Hochwertiger Elektrohandhobel - Kaufberatung

murkl

ww-kastanie
Registriert
14. Oktober 2014
Beiträge
27
Ort
Weihersberg
Hallo Woodworker,

ich habe nun das Forum doch schon mehrfach durchsucht und komme auch keine passenden Einträge zu meinem Thema, daher erstelle ich jetzt mal ein neues Thema.

Was ich finden konnte ist, dass Elektrohobel nicht wirklich beliebt sind, entweder nehmen dies meisten einen manuellen Hobel oder einen Dickenhobel.

Dies hilft bei mir jedoch beides nicht, da ich Objekte aus dem ganzen Stamm machen will. Dass heisst erst mit der Motorsäge vorschneiden und dann mit dem Hobel (und hier Elektrohobel) gerade und eben machen.

Ich habe mir den blauen Bosch GHO 26-82 Elektrohobel gekauft, da ich bisher mit blauen Bosch Werkzeug immer gut gefahren bin.

Nachdem ich aber nun 3-4 Wochen intensiv damit gearbeitet habe, hat sich der Antriebsriemen gelöst und das Plastikgehäuse abgescheuert und zudem habe ich bei der Recherche noch herausgefunden, dass die Sohle nicht 100% plan ist und ich habe mich immer gewundert, warum immer eine Kante stehen bleibt :confused:

Ich habe diesen nun reklamiert und hoffe auch Geld zurück, da die Probleme auch schon durch Amazon Rezessionen bekannt sind (hätte ich vorher lesen sollen).

Ich brauche dringend ein Ersatzgerät. Ich habe (auch durch Amazon Rezession) gelesen, dass der nächsthöhere Bosch Hobel GHO 40-82 das Problem mit der planen Sohle nicht haben soll, aber hinsichtlich Antrieb sieht der gleich aus und das war ja mein eigentliches Problem. Durch dieses Forum bin ich auf den Makita Dickenhobel 2012 gekommen und habe gesehen, dass Makita auch be "normalen" Hobeln nur sehr gute Bewertungen hat. Daher bin ich auf den MAKITA KP0810J gekommen.

Nun die Frage ans Forum: Habe ihr Elektrohobel im Einsatz und welchen könntet ihr mir empfehlen?

Sollte schon bessere Qualität sein aber die Kostengrenze liegt so Richtung 300€. Den Festool habe ich angesehen und der hat ja eine vernichtende Rezession bei Amazon, die auch absolut plausibel klingt also hier ist Festool anscheinend ausnahmsweise mal nicht das Beste was es gibt.

Vielen Dank schon mal für eure Vorschläge.

Schönen Tag noch.
 

Holzrad09

ww-robinie
Registriert
3. Februar 2015
Beiträge
8.106
Ort
vom Lande
Hallo
Ich bin jahrelang mit dem AEG HB 750 mit 102 mm breite und HM Wendemessern gut gefahren, er ließ sich gut einstellen und machte auch sonst keine Probleme, war halt etwas schwerer ( noch das blaue Gerät aus Winnenden), über die Qualität der neueren orangen Modelle kann Ich nichts sagen.
mfg
 

rafikus

ww-robinie
Registriert
26. Juni 2007
Beiträge
3.365
Ort
Ruhrgebiet
Hallo,

man kann diese Teile tatsächlich nur begrenzt benutzen.
Da ich aber ab und zu eben doch sowas brauche, und zur Zeit nur ein Billigteil habe, habe ich mich schon nach etwas neuem umgeschaut.
Nun bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass es ein Makita werden sollte. Es muss aber ein Modell sein, bei dem man die großen HSS Messer einbauen kann und mit entsprechender Halterung auch die HM-Wendemesser.

Rafikus
 

bello

ww-robinie
Registriert
21. Mai 2008
Beiträge
8.022
Alter
65
Ort
Koblenz
Hallo,

ich habe den Makita 1911 B. Dürfte für die Bearbeitung der Stämme geeignet sein.

Gruß
 

tomcam

ww-robinie
Registriert
2. August 2013
Beiträge
1.748
Ort
Lengenfeld
also ich kann keine vernichtenden Rezensionen über den HL 850 finden.... komisch. Ich kann aber sagen, dass ich einen habe, und ihn gegen keinen anderen Hobel mehr tauschen würde. Es beginnt mit der Läutstärke, und diese ist gegenüber allen anderen sehr gering, durch das Spiralmesser. Auch die Standzeit des Messers beeindruckt mich immer wieder, mit Sicherheit das sechsfache der Bosch Messer....

Grundsätzlich gebe ich bei PROFI Werkzeug nichts auf irgendwelche "Kundenrezensionen" im Internet, da dies sehr unglaubwürdig ist, sondern ich erkundige mich beim Werkzeughändler.Die beste Rezension ist meine fertige Arbeit..... Ich denke, auch andere sind hier dieser Meinung....
 

AhornBay

ww-esche
Registriert
19. März 2015
Beiträge
592
Hallo Murkl,

Du schreibst "und zudem habe ich bei der Recherche noch herausgefunden, dass die Sohle nicht 100% plan ist und ich habe mich immer gewundert, warum immer eine Kante stehen bleibt"

=> war denn die Sohle von Deinem Hobel plan?
=> welche "Kante" bleibt stehen?

Als Alternative sprichst Du einen Dickenhobel an und schreibst, dass Du Objekte aus dem ganzen Stamm fertigen möchtest.

=> durch welchen Dickenhobel (für so um die 300 €) kann man denn einen Stamm schieben?


Mein Elektrohobel (vom Discounter für gefühlte 40 €) tut, was er soll - das aller Gröbste wegnehmen iSv Vorarbeit. Die Messer habe ich nun einmal gewechselt. Absolut kein Präzisionsinstrument; aber es funktioniert (Beispiel bei mir auf dem Blog beim Gartenhaus).

Welche Anforderungen hast Du denn an die Planheit der Sohle? Welches Ziel - konkret - wird verfolgt, bei dem Dir der Elektrohobel helfen soll? Die Kante, die angesprochen wird, - Mutmaß Modus an - schlicht das Ergebnis vom Hobelmesser sein, dass im Holz gearbeitet hat. Das passiert - bei jedem Hobel, der nicht entsprechend präpariert ist (bei Handhobeln = Ecken abgerundet). Mutmaß - Modus aus.

Amazon Bewertungen sind "nett" - aber bitte nicht überbewerten! Wer schreibt da gleich noch mal?

Herzliche Grüße

Tom
 

tomcam

ww-robinie
Registriert
2. August 2013
Beiträge
1.748
Ort
Lengenfeld
Ja die Kante, die da stehen bleibt. Ist mir übrigens auch am Anfang mit dem Festool passiert, aber bevor ich da eine böse Rezension schreibe, dachte ich mir, es könnte ja an mir liegen.....und....ja es lag an mir, wie man den Hobel hält ist sehr wichtig, das findet man aber schnell mit etwas Übung heraus......

und ja, deswegen gibt es für den ungeübten Hobbyisten im Baumarkt abgerundete/angefaste Messer
 

DZaech

ww-robinie
Registriert
9. November 2014
Beiträge
1.049
Ort
Grabs CH
Das Problem mit dem Zahnriemenwirst du bei jeder Hobelmaschine haben, die im harten Dauereinsatz steht. Du schreibst dass du über 3-4 Wochen intensiv damit gearbeitet hast, ich nehme mal an einige Stunden täglich. Das bedeutet schon enormen Verschleiss für das Gerät. Ich habe schon mit diversesten Fabrikanten gearbeitet, alles hauptsächlich die 4mm Geräte Verschiedener Hersteller (Dewalt, Elu, Makita, Bosch). Oft gröbere Arbeiten, wie beispielsweise das abhobeln von Auflagebalken bei neuen Fussböden, abhobeln alter Strickwände beim schiften usw. Also relativ fest würzen mit maximal Spantiefe, teilweise über mehrere Stunden hinweg. Und bei solchen Dauereinsätzen haben sich schon einige Zahmriemen verabschiedet. Am robustesten erschien mir bisher die Elu\Dewalt Modelle, und der Bosch GHO 40-82C. Von den Makitas war ich im harten Einsatz nicht überzeugt. Für den Tischler zum mal ne Tür abholen super, leicht, handlich usw. Aber fürs Schwere Arbeiten nicht so geeignet, die Leistung fehlt, vor allem bei den leichteren 1923B. Der 4mm Hobel hat zwar Leistung, aber sie Verarbeitung war nicht so der Hammer.

Zuhause habe ich ein Britech PL 850 (Dewalt Lizenzbau), einen Makita Langhobel, einen Elu MFF 80 und einen Bosch GHO 18 VLi Akkuhobel, alles super Geräte, aber die drei Netzgebundenen gibt's leider nicht mehr neu zu kaufen, ansonsten sehr empfehlenswert.
 

Sägenbremser

ww-robinie
Registriert
20. Juli 2011
Beiträge
5.932
Alter
67
Ort
Köln
Hallo @murkel

so an Baumstämmen Holz abnehmen geht im frischen
Zustand sehr gut und schnell mit einem Zimmermannsbeil.

Gibt es aus BW Beständen in guter Ausführung ab 20 Euro,
neu von 60-250 Euro zu erwerben.

Wenn es doch elektrisch schaffen möchtest, kauf dir für diese
Arbeiten einen kleinen Zimmermannshobel wie den Makita 1806.
Die stabilen Teile halten einiges aus, aber länger als 1/2 Stunde
würde ich auch diesen nicht ohne Abkühlpause anwenden.

Dauereinsatz halten wirklich nur die grossen Mafell, Holzher,
Ryobi und Hemageräte aus. Kosten aber neu in etwa das
10fache deines angedachten Preises und sind wirklich nicht
mehr so ganz handlich ( 10-25 Kg wiegt solch ein Gerät)

Bewertungen aus Verkaufsplattformen erklären sich ja schon
aus dem Begriff "Verkauf", ich habe und werde da niemals etwas
hinschreiben, wozu auch, dazu gibt es ja Kollegen und Foren.

Gruss Harald
 

murkl

ww-kastanie
Registriert
14. Oktober 2014
Beiträge
27
Ort
Weihersberg
Vielen Dank für die Rückmeldungen

Hallo Woodworker,

erstmal vielen Dank für die vielen Rückmeldungen und dem Interesse an meinem Beitrag. Nachfolgend die einzelnen Antworten:

@Holzrad09: AEG ist überhaupt nicht auf meiner Liste, da ist mir die Zukunft zu unsicher und wie du ja auch schreibst, weiß man nicht wie die neuen Modelle sind, daher lieber nicht, aber danke.

@Rafikus: Da sind wir ja einer Meinung  Habe gestern ein Video in Youtube gesehen, da hat auch jemand gezeigt, dass man die Messer erst mal einrichten muss, das hat mich schon überrascht. Bei meinem Bosch muss man da nix machen. Keine Ahnung ob das qualitativ besser ist oder nicht.

@Bello: Den habe ich auch schon gesehen, ist ja voll der Dino aber wahrscheinlich unzerstörbar. Vor 10 Jahren hätte ich sowas wahrscheinlich noch weggeschmissen, aber man lernt ja dazu. Ist echt eine Alternative. Was so lange Bestand hat, muss einfach gut sein.

@tomcam: Habe auch den EHL 65 gemeint, hier die Rezession:
http://www.amazon.de/review/R3M11CF...annel=detail-glance&nodeID=80084031&store=diy

Klingt plausibel und ehrlich. Ausserdem sind negative Rezessionen für mich vertrauenswürdig, da dies die Hersteller sicher nicht reinstellen. Beim HL 850 sieht das anders aus, aber der kostet schon über 500€ und da ist die Schmerzgrenze überschritten.

@Pedder: Stimmt

@AhornBay: Ja jetzt nach genauerer Betrachtung ist die variable zur feststehenden Sohle schief. Es bleibt die Kante stehen, wo die Fläche höher ist. Auf den Dickenhobel kam ich nur, da hierzu im Forum was zu finden ist und ich durch den Makita 2012 auf die Marke gekommen bin. Geben tut es für Stämme keinen, daher ja auch die Frage nach einem Handhobel… Discounter scheidet einfach dauerhaft aus. Unter Plan verstehe ich 1-2 Hundertstel¸ sollte ja kein Problem sein wenn man nochmal darüber fräst und wir reden ja von einem Hobel und keinem Stechbeitel.

@tomcam: Da hast du Recht, mit Übung ist das auch besser geworden, aber wenn die Fläche nicht Plan ist, dann wird das langfristig nix denke ich.

@DZaech: Mit deiner Zeitschätzung hast du Recht, ich denke so 40-50 Stunden Arbeitszeit, aber da darf doch noch nix locker werden oder? Ist zumindest nicht meine Erwartungshaltung. Vor allem da ich nicht mehr als 1mm (Eiche) abnehmen um die Maschine zu schonen.

Interessant ist auch, dass du den GHO 40-82 gut findest, gibt mir noch Hoffnung, dass Bosch blau doch noch was wäre für mich. Ist der Antriebsriemen ähnlich dem vom GHO 26-82?

Du schreibst Makita hast du nicht so gute Erfahrungen, welches Modell hattest du da?

@Sägenbremser: Ein Beil ist mir echt zu grob, soll ja eine plane / gerade Fläche werden. Interessant, dass du auch vom 1806 sprichst, hat schon der Kollege und ist mir auch schon aufgefallen, dass Ding wäre was für die Ewigkeit aber preislich eigentlich schon außerhalb der Range. Mal sehen ob ich was gebrauchtes finde. Noch mehr Geld ist nicht möglich.

@Alle: Nochmals vielen Dank und jetzt bin ich schon ein Stück schlauer. Euch noch einen schönen Abend.
 

murkl

ww-kastanie
Registriert
14. Oktober 2014
Beiträge
27
Ort
Weihersberg
Festool HL 850

@tomcam: Habe ich nochmal angesehen, ist doch echt interessant, vor allem das kantennahe Hobeln. Genau hier habe ich aktuell Probleme und muss alles mit dem Stemmeisen machen :mad:

Habe aber auch von teuren Sprialmessern gelesen. Halten die wirklich viel länger als "normale" Messer? Wenn ja wäre der Aufpreis ja fast wieder ok.

Danke.
 

tomcam

ww-robinie
Registriert
2. August 2013
Beiträge
1.748
Ort
Lengenfeld
Hi murkl, der 65er ist ja eh nur gedacht kleinere Arbeiten durchzuführen, also falzen und so Kleinkram. Dass der nur an einer Seite gelagert ist, ist der große Vorteil des Hobels, in Sachen falzen.
Das Messer ist nicht wirklich viel teuerer, nein, wie schon gesagt, es ist günstiger als einige andere Anbieter, da die Standzeit enorm höher ist. Der Preis an sich ist nicht ausschlaggebend, sondern wie oft ich mir etwas kaufen muss.

Wie gesagt, ich bin mit meinem HL 850 absolut zufrieden und würde nie wieder etwas anderes kaufen. Aber dies nur am Rande, denn Dein Budget ist ja ein etwas geringeres.

noch was zum Thema Rezensionen, es gibt ein Video auf youtube, da macht irgend ein komischer bayerischer Wald und Wiesen Holzmichel die Festool TS 55 sowas von nieder......manch einer glaubt es, manch einer weis es aber besser......

niemals von sowas lenken lassen, sondern genau davon, was Dir hier geraten wurde. Ich denke das hier gelesene ist für Dich informativer und zielführender als irgend ein Amazon Quatsch....

Thomas
 

tomcam

ww-robinie
Registriert
2. August 2013
Beiträge
1.748
Ort
Lengenfeld
Ein Messer vom HL 850 kostet ca 20 Euro......

ein Satz Bosch Wendemesser kostet ca das Selbe, da hat man zwei Messer mit je zwei Klingen die man einmal drehen kann, das klingt gut....am Anfang...... aber die Realität ist, das Material macht es aus, was teuer oder günstig ist, bei dem Festool Messer habe ich noch nicht mal kleinste Beschädigungen feststellen können, wo ich bei den Bosch schon mehrmals die Messer wechseln musste, mit groben Einschlägen.

und der ziehende Schnitt ist wirklich besser....
 

DZaech

ww-robinie
Registriert
9. November 2014
Beiträge
1.049
Ort
Grabs CH
Ich hab schon mit GHO 26 und GHO 40 gearbeitet. Den Riemen hab ich mir noch noe genauer angesehen, aber mich haben die Geräte vollstens überzeugt, Vorallem auch der Messerwechsel ist unschlagbar einfach.

bzgl. Makita, ich hab vorallem mit dem 1923B einige Erfahrung. Als leichter Montagehobel für Den Tischler sicherlich super, aber für deine Anwendungen etwas zu schwachbrüstig, und zu geringe Spantiefe, aufwendiger Messerwechsel kommt noch dazu. Auch mit dem KP 0800 hab ich mal gearbeitet, als ich eine Ergänzung zum alten Elu Mff suchte. Die Wahl ist dann aber auf Britech/Dewalt gefallen, vorallem auch weil ich den günstig bekommen habe. Desweiteren hat mir der KP 0800 einfach von der Haptik her nich ganz gepasst, und verarbeitungstechnisch war er auch nicht so der Hammer.

Ich würd an deiner Stelle zum GHO 40-82C tendieren, ist einer der leistungstärksten und qualitativ besten Geräte die man zurzeit bekommt ( Festo mal ausgeschlossen). Die neuen Dewalt sind technisch auch sehr gut, allerdings ist das Design und das Handling sehr gewöhnungsbedürftig. Der etwas ältere DeWalt 4mm Hobel (entspricht meinem Britech und ehemals Elu MFF 81) ist auch eine gute Maschine.


Ich habe noch einen Makita 1100 Langhobel, der ist auch sehr gut, spielt allerdings in einer anderen Preisliga, und ist auch nur bei bestimmtem Arbeiten richtig ausgelastet, durch die sehr lange Abnahmesohle erhält man sehr gerade Hobelergebnisse. Allerdings ist der Messerwechsel sehr umständlich, da keine Wechselmesser, sondern Hss Streifenmesser.
 

tomcam

ww-robinie
Registriert
2. August 2013
Beiträge
1.748
Ort
Lengenfeld
Was mir gerade einfällt, es gab einmal eine Diskussion über TRITON Oberfräsen, welche mich auf die Homepage der Firma leitete.
Für mich belanglos, da ich auch Festool Fräsen habe, aber die haben eine Balkenhobel im Programm, da zieht es Dir die Schuhe aus, 18cm Hobelbreite für nicht mal 300,-€

Triton TPL180 366649 Dreimesser-Elektrohobel, 180 mm, 1500 W TPL180 Elektrohobel 5024763079788 - Büro & Technik BPS

Ist von mir nur ein Tipp, nicht dass wieder alle denken ich will hier Festool Geräte verkaufen....
 

DZaech

ww-robinie
Registriert
9. November 2014
Beiträge
1.049
Ort
Grabs CH
Der Triton hätt ich ihm beinahe auch vorgeschlagen. Aber es dann aufgrund seiner Anforderungen doch sein gelassen. 40-50 betriebsstunden in drei Wochen, teilweise Dauereinsatz. Das wird der Triton auf Dauer nicht aushalten (Vorallem in Eiche)
 

tomcam

ww-robinie
Registriert
2. August 2013
Beiträge
1.748
Ort
Lengenfeld
Da habe ich eben keine Ahnung, was die TRITON Dinger alles aushalten, hab auch im Netz noch keine Erfahrungen gelesen. Da sind wir wieder bei den Rezensionen...... was es nur im Netz gibt..............da kann man nur hoffen.
 

DZaech

ww-robinie
Registriert
9. November 2014
Beiträge
1.049
Ort
Grabs CH
Also ich hab auch keine direkte praktische Erfahrung mit Triton. Die Oberfräsen sollen für Heimgebrauch ganz gut sein, glaub ich auch, die Daten lesen sich gut und aussehen tun sie auch nicht schlecht. Aber jetzt gerade im Bezug auf den Hobel. Der Triton ist erstens mal etwas untermotorisiert, und zweitens einfach zu günstig. Wenn ich sehe dass auch ein 10x!! Teurerer Mafell-Hobel nach einer Stunde mehr als nur handwarm wird, kann ich mir nicht vorstellen dass der schwach motorisierte Triton das lange aushält.

Aber ansonsten finde ich den Triton auch interessant, überlege mir sogar einen anzuschaffen. Dann gäbe es wenigstens EINE Rezension :emoji_wink: Für zwischendurch zum mal einen Balken planen scheint er mir doch sehr gut geeignet.
 

tomcam

ww-robinie
Registriert
2. August 2013
Beiträge
1.748
Ort
Lengenfeld
Da wird wie immer das Problem sein, es ist ein Werkzeug für gelegentliche Anwendungen. Der kleinere Hobel, mit der Option, anstatt der Hobeltrommel eine Schleiftrommel einzusetzen macht das Teil auch recht attraktiv........
 

Jan1990

ww-ulme
Registriert
10. Januar 2013
Beiträge
198
Ort
Niedersachsen
Hallo,

ich habe auch schon mit mehreren E-hobeln gearbeitet und kann auch den HL850 empfehlen, ist eine echt gute Maschine. (hatte auch jeder Betrieb in dem ich bis jetzt wahr)

Vorher hatte ich einen Makita KP0800 und fand ihn für den Preis auch nicht schlecht, macht was er soll und ist sehr handlich. Der ist aber für diese Anforderung zu schwach.

Die alten Elu sind auch sehr gut.

Das Wichtigste ist natürlich die Übung den auch der beste Hobel bringt dann nichts.

Mfg Jan
 

murkl

ww-kastanie
Registriert
14. Oktober 2014
Beiträge
27
Ort
Weihersberg
Rückmeldung

Hallo Woodworker,

vielen Dank für die vielen Rückmeldungen und Tips.

Ich habe mit mittlerweile eine Meinung gebildet. Die ich mitteilen möchte und hätte schon wieder eine Frage.

Ursprünglich war ich bei Makita und auch einige Rückmeldungen haben mich ermuntert. Zudem sehen die Geräte auch wirklich robust aus, machen aber einen bisschen altertümlichen Eindruck (was nicht schlecht sein muss aber es können Funktionen fehlen siehe mein Favorit).

Zudem war ja noch die Überlegung bei Bosch blau zu bleiben, dies habe ich aber mittlerweile auch verworfen. Einige hatten zwar von positiven Erfahrungen geschrieben vor allem mit dem GHO 40-82, doch meine Erfahrung mit meinem GHO 26-82 und die erste Rückmeldung von Bosch hierzu bin ich davon geheilt, da meiner Meinung zwar schon höheres Preissegment aber nur Einkauf von "Standard". Bin erstmal geheilt.

Nun zu meiner Entscheidung: Ich wollte es zwar wirklich nicht wahr haben und denke teilweise ist das schon ein Stück weit Kult aber als ich dann wirklich den Festool HL 850 EB angesehen habe, hat mich dieser wirklich überzeugt.

Vor allem die Funktion des randlosen hobeln hat mich begeistert, da ich genau diese Funktionalität bei meinem aktuellen Projekt dringend gebraucht hätte. Leider hatte ich vorher nicht daran gedacht, dass bei Ecken aus einem massivem Eichenblock genau dieser Funktion wichtig ist und mein aktueller Hobel links und rechts ca. 4cm nicht hobelt (entweder Motor oder Antriebsriemen im Weg).

Zudem haben mich auch die guten Bewertungen hier überzeugt. Vorerst war ich skeptisch hinsichtlich des Spiralmessers, aber es soll auch keine „Hobelrillen“ mehr geben, die ich auch des Öfteren feststellen konnte. Auch scheint die Qualität für meine Eichenstämme passend zu sein. Also finde ich doch der beste Mix aus Funktion und Qualität.


Das einzige Problem, dass ich nun noch sehe ist der Preis, der schon extrem ist. Auch hier denke ich habe ich eine Lösung gefunden und zwar einen gebrauchten Hobel zu kaufen. Zum einen dachte ich mir, das ich auch beim Auto kein neues brauche, was keinen Abbruch zur Folge hat. Zum anderen gibt es anscheinend wirklich viele Leute, die sich Werkzeug kaufen es aber nur wenig bis nicht benutzen, was soll da schon kaputt sein denke ich mir.


Nun zu meiner Frage: Ich bin an mehreren Angeboten von gebrauchten Maschinen dran, habe aber bisher nur eine positive Rückmeldung erhalten. Das Problem ist, dass die Maschine schon 12! Jahre alt ist. Auf Rückfrage wurde mir aber bestätigt, dass die Maschine einwandfrei funktioniert und diese nur 10mal im Einsatz war. Ich persönlich denke mir einerseits, was soll da schon kaputt gehen im Laufe der Zeit wenn nicht im Einsatz, andererseits denke ich doch an Materialermüdung und speziell das Austrocknen von Kondensatoren. Leider weiß ich aber nicht, ob Kondensatoren verbaut sind und auch nicht, ob speziell der Kunststoff Alterungserscheinungen aufweisen kann.


Daher die Frage an euch, was Ihr von einem solchen Angebot haltet und ob nicht doch nur der Einsatz und nicht das Alter entscheidend ist?

Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten und Meinungen.
 

Komihaxu

ww-robinie
Registriert
18. Februar 2014
Beiträge
3.521
Ort
Oberfranken
Ich habe einige Festo-Maschinen, die gut 20 Jahre alt sind.
Einige davon werden nur recht sporadisch benutzt, vielleicht 3x im Jahr.
Wenn sich das Design nicht geändert hätte könntest du nicht erkennen, ob ich die Maschine wirklich schon so lang habe, oder erst vor ein paar Wochen neu gekauft habe.

Das Plastik ist einwandfrei, selbst die Anschlusskabel sind noch nicht steif geworden.
Bei hochwertigsten Markengeräten hätte ich auch kein Problem, ein 30 und 40 Jahre altes Gerät zu kaufen. Hängt alles davon ab, wie viele Betriebsstunden das Teil runter hat und wie es dabei behandelt wurde.
 

murkl

ww-kastanie
Registriert
14. Oktober 2014
Beiträge
27
Ort
Weihersberg
Beruhigt mich...

Hallo Komihaxu,

vielen Dank für deine Rückmeldung.

Ist wahrscheinlich das Beste was man bekommen kann, Erfahrungswerte von jemanden der solche Maschinen hat.

Deckt sich auch mit meiner Einschätzung und ich werde jetzt zusagen.

Ausserdem werde ich dann ja wirklich sehen, ob Festool so eine gute Qualität hat, wenn das Gerät schon älter ist :emoji_wink:

Wäre dann mein erstes Gerät von Festool :emoji_grin:

Sollte ich es bekommen, melde ich mich nochmal kurz mit einem Feedback.

Schönen Abend noch.
 
Oben Unten