Ich krieg die Krise: Spaltkeile für Bosch Expert for Wood

Khartak

ww-robinie
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Hallo,

irgendwie bekomme ich langsam die Krise. ich schaue mir die schönen Bosch Expert for Wood Sägeblätter an und muss feststellen, dass die 254er alle nur eine Schnittbreite/Zahnbreite von 2,6mm haben. Es aber scheinbar keine 2,6mm Spaltkeile. Entweder nur 2,4 oder 2,8mm. Was ist das bitte für ein dämliches Zwischenmaß? Ich habe sehr gute Erfahrung mit den Sägeblättern gemacht (auf Kappsäge und Tauchsäge) und würde gerne auch für die TKS ein solches Blatt nutzen.

Oder könnte ich ein 2,8er Spaltkeil für ein 2,6er Sägeblatt nehmen? das wären ja pro Seite nur 0,1mm die der Keil dicker wäre. Ginge das noch?
 

Benston

ww-ahorn
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Nein, der Spaltkeil sollte leicht schmaler sein als die Zähne, aber etwas breiter als das Stammblatt. Bei den Expert for Wood, die glaube ich 2,6 mm Zähne und 1,8 mm Stammblatt haben, wäre also etwa 2,2 mm Spaltkeil ideal. 2,4 sollte aber auch gerade noch gehen. (Muss dann nur im Zweifel sehr genau eingestellt werden.)

Grüße
Ben
 

benben

ww-robinie
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Der Spaltkeil sollte dicker sein als der Blatt Körper, aber schmaler als die Zahnbreite. Bei dir ist also, wenn die Maße stimmen, ein 2,4mm Spaltkeil passend.

Edit: 2,2mm ist wohl ideal, das stimmt!

Gruss
Ben
 

schrauber-at-work

ww-robinie
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Also ich bin ja kein Profi aber der Spaltkeil sollte immer schmäler als die Zahnbreite allerdings breiter als das Stammblatt. Ich nutze auf meiner Ulmia JJW-Germany Sägeblätter mit 3,2mm zahnbreite und 2,4mm Stammblatt. Mein jetziger Spaltkeil (der originale war dünner) hat 2,5mm.

Bisher alles Problemlos. Ein Spaltkeil der breiter ist als der zahn macht meiner Meiung nach keinen Sinn! (je nach Holz ist dies nicht flexibel genung und klemmt!)

Schau doch mal bei JJW-Germany rein welche Blätter bei Dir passen, ich bin Preis- Leistungsmässig sehr zufrieden damit.

Dort gibt es Ø250x3,2mm, die habe ich auch im Einsatz. Passt dann auch wieder mit deinem Spaltkeil.

Gruß SAW
 

Khartak

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Häh?! Ich verstehe nun garnichts mehr. Ich dachte immer. Die Breite der Zähne ist maßgebend. Sprich Zähne sind 2,8 also muss der Keil auch so breit sein. Warum muss der Keil kleiner sein? Und warum ist die Stärke des Stammblattes (welches ja immer dünner ist als die Zähne, zumindest bei HM Blättern) relevant? Bitte um Erklärung. Habe da noch keine Erfahrung.
 

Khartak

ww-robinie
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Wenn der Schnitt doch 2,6 breit ist. Und der Spaltkeil jedoch dünner also 2,2. Wie kann er dann noch "spalten" bzw auseinanderhalten? Ich dachte das ist der Sinn eines Spaltkeils. 2,6-2,2 sind 0,4mm sprich 0,2mm auf jeder Seite, die das Werkstück wieder in das Sägeblatt reingeschoben werden könnten. Ich wollte mir ein Spaltkeil von Felder kaufen. Einen Euro Spaltkeil sprich mit dieser Aufnahme für die Abdeckhaube.

FELDER e-shop | EURO-Spaltkeil | online kaufen
 

Khartak

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Also ich bin ja kein Profi aber der Spaltkeil sollte immer schmäler als die Zahnbreite allerdings breiter als das Stammblatt. Ich nutze auf meiner Ulmia JJW-Germany Sägeblätter mit 3,2mm zahnbreite und 2,4mm Stammblatt. Mein jetziger Spaltkeil (der originale war dünner) hat 2,5mm.

Bisher alles Problemlos. Ein Spaltkeil der breiter ist als der zahn macht meiner Meiung nach keinen Sinn! (je nach Holz ist dies nicht flexibel genung und klemmt!)

Schau doch mal bei JJW-Germany rein welche Blätter bei Dir passen, ich bin Preis- Leistungsmässig sehr zufrieden damit.

Dort gibt es Ø250x3,2mm, die habe ich auch im Einsatz. Passt dann auch wieder mit deinem Spaltkeil.

Gruß SAW
Danke für den Hinweis der möglichen Klemmung! Ich habe heute meine Holzmann TS 250 400V bekommen und baue die nach der Arbeit auf. Freue mich bereits darauf. Meine erste richtige TKS. (mehr Budget habe ich nicht zur Verfügung, diese muss also für mein Hobby reichen)

Frage zum Durchzug. 3,2mm brauchen ja deutlich mehr Kraft als 2,6mm. Geht das noch auf einer 2000 Watt (S1) 3100 Watt (S6) gut durch?
 

BnafetS

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Frage zum Durchzug. 3,2mm brauchen ja deutlich mehr Kraft als 2,6mm.
Das kommt drauf an.
Ich hab auf der Kappsäge ein stumpfes Metabo-Blatt gegen ein scharfes Stehle (welches breitere Zähne hat) getauscht. So leicht ging der Schnitt mit dem Metabo-Blatt selbst im Neuzustand nicht und erst recht nicht, als es stumpf war :emoji_wink:.
Hatte mir da vorher auch Gedanken gemacht, aber ich denke wenn das Blatt scharf ist, ist die Blattdicke (Zahndicke) nicht ganz so wichtig.

Grüße
Stefan
 

pedder

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Häh?! Ich verstehe nun garnichts mehr. Ich dachte immer. Die Breite der Zähne ist maßgebend. Sprich Zähne sind 2,8 also muss der Keil auch so breit sein. Warum muss der Keil kleiner sein? Und warum ist die Stärke des Stammblattes (welches ja immer dünner ist als die Zähne, zumindest bei HM Blättern) relevant? Bitte um Erklärung. Habe da noch keine Erfahrung.
Der Spaltkeil soll nur das Holz hindern, das Stammblatt zu llemmen. Die Zähne klemmen nicht, die schneiden sich frei. Daher muss er stärker sein als das Stammblatt. Und er darf nicht stärker sein (lieber etwas dünner) als die Zähne, weil er sonst die Kerbe verstopfen würde.
 

Khartak

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Der Spaltkeil soll nur das Holz hindern, das Stammblatt zu lemmen. Die Zähne klemmen nicht, die schneiden sich frei. Daher muss er stärker sein als das Stammblatt. Und er darf nicht Stärker sein (lieber etwas dünner) als die Zähne, weil er sonst die Kerbe verstopfen würde.
Achsooo. Top Danke! :emoji_slight_smile:
 

schrauber-at-work

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Denke schon, meine Ulmia 1610 hat nur 1,1KW, kann locker 60-er Bohlen aus Eiche/Robinie/Buche auftrennen. Zum stehen oder auslösen des (von mir nachgerüsteten) Motorschutzschalters habe ich sie bisher nie bekommen. Vorher gibt es Brandspuren und qualmt :eek:
Grade bei Massivholz sind manchmal übelste Spannungen im Holz, da kommt es ab und an schon mal vor dass der Sägeschnitt "zu macht". Dann kommt er Spaltkeil zum tragen um nicht auf dem Stammblatt zu klemmen.

Bau deine Maschine mal auf, ich gehe davon aus da ist ein Sägeblatt dabei. Dort kannst ja messen wie breit der Zahn, das Stammblatt und der Spaltkeil ist und dich dann daran orientieren welches Sägeblatt Du dazu kaufst.

Stimme Stefan 100% zu: scharf muss es sein!
Beim JJW habe ich es schon geschafft beim wechseln des Blattes nen ordentlichen Schnitt in den Finger zu "zaubern". Habe es gar nicht gemerkt, bloß gesehen dass Blut tropft :rolleyes:emoji_frowning2:Bin zwar Mausschubser, habe aber schon ganz ordentlich Hornhaut).

Gruß SAW
 

Khartak

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Sägeblätter nach Frauen benannt. Zielgruppe? Männer ok... Sind die denn auch "rund" und leise? Habe mal gemessen. Billiges Metaboblatt (da konnte ich schon durch auflegen einer Lehre Ungenauigkeiten sehen) und eins von Expert for Wood aus Italien. Die sind sehr rund oder glatt oder wie auch immer. Messuhr schlägt vielleicht 10/100stel aus.
 

Khartak

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Auch wenn es vom Thema abweicht: Motorschutzschalter, kann ich den immer und überall nachrüsten? Wie muss man sich das vorstellen?

EDIT: Oder meinst du den Wiederanlaufschutz?
 

Komihaxu

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Frage zum Durchzug. 3,2mm brauchen ja deutlich mehr Kraft als 2,6mm. Geht das noch auf einer 2000 Watt (S1) 3100 Watt (S6) gut durch?
Klingt für den Anfänger etwas unlogisch, hilft aber massiv:
Wenn die Kraft nicht reicht, nimm ein Sägeblatt mit weniger Zähnen. Beim 250er Blatt 24 Zähne oder noch weniger.

Stimme Stefan 100% zu: scharf muss es sein!
Das gilt ja eh immer beim Holzwerkeln. Lieber ein Sägeblatt mehr kaufen und es früher zum Schärfdienst geben. Rumsägen auf stumpfen Blättern führt zu nichts.
 

falco

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Wenn die Kraft nicht reicht, nimm ein Sägeblatt mit weniger Zähnen. Beim 250er Blatt 24 Zähne oder noch weniger.
Kommt ja auch ein wenig auf das Einsatzgebiet an.

Massivholz 42 Zähne für Quer und 18 Zähne für Längsschnitt und das 42er für alles an Plattenmaterial, so ist das bei mir ebenfalls mit 250er Blatt und weniger Leistungsaufnahme. Läuft problemlos.
 

schrauber-at-work

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Auch wenn es vom Thema abweicht: Motorschutzschalter, kann ich den immer und überall nachrüsten? Wie muss man sich das vorstellen?

EDIT: Oder meinst du den Wiederanlaufschutz?
Moin, hab beides Nachgerüstet. Motorschutzschalter ist immer möglich. Muss halt zum Nennstrom des Motors passen (i.d.R. einstellbar in gewissen Bereichen).

Gruß SAW
 

Khartak

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Die Holzmann hat übrigens einen 2,4mm Spaltkeil bei 2,8mm Schnittbreite. Ich denke dann brauche ich keinen neuen Spaltkeil und kann getrost ein Bosch Expert for Wood Blatt einsetzen.
 

Khartak

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Also innerhalb deiner Säge richtig? Also nicht im Sicherungskasten/Hauptverteiler? Worauf muss ich achten, was bringt mir so ein Teil. Wäre dir sehr dankbar wenn du etwas weiter ausholen würdest. Ich würde mir dann evtl sowas auch einbauen. Ich denke mal bei Überlast wird der Motor rechtzeitig abgeschaltet. Wie erkennt das Teil denn eine Überlast?
 

schrauber-at-work

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Die Frage ist erstmal ist das bei Dir nötig?

Da Du ja einen neue Maschine hast sollte, meiner Meinung nach, ein thermischer Überlastschutz an Bord sein. Leider geht dazu nichts aus der Anleitung deiner Holzmann hervor. :confused:

Im Zweifel mal bei Holzmann direkt fragen ob die Maschine eine Wicklungsüberwachung mittels Bimetall o.ä. hat. :emoji_wink:

Bei älteren Maschinen (Motoren), meine Ulmia ist von 1968, Ist meist keine Wicklungsüberwachung per Bimetall in der Motor-Wicklung integriert, daher der externe Motorschutzschalter.

Da ich sowieso den Schalter umgebaut (Der alte hatte keinen "Wiederanlaufschutz") habe ich in dem Zug noch einen Motorschutzschalter nachgerüstet.

Der Motorschutzschalter kann auf Nennstrom des Motors eingestellt werden, wird dieser etwas länger überschritten löst der Motorschutzschalter aus um ein Durchbrennen der Wicklung, durch zu hohen Strom, zu vermeiden.

verbaut habe ich Ihn im Maschinenfuß (leicht zugänglich, Abdeckung ist mit einem "Schnapphaken" fixiert) in einem passenden Gehäuse. Sieht etwa so aus:



Quelle: elektrofachmarkt-online

Hatte ich noch rumliegen da ich solche Sachen meist aufhebe wenn irgendwo ne Maschine ausgeschlachtet wird (Auch Schütze, Motoren, Vakuumpumpe, Hydraulikaggregate, Zylinder [hydraulisch/pneumatisch], Hydromotre, Getriebe....lege ich zur Seite wenn nicht Schrott oder für mich unbrauchbar).

Gruß SAW

EDIT: Richtig, schützt den Motor vor Überlast. Frag aber erst mal bei Holzmann (siehe oben).
Im Fall darauf achten dass der von deiner Maschine benötigte Strom innerhalb des Einstellbereiches vom Schutzschalter liegt.
 

Khartak

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Hallo, ich muss meinen Thread noch mal ausgraben.
Ich habe mir nun bei mima.de einen Felder Spaltkeil bestellt mit einer Dicke von 2,4mm.
Folgende Szenarien stelle ich mir vor:
1. Sägeblatt 2,6mm/1,8mm (Schnitt/Stamm)
2. Sägeblatt 2,4mm/1,8mm (Schnitt/Stamm, neg. Spanwinkel von meiner Kappsäge)
3. Sägeblatt 3,2mm/2,2mm (Schnitt/Stamm, Best for Wood von Bosch/Freud)

Diese 3 Sägeblätter plane ich früher oder später mir anzuschaffen (Punkt 2 habe ich bereits und würde gerne auf die TKS nutzen). Aber wie sieht es mit dem Spaltkeil für das 2.4er Sägeblatt aus? Da wäre der Schnitt genauso breit wie das Sägeblatt. Geht das noch so gerade eben? Oder muss ich echt lieber den 2,0er Spaltkeil kaufen. Wie sieht es dann wieder mit den großen von Best for Wood aus? Die haben 3,2/2,2er Maße.

ich finde nur Spaltkeile von Felder mit den Maßen 2,0 2,4 und 2,8. Günstig ist so ein Spaltkeil auch nicht (gut mein Hobby auch nicht). Immerhin ist es ja Federstahl und bei Felder hoffentlich absolut gerade! :emoji_slight_smile:
 

herm

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Besorg dir doch Sägeblätter mit gleicher Stammdicke ... dann brauchst auch den Spaltkeil nicht immer neu einjustieren...negativer Spanwinkel an der FKS geht mal gar nicht ... außer du baust ein Katapult .... zumindest wäre es MIR zu gefährlich
 
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