Holz von Hand auftrennen?

spline

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Hallo Forum,

ich hab eine Frage zum Auftrennen (so nennt man das glaube ich) von einem dicken Brett zu mehreren dünneren.
Ich bekomme ein Brett nur in 40 mm Dicke, benötige aber nur 10 - 15 mm - dafür aber mehrere. Also kein Runterhobeln auf die benötigte Dicke, sonder sägen auf ca. 18 und dann hobeln.
Wie kann ich das von Hand am besten Auftrennen?
In den Zeitschriften machen die das immer mit einer Bandsäge. Ich hab aber keine.
Klar kann ich zum Schreiner gehen und fragen, aber ist ja auch der sportliche Ehrgeiz das selber zu machen.
Wie bekommt man das am Besten hin, dass das einigermassen gerade, also gleich dick wird?

Danke und Grüsse

Jürgen
 

civil engineer

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Hallo,

da wird neben einer geeigneten Säge, z. B. einer Gestellsäge mit einem Schlitzsägeblatt, nur üben, üben, üben helfen.

Gruß
Jochen

PS: Die Säge sollte gut geschärft und vor allem sauber geschränkt sein.
 

Tischler-Kalle

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Hallo,

hast Du eine Kreissäge? Oder gibt das Dein Maschinenpark nicht her?

Alles andere ist Quälerei!!!
 

spline

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Hallo,

Handkreissäge ist vorhanden. Aber eben nur 55mm Schnitttiefe. Und mit der HKS ist das ne ziemlich heikle Sache.
Wahrscheinlich geh ich doch zum Schreiner meines Vertrauens und frag den mal.
Gestellsäge hab ich zwar keine, aber könnt ich auch besorgen. Ich mach mir da etwas Sorgen, dass der Schnitt irgendwann schief wird und von den anvisierten 15 mm nur 8 übrig bleiben.

Grüsse

Jürgen
 

M_B

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wie breit ist denn dein Brett und welche Holzart? Was beim auftrennen passieren kann ist, dass die Teile so krumm werden, dass die gewünschte Stärke nicht mehr rauszuhobeln ist.
 

Tischler-Kalle

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Hallo,

ich dachte auch eher an eine Tisch- oder Formatkreissäge.
Damit Deine Finger alle dran bleiben, gehe doch besser zum Schreiner und lass es machen.
Das ganze von Hand auftrennen wird nicht groß von Erfolg gekrönt sein
 

dascello

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Nicht umsonst war "Sawyer" in England, den Niederlanden und anderswo ein Lernberuf. Die erste Sägemühle in England mit mechanisiertem Gatter wurde übrigens im 17. Jahrhundert von aufgebrachten Sawyern gestürmt und platt gemacht. Danach traute man sich nicht mehr an das Thema, die Weberaufstände in Mittelengland noch gut in Erinnerung habend. Erst Ende des 18. Jahrhunderts wagte man das wieder, u.a., weil die Importe konfektionierten Holzes aus den Niederlanden das inländische Geschäft verdarben.

Geh zum Schreiner, der soll das auf der Formatsäge machen.

Oder sind die Teile breiter als 28 cm?

Dann geht nur eine spezielle und sehr große Bandsäge, wie ich sie mal in einem Sägewerk in Mittenwald sah.


Gruß von sonnigen Rhein


Michael
 

WinfriedM

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Ich könnte mir vorstellen, dass folgendes funktioniert: Brett auf eine untergelegte Platte legen, an beiden Längskanten eine Leiste mit benötigter Dicke kleben (auf die Platte) und dann mit einer Japansäge (Kataba) durchsägen, wobei die Leisten als Führung dienen und die genaue Dicke halten. Mit einer Japansäge kommt man zudem recht schnell vorwärts. Trotzdem wird man danach wissen, was man getan hat - das Fitness-Studio braucht man für den Abend dann definitiv nicht mehr.
 
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