Hallo zusammen,
ich stehe gerade vor dem Bau eines Hochbetts und würde gerne eure Meinung zu ein paar konstruktiven Details hören, bevor ich anfange.
Eckdaten:
Statik/Befestigung:
Das Bett steht an 4 Ecken auf Pfosten (Robinienstämme), die ich zur Aufnahme des Rahmens einnuten möchte (ähnlich wie auf dem angehängten Referenzbild). Ein Pfosten (mittig im Raum) reicht bis zur Decke (3.4m) und wird oben gegen die Sparren geschraubt. Die restlichen Pfosten sowie zwei Rahmenseiten werden zusätzlich an der Wand befestigt – allerdings nicht als tragende Verbindung, sondern als Sicherung gegen Verschieben/Kippen, da die Hauptlast über die 4 Pfosten abgetragen wird. Eine der Wände ist Thermoziegel - diese sind brüchiger - daher wollte ich dort ohnehin nicht auf die Wandverbindung als tragendes Element setzen.
Frage 1 - Eckverbindung des Rahmens:
Ich möchte hier keine sichtbaren Schlossschrauben haben. Meine Idee: Schlitz und Zapfen, verleimt, zusätzlich mit einem durchgebohrten Rundholzdübel (20mm) gesichert. Eine Domino habe ich zwar, aber nur eine 500er – die Lamellen sind mir für diesen Querschnitt (12×10cm) als alleinige Verbindung zu klein dimensioniert.
Gegen die Wand würde ich mit dem Zapfenschneider entsprechende Plugs machen.
Anstelle Dübel würde ich von Fischer den Injektionsmörtel plus Gewindestange verwenden. Damit habe ich schon im alten Haus gute Erfahrungen gemacht.
Was meint ihr – reicht Zapfen + Leim + Dübel für diese Dimension und Belastung, oder würdet ihr zusätzlich verstärken (z.B. mit von unten/innen eingedrehten Vollgewindeschrauben, die nicht sichtbar sind)?
Würdet ihr bei der Breite/Länge noch zwischen dem Rahmen weitere Verstrebung verwenden?
Frage 2 – Bodenauflage:
Die Multiplexplatte soll nicht direkt auf dem Rahmen aufliegen, sondern auf umlaufenden 40×40mm Kanthölzern, die ich innen an den Rahmen anbringe - oder ähnlich. Dafür wollte ich die Domino nutzen, um die Kanthölzer mit dem Rahmen zu verbinden – das passt von der Dimension her deutlich besser als bei der Eckverbindung.
Reicht Domino + Leim für diese Verbindung, oder würdet ihr die Kanthölzer zusätzlich verschrauben?
Frage 3 – Einnuten der Stämme:
Habt ihr Erfahrung mit dem Einnuten von Rundstämmen für eine Rahmenauflage? Wie tief würdet ihr den Nut wählen, und reicht die Nut allein als Sicherung, oder würdet ihr zusätzlich verschrauben/verdübeln, um seitliches Verrutschen zu verhindern?
Über Erfahrungswerte und Meinungen würde ich mich sehr freuen!
Hier ein Beispielhaftes Bild wie es sein könnte (die Stämme an der Wand fehlen hier)

ich stehe gerade vor dem Bau eines Hochbetts und würde gerne eure Meinung zu ein paar konstruktiven Details hören, bevor ich anfange.
Eckdaten:
- Liegefläche: 140 × 250 cm
- Höhe: 2,10 m
- Rahmenholz: Fichte Duo-Rahmenholz, keilgezinkt, 4-seitig gehobelt, 12×10 cm
- Boden: 21mm Multiplex (bereits vorhanden), mit Nuten für Matratzenbelüftung
Statik/Befestigung:
Das Bett steht an 4 Ecken auf Pfosten (Robinienstämme), die ich zur Aufnahme des Rahmens einnuten möchte (ähnlich wie auf dem angehängten Referenzbild). Ein Pfosten (mittig im Raum) reicht bis zur Decke (3.4m) und wird oben gegen die Sparren geschraubt. Die restlichen Pfosten sowie zwei Rahmenseiten werden zusätzlich an der Wand befestigt – allerdings nicht als tragende Verbindung, sondern als Sicherung gegen Verschieben/Kippen, da die Hauptlast über die 4 Pfosten abgetragen wird. Eine der Wände ist Thermoziegel - diese sind brüchiger - daher wollte ich dort ohnehin nicht auf die Wandverbindung als tragendes Element setzen.
Frage 1 - Eckverbindung des Rahmens:
Ich möchte hier keine sichtbaren Schlossschrauben haben. Meine Idee: Schlitz und Zapfen, verleimt, zusätzlich mit einem durchgebohrten Rundholzdübel (20mm) gesichert. Eine Domino habe ich zwar, aber nur eine 500er – die Lamellen sind mir für diesen Querschnitt (12×10cm) als alleinige Verbindung zu klein dimensioniert.
Gegen die Wand würde ich mit dem Zapfenschneider entsprechende Plugs machen.
Anstelle Dübel würde ich von Fischer den Injektionsmörtel plus Gewindestange verwenden. Damit habe ich schon im alten Haus gute Erfahrungen gemacht.
Was meint ihr – reicht Zapfen + Leim + Dübel für diese Dimension und Belastung, oder würdet ihr zusätzlich verstärken (z.B. mit von unten/innen eingedrehten Vollgewindeschrauben, die nicht sichtbar sind)?
Würdet ihr bei der Breite/Länge noch zwischen dem Rahmen weitere Verstrebung verwenden?
Frage 2 – Bodenauflage:
Die Multiplexplatte soll nicht direkt auf dem Rahmen aufliegen, sondern auf umlaufenden 40×40mm Kanthölzern, die ich innen an den Rahmen anbringe - oder ähnlich. Dafür wollte ich die Domino nutzen, um die Kanthölzer mit dem Rahmen zu verbinden – das passt von der Dimension her deutlich besser als bei der Eckverbindung.
Reicht Domino + Leim für diese Verbindung, oder würdet ihr die Kanthölzer zusätzlich verschrauben?
Frage 3 – Einnuten der Stämme:
Habt ihr Erfahrung mit dem Einnuten von Rundstämmen für eine Rahmenauflage? Wie tief würdet ihr den Nut wählen, und reicht die Nut allein als Sicherung, oder würdet ihr zusätzlich verschrauben/verdübeln, um seitliches Verrutschen zu verhindern?
Über Erfahrungswerte und Meinungen würde ich mich sehr freuen!
Hier ein Beispielhaftes Bild wie es sein könnte (die Stämme an der Wand fehlen hier)
