Hilfe bei der Planung der "Garagen Werkstatt"

Dieses Thema im Forum "Profi fragt Profi" wurde erstellt von Moritz P., 11. Oktober 2018.

  1. Moritz P.

    Moritz P. ww-pappel

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    20181011_193451.jpg Guten Tag,
    Ich bin 23 Jahre alt, gelernter Schreiner mit 3 Jahren Berufserfahrung und habe mir 2016 ein Grundstück mit Fachwerkhaus gekauft. Nun will ich auf dem Grundstück eine Garage errichten die als Werkstatt dienen soll. Der Bauantrag wurde bereits erstellt, geplant wurde eine B 4m x L 7m x H 3m Garage mit links anliegendem 2,5m breitem Carport (größer leider nicht möglich da Denkmalschutz). Als Dach dient ein 30° Satteldach welches über die gesamte Breite von Garage und Carport geht. Ein Bild vom Grundriss lege ich bei. Nun ist mein Plan noch ein paar Jahre als Geselle zu arbeiten bis ich vorrangig Garage und anschließend Wohnhaus gebaut/ausgebaut habe. Nun wollte ich euch gerne bei der Planung der Werkstatt einbeziehen in der ich vorrangig massivholz bearbeiten möchte. Ich besitze bereits eine TKS Elektra Beckum PK 250 und eine Abrichte und Dickten Kombi Dewalt dw1150 (beide gebraucht bei ebay gekauft) beide Maschinen funktionieren zwar aber laufen nicht 100%ig(vielleicht habt ihr Tipps wo ich Maschinen warten lassen kann). Ich denke das beste wird sein ich verkaufe beide und suche mir eine anständige Kombimaschiene um Platz zu Sparen. Ich werde mir noch einen Frästisch bauen mit meiner Dewalt oberfräse. Um eine Kappsägen Station zum ablängen und für gehrungsschnitte werde ich nicht herumkommen (besitze derzeit nur eine Festool Leisten Kappsäge). Derzeit bin ich als Geselle in einer Schreinerei angestellt, plane aber nach dem Meister (der wird nach Vollendung meiner Baustelle angegangen in ca. 3-5Jahren) erstmal mit einem Nebengewerbe in die Selbstständigkeit reinzuschnuppern. Deswegen sollte die Werkstatt gut überdacht und ausbaufähig gestaltet werden. Vielleicht könnt ihr mir schon in der weiter Planung helfen, ich bin für jeden Tipp und Hinweis dankbar

    Liebe Grüße
    Moritz Den Anhang 56707 betrachten Den Anhang 56707 betrachten
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Oktober 2018
  2. Time_to_wonder

    Time_to_wonder ww-robinie

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    Hallo,

    erste Frage, die sich mir aufdrängt: Du hast einen Bauantrag für ne Garage gestellt, die eigentliche Nutzung soll aber eine Schreinerwerkstatt sein. Vorerst als Hobby, später möglicherweise gewerblich.

    Darfst Du die Garage als gewebliche Schreinerei nutzen? Bei einem Fachwerkhaus gehe icht nicht von einem B-Plan aus, oder? In meinem B-Plan-Neubau-Wohngebiet schließt der Bebauungsplan solche Nutzungen aus.
     
  3. elmgi

    elmgi ww-robinie


    Hallo Moritz,

    da z.Zt. noch keine direkte Nachricht an Dich möglich ist, wähle ich ausnahmsweise diesen Weg zur Information.

    Ein Bekannter in Mainz löst in Kürze (altersbedingt) seine Hobbywerkstatt auf.
    Er veräußert dann seine (verfahrbare) Felder-Kombi BF6/31 mit 2m-Schiebtisch, Schwenkspindelfräse und 31 cm AD-Hobel
    mit 4-Messerwelle. Absaugung (Felder AF 22 mit Patronenfilter), Rahmenpresse (Barth RP 3000) und Felder-Langloch
    FD 250 sind auch vorhanden sowie weiteres Maschinenzubehör.

    Soweit hierzu im Moment.
     
  4. Moritz P.

    Moritz P. ww-pappel

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    Hallo Jörg,
    Ja ich werde offiziell dort nie eine "Schreinerei" errichten dürfen aber irgendwo muss ich leider anfangen.. zum Glück verstehe ich mich gut mit den Anwohnern und ein Nebengewerbe könnte ich über die adresse meiner Eltern anmelden. Wenn mein Platz dann mal zu knapp wird werde ich mich früher oder später nach einer Halle umsehen in der ich das ganze offiziell betreiben kann.
    Gruß
    Moritz
     
  5. Moritz P.

    Moritz P. ww-pappel

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    Hallo Elmar,
    das hört sich ja Klasse an! Wie kann ich ihn erreichen?
    Vielleicht können wir irgendwie Kontakt halten.
    Danke im voraus !
    Gruß
    Moritz
     
  6. elmgi

    elmgi ww-robinie

    Hallo Moritz,

    Du kannst vorerst alles mit mir abklären. Er hatte mich in beschriebener Angelegenheit um meine Unterstützung
    gebeten, da er oft nicht erreichbar ist, d.h. nicht in Mainz weilt.
    Wenn Du fünf Beiträge geschrieben hast, dann können wir eine direkte Unterhaltung aufnehmen und weitersehen.
    Also: Zwei weitere Beiträge schreiben und dann noch etwas Geduld bis zur Freischaltung der erwähnten Funktion.
     
  7. Moritz P.

    Moritz P. ww-pappel

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  8. Time_to_wonder

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    Ich seh´s ziemlich kritisch. Ein Schreiner im Nebenerwerb macht nach Feierabend und am Wochenende richtig Radau. Anwohner werden nach Jahren manchmal komisch, vor allem, wenn sie Kinder bekommen, die nach drei Stunden Schreien endlich mal schlafen, wenn Du die Fräse anwirfst.

    Irgendwie etwas unausgegoren, Dein Plan, finde ich.
     
  9. Moritz P.

    Moritz P. ww-pappel

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    Wird gemacht, dank dir ! :emoji_slight_smile:
     
  10. Moritz P.

    Moritz P. ww-pappel

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    Ja vermutlich bleibt es auch erst einmal beim Hobbywerkeln da ich auch ziemlich viel bei mir auf der Arbeit erledigen kann. Allerdings will ich beim Fachwerkhaus einiges selbst machen und da ist eine gut ausgestattete Werkstatt von Vorteil. Außerdem sind die Nachbarn froh das sich langsam mal was tut bei dem seit langem leer stehendem Haus.
    Gruß Moritz
     
  11. predatorklein

    predatorklein ww-robinie

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    Moin

    Selbst das kann in der Garage für Ärger sorgen .Es ist nämlich normalerweise klar festgelegt , für was eine Garage genutzt werden darf . :emoji_wink:

    Gruß
     
  12. schrauber-at-work

    schrauber-at-work ww-robinie

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    Klar kann es für Ärger sorgen, muss aber nicht.

    Wo kein Kläger da kein Richter. Zum Glück.
    Ansonsten wüsste ich nicht wohin mit meiner Metall-/ Kfz-Werkstatt. Die Drehmaschine (Bettlänge 1500mm, massiver Guss, ~1000Kg) und die Fräsmaschine (MWM ~3500Kg) lassen sich nicht mal eben in den Keller schaffen!
    Bezahlbare Hallen/ Hobbywerkstätten/ Schuppen hier in der Region absolute Mangelware (Durch schweizer Grenznähe "parkieren" da eher gut situierte Schweizer ihre Oldtimer und sonstige Boliden, zahlen halt mehr als sich hier ein Durchscnittsverdiener für einen "Hobbyraum" leisten kann).

    @TE: Vielleicht kannst Du ja eine "Umnutzung" erwirken, ich glaube IngoS hat das auch so gehandhabt.

    Ansonsten mit den Nachbarn gut stellen, auf Ruhezeiten achten und im Fall auch mal ein wenig "Nachbarschaftshilfe" leisten. Geht bei mir nun schon seit ~20 Jahren gut (hoffentlich noch weitere 30-40 Jahre :emoji_wink:).

    Meine Holzwerkstatt hab ich im Keller, da kann ich auch nach 22h noch Hobel, Kreissäge... laufen lassen ohne dass die Nachbarschaft was mitbekommt (Haus mittig auf ~1000m² Grundstück, an der Grundstücksgrenze zum nächsten Nachbarn, bei geschlossenen Fenstern, nichts mehr Wahrzunehmen)

    Gruß SAW
     
    Moritz P. gefällt das.
  13. Túrin

    Túrin ww-robinie

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    Jahah, der ist gut. Das dachten meine Nachbarn auch.:emoji_grin:
     
  14. predatorklein

    predatorklein ww-robinie

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    heidelberg
    Hallo

    Bei uns gab´s da schon hie und da echten Ärger .

    Hier sind viele Garagen zweckentfremdet .
    Als Fitnessraum , Waschküche , Hobbyschreinerei , Hobbyschlosserei , Heimkino , Eisenbahnzimmer usw usw usw ........
    2 Garagen wurden innen sogar zum Wohnraum ausgebaut , alles fein gemacht .
    Und an Studenten vermietet , bringt inzwischen 450 € / Zimmer .

    Probs gibt es unter den alten Nachbarn kaum , inzwischen sind aber einige Häuser schon an die nächste Generation weiterverkauft .
    Und da gibt es häufiger Ärger , oftmals gar nicht wegen der Garage , sondern wegen anderer Dinge .

    Da wird die Garage dann ganz gerne als Druckmittel benutzt :emoji_frowning2:

    Gruß
     
  15. Mich985

    Mich985 ww-ulme

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    Frankfurt
    Moin Moritz,
    darfst du die Garage umnutzen?
    Manche Kommunen bekommen bei einer Umnutzung/Zweckentfremdung Atemnot.
    Zusätzlich gibt es Versicherungspolicen die nur das Auto in der Garage versichern. Da lieber nochmal nachfragen.

    Gruß der Micha
     
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