Gitterbett Rollen nachrüsten

Betulus

ww-pappel
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Hallo,

wir haben ein Gitterbett von Ikea, das Sniglar und würden es gerne sowohl im Schlafzimmer als auch im Wohnzimmer nutzen.
Hierfür würde ich gerne einfach Rollen am Gitterbett anbringen.
Jetzt wäre halt die Frage:
  • Welche Rollen? Wahrschleinlich Lenkrollen, damit das Manövrieren in unserer Wohnung unkompliziert von statten geht.
  • Wie montiere ich diese, damit es auch optisch gut wirkt? Die Auflagefläche wäre nur 30 x 20 mm. Eventuell Rollen mit U-Profil oder Winkelplatte?
  • Müsste man sicherheitstechnisch eventuell noch etwas berücksichtigen?
LG
 

Daniboy

ww-robinie
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Hallo Betulus,

den Punkt Sicherheit, würde ich bei diesem Produkt an die erste Stelle setzen
und die Optik an die letzte Stelle.

Für die Sicherheit ist mAn Folgendes zu berücksichtigen:
  • Es darf nichts ausbrechen, bei so einem geringen Querschnitt wären mir Teewagenrollen zu kritisch. Eventuell machbar wenn das Bettbein umschlossen wird von einer Metallmanschette.
  • Wenn das Bett durch untergeschraubte Rollen höher wird, wird es kippanfälliger durch höheren Schwerpunkt!
    Abhilfe wäre einfach: Kürzen der Beine.
  • Durch Lenkrollen kann durch den Lenkkreisradius der Kipppunkt nach innen wandern, dadurch erhöht sich auch die Kippanfälligkeit! Abhilfe wäre zum Beispiel die Rollen weiter außen montieren, die Beine zu kürzen, bzw auch zB nur 2 Rollen zu machen, da ja das Bett ohnehin sehr leicht ist. (Mann fahrt dann wie mit einer Scheibtruhe (Schubkarre).)
Mein Vorschlag ist:
Nur 2 normale Lenkrollen mit großer rechteckiger Montageplatte auf Holzplatten die an 2 Ecken montiert werden.
Alle Beine entsprechend der notwendigen Länge anpassen.
Bei Bedarf könnte ich dazu eine Skizze nachliefern.
 

Guido_CH

ww-esche
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Servus,
besteht da nicht die Gefahr das etwas ausbricht?
prinzipiell sicher. ABER: dieses Gitterbett ist offenbar für eine Belastung von max. 20 kg ausgelegt. Ich nehme mal an (wilde Vermutung), dass es selber vielleicht 10 kg wiegt. Das wären in summe max. 30 kg. Bei 4 Rollen geht ma ndavon aus, dass diese Gewicht sich auf 3 Rollen verteilt (eine könnte in der Luft hängen). Das ergibt dann eine Belastung von 10 kg pro Rolle. Das ist nicht viel.

Wenn Du eine Teewagenrolle oder eine Doppelrolle mit Gewinde nimmst, dann wäre das ein M8. Beispiel (nur um zu illustrieren, was ich meine): https://www.schraubenluchs.de/Kunststoff-Doppelrolle-mit-Gewindestift-40mm-F75040G08
Bei 20x30mm hast Du also auf der schmaleren Seite noch jeweils 6mm Holz. Das kann in Hartholz durchaus reichen.

Mir fallen für Dich 3 Möglichkeiten ein:
- einfach versuchen
- die Beine mit einer Hülse stabilisieren. In Deinem Fall also ein Vierkantrohr 20x30 mm, z.B. aus Edelstahl. Beispiel für so ein Vierkantrohr: https://www.edelstahl24.com/edelstahl-vierkantrohr-blank-1m-059284. Und so meine ich das (bei mir war's ein Rundrohr, das Prinzip ist natürlich gleich):
hülse.jpg
- Holzplatte, auf der das Gitterbett steht. Die Platte mit den Beinen des Betts von unte nverschrauben. Dann unter die Platte passende Rollen mit Trägerplatte schrauben. Wieder ein Beispiel: https://www.der-rollende-shop.de/Lenkrolle-80-mm-Elastik-Blue-Wheels

Zu den Rollen: größerer Durchmesser läuft sanfter. Blue Wheels (oder andere mit Gummibereifung sind angenehmer als solche aus Hartplastik. Das merkst Du sehr schnell, falls ihr Fliesenboden habt :emoji_wink:
 

Time_to_wonder

ww-robinie
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Hallo,

es ist Buchenholz. Wenn Du die Beinchen innen mit 19mm-Streifen aufdoppelst, sind sie schon ca. 30x40mm. Ich würde dann 10 mm bohren und Hülsen für 8 mm Steckrollen einsetzen. Dann Stuhlrollen rein. So macht es Paidi auch.

Du willst ja mit dem Ding keine 80 km/h über ne Schotterpiste fahren.
 

yoghurt

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Hallo,
ich würde das ohne Bedenken und weitere Maßnahmen genau so machen wie @magmog vorschlägt. Mehr wäre so ein Kanonen/Spatzen-Ding.
 

Daniboy

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Hallo,
ich würde das ohne Bedenken und weitere Maßnahmen genau so machen wie @magmog vorschlägt. Mehr wäre so ein Kanonen/Spatzen-Ding.

Ich würde als Mindestsicherheitsmaßnahme die Beine kürzen um 8cm, damit hat man dann auch das notwendige Holz zum Aufdoppeln der Beinenden.
 
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