Helm

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Moin allerseits,

Da ich zu diesem Thema sehr wenig Informationen im Netz gefunden hatte möchte ich hier kurz dokumentieren, wie man die Felder Fahreinrichtung an der K500 montieren kann. Dies ist dabei keine Anleitung, sonder lediglich meine persönliche Erfahrung bei der Installation.

Offiziell ist die Fahreinrichtung nicht für die K500 vorgesehen. Ein netter Mitarbeiter in einem Felder Ausstellungszentrum meinte, dass liegt an der Gewichtserverteilung der Maschine. Er meinte auch, dass viele Kunden dabei eine eigene Lösung finden. Viele Infos findert man dazu allerdings nicht. Das einzige was ich gefunden hatte ist diese Video. Deshalb hier kurz meine Erfahrung, zur Montage der Fahreinrichtung. Vielleicht hilft's ja irgend wann jemandem weiter. :emoji_slight_smile:



Screenshot 2026-01-24 at 12.09.28.png Die beiden hinteren Rollen bestzen jeweils vier 8mm Löscher zur Befestigung. Jeweils zwei dabei oben und zwei seitlich. Die Rollen werden also auf zwei Achsen verschraubt und sind somit sehr sicher installiert.

Die Löcher dafür sind natürlich nicht an der Maschine vorhanden und müssen zunächst angezeichnet und gebohrt werden. Vom inneren der Maschine zu bohren fand ich schwierig, weshalb ich die Löchen von unten gebohrt hatte.








IMG_1373.jpeg Dazu muss man die Säge allerdings hinten aufbocken. Ich hab dazu einfach eine lange, etwas dickere Latte zum hebeln verwendet und dabei Klötze untergeschoben. Sieht lebensmüde aus, ging aber erstaunlich gut und die Maschine stand dabei auch sicherer als es aussieht. Den Kopft würde ich aber trotzdem nicht drunter stecken. :emoji_sweat_smile:








IMG_1375.jpeg Die Rolle auf Seite des Schiebetisches zu befestigen ist straight forward. Einfach direkt in der Ecke des Gehäuses anhalten, anzeichnen und von unten die Löcher Bohren. Seitlich kann hier nur eines der beiden Löcher verwendet werden, da das Blech des Gehäuses nicht lang genug reicht. Sollte strukturell aber keinen zu großen Unterschied machen. Das seitliche Loch habe ich von außen angezeichnet und gebohrt. Das ging einfacher als von innen.








IMG_1372.jpeg IMG_1374.jpeg Auf der anderen Seite ist die Installation ein bisschen komplizierter. Hier kann die Rolle nicht komplett in der Ecke befestigt werden, da unten ein Blech im Weg ist. Hier könnte man nur die oberen beiden Löcher verwenden. Ich habe jedoch einfach einen Holzklotz zwischen Wand und Rollen gepackt. Hier gehen dann zwei lange Schrauben durch, die die Rolle auch an der Seitenwand befestigen. Die Löche im Klotz hab ich vorgebohrt. Dann auch hier einfach wieder anzeichnen und bohren.






Bleibt no IMG_1379.jpeg ch die Aufnahme für die Deichsel vorn an der Maschine. Diese hat eigenltich 13mm Löcher. Ich hatte jedoch weder M13 Schrauben noch einen passenden Bohrer. Habe also einfach M10 verwendet was bisher problemlos funktioniert.

Die Aufnahme hat vom unteren Rand des Gehäuses ca. 2cm Abstand. Im Nachhineine hätte ich hier jedoch ein bisschen mehr Luft gegeben, da das Gehäse im angehobenen Zustand nun hinten fast auf dem Boden schleift. Geht aber gerade noch so.

Die Löcher habe ich 40 cm vom rechten Rand der Maschine gebohrt. Dann ist die vordere Rolle in etwa mittig zu den hinteren beiden.


Und das wars auch schon. Abgesehen davon, dass man die meiste Zeit unter der 400kg schweren Maschine liegt, ging das ganze recht problemlos von der Hand.
Die zusätzliche Höhe durch die hinteren Rollen muss man vorn natürlich noch ausgleichen. Das sind in etwa 3,5cm. Ideal wären hier zwei verstellbare Füße. Ich habe erst einmal zwei kleine Klötze untergelegt, das geht auch.

Wenn abgesenkt, steht die Maschine bombenfest, von den Rollen merkt man garnichts. Mit der Deichsel lässt sie sich sehr einfach anheben. Trotz des Gewichts lässt sich die Maschine erstaunlich leicht rollen. Das Gelenk für die Deichsel hat dabei einen großen Winkel, wodurch man die Säge auch leicht bis dicht an die Wand bekommt. Ich bin komplett zufrieden.
 

FredT

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Die Reihung der Gewinde nach DIN oder Nachfolger ist M12, (M14), M16. Die 14 ist eine Ausnahmegröße und wird serienmäßig nicht mehr verwendet... Deine passende Schraubengröße wäre also M12 gewesen, was auch die Toleranz in der Bohrung erklärt.
 

Helm

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Die Reihung der Gewinde nach DIN oder Nachfolger ist M12, (M14), M16. Die 14 ist eine Ausnahmegröße und wird serienmäßig nicht mehr verwendet... Deine passende Schraubengröße wäre also M12 gewesen, was auch die Toleranz in der Bohrung erklärt.
Gute Punkt. Alles über M10 sind für mich bömische Dörfer. :emoji_grin: Danke für den Hinweis.
 

predatorklein

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Moin

Gehört die K 500 nicht zu den Modellen , unter die man mit einer Ameise drunter kommt ?
War bei unserer KFS 37 so , ebenso an unserer KF 700 .

Gruß
 

predatorklein

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Aber n Hubwagen braucht ja wesentlich mehr platz zum rangieren.
Moin

Der Hubwagen braucht mehr Platz zum rangieren ?
Nicht dein Ernst , oder ?

Was der Hubwagen braucht ist bißchen Platz , um ihn nach dem rangieren zu verstauen .

Und genau das ist bei vielen Hobbyschreinern das Problem .

Ansonsten ist ein Pumphund auch noch bei anderen Arbeiten sehr praktisch .
Und kostet relativ wenig Geld , hier mal einer mit 800 mm :

https://www.pallit.com/products/10010879

Gruß
 

Lorenzo

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Zum ein- und ausfädeln unter die Maschine braucht man halt ziemlich genau einmal die Hubwagenlänge. In ner engen Werkstatt kann das entweder ein ziemliches Gezuchtel werden oder gar nicht gehen.
Wenn man beim Sägen mit dem Schlitten dann über den Hubwagen steigen muss ist auch nicht so toll.. :emoji_wink:
 

Hoosier

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Zum ein- und ausfädeln unter die Maschine braucht man halt ziemlich genau einmal die Hubwagenlänge. In ner engen Werkstatt kann das entweder ein ziemliches Gezuchtel werden oder gar nicht gehen.
Nicht nur das, man kann die Maschine nicht quer bewegen sondern nur in Laufrichtung des Hubwagens. Für kleine Werkstätten finde ich Rollenfahrgestelle daher sehr viel geschickter.
 

Helm

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Moin

Gehört die K 500 nicht zu den Modellen , unter die man mit einer Ameise drunter kommt ?
War bei unserer KFS 37 so , ebenso an unserer KF 700 .

Gruß
Das stimmt. Eigentlich ist die Machine so konstruiert, dass sie mit einem Hubwagen rangiert werden kann. Man kann von der Seite und auch von vorn drunter fahren.

Aber ich brauche sonst eigentlich nie einen Hubwagen und wüsste auch nicht wo ich den in meiner WS noch unterbringen soll. :emoji_sweat_smile: Da war das Fahrgestell für mich die bessere Option.

Und eignet sich auch ganz schlecht für eine Projektvorstellung. :emoji_wink:
Und ja, ich wollte hier auch mal nen kleinen Beitrag leisten. :emoji_stuck_out_tongue: Hab hier übers Forum schon echt viele Infos zu verschiedensten Themen gewonnen. Ist echt eine gute Wissensquelle.
 

predatorklein

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Man kann von der Seite und auch von vorn drunter fahren.
Moin

Genau darum ging es mir bei deiner Maschine .
Die ist dafür prädistiniert , dass man sie mit einem Pumphund verfährt .

Wird der Pumphund nicht gebraucht , schiebt man ihn " von hinten " unter díe Maschine .
Und zack ist er aufgeräumt .
So macht es mein Kollege mit seinem ( 800 mm ) Pumhund in seiner Werkstatt .

Aber ich brauche sonst eigentlich nie einen Hubwagen....................................................
Kann immer mal kommen , dann hat man das Teil .

Und die Hebedeichsel kann man halt nur für einen Zweck nutzen

Und ich wage auch zu behaupten , dass man mit dem Pumphund einfacher rangiert als mit der Deichsel , siehe Bild unserer Technomax A/D Maschine

Da geht beides :emoji_wink:

Gruß
 

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