben (Werkzeugwechsel-Logik, Nullpunkt-Verschiebung, Sicherheitsabfragen)
- Bestehende Macros analysieren und Fehler finden
- Logik aufbauen: „Wenn Werkzeug X aufgerufen → alle anderen fahren in Parkposition → Nullpunkt wird auf Werkzeug X gesetzt”
- Schutzroutinen: z.B. verhindern, dass ein Werkzeughalter ausgeworfen wird wenn Spindel läuft

Was ich **nicht** kann:

- Deine Maschine kennen (Achsen, Ausgänge, Positionen musst du mir nennen)
- Testen – das bleibt bei dir

meine nächste Frage
Kannst du sowas auch bei alter unbekannter Software also Maschine aus Jahr 2000 was benötigst du dafür?

Grundsätzlich ja – aber ich brauche ein paar Infos:
Was ich brauche:
1. Steuerungssoftware – wie heißt die? (Mach3, Fanuc, Sinumerik, oder irgendwas Proprietäres?)
2. Programmiersprache der Macros – VBScript, ISO-G-Code, Hersteller-eigene Sprache?
3. Was die Maschine kann – welche Achsen, welche Werkzeuge, welche Ein-/Ausgänge
4. Handbuch oder Dokumentation – wenn du sowas hast, wäre das Gold wert
Ohne das:
Wenn du mir einfach ein bestehendes Macro oder ein Stück G-Code zeigst, kann ich oft schon erkennen welches System dahintersteckt und was die Logik macht.
Hast du irgendwas Schriftliches von der Maschine – Handbuch, alten Code, Fehlerliste?

Darauf hab ich #14 gefüttert

Kurze Antwort: IMA / Ferrocontrol ist eine sehr alte, proprietäre Steuerung – da wird es schwierig.
Was ich kann:
∙ Fotos vom Setup-Programm analysieren
∙ Logik verstehen und erklären
∙ Wenn die Steuerung eigene Macro-Befehle hat und du mir Beispiele zeigst, kann ich helfen die zu verstehen oder anzupassen
Was realistisch schwierig ist:
∙ Ferrocontrol hat keine öffentliche Dokumentation – ich kenne die Befehle nicht auswendig
∙ Ohne Handbuch oder Code-Beispiele taste ich mich nur vor
Fazit: Zeig mir Fotos oder vorhandenen Code – dann sage ich dir ehrlich was möglich ist.

Mein Fazit:
Aus meinen bisherigen Erfahrungen aus der Pytha-Lua Programmierung würde ich sagen die KI kann das.
Natürlich ist Maschine schwieriger, weil sich Fehler in der Software sehr drastisch auswirken können.
Das herantasten hat die KI bei Pytha-Lua auch gemacht, hat manchmal viele Versuche benötigt aber am Ende waren die Generatoren funktionsfähig.
Wenn man nur die Wahl hat die Maschine teuer instandsetzen zu lassen oder zu verschrotten würde ich der KI ne Chance geben.
 

Kerstenk

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Mein Fazit:
Aus meinen bisherigen Erfahrungen aus der Pytha-Lua Programmierung würde ich sagen die KI kann das.
Natürlich ist Maschine schwieriger, weil sich Fehler in der Software sehr drastisch auswirken können.
Das herantasten hat die KI bei Pytha-Lua auch gemacht, hat manchmal viele Versuche benötigt aber am Ende waren die Generatoren funktionsfähig.
Wenn man nur die Wahl hat die Maschine teuer instandsetzen zu lassen oder zu verschrotten würde ich der KI ne Chance geben.
Nicht das Schreiben von Macros usw., ist das Problem, sondern das auslesen der einzelnen Funktionen, bzw. wie die Befehle heissen und unter welchen Bedingungen dürfen sie gemischt verwendet werden. Ich habe den NUM Controller der SCM Record 121 hier liegen, NUM ist ein bekannter Hersteller und man findest einiges. Aber für die Maschine ist eine abgewandelte Version im Einsatz. Die Standardbefehle sind kein Problem, da findet man Listen drüber, aber wie lauten die ganzen anderen, da wurde es dann schon schwierig, nichts zuverlässiges.
Aber über Ferrocontrol findet man nichts und die Maschine hat 20-25 Bohraggregate, Sägeaggregat und 2 Frässpindeln, da wird es dann richtig Lustig, wie muss man zB die Nullpunkt Geschichte machen, wie wird die verrechnet. Da sind endlos viele Fragen offen für einen sicheren Betrieb.

Es gibt nur zwei Wege, die original Steuerung kommt zum Laufen, vielleicht mit Hilfe des SW Herstellern, oder ein Umbau. KI fällt da komplett raus bei der ersten Version, die kann nach dem Umbau helfen, wenn alle Parameter vorliegen.
 

lemonvans

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Die Maschine hat keine klassischen Makros wie ich sie zum Beispiel von Homag kenne. Ebenfalls kein G-Code, sondern IMA eigenen Code.
Deshalb haben wir auch die Idee des Retrofits erstmal verworfen. Um z.B. eine Schrankseite mit Dübelbohrungen, Kontur fräsen und Flächenbohrungen direkt an der Maschine einzugeben brauche ich ca. 5min. Das würde zumindest erstmal funktionieren, da die Programme gespeichert und dann immer wieder gefräst werden. Man hat den Aufwand fürs eingeben dann nur einmal. Nachdem was ihr geschrieben habt, sehe ich es jetzt erstmal so, dass der Aufwand von hunderten Stunden in keinem Verhältnis zum späteren Nutzen steht (DXF laden).
Zumal ich davon selbst keine Ahnung habe und es machen lassen müsste. Ich habe gerade einmal das Bedienprogramm geschlossen und bin dann im unten angehängte Menü gelandet. Wie Kerstenk schon geschrieben hat, findet man über Ferrocontrol wirklich wenig Infos. Ich gehe nicht davon aus, dass mit den Infos aus dem recht kleinen Handbuch ein kompletter Umbau möglich ist.
Deshalb versuchen wir jetzt erstmal das mit der Batterie.
 

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lemonvans

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weiß zufällig jemand wo ich in dem Menü suchen muss, um einmal zu kontrollieren ob das Programm noch vollständig da ist? Oder ist es automatisch vollständig, solange ich die Bedieneroberfläche laden kann?
 

wirdelprumpft

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Claude hilft dir weiter einfach Bild laden +

Kannst du was zu Struktur des Programms sagen ist von Bildschirm einer CNC

Leider ist das vom Smartphone aus gruselig den gesamten Text der ki zu posten

Auszug
• bz_maw.exe – Hauptprogramm der Steuerung (1 MB, neueste Datei)

Nachtrag:

IMG_5459.jpeg IMG_5460.png
 
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Kerstenk

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Die Maschine hat keine klassischen Makros wie ich sie zum Beispiel von Homag kenne. Ebenfalls kein G-Code, sondern IMA eigenen Code.
ist ein Programm was auf MSDOS läuft, schau mal vielleicht gibt es da Service Programme die man aufrufen kann, wo man zB die Eingänge der Maschine. Das ist gegenüber Win Programmen meist recht einfach aufgebaut. vielleicht findet man darüber den Fehler warum die Maschine nicht will. Oder irgendwelche Hilfedateien.
Zur Batterie, wenn die Maschine DOS basiert ist, kann es sein das sie die Batterie nur braucht um den Referenzpunkt sich über das Ausschalten der Maschine raus sich zu merken. Denn die Einstellungen werden mit aller Wahrscheinlichkeit dann auf der Festplatte hinterlegt sein.

Es wird auch ein G code sein, oder anders, ein Koordinatensystem ähnlich G code. Vielleicht findet man auch fertige Programme die da hinterlegt sind, die mal auslesen, da kann man dann sehen wie der aufgebaut ist, dann kann man sehen was man damit anfangen kann wenn die Maschine wieder läuft.
 

lemonvans

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ERROR 0271: Check date and time settings Press <F1> to resume, <F2> to Setup

Dieser Fehler erscheint beim hochfahren der Maschine und ist laut Claude der CMOS-Batterie-leer Fehler. Also wird als nächstes ein Backup gemacht und die Batterie getauscht. Ich werde berichten!
 

Kerstenk

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ist das die Batterie der Maschine, oder es PC? Ich kenne das vom PC her das es da Probleme gibt wenn die leer ist und das Datum nicht stimmt. Also die am PC auch gleich wechseln.
 

lemonvans

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ich gehe davon aus, dass das die Batterie im PC ist. Ich habe zumindest im Schaltschrank nicht offensichtlich noch eine für die Maschine gefunden und ich wüsste nicht, wo die sonst sitzen sollte.
Folgendes ist mir heute noch aufgefallen:
Laut Schaltplan für SPS Karte IOT8 Ein-/Ausgänge sollte auf Klemme 15 kein Kabel sein. Dafür fehlte mir auf den Klemmen 17 (0V) ein Kabel. Ich habe das Kabel von Klemme 15 auf 17 gelegt. Das brachte keinerlei Veränderung. Dann ist mir aufgefallen, dass dort noch 2 Kabel versteckt waren, die Richtung SPS führten und in eine Art Sammelschiene gehen. Dazu finde ich in den Schaltplänen aber nichts. Kann mir jemand sagen, was das Bauteil macht und wie ich messen kann, ob die Kabel evtl. Eingänge oder Ausgänge sind? So wie ich mir das denke, wird ja die Spannung von der SPS ausgegeben, und nicht von dem Bauteil. Das würde heißen, ich kann an den beiden Kabeln nichts messen, oder?
 

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