HOB 260 abnahme/aufnahme-Tische einstellen.

Bobby95

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Schönen guten Tag alle miteinander,
Ich bin mal wieder am verzweifeln.^^ Hab auch schon beiträge über die HOB260 gefunden, aber nix passendes rausziehen können.

Erstmal die Ausgangslage:
Ich wollte meine Abrichtkombi nach dem Buch von Guido Henn endlich mal ordentlich einstellen, und wie auch bei der Bandsäge ist dss wirklich gut erklärt und ich konnte auch soweit alles gut einstellen. Allerdings ist beim anschließenden Testen, der selbe Fehler wie vorher, eine hohlfuge, aufgetreten. Dann habe ich nochmal die Tische kontrolliert und gesehen, das die Tische gut zueinander plan sind, aber sie kurz vor der Welle (etwas länger als die "zähne") abfallen.
Da würde mir auch nix einfallen wie man die einstellen sollte. Kann das eine so krasse hohlfuge verursachen? Auch bei der Fläche zeigt sich das sich verwundenes holz partu nicht grade hobeln lässt. Das lässt sich auch bestimmt mit der Bedienung von meiner seite aus erklären, aber eigentlich mache ich es so wie es Herr Henn erklärt. ( ich durfte letztens mal an einer Hammer kurz probieren und da ging alles tipp top auch mit sehr verzogenem holz).
Und dann natürlich das mit der spannabnahme. Ich kann quasi -0,5mm einstellen, laut Skala. Das ist doch absolut falsch oder? Ich denke irgendwas haut da nicht richtig mit den tischen hin.
Bin die Bedienungsanleitung durchgegangen und habe alles wieder auf "werkseinstellung" gebracht und nochmal nach Buch eingestellt, auch da lässt sich der Tisch, höher als gewollt einstellen. Kann es sein das da mal was kaputt gegangen ist?
Hab sie vor 2 Jahren gebraucht gekauft und sie ab und an im Einsatz gehabt. Hab dann nach dem Winter neue Messer geholt und auch mit lehren eingebaut (mit Achtung des schneidenflugkreises etc. P.p.).

Muss auch sagen, dass die Maschine einfach nur fürchterlich ist. Klar war sie günstig zu bekommen damals, aber es macht halt kein Spaß mit ihr. Irgendwas ist immer verstellt, dickenhobeln geht so lala und ist eher raten und hoffen das alles gut geht. Alles nicht mehr schön. Bin dann auf handhobel umgestiegen, aber ich muss jetzt eine gewisse Menge an Brettern machen und meine Schulter macht da grad nicht mit um das alles per Hand zu machen :/

Also, hat jemand vieleicht noch eine Idee wie man die 2 Probleme lösen kann?
1. Hohlfuge
2. Skala und abfallende tisch-enden nahe der hobelwelle.

PS: Ich halte schon die Augen nach einer ordentlichen Kombi Ausschau, muss aber noch sparen und im besten fall den werkstattboden neu machen. Das Projekt pausieren würde ich eher ungern, aber wenns gar nicht ist, dann ist das so :emoji_slight_smile:

Na dann, genug gejammert. Ich würde mich über ein paar Anregungen von euch sehr freuen, vieleicht bekommen wir den schrottkasten noch zum laufen ^^
 

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wirdelprumpft

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Sind die Hobelmesser richtig eingestellt?
Die sollten dein Lineal ca. 4 mm Mitnehmen (von 210 auf 214) so war die Einstellung bei meiner Metabo Magnum ggf. ist das bei der HOB anders.
 

Bobby95

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...sry^^

...abgabetisch probier ich wirklich so wenig wie möglich druck auszuüben. Vieleicht drück ich immernoch zu sehr.

@wirdelprumpft ich hab die messer so eingestellt das sie mit der höhe des abnametisches genau fluchten und 2 gerade kanthölzer nur ankratzen, wenn der aufnahmetisch auf null gestellt ist.( video-Heiko Rech).
Da bei den ganzen gezeigten und erklärten Einstellungen mit der Mitnahme der hölzer, um die 3mm, es eher dazu geführt hat, das ich mit dem holz am Abnahmetisch gestoßen bin. Guido henn meinte auch das die schleppholzmethode gut funktioniert, vieleicht habe ich da was falsch gemacht?
 

wirdelprumpft

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Sind 3 mm zwischen den Strichen das Alustück muss vom ersten auf den 2 Strich mitgenommen werden bzw. Holzstück

Funktioniert bei der Spiralwelle der Hammer A3 nur begrenzt bei Metabo Magnum hat das immer funktioniert. Sollte jeweils vorne und hinten am Messer gleich mitgenommen werden und bei beiden Messern gleich.
IMG_5323.jpeg
 

Bobby95

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Ich hab leider die HOB260 ABS. Die Anleitung der Eco passt da leider nicht ganz, da die ABS nur 2 messer hat und sich der Aufnahmetisch z.b. Nicht aufklappen lässt. Wobei es auch schon echt verwunderlich ist, wie unterschiedlich die Bedienungsanleitung in Sachen ausführlichkeit unterscheiden. Die Anleitung der ABS sagt auch wie man hobelt und co. Aber das erklärt z.b. auch noch nicht die abfallenden tische und die seltsame skala. Hab mich jetzt auch nochmal langsam mit dem abnahmetisch rangetastet ohne nennswerte Veränderung. Immer noch hohlfuge (fügen) und unterschiedliche dicken und abtrag bei Flächen. Eine einstelllehre war nicht dabei, hab mir dafür 2 von den magnetischen einstellbaren geholt.

Im Zweifel werd ichs mal mitn elektrohobel probieren, damit ich weiter machen kann, aber das wurmt mich schon wieder ^^
Bin kurz davor die HOB einfach sein zu lassen. Bin wieder 2 Tage nur am werkeln und tüfteln, ich will eigentlich Holzarbeiten machen und kein Maschinenbauer werden. (Auch wenn es natürlich defentiv Vorteile hat sich so intensiv mit den Maschinen zu beschäftigen). Macht einfach kein Spaß wenn man immer erstmal 2-3 Tage an den Maschinen Rufnummeln muss, wenn man mal was machen möchte.
PS: teure Maschinen muss man auch einstellen, ich weiß. ^^
 

wirdelprumpft

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Wenn die Messer nicht stimmen bringt dir die ganze Einstellerei an der Maschine nichts.
Wichtig ist auf jeden Fall das die nicht schräg in der Hobelwelle verbaut sind. Da sollte man sich Zeit nehmen damit die passen.
Ich würde auf ein gerades Stück Holz 2 Linien mit 3 mm Abstand zeichen. ca. 150/40/20 mm
Das Messer muss vorne und hinten gleich exakt mitgenommen werden. Beide Messer gleich einstellen.
Dann steht das Messer sauber zum Abnahmetisch. Wenn es dann immer noch nicht passt kann man mit der Fehlersuche weitermachen.

ggf. danach mal konrollieren ob die Stärke des Dickenhobelergbniss passt. also 250 mm breites Brett durchlassen und schauen ob gleich stark
 

Bobby95

ww-fichte
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Wenn die Messer nicht stimmen bringt dir die ganze Einstellerei an der Maschine nichts.
Wichtig ist auf jeden Fall das die nicht schräg in der Hobelwelle verbaut sind. Da sollte man sich Zeit nehmen damit die passen.
Ich würde auf ein gerades Stück Holz 2 Linien mit 3 mm Abstand zeichen. ca. 150/40/20 mm
Das Messer muss vorne und hinten gleich exakt mitgenommen werden. Beide Messer gleich einstellen.
Dann steht das Messer sauber zum Abnahmetisch. Wenn es dann immer noch nicht passt kann man mit der Fehlersuche weitermachen.

ggf. danach mal konrollieren ob die Stärke des Dickenhobelergbniss passt. also 250 mm breites Brett durchlassen und schauen ob gleich stark
Die hobelmesser sind defentiv nicht schief eingebaut. Ich habe auch die schleppholzmethode schon so angewandt wie von dir und Herrn Henn beschrieben. Immernoch die selben Ergebnisse. Der dickenhobel nimmt gleich viel ab, das habe ich sccähn ausgeschlossen. Silbergleit und neue scharfe Messer sind natürlich verbaut oder verwendet worden.
 

Bobby95

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Genau da ist der Hund begraben. Ich habs auch schon per richtmaß versucht mit den tischen. Und da ist mir aufgefallen das nahe der hobelwelle die Tische sich nach unten neigen, nur vorne bei den "zähnen". Die tische laufen schön gleich zu einander, bis dann vorne in Richtung hobelwelle sie nach unten verlaufen. Es sieht aus als ob da mal jemand die Zähne nach unten gebogen hat oder sowas.
 

magmog

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Guuden,

die letzten mm vor und hinter der Messerwelle sind 88. Außer jemand will ein Stück mit unter 200 m Länge Abrichten.
Da dürfen aber völlig andere Probleme als Hohl- oder Spitzfuge auftreten.

Der Abnahmetisch ist richtig eingestellt, wenn das Werkstück gerade ist,
nachdem es ab den ersten 200-300 mm nach der Messerwelle konsequent auf dem Abnahmetisch geführt wird.
Der Druck der Hände darf dabei natürlich das Werkstück nicht verbiegen.

Der Aufgabetisch dient lediglich als Unterstützung des rechten Ende des Werkstücks und der Einstellung der
Stärke der Spanabnahme.

Andersherum, wenn ich ein Werkstück konsequent auf dem Aufgabetisch führe, ist es ein Leichtes,
ein konvexes Ergebnis zu erzielen.
 
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