Eine Kappsäge habe ich in meiner 45 jährigen Tischlerkarriere eigentlich nur für Montagen in Verwendung gehabt. Man kann damit eigentlich nur "kappen", also quer oder winkelig abschneiden. Und bei 30cm Breite (wenn überhaupt) ist Schluss.
Eine gute Tischkreissäge ist um einiges vielseitiger.
Aber um € 300 ist da nicht viel zu haben.
LG Gerhard
Genauso wie meine Erfahrung!
Dir würde eine gebrauchte 30 € Billigstkappsäge für 95 % aller Anwendungen reichen, in denen eine Kappsäge tatsächlich die in diesem Moment beste Alternative ab einer gewissen Zahl von Wiederholungsschnitten ist.
Völlig auf eine Kappsäge zu verzichten ist eher was für Platzsparfetischisten oder eingefleischte Kappsägenignoranten, die nicht die Vorteile sehen möchten.
HKS und Schiene ist ja schon vorhanden.
Der wahre Gamechanger in meinen Augen in puncto Bequemlichkeit und Schnelligkeit wäre eine gute Montagetischkreissäge.
Seit Jahren freue und wundere ich mich immer wieder, wieviel Zeit das spart.
Für das gelegentliche Trennen von Balken 20 x 20 cm (Übertreibung versinnbildlicht oft besser als ein Smiley) wäre/ist eine 70 € Investition in eine Gestellsäge mit Japanerblatt zumindest für mich ein Muss.
Beim gelegentlichen Ablängen von irgendwas schaue ich mir erst die bereitstehende KS 120 an, dann fällt mein Blick auf die Gestellsäge und auf die beiden Japanersägen und die KS bleibt sauber.
Ich nenne es bewusst nicht Möbelbau.
Du glaubst nicht, wie weise das klingt!
Auch meine "Möbel" sind in Wirklichkeit nur "zusammengespaxte" Provisorien. Der wahre Profi kennt seine Grenzen.