Elu Oberfräsen und Nachfahren

matchesder

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Hallo Holzwerker,

gestern hatte ich eine sehr gut erhaltene Elu OF97e in der Hand.
Made in England steht drauf.
Scheint mir ein solides Teil mit schön wenig Spiel in der Führung.

Jetzt gibt es ja mit Dewalt, Trend und Perles (offenbar wieder lieferbar)
mehr oder weniger direkte Nachfahren.
Die Metabo 1229 hat auch eine gewisse Ähnlichkeit mit der Elu OF96.

Wieviel der damaligen Qualität steckt denn in den nachfahren (und
ähnlichen Modellen) der kleinen OF96, der OF97 und der großen (177?)?

Der Übergang Elu -> Dewalt war leider vor meiner Zeit.
Ich war noch in der Realschule und nutzte einfach das Werkzeug meines
Vaters, damals noch bei völligem Desinteresse, was für Werkzeug das ist.
In der Ausbildung (KFZ) habe ich dann begonnen mich für Werkzeug zu
interessieren und bin so zu einem Freund guten Werkzeuges geworden.

Grüße

Martin
 

stone501

ww-fichte
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Hallo, hab selbst mir ELU und Dewalt - Oberfräsen gearbeitet, auch in der Firma hatten wir welche. Seit ca. 5 Jahren haben Perles Oberfräsen in der Firma.

Zuerst hatten wir eine PerlesOF-800 (genaue Bezeichnung weiß ich nicht mehr)...die starb an einer Überbelastung ....
die jetztige OF-9E haben wir nun seit 3 Jahren im täglichen Einsatz, Kantenfräsen, Glasausschnitte in Türen fräsen...zeigte noch keine Ermüdungserscheinungen, kann auch sehr präzise eingestellt werden....
 

tract

ww-robinie
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gestern hatte ich eine sehr gut erhaltene Elu OF97e in der Hand.
Made in England steht drauf.
Scheint mir ein solides Teil mit schön wenig Spiel in der Führung.

Jetzt gibt es ja mit Dewalt, Trend und Perles (offenbar wieder lieferbar)
mehr oder weniger direkte Nachfahren.
Die Metabo 1229 hat auch eine gewisse Ähnlichkeit mit der Elu OF96.

Wieviel der damaligen Qualität steckt denn in den nachfahren (und
ähnlichen Modellen) der kleinen OF96, der OF97 und der großen (177?)?
Metabo hat nichts mit Elu zu tun
Wo Elu hat produzieren lassen, bzw. jetzt DeWalt (oder Trend) - tja.

ansonsten zitiere ich mal, was ich vor einem Jahr hier gepostet hatte:
Die Oberfräsen von ELU gibt es z.B. Made in England, Switzerland, Germany, Italy
und z.B. die ELU OF97E wie deren Nachfolgerin, die DeWalt DW621, sind beide Made in England


Wenn Du gerne Elu in 'neu' haben möchtest, dann mußt Du DeWalt kaufen. Das ist der direkte Nachfolger (bzw. die haben Elu übernommen), weshalb dort auch die ET-Listen von Elu-Fräsen zu finden sind.
Du findest die damalige Aussage:
Das DeWalt-Maschinenprogramm ist technisch absolut baugleich mit dem der Schwestermarke Elu
hier:
Elu’s Zukunft ist Gelb | BM online
 

matchesder

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Das ist ja schonmal nicht schlecht!

Bei der T11 habe ich in einer Bewertung bei Axminster gelesen, dass das Ding aus Italien kommt.
Zur Dewalt 625 lese ich auf Axminster, dass die Qualität nachgelassen hat.
Letztes Jahr habe ich mir eine Lamellofräse angeschafft.
Erst die Dewalt, war aber enttäuscht von der Mimik, die ordentlich Spiel hatte.
Das Teil gab es ja auch früher von Elu.
Die Erfahrung von Stone501 hört sich da schon besser an :emoji_slight_smile:

Ok, dann ist die Metabo ein eigenständiges Gerät, wäre aber einen Blick als Alternative Wert.

Ich möchte eben sowas, wie hier im Bild gerne möglichst vermeiden, deshalb das
bestreben, nach möglichst wenig Spiel in der Führung.

Zu dem Bild muss ich aber auch sagen, dass ich eine sauberes Loch fräsen wollte.
Deshalb habe ich bein Eintauchen, weil ich mir des Problems bewusst war, das
vorhandene Spiel eben zum Mittelpunkt hin ausgereizt.
Richtig blöt wird es, wenn ich Nuten fräsen möchte und ein oder austauche.
Da bleibt dann eben immer ein kleiner Bauch.

Grüße

Martin
 

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Sägenbremser

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So einige Eluwerkzeuge hatte ich ja auch schon
im Einsatz, habe auch noch welche, aber wirklich
hohen Ansprüchen genügten bei mir immer nur
die Maschinen auf denen Made in Germany oder
Switzerland auf dem Typenschild stand. Die Teile
aus der Schweiz wurden bei Scintilla/Bosch gebaut
und waren immer besonders zuverlässig. Aber für
alle anderen Maschinen von Elu war halb Europa
im Einsatz. Auf einer kleinen Säbelsäge habe ich
sogar einmal Malta vorgefunden. Gehörte bestimmt
ins Spielzeugsortiment von Playmobil und war auch
in etwa von dieser Qualität gewesen.

Einer ansonsten guten Oberfräse lassen sich schon
bessere Manieren in der Fräskopflagerung beibringen
wenn man da zu Folienlagern von IGUR greift. Aber
das ist jetzt mehr Metallbearbeitungsthema.

Gruss Harald
 

matchesder

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Harald, mach mich nicht schwach...
Ein paar Modelle möchte ich mir trotzdem wenigstens mal ansehen.
Bei den Gebrauchtangeboten kann man auch alles mögliche sehen.
Germany, Switzerland, Italy, ... anscheinend Modell- und/oder Zeitabhängig.

Die Folienlager, meinst Du igus?
Iglidur G?
Das wäre einen Versuch Wert.

Wäre nur irgendwie deprimierend, wenn ich mir ne hochwertige Maschine anschaffe
und dann doch wieder basteln muss.

Was ist denn aus Deiner Sicht heute noch eine brauchbare präzise Maschine, Harald?
Gebrauchte möchte ich nicht unbedingt, da sind ja oft die Führungen schon rostig.
So denke ich habe ich auch nicht wirklich was gewonnen, außer das das Teil irgendwann
mal in Deutschland oder der Schweiz gefertigt wurde.

Grüße

Martin
 

Sägenbremser

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Guten Abend Martin

kann ich dir nur beipflichten, kaufe mir auch nur
ungern Sachen bei denen ich gleich basteln muß.

War jetzt eher für Leute mit stark gebrauchten und
doch lieb gewonnenen Maschinen gedacht.

Die wirklich ernsthaften Elu-Oberfräsen MOF 177 gab
es auch bei Würth als OF 1850 zu kaufen. Die sind in
der Lieferform immer aus der Schweiz gewesen. Aber
warum auch immer, die umgelabelten Würthmaschinen
erreichen fast nie die Preise der Orginalmaschinen. Dabei
sind sie fast immer besser verpackt und meistens auch in
einem besseren Zustand, haben sinnvolles Zubehör in der
würthtypischen Ordnung an Bord und sind oftmals völlig
unbenützt. Denke das da ein fachfremdes Einkaufsverhalten
eine Rolle spielen dürfte. In der Form habe ich schon einige
Maschinen von Fein, Bosch und Elu im schwarzen Kleid sehr
kostengünstig erwerben können, zu Teil unbenütze Ware.

Bei der ortsnahen Abholung einer recht speziellen Scheerfräse
hatte der ahnungslose Verkäufer noch ein ganzes Konvolut von
grossen Elufräsen, samt umfangreichem Zubehör im Keller.
Bin ich fast schon schwach geworden,nur der Gedanke an die
sicherlich nicht unberechtigten Fragen meiner besten Ehefrau
haben mich davor bewahrt schnell den Bankomat aufzusuchen.

Gruss Harald

Zu meinem Glück denke ich nicht immer an die Folgen:emoji_grin:
 

matchesder

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Ja, so ne 1850 habe ich die Tage in den Kleinanzeigen auch gesehen.
Ist echt Vorteilhaft, wenn man auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann.

Wenn sich da mal was ergibt, kann ich ja immernoch mein Glück versuchen. :emoji_slight_smile:
Macht ja auch spaß, altes Werkzeug wieder fit zu machen.
Jedenfalls, wenn man das sehr günstig oder gar geschenkt bekommt.

Auf die Scheer Oberfräsen habe ich auch schon mal einen Blick geworfen.
Die HM4 könnte ich mir als kompakte Fräse vorstellen.
Dann mit Spannzange.
Die größeren, mal ganz vom Preis abgesehen, gibt es scheinbar nur mit Gewinde und
die Grundplatte sieht mir aus, als würden da keine besonders großen Fräser hinein
passen (ich habe einen großen Fasefräser D55).

Nochmal zu den Folienlagern:
Meinst Du iglidur G?

Grüße

Martin
 

Sägenbremser

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Ja Martin

mein Mac hat mir da die Gefolgschaft wohl etwas
verweigert, die heissen natürlich iglidur G.

Auch wenn ich komplett hellblau verseucht bin,
die HM 4 braucht heute wirklich kein Mensch mehr
kaufen. Solche kleinen Fräsen gibt es jetzt wirklich
von Makita/Bosch zum anwenderfreundlicheren Preis.

Nein ein 55mm Fräser passt nicht durch die Kopierring-
Öffnung der grösseren Scheerfräsen. Ich habe dazu eine
Grundplatte ganz von den Stegen befreit. Scheerfräsen
machen nur als System wirklich Sinn, als Einzelteil sind
die einfach nur teuer und laut. Denke da bist du mit den
Elufräsen besser aufgestellt.

Gruss Harald
 

dew-tool

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Hallo

Also ich habe die DW 615 Nachfolger der MOF 96 und bin damit bisher sehr gut gefahren für meine Anwendungsfälle absolut ausreichend.

Gruß Jürgen
 

tract

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Bei der T11 habe ich in einer Bewertung bei Axminster gelesen, dass das Ding aus Italien kommt.
Zur Dewalt 625 lese ich auf Axminster, dass die Qualität nachgelassen hat.
was liest man denn da genau?
Nicht selten sind solche Berichte irgendwelche 'Gefühlssachen' in Verbindung mit einer positiven Auswahl von Erinnerungen.

Wo man so ein Kunststoffgleitlager verbessernd bei einer Oberfräse einbauen kann ?
Beim Motor war sicher nicht gemeint - bei den Buchsen der Linearführungen?
Bei der ursprünglich erwähnten OF97e, bzw. jetzt DW621, gibt es da eine ziemlich fette Metallbuchse (ich glaube Messing). Bis sowas ausgeschlagen ist, da dürfte schon etwas Zeit vergehen :emoji_wink: und eigentlich ist die auch recht 'rutschig'

http://www.homedepot.com/catalog/productImages/1000/d2/d21df87b-aa45-4cc1-9769-a190a65d7b0f_1000.jpg
Auf der anderen Seite könnte man zwar irgendwas basteln (diese Führung ist ein Flansch), aber so wirklich zwingen notwendig ist das m.M. nach auch nicht. Könnte man aber vielleicht machen - aber auch dann würde ich wohl Bronze, Messing o.ä., also Metall verwenden.
Eben wegen der Flanschform - Teil 45
http://service.blackanddecker.ch/PDMSDocuments/EU/Tifs//2x/E11416.tif.gif
Es gibt da ja inzwischen die schönsten Sachen - z.B. mit eingearbeiteten Festschmierstoffen: https://www.google.de/search?q=Glei...DiCwKHSUfBfQQ_AUICCgC&biw=1262&bih=1044&dpr=1
 

matchesder

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gut, da bin ich an der richtigen Stelle gelandet :emoji_slight_smile:

Ja, die HM4 erscheint schon etwas altbacken.
Danke für den Hinweis Harald, wenn das schon ein Scheer-Freund sagt...

Ja, Jürgen. DW615, Trend T5 oder Perles OF3.
Mindestens eine davon möchte ich mir auch mal anshen.
Eventuell auch die Makita RT0700, hat ja noch ein paar andere Vorzüge.

tract, Du hast natürlich Recht.
Es liest sich aber nicht wie eine Empfindung:
DeWALT DW625EK Router (1/2") - 1/2" Routers - Routers & Trimmers - Power Tools | Axminster Tools & Machinery
Die Bewertung von Tony Gray, 2. Mai 2014 "Poor motor quality" kann leider nicht
direkt auf die Bewertung verlinken.

Ansonsten sind ja eher positive Bewertungen zu finden. Bis auf abbrechende oder
scharfkantige Griffe.

Und ja, es geht mir die Lagerung der Hubmechanik.
Ausschlagen ist denke ich, wie Du schn sagst, kein Thema. Gerade, weil ich das eh
Hobbymäßig einsetze.
Aber dafür muss das eben von vorn herein entsprechend wenig Spiel haben.
Bei dem Prinzip, verstehe ich, muss natürlich ein kleines Spiel vorhanden sein.

Meine kleine ist da hackelig und die große hat mir etwas zu viel Spiel, gleitet dafür
aber butterweich.
Bei den Typischen OF, mit den Griffen ander Seite, wie OF96 ist es auch weniger
wahrscheinlich, dass man schief drückt.

Grüße

Martin
 

tract

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Es liest sich aber nicht wie eine Empfindung:
DeWALT DW625EK Router (1/2") - 1/2" Routers - Routers & Trimmers - Power Tools | Axminster Tools & Machinery
Die Bewertung von Tony Gray, 2. Mai 2014 "Poor motor quality" kann leider nicht
direkt auf die Bewertung verlinken.
nun, da behauptet irgend' jemand (man kann dort nicht einmal schauen ob dieser jemand noch weitere Bewertungen geschrieben hat) etwas - z.B. das ihnen 5 Anker abgeraucht wären ... und Makita oder Festool besser wären.
Von welchen Makita/Festool ist denn die Rede? wie viele sind davon im Einsatz, bei welchen Aufgaben?
Solche Aussagen kann man doch 'knicken'


Und ja, es geht mir die Lagerung der Hubmechanik.
Ausschlagen ist denke ich, wie Du schn sagst, kein Thema. Gerade, weil ich das eh
Hobbymäßig einsetze.
Aber dafür muss das eben von vorn herein entsprechend wenig Spiel haben.
Bei dem Prinzip, verstehe ich, muss natürlich ein kleines Spiel vorhanden sein.
Meine kleine ist da hackelig und die große hat mir etwas zu viel Spiel, gleitet dafür
aber butterweich.
Bei den Typischen OF, mit den Griffen ander Seite, wie OF96 ist es auch weniger
wahrscheinlich, dass man schief drückt.
das sind immer nicht so einfache Sachen

Bei meiner DW621 kann ich einseitig auf der Seite der 'dicken' Säule die Fräse absolut problemlos herunderdrücken. Von der anderen Seite geht es lediglich ~ 35mm recht gut, dann hakt es (hatte das mal bei einer Metabo im Geschäft probiert: eine Seite o.k., von der anderen Seite einseitig gedrückt blockierte diese so ziemlich sofort)
Desweiteren: Meßuhr an die Seite der dünnen Säule an das Gehäuse gestellt. Das Spiel in der 'Flanschbuchse' (Teil45) beträgt etwa 0,08mm. Um diesen Betrag kann sich das Gehäuse um die dicke Säule an dieser Stelle in der Flanschbuchse max. drehen. Da die Spindel ja einen geringeren Abstand zur dicken Säule besitzt, ist das Spiel dort dementsprechend geringer.
Natürlich kann man mit etwas mehr Belastung dort deutlich mehr Spiel erzeugen - das ist ja keine fette, aus schwerem Vollmaterial feinst gefertige schwere Werkzeugmaschine, sondern günstig hergestellte Massenware (wie alle Handoberfräsen).
Ob das vom Preis/Leistungsverhältnis passt, muß jeder selber entscheiden. Ich habe die Maschine mal recht günstig gebraucht gekauft und bin zufrieden.
Die nach oben verlaufende Absaugung ist m.M. nach sehr praktisch (und saugt auch prima ab). Meine Maschine habe ich mit einer lösbaren Kabelverbindung von Neutrik versehen.
Weniger gut empfinde ich den Parallelanschlag, da gibt es solidere aus Aluguß ... aber ist für mich nicht relevant. Technisch finde es von der Konstruktion her nicht so gut, daß der Lüfter fest mit dem Anker verbunden ist. Sollte daran mal was passieren, ist nicht eine Handvoll Euro für einen Plastiklüfter angesagt, sondern ein ~ €100-Anker.
 

matchesder

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Man, jetzt ist meine Antwort weg...
Naja ich gebe Dir zumindest teilweise Recht. Bei Bewertungen muss man immer vorsichtig sein.
Hört sich allerdings an, als hätte er schon länger erfahrung mit den Dingern.
"Used to be top dog..."

Preis/Leistungsverhältnis rückt mal ganz weit in den Hintergrund, wenn die Maschine nicht das
kann, was ich möchte, dass sie kann.
Das ist mir als Werkzeugfreund und Hobbyanwender recht egal, solange ich bereit und in der
Lage bin den genannten Betrag zu zahlen.

Ich habe bestimmt ein Bild von deinem Umbau gesehen. So viele werden ja nicht auf Powercon
umrüsten :emoji_stuck_out_tongue:
Wobei mir der Stecker besser gefällt als der gängige.

Das Spiel um die Achse einer Säule habe ich noch garnicht betrachtet. Nur wie sich die
Fräserachse zur Achse der Säule neigt.

Die Absaugung durch die riesige Säule ist in der Tat eine geniale Idee.
Bei meiner kleinen hängt der Schlauch immer irgendwo am Werkstück, oder ich muss den
um den Arm wurschteln.

Aber den Lüfter separat? Sowas schonmal gesehen?
Was soll den Lüfter passieren?
Hätte ich in einen separaten weniger Vertrauen.
Zumahl damit ja die Ausfallwahrscheinlichkeit der Maschine steigt.

Ach ja, die fette Messingbuchse gefällt mir wirklich gut :emoji_slight_smile:

Grüße

Martin
 

tract

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Aber den Lüfter separat? Sowas schonmal gesehen?
Was soll den Lüfter passieren?
Hätte ich in einen separaten weniger Vertrauen.
Zumahl damit ja die Ausfallwahrscheinlichkeit der Maschine steigt.
nö, ist bei den Festool z.B. so oder bei der großen Metabo (damals zugekauft von Felisatti, gab's z.B. in den USA von Fein, hier in der EU wohl auch von Holzher und Trend), oder der 1229 (jedoch nicht bei der OFE 73:emoji_sunglasses:
Oder die DeWalt DW615:
http://www.ptctools.co.uk/images_spares/blackdecker/E16243.jpg
Bei diesen ist das Plastiklüfterrad ein demontierbares Einzelteil für wenige Euro.
Bei vielen anderen Maschinen (z.B. meiner DeWalt) ist das Lüfterrad mit dem Anker verklebt. Löst sich das (hatte ich), dann wird im schlimmsten Fall ein neuer Anker fällig.
 

matchesder

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Man, da heben wir aber aneinander vorbei geredet...
Ich hatte an einen separaten Lüfter mit eigenem Antrieb unabhängig vom Hauptmotor
gedacht.
Ein demontierbares Rädchen auf der Ankerwelle, ja da gebe ich Dir Recht, das ist
besser.

Grüße

Martin
 

matchesder

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Hier ein Update, falls es jemand interessiert.
Habe gerade eine Perles OF3-808 RE bei mir.
Also das, was früher die MOF 96 E war bzw. jetzt die DeWalt DW615.

Inwieweit sich die aktuellen Maschinen noch gleichen weiß ich nicht.
Perles kommt jedenfalls aus Slovenien.

Bisher bin ich von dem Maschinchen ganz angetan. Hier meine ersten Eindrücke der
"Trockenübung". Einmal in ganz kurz:
+ Handlich
+ Tiefenfeineinstellung, die austauchen verhindert (Zubehör)
+ keine schafen Kanten an Griffen
+ sehr guter Parallelanschlag mit Feineinstellung
+ Parallelanschlag mit dem gängigen 84 mm
+ Kopierring wird geschraubt, braucht aber nicht ausgerichtet werden und ist Zentriert
+ geringes Spiel, was prinzipbedingt auch nicht "ausgenutzt" wird
+ sehr gute Klemmung
+ Gewinde in Bodenplatte (z. B. für Fräszirkel oder Tischmontage nützlich)
+ Absauganschluss für 27er UND 36er Muffen
+ Spannzange taucht etwa 5 mm über die Grundplatte hinaus
Fräser können also von unter der Grundplatte montiert werden (das geht übrigens
bei der OF1010 aufch weil ich ab und an lese, dass es blöde geht)
+ sehr gute, 8-fach geschlitzte Spannzange
- Skala des Tiefenstoppes kann nicht genullt werden
(- kein Plug-It, kann man wohl nicht ernsthaft als Nachteil sehen)

Und etwas ausführlicher:
Das Gerät selbst mit den runden Griffknöpfen viel handlicher als ich dachte.
Dabei war doch der Pistolengriff einer der ausschlaggebenden Punkte für die OF1010...
Außerdem ist ein wirklich guter Parallelanschlag dabei. Mit integrierter Feineinstellung,
welche auf den Ersten Blick auch praktisch Spielfrei arbeitet.

Weiter wird die Kopierhülse einfach angeschraubt und sitzt auch mittig.
Bei der OF1010 muss man immer umständlich, natürlich mit nem Kegel aus dem
Zubehör, ausrichten und vorher einen Ring abschrauben, der auch noch andere
Schrauben verwendet, als der Kopierring :mad:

Gefreut habe ich mich auch über die Tiefenfeineinstellung aus dem Zubehör, welche
die Fräse nicht mehr austauchen lässt.
Die fehlende Funktion habe ich der OF1010 provisorisch integriert.
Hat mich jedes Mal geärgert, wenn ich Radien oder Fasen fräsen wollte, dass es sowas
nicht schon gibt.
Dürfte sich auch bei Gratnuten bezahlt machen.

Der normale Tiefenanschlag ist dagegen eher... Naja...
Es gibt zwar eine Skala, der Nullpunkt lässt sich aber nicht verschieben.
Feineinstellung geht dann auch nur über die Schrauben im Revolveranschlag, der
leider auch etwas Spiel hat.
Damit kann ich aber denke ich leben, wenn ich einfach eine Feder unter die Schraube
stecke.
Besonders oft brauche ich die feineinstellung eh nicht, eine verschiebbare Skale ist
aber schön, um tiefe Fräsungen in mehreren Durchgängen zu machen.
Gerade bei 8 mm oder kleineren Fräsern ist es da bei mir mit dem Augenmaß nix.

Ein Punkt, der mir besonders sichtig ist und der Grund, warum ich überhaupt das Thema
hier eröffnet habe ist, ein möglichst geringes Spiel zu haben.
Spiel gibt es natürlich, muss ja gleiten können, es hält sich aber in Grenzen.
Außerdem fällt es zumindest bei den Trockenübungen fast nicht auf, wenn ich Einseitig
drücke. Da es nur eine Feder gibt, verdrückt sich dabei nichts.
Auch beim Klemmen, was hervorragend funktioniert, verdrückt sich nichts.
Bei der OF1010 drücke ich, wenn ich den Griff verwende immer den Motot schief, weil
die Kraft ja neben den Führungssäulen einwirkt. Beim Klemmen drückt sich das ganze
wieder in eine andere Richtung. Deshalb drücke ich meist direkt auf die größere Säule.

Wie das ganze in der Praxis aussieht muss sich noch zeigen. Auch wie die Absaugung
ist. Immerhin passen die 27er und 36er Festoolmuffen.
Mal sehen, wann ich dazu komme, mal ein bisschen damit zu werkeln.

Uff, jetzt wollte ich mich kurz fassen und es ist doch wieder so ciel geworden :emoji_open_mouth:

Grüße

Martin
 

Holzrad09

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vom Lande
Perles kommt jedenfalls aus Slovenien.
.... wurde aber 1936 in der Schweiz gegründet.
1936 Gründung des Unternehmens Perles AG, Schweiz
1936 Entwicklung des ersten Elektromotors
1946 Gründung des slowenischen Unternehmens Iskra
1946 Entwicklung der ersten Bohrmaschine
1958 Beginn der Zusammenarbeit von Iskra und Perles
1971 Iskra wird Hauptaktionär von Perles
1985 aus Iskra wird das Unternehmen Iskra ERO
2000 Iskra ERO wird 100% Besitzer der schweizerischen Firma Perles
Die alten Elu Mof 96 wurden wohl sogar bei Perles/ Iskra gefertigt.
Auch die AEG OF 50 ist baugleich zur Elu.
mfg
 

tract

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Hier ein Update, falls es jemand interessiert.
Habe gerade eine Perles OF3-808 RE bei mir.
Also das, was früher die MOF 96 E war bzw. jetzt die DeWalt DW615.
das ist falsch

Die Perles hat nichts mit der Elu oder DeWalt zu tun, die Maschinen sind vollkommen unterschiedlich
(bis auf die Tatsache das es Oberfräsen sind :emoji_wink: ).
 

matchesder

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Wenn Perles früher die MOF 96 gebaut hat?

Wie auch immer:
Vier Nuten mit nem 5 mm Fräser, je etwa zwei bis drei Millimeter tief und 15 cm bis
20 cm lang in Birkenmultiplex. Danach habe ich mich regelrecht erschrocken, weil der
Fräser und die Spannzange (bzw. die Mutter) richtig heiß war.

Nach dem Abkühlen mal mit nem 8 mm Fräser einen 8,5 cm Kreis, auch in 21 mm Birke
MPX gefräst. Fünf durchgänge mit je etwa 4 mm Zustellung.
Diesmal aber mit Messgerät parat.
An der Mutter der Spannzange habe ich über 60 °C gemessen.

Beide Fräser sind scharf, keine Brandspuren oder so zu sehen und ich arbeitete wie
immer. Bisher ist noch nichts warm geworden, außer der Motor der OF1010.

Wenn ich mir mühe gebe, merke ich auch ganz leichtes Spiel in der Lagerung der Welle.
Für normal halte ich das jedenfalls nicht, sihet mir eher nach schlechtem Lager aus.

Was meint ihr?
 

elchimore

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....

Gefreut habe ich mich auch über die Tiefenfeineinstellung aus dem Zubehör, welche
die Fräse nicht mehr austauchen lässt.
Die fehlende Funktion habe ich der OF1010 provisorisch integriert.
Hat mich jedes Mal geärgert, wenn ich Radien oder Fasen fräsen wollte, dass es sowas
nicht schon gibt.
Dürfte sich auch bei Gratnuten bezahlt machen.

....
Hallo Martin,
das verstehe ich jetzt nicht ganz, wozu brauche ich eine Höheneinstellung, die das austauchen verhindert? Ich habe auch die OF1010 und habe so etwas noch nie vermisst. Ich tauche ein, entweder bis an den Anschlag oder wenn ich in Etappen fräse nach Gefühl und stelle dann den Tauchmechanismus fest. Will ich weiter eintauchen oder wieder austauchen löse ich die Feststellschraube und stelle die neu Höhe ein. Beim Radius anfräsen stelle ich erst mit Hilfe von Musterstück und Feineinstellung die richtige Höhe ein, dann wird die Fräse in dieser Position festgestellt. Dann kann ich so viele Kanten abrunden wie ich will, ohne darauf zu achten, dass die Fräse wieder austaucht (Es sei denn ich Löse unabsichtlich die Schraube :emoji_wink: ). Ich hab schon mit einigen verschiedenen Fräsen gearbeitet, da hat das eigentlich immer so funktioniert, ob mit oder ohne Pistolengriff :emoji_wink:
Verstehe ich jetzt da etwas komplett verkehrt?
Klär mich bitte mal auf :emoji_wink:
Micha
 

matchesder

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Hi Micha,

ist eigentlich ganz einfach:
Mit nem Radiusfräser dreht man einfach so weit an dieser Einstellung, bis die Ecke
des Fräsers geradeso mit der Grundplatte abschließt.
Feststellen, eventuell Probefräsung und los gehts.
Zum feinen nachjustieren einfach Klemmung lösen, kleinen Dreh, festklemmen fertig.

Mit der OF1010 mache ich das normalerweise, wenn die Fräse auf dem Kopf steht
mit einem Brettchen als Referenz.
Das fande ich immer etwas Fummelig. Außerdem muss man dann beim feineinstellen
Tiefenanschlag setzen, austauchen, nachjustieren, eintauchen und wieder klemmen.
Was aber noch wichtiger ist:
Die OF1010 hat doch so ein Plastikdeckelchen um die Absaugung zu verbessern.
Bei den Fase- und Radiusfräsern, hat es mir das Ding regelmäßig herausgeschossen,
weil ich nicht aufgepasst habe. Mit der Begrenzung "hält der Fräser vorher an".

Habe einfach die lange M6-Schraube durch eine Gewindestange ersetzt.
Oben zwei Muttern, die drehe ich hin, wo ich sie brauche.

Grüße

Martin
 

matchesder

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... bleiben es dennoch zwei vollkommen verschiedene Maschinen :emoji_wink:
Ahaa, sehen zumindest mal gleich aus.
Ok, die 808 RE hat mehr Leistung, also mindestens einen anderen Motor.
Unterscheidet sich am Gerüst was? Jetzt hast Du mich Neugiereig gemacht :rolleyes:

Grüße

Martin
 
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