Fimal Concept 350

HerbertE

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Servus, suche Ersatz für eine Schelling FS420, Hauptsächlich Platten, etwas Massivholz-Zuschnitt. Arbeitet bzw. hat wer Erfahrungen mit der Fimal Concept 350? bzw. die war auch mal als Paolini(?) am Markt. Haben nicht genug Platz für Kreissäge mit Rolltisch bzw. möchten wir auch nicht (sind von der Schelling verwöhnt...).
Grüße, Herbert
 

carsten

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Hallo

persönliche Erfahrung nicht. Hab sie mir nur mal bei einer Hausmesse angesehen. Hab nur noch die Begriffe umständlich und weich ( also instabil) in Erinnerung. Der Händler hat so weit mit bekannt noch keine einzige verkauft.
 

brubu

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Hallo
Habe nur das Video gesehen und mir Gedanken gemacht. Für mich macht die keinen guten Eindruck, der Druckbalken wirkt nur auf einer
Seite, irgendwie ist der Ablauf zu umständlich. Wir haben auch eine alte liegende, die Fimal ist aber sicher kein Ersatz.
Rohes Massivholz würde ich nie auf einer Plattensäge zuschneiden, das vermurkst alles.
Kannst Du die gute alte Schelling nicht revidieren? Die ist eh abgeschrieben, die Revision wäre eine Art Reinvestition. Die Schelling taugt sicher
noch lange, was fehlt ihr dann?
Gruss brubu
 

HerbertE

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Servus, die Schelling ist fast 50 Jahre, 2 x überholt worden und läuft noch. Kann halt jederzeit ein lebenswichtiges Teil kaputt gehen, Originalteile evtl. nicht mehr zu bekommen, Gebrauchtmaschinen praktisch nicht mehr vorhanden oder schon komplett fertig. Und dann natürlich Betriebsstillstand bis Ersatz da wäre. Sorg halt gerne vor bzw. hab ich gerne zumindetst einen Plan B.
Die Fimal hab ich mir schon in natura angesehen, Konzept gefällt mir prinzipell gut mit kleinen Nachteilen, aber wenn man genau hinsieht, der etwas größere Nachteil: richtig stabile Maschinen sehen natürlich anders aus...
SCM hab ich noch nicht genauer angeschaut.
Auf der anderen Seite, hab auch seid 20 Jahren sorgenfrei eine billige Abricht/Dickten-Kombi (Konkurenz hat eine max. 5 jährige Lebensdauer prophezeit...). Entsprechender Umgang und Wartung sind auch für was gut:emoji_wink:
Grüße Herbert
 

brubu

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Hallo
An jeder Maschine kann ein wichtiges Teil kaputt gehen, an neuen Maschinen wohl eher als an alten. Meines Wissens hat die Fimal keinen
Ritzer, sondern sägt mit dem Hauptblatt in 2 Arbeitsgängen. Ich bin sehr kritisch gegenüber allen Herstellern. Wenn ich viel Geld für eine
Neumaschine ausgeben wollte, würde ich mit dem Händler vereinbaren, eine ganzen, kleinen Auftrag auf der Vorführmaschine zuzuschneiden.
Z.B. einen Einbauschrank, dann sieht man schnell was eine Maschine taugt.
Gruss brubu
 
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Kunstbohrer

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Servus,
eine liegende Plattensäge ist durch nichts zu ersetzen außer durch eine liegende Säge mit mehr Schnitthöhe und Länge
 

woodpeaker83

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Servus, also ich habe die Concept auch schonmal bei einem Händler auf ner Hausmesse gesehen. Für mich hat die Maschine einen sehr wertigen Eindruck gemacht. Soweit ich weiss gibt es die Säge auch schon länger, glaube seit 2014 und die anfänglichen Schwierigkeiten wurden ausgebessert.
Ich kenne zumindest eine Schreinerei bei mir um die Ecke, die solch eine Säge seit Anfang des Jahres hat und auch sehr zufrieden damit ist.
Ich verstehe auch nicht ganz die Aussage von "brubu", das der Druckbalken nur Einseitig wirkt.

Nachtrag: Ich habe gerade bei ein bisschen was zur Concept gegoogelt, da ich momentan auch auf der Suche nach einer neuen FKS bin.
Sieht schon sehr interssant aus. Anbei die Seite https://rolling-wood.de/
 
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Holz-Christian

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Servus, also ich habe die Concept auch schonmal bei einem Händler auf ner Hausmesse gesehen. Für mich hat die Maschine einen sehr wertigen Eindruck gemacht. Soweit ich weiss gibt es die Säge auch schon länger, glaube seit 2014 und die anfänglichen Schwierigkeiten wurden ausgebessert.
Ich kenne zumindest eine Schreinerei bei mir um die Ecke, die solch eine Säge seit Anfang des Jahres hat und auch sehr zufrieden damit ist.
Ich verstehe auch nicht ganz die Aussage von "brubu", das der Druckbalken nur Einseitig wirkt.

Nachtrag: Ich habe gerade bei ein bisschen was zur Concept gegoogelt, da ich momentan auch auf der Suche nach einer neuen FKS bin.
Sieht schon sehr interssant aus. Anbei die Seite https://rolling-wood.de/
Fimal Vertreter?:emoji_wink:
 

woodpeaker83

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Nicht wirklich ....setze mich gerade nur ein wenig mit dem Thema auseinander und bin mir nicht sicher ob ich in einer FKS oder vertikale Plattensäge investieren soll. Und das waren die Dinge die ich zur Fimal für mich befunden habe.

Aber vielleicht sollte ich mich mit dem Post mal bei Fimal bewerben.
 

HerbertE

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Servus, hab mir die Fimal inzwischen in einem Betrieb noch genauer angesehen, eine der ersten Baujahre. Die letzteren Modelle mögen vielleicht Detailverbesserungen haben, glaub aber nicht, dass grundlegendes/konstruktives verbessert/geändert wurde. Konzept der Maschine gefällt mir eigentlich gut, aber die Ausführung...
Meine Arbeiter gehen schon sorgsam mit den Maschinen um, aber nur mehr mit Samthandschuhen arbeiten?
Grundehrliche Aussage frei heraus vom Besitzer: "für den Grobzuschnitt völlig ausreichend"!!! Sagt eigentlich alles....
 

brubu

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Grundehrliche Aussage frei heraus vom Besitzer: "für den Grobzuschnitt völlig ausreichend"!!! Sagt eigentlich alles....
Und dafür eignet sich wohl jede vertikale Plattensäge besser, jedenfalls in der Betriebsgrösse wo die Fimal anzusiedeln ist.
Gruss brubu
 

reo

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Servus, hab mir die Fimal inzwischen in einem Betrieb noch genauer angesehen, eine der ersten Baujahre. Die letzteren Modelle mögen vielleicht Detailverbesserungen haben, glaub aber nicht, dass grundlegendes/konstruktives verbessert/geändert wurde. Konzept der Maschine gefällt mir eigentlich gut, aber die Ausführung...
Meine Arbeiter gehen schon sorgsam mit den Maschinen um, aber nur mehr mit Samthandschuhen arbeiten?
Grundehrliche Aussage frei heraus vom Besitzer: "für den Grobzuschnitt völlig ausreichend"!!! Sagt eigentlich alles....
ja gut dazu muss man sagen was als Grobzuschnitt gemeint ist. Ich kenne keine Säge die Genauste Zuschnitte beim aufteilen liefert. Nicht umsonst läuft bei der Industrie alles noch durch den Doppelender nach dem Zuschnitt. Die machen das ja nicht aus Spass.

Für mich wäre die Fimal nichts, da ich mir da Vollformatplatten nicht drauf vorstellen kann. Und wir verarbeiten nun hauptsächlich solche.
Allegmein kann ich aber zuwenig üder die Maschine sagen. Ich habe die zwar schon life gesehen, aber noch nie selber dran gearbeitet.

Gruss René
 
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Hallo
An jeder Maschine kann ein wichtiges Teil kaputt gehen, an neuen Maschinen wohl eher als an alten. Meines Wissens hat die Fimal keinen
Ritzer, sondern sägt mit dem Hauptblatt in 2 Arbeitsgängen. Ich bin sehr kritisch gegenüber allen Herstellern. Wenn ich viel Geld für eine
Neumaschine ausgeben wollte, würde ich mit dem Händler vereinbaren, eine ganzen, kleinen Auftrag auf der Vorführmaschine zuzuschneiden.
Z.B. einen Einbauschrank, dann sieht man schnell was eine Maschine taugt.
Gruss brubu
Hi das würde mich auch interessieren: die Fimal hat keinen Ritzer das weiß ich - sie fährt einfach 2 x - nur kann das sauber funktionieren? Um Grund ist das ja wie eine Handkreissäge auf der Schiene vor und rückführen....nur das die Fimal hat den Druckbalken hat....Würde mich interessieren ob das ein mindestens identisches Ergebnis liefert wie eine FKS mit separatem vorritzer....
 

brubu

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Hallo Spassbastler

Mit dem Ritzer wird es ähnlich gut oder schlecht funktionieren wie wenn man an einer vertikalen Plattensäge ohne Ritzer im Rücklauf vorritzt.
Selbst Striebig gibt keine Garantie, dass das Sägeblatt je nach Tauchtiefe genau fluchtet. So lautete jedenfalls einmal die Information an einem
Fachvortrag bei einem Händler. AD Leute die Werkzeug verkaufen kennen die Probleme bestens weil dann oft sie hinhalten sollten, da ja im
Zweifelsfall das Werkzeug und nicht die Maschine schlecht ist.
Im Normalfall muss der Ritzer etwas breiter sein als das Sägeblatt, auch dann streift ab und zu das Sägeblatt die Deckschicht, insbesondere
bei Fremdkörpern und reisst die Deckschicht aus. (Thema "Winterproduktion")
Kein Druckbalken habe ich nicht geschrieben. Sondern Druckbalken einseitig weil es in einem alten Video einmal so ausgesehen hat.
Die Erklärung dafür ist die schrägstellbare Säge. Das alte Video finde ich nicht mehr, habe aber in einem neueren gesehen wie der hintere
Teil des Druckbalkens wohl aus den gleichen Gründen weit von der Schnittlinie weg ist.

Gleiches Resultat wie mit der Handkreissäge ist sicher möglich, ev. auch gleiches wie wenn man eine Platte über die FKS schieben muss.
Aber sicher nicht gleiches wie wenn man auf einer richtigen liegenden Säge zuschneidet oder besser auftrennt und nachformatiert.
Wie ich eine Neumaschine testen würde habe ich in #6 geschrieben, ev. dem Händler etwas Geld dafür anbieten das beim Maschinen-
kauf angerechnet wird. Noch besser auf einer Referenzmaschine in einem Betrieb zuschneiden, da hört man relativ schnell wie gut oder
schlecht eine "Supermaschine" funktioniert. HerbertE mal fragen, ob er genauere Angaben zu seinen Aussagen machen kann. Das würde mich
auch interessieren.
Schönen Sonntag, Gruss brubu
 

HerbertE

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Servus, meiner Meinung nach einfach alles zu schwach dimensioniert, muss sich aber jeder selber ansehen.
Grüße,
Herbert
 
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Hallo Spassbastler

Mit dem Ritzer wird es ähnlich gut oder schlecht funktionieren wie wenn man an einer vertikalen Plattensäge ohne Ritzer im Rücklauf vorritzt.
Selbst Striebig gibt keine Garantie, dass das Sägeblatt je nach Tauchtiefe genau fluchtet.

Ist das eigentlich eine gängige Methode? Wenn man eine alte vertikale Plattensäge hat, einmal mit geringer Eintauchtiefe von unten nach oben fahren und dann den vollen schnitt von oben nach unten? - Nur muss man die Eintauchtiefe mit der Hand wohl gut halten weil es ja keinen anschlag gibt und die 1 mm irgendwie gehalten werden müssen?
 

brubu

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Ja mit der Striebig geht das gut auch ohne Tiefenanschlag. Das Sägeblatt leidet aber wie jedes Werkzeug im Gleichlauf, wird einfach schneller
stumpf. Heute geht es ev. besser mit einer DIA-Säge, kommt aber stark auf die Decorschicht an. Aus meiner Sicht ist es experimentieren, es
funktioniert nicht generell. Dazu sieht man einen, wenn auch sehr geringen Versatz, da die Tauchführung der Säge nicht 100 prozentig mit der
Flucht des Sägeblattes übereinstimmt. Korrigierbar ist das nicht, der Sägekopf ist fix. So geritzt ist die vorgeschnittene Fuge nicht breiter als
das Sägeblatt, d.h. beim Durchtrennen streifen die Zähne wieder an der vorgeschnittenen Decorschicht und können diese ausreissen.
Gruss brubu

Nachtrag: Als Hauptnachteil bei vertikalen Sägen sehe ich den geringen Sägeblattüberstand hinten von nur rund 10mm über das Werkstück.
Dadurch entstehen hinten gerne Ausrisse, bei neueren Maschinen mit Ritzern soll der Ueberstand grösser sein aber konstruktionsbedingt immer
noch wenig. Maschinen mit Ritzern ohne Druckbalken sehe ich generell als kritisch, mindestens eine Fixierung sollte vorhanden sein.
 
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carsten

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Hallo

dass das Hauptsägeblatt auch zum Vorritzen genutzt wird hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Zeigt mir jedoch dass die mit einem großen Augenmerk auf einen mgl günstigen Preis geplant wurde. Und das bei einer Säge die von der Konstruktion durchaus mit dem Schwerpunkt Plattenwerkstoffe gedacht ist und auch damit wirbt. Mein Lehrer hätte mir wohl Thema verfehlt unter so einen "Aufsatz" geschrieben.
 
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