Gartentisch - zu kompliziert?

Holzkopf32

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Hallo

Ich möchte einen Gartentisch wie auf Bild 1 bauen und dazu ein Metallgestell wie in Bild 2 kaufen. Die Tischplatte wird 140 x 80 x 1,9 cm groß und aus Douglasie.

Nun habe ich versucht Optik und Statik halbwegs in Einklang zu bringen und möglichst mit Überblattung zu arbeiten um einen Stabilen Rahmen zu bekommen. Das Ergebnis ist Bild 3 und 4. Die Rahmenbretter haben nach innen diese kleine "Auflage" um die hellen Leistchen aufzunehmen.

Nun frage ich mich, ob ich mir das Leben nicht ein wenig zu kompliziert mache. Würdet ihr:
a) das genau so machen
b) die äußeren und inneren Rahmen Bretter stumpf mit Dübeln verbinden weil das gut genug hält
c) die Überblattung beibehalten aber die hellen Leistchen einnuten
d) was anderes machen?

Immerhin wird es ja nur ein Gartentisch, der zwar im Winter in die Garage kommt aber dennoch monatelang dem Wetter ausgesetzt sein wird und dem entsprechend auch nicht ewig hält.

Danke im Voraus!
 

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magmog

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......... wird nicht annähernd eine minikleine Ewigkeit halten.
Douglasie wird in Bezug auf seine Haltbarkeit weit übertrieben dargestellt
und in der Konstruktion gibt es viele Stellen in die Wasser eindringen kann
und lange verbleiben. Wäre schade um die Arbeit.
Anderes Holz, UND andere Konstruktion.
 
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mc2

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Sehe ich auch so. Gehrungen an frischer Luft und die vielen Überlappungen machen da nur einen Sommer Freude.
 

Martin45

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Gehrungen an frischer Luft ....machen da nur einen Sommer Freude.
Ich hab auf der Terrasse den Gegenbeweis mit Eckgehrungen (und falschen Federn in den Gehrungen/Ecken) stehen. Das erste tropische Original hatte schon Gehrungen und ich hab es dann mal in einer Nacht und Nebelaktion an einem Abend fast 1:1 aus Eiche nachgebaut. Der erste Tisch war gebraucht gekauft und hat noch Jahre gehalten. Der zweite steht zwar unter einer Überdachung ist aber auch schon wieder 3 Jahre alt.
Ich würde aber auch diese ganzen Überlappungen reduzieren, da wirst du beim Bauen ja verrückt. Und die Leisten so aufzulegen finde ich auch nicht so optimal. Ich hatte Nuten gesägt in die die Leisten eingesteckt sind. Muss man nur beim Leimen mit System, Plan und zügig machen.
Wäre aber auch eher bei Eiche als bei Douglasie oder Lärche. Ist sonst schafe um die Arbeit.
 
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WoodyAlan

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@Martin45
Ohne Fotos ist nichts passiert :emoji_wink:
Stimme Martin zu, geht auch mein Gegenbeweis?

Den Tisch hab ich ca 2011 gekauft und steht seitdem ganzjährig draußen und nur selten überdacht, Holz war wohl was teak ähnliches.

Mit nem Nadelholz wird das aber nix, da stimme ich zu.
 

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Holzkopf32

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Danke, für die schnellen Reaktionen, ich habe den Tisch etwas reduziert: Nur noch 3 Felder, keine Überlappungen sondern statt dessen mit Dübeln auf Stoß verbundene Bretter.
Ich versuche weiterhin die Leistchen auf "Auflagen" zu legen stat sie in Nuten zu verankern weil letzere ja erst recht eine Angriffsfläche für Feuchtigkeit bieten.
Die einzelnen Leistchen-Felder überlege ich jeweils von unten mit zwei Querleiste zu verbinden so dass man sie nur in den Tisch einlegt und gar nicht festleimt. Sollte dann mal eine morsch oder einen neuen Anstrich benötigen, kann man das ganze Feld herausnehmen und ausbessern.
Beim Holz muss ich mal schauen, witterungsbeständiger wäre an heimischen Hölzern nur Eiche und Robinie, oder?
 

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Martin45

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Beim Holz muss ich mal schauen, witterungsbeständiger wäre an heimischen Hölzern nur Eiche und Robinie, oder?
Ja, mit richtig guter Haltbarkeit, sofern man von (heimischem) Holz spricht. Wobei Robinie sehr schlecht zu bekommen ist und sich gern wiederspenstig verhält, verdreht etc
Von daher sehe ich mit vertretbarem Aufwand nur Eiche (Kernholz).
Lärche evtl. noch. Hält aber mit Eiche nicht mit. Aber die hat gern Splitter und ich bin persönlich kein Fan von.
 

Micha83

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Vor allem haben Nadelhölzer Harz drin. Wenn der Tisch in der Sonne steht, kommt das Harz an der Oberfläche raus und es ist eine klebrige Angelegenheit und eventuell versaute Klamotten.
 

IngoS

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Vor allem haben Nadelhölzer Harz drin. Wenn der Tisch in der Sonne steht, kommt das Harz an der Oberfläche raus und es ist eine klebrige Angelegenheit und eventuell versaute Klamotten.
Hallo,

na ja, ich habe hier schon allerhand Gartentische und Bänke aus Fichte und Kiefer gebaut. Da ist Harz kaum mal ein Problem, wenn man nicht gerade Fette Harzgallen, oder Kienstücke mit verarbeitet.

Die Tischplattentechnik, die der TE hier verwenden will ist sinnvoll, wenn man Holz sparen muss. Die Füllleisten sind da oft nur so 10mm dünn.
Mit ein paar zölligen Brettern für die Platte tut man sich wesentlich leichter.
Aber das ist ja auch Geschmackssache.

Gruß Ingo
 

flüsterholz

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Wenn der Tisch komplett dem Wetter (Regen und Sonne) ausgesetzt ist, würde ich weder Nuten noch Falze nutzen. Die meiner Meinung nach einzige langfristig sinnvolle Verbindung wären abgesetzte Schlitz und Zapfen. Sowohl in Nuten, als auch in Falzen werden sich immer irgendwelche Krümmel und Staub absetzen. Zusammen mit Feuchtigkeit ist das keine gute Kombi. Alternativ könnte ich mir noch witterungsbeständige Lamellos oder Dominos vorstellen, bei entsprechenden Dimensionen der Leisten. Dübel wären auch möglich, bin ich persönlich aber kein Freund von. Diese Verbindungen wären nicht so aufwendig wie von Hand ausgeführte Schlitz und Zapfenverbindung. Außerdem würde ich zwischen den Leisten etwas Abstand lassen, zum einen, damit das Holz noch etwas arbeiten kann, zum anderen zum besseren Abtrocknen. Als Beispiel hier mal ein kleiner Klapptisch für außen, aus Akazien Resten, mit Abständen und allseitig abgesetzten nicht durchgehenden Schlitz- und Zapfenverbindungen. 20260731_102132.jpg 20260731_102252.jpg 20260731_102121.jpg
 
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