Fixieren von Holz auf der Bosch PBD 40 bei Nutzung Kreisschneider

Felix12

ww-birke
Mitglied seit
30 April 2019
Beiträge
62
Ort
Deutschland
Hallo,

ich habe den Falke Kreisschneider FKS-H 200 und eine PBD 40. Wie ihr in einem andren Thema lesen könnt, das ich eben angelegt habe, habe ich damit auch noch ein anderes Problem. Hier würde ich aber gerne die Frage stellen, wie ich Werkstücke am besten zum Kreisschneiden auf der PBD 40 fixieren kann. Mit dem "Untenhalter" der an der Maschine ist geht es auf jeden Fall nicht. Den habe ich mir heute auch schön verkratzt, da beim Runterlassen des Bohrers die beiden Arme nicht an ihm vorbeigekommen sind :emoji_frowning2: Ich hätte K**zen können.

Da sich meine Werkstatt aktuell nur ein Provisorium ist, habe ich noch keinen festen Tisch für die Maschine und ich behelfe mir immer mit Böckchen und einer OSB-Platte, auf die ich die Maschine stelle. Nicht optimal, aber aktuell reicht es, um zumindest Bohrungen mit normalen Bohrern durchzuführen. Gibt es einen Trick, wie ich die Werkstücke vernünftig fixiert bekomme?

Mit Schraubzwingen, die ich in die beiden Nuten einfahre, habe ich schon überlegt, aber das passt auch nicht, wenn das Werkstück nicht deutlich größer ist als die Arme des Kreisschneiders.

Vielen Dank und viele Grüße

Felix
 

Todde

ww-birnbaum
Mitglied seit
3 August 2013
Beiträge
221
Ort
Bonn
Hallo Felix,
dazu müsste man wissen, wie groß Deine zu bohrenden Stücke sind.
Das einfachste ist ein Maschinenschraubstock, der in den Nuten der PBD 40 befestigt wird. Geht aber nur bei kleinen Werkstücken.
Gruß Todde
 

FredT

ww-robinie
Mitglied seit
26 Juni 2014
Beiträge
3.347
Ort
Halle/Saale
Wenn du ohnehin auf einer "Opferplatte" arbeitest, auf dieser den Bohrtisch festschrauben und den Bohrkopf mit Säule um 180° drehen. dann kannst du das Werkstück festmachen wie du magst; zwingen, aufschrauben, Doppelklebeband...
 

xv_treiber

ww-eiche
Mitglied seit
22 Dezember 2010
Beiträge
337
Ort
Bayern_mittig
Je nachdem - wird festgeschraubt (auf Opferholz) oder auch mit Spannpratzen fixiert (dabei aber immer "manuell" das Konstrukt drehen und auch beachten, dass es sich weiter senkt, wenn es dann arbeitet. Da sollte schon ausreichend Platz sein.).
Beim Opferholz wird auch mal vorgebohrt für die Mittelführung und dann kein Spiralbohrer mit dem Kreisschneider verwendet, sondern ein entsprechende Stangerl, welche die Scheibe nach dem Freischneiden an Position hält. Oder auch ein gutes Doppelklebeband kann nützlich sein (bei meinem aktuell verwendeten habe ich oftmals die Befürchtung, dass die Teile nimmer auseinander gehen).
 

Felix12

ww-birke
Mitglied seit
30 April 2019
Beiträge
62
Ort
Deutschland
Hallo,

vielen Dank für eure Antworten. Viele sehr gute Ideen dabei. Ich denke, ich werde es dann echt so machen, dass ich die Maschine auf die OSB-Platte schraube und auf den Maschinentisch wiederum ein Opferstück schraube (also vier lange Schrauben von der Opferplatte durch die Befestigungslöcher der PBD und durch die OSB-Platte). Dann ist auch der Tisch vor Beschädigungen gesichert. Dann doppelseitiges Klebeband, einen Maschinenschraubstock oder anschrauben.

Nach den jetzigen Erfahrungen würde ich mir wohl, wenn die Werkstatt steht, die PBD an die Wand hängen und den aktuellen Bohrtisch durch eine Holzplatte ersetzen, die ich ggf. immer wieder wegwerfen kann. Ich habe da auch schon ein paar coole Ideen für auf YT gesehen.

Vielen Dank und viele Grüße

Felix
 
Oben Unten