Hobelbank restaurieren

DerBauer

ww-pappel
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Hallo

ich habe bei mir in der Werkstatt einen alten Hobelbank stehen. Dieser wurde durch seine Vorbesitzer arg malträtiert und unsanft behandelt.
Nun bin ich aum restaurieren des Hobelbankes.
Unter anderem habe ich die Arbeitsplatte mittels Bandschleifer geschliffen. Die richtig fetten Furchen und Löcher (ca. 0.5cm tief) konnte ich natürlich nicht wegschleiffen.
Was empfiehlt ihr mir bevor ich dann am Schluss die Platte mit Leinölfirnis behandle:
- Löcher und furchen sein lassen
- Löcher und furchen mittels Schleiffpapier anschleifen
- Löcher und furchen ausspachteln (mit was)
- andere Vorschläge

Vielen Dank für eure Hilfestellung

es grüsst
Der Bauer
 

rafikus

ww-robinie
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Hallo,

1. es heisst die Hobelbank
2. das Abschleifen mit dem Bandschleifer hat vermutlich dazu geführt, dass die Oberfläche nun weniger eben ist, als sie es davor war.
3. die Oberfläche der Bank mit der schon öfter im Netz beschriebener Methode mittels einer Oberfäse bearbeiten. Es muss nicht sein, dass jede Macke entfernt wird - Hauptsache man hat eine plane Oberfläche. Verspachteln restlicher Vertiefungen ist Überflüssig. Möchtest Du mit der Bank arbeiten, oder soll sie im Esszimmer als Möbelstück dienen?

Rafikus
 

Uwe4711

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Der Vorbesitzer meines Exemplars hatte Dutzende von Macken erzeugt, die aussahen wie mit der Spitze eines Zimmermannshammers hineingeschlagen. Hier hat es gereicht, nachzubohren und kurze Holzdübel einzuleimen. Die Dübel habe ich bündig abgesägt und mit dem Bandschleifer kurz egalisiert.

Jetzt muß ich mich nicht mehr ärgern.

Gruß, Uwe
 

markusonlein

ww-eiche
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Hobelbank nutzbar machen

Hallo,

meine durch den Vorbesitzer sehr stark malträtierte Hobelbank war sozusagen unbenutzbar. Unzählige Nägel, Schrauben und tiefe Macken zierten die Oberfläche.

Um wieder eine ebene und glatte (und nebenbei auch größere) Arbeitsfläche zu bekommen, habe ich einfach eine dicke Küchenarbeitsplatte draufgeschraubt, natürlich an genügend Stellen unterfüttert; die hatte ich grad da liegen.

Auch die Hinterzange hat nun wieder einen Zweck, weil die Backen wieder parallel spannen können.

Statt der nun fehlenden Bankhaken (die ich ohnehin eher selten benötige) spaxe ich einfach Leisten auf die Platte.

Ursprünglich war das nur als "schnelles Provisorium" gedacht. Nun arbeite ich aber bereits über ein Jahr damit. Und wenn die Platte nicht mehr brauchbar ist, kommt wieder eine "neue" drauf.

Natürlich ist die Hobelbank so keine echte Hobelbank mehr, und ein Profi wird den Kopf schütteln. Aber ich bin eben kein Profi und kann mit solchen Provisorien sehr gut leben :emoji_wink:

Freundliche Grüße,
Markus
 

Herbert 10

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Also sei mir nicht böse , aber eine alte Hobelban mit einer Küchenarbeitsplatte bedecken das geht einfach gar nicht .

Wie schon x mal wo dokumentiert mittels Oberfräse abrichten .
Falls sie dann zu dünn werden sollte kann man sie mit passenden Holz aufdoppeln .
 

markusonlein

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Hallo Herbert,

nein, ich bin dir nicht böse. Und ich hatte ja schon angemerkt, daß ein Profi sicherlich den Kopf schütteln wird.
Aber die ganzen "Metalleinlagen" - darunter auch etliche abgerissene Schrauben und Reststücke von Nägeln - schlossen leider eine Bearbeitung mit der Oberfräse aus...

Die Alternative wäre wohl der Ofen gewesen ... oder die Nutzung als Abstellfläche.
 

DerBauer

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vielen Dank für die nützlichen Tipps.
Ein plan Fräsen mit der Oberfräse scheittert an den zuvielen Nägel in der Oberfläche. Die Löcher habe ich ausgebohrt und mit 10er und 25er Buchen-Rondellen bestückt und plan geschliffen (super Tipp).
Nun kommt noch einen Anstrich Leinölfirnis drauf.

Gruss vom Bauer
 
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