ein im Stil von Roentgen beeinflusster Kabinettschrank

justplanesteve

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Das ist ausschließlich das Projekt meines Freundes.
Er hat mich großzügigerweise nur im ersten Jahr mit einbezogen: Ich habe Werkzeuge, Fräser und einige Beschläge angefertigt. Der Auftraggeber entschied jedoch, dass er es nicht vorziehen würde, zwei Personen für die Fortsetzung des Projekts zu bezahlen. Bill ist ein äußerst versierter Tischler, der sich mit Roentgen sehr gut auskennt. Er hat sich mit den Kuratoren angefreundet, die wir im Getty Museum getroffen haben, um Originalwerke zu studieren.

Wie man sieht, hat sich Bill inzwischen auch zu einem erfahrenen Maschinenbauer und Hersteller von Beschlägen und mechanischen Vorrichtungen entwickelt! Ich tausche mich immer noch gelegentlich mit ihm aus, und manchmal gibt es für mich etwas zu tun, wenn er mir die Spezifikationen für Schneidwerkzeuge gibt. Ich hoffe, dass er für das Werk Anerkennung erhält. Ich frage mich, ob es viele gibt, die über sein historisches Verständnis und seinen praktischen Scharfsinn in Bezug auf dieses Thema verfügen?

Es sei angemerkt: Der Auftraggeber hegt eine Abneigung gegen „gelbe“ Metalle. Und der Auftraggeber lehnt Omolu ab. Daher die Wahl von Nickelmetallen und der Vorschlag, Ormolu-Muster vorwiegend durch Holzbänder zu integrieren. Ich halte es nach wie vor für ein großartiges Werk.

Um es klar zu sagen: Das Werk befindet sich zum jetzigen Zeitpunkt noch „im Aufbau“. Auf den Bildern ist zu erkennen, dass zum Zeitpunkt der ersten öffentlichen Präsentation noch einige Elemente fehlen bzw. noch nicht fertiggestellt sind.

https://www.youtube.com/watch?v=5zmlszWgKiw

https://www.youtube.com/@wmthomascabinet

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The entire build process has been posted here. However it is necessary to join to read it. (or look at the pictures! :emoji_slight_smile: )
I do not participate on that forum anymore. However, old posts of mine would be under Ssonerai.

https://owwm.org/viewtopic.php?f=5&t=168539

https://owwm.org/viewtopic.php?f=5&t=168539&start=3915
 
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dieweltistrund

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Guten Abend in die Runde,

das Roentgen Museum in Neuwied https://www.roentgen-museum-neuwied.de
hat in der Dauerausstellung sehr viele Exponate von Vater und Sohn und ich mache mehrmals im Jahr dort einen kleinen Stop und erfreue mich an den Stücken und auch an den Wechselausstellungen.

Wenn man ganz lieb als Schreiner fragt, zeigt einem manchmal auch das Personal die Mechanik eines Stückes :emoji_wink: und die Uhren von Peter Kinzing sind auch sehr sehenswert.

Schön an den Videos ist zusehen wie clever die Mechaniken funktionieren.

Gruß
Jörg
 

Mathis

ww-robinie
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Hallo, ich sehe hier ein sehr aufwendig gebautes kompliziertes Schreibmöbel.
Aber was hat das mit Roentgen zu tun?
Abraham und noch deutlich mehr David Roentgen waren Meister der sublimen Ästhetik, die niemals solch ein überladenes Möbel gefertigt hätten.
Selbst in der Endphase um 1790 waren deren Möbel noch dezente und subtile Stücke, die gestalterisch auch noch heute Zeichen setzen.
Von der zurückhaltenden Ästhetik der Roentgens sehe ich hier leider nichts, aber wohl jede Menge sehr sauberer und wunderschön gebauter Mechanik und Tischlerarbeit, aber Roentgen: nee.
 

justplanesteve

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Russland ist heutzutage kein beliebtes Reiseziel, um solche Werke zu besichtigen. Traditionell war dieses Land jedoch einer der wichtigeren Märkte des verstorbenen Herrn Röntgen.

Wie bereits erwähnt: „Beeinflusst von Röntgen“
Wie angemerkt, verbot der Auftraggeber Gelbmetalle und Ormolu.
Ansonsten gibt es viele Ähnlichkeiten.
David Röntgen fertigte mehrere Werke in diesem Stil an und variierte jedes einzelne davon.

Die mechanischen Merkmale dieser neuen Interpretation orientieren sich an den Arbeiten von Peter Kinzing, dem Mechaniker der Röntgens. Wenn auch nicht ganz in dem Maße wie seine prächtigen geschmiedeten Federn! (Falls Sie diese Mechanismen in einem der größeren, komplexen Stücke gesehen haben)
Dennoch gibt es hier keine modernen Systeme, es handelt sich ausschließlich um traditionelle mechanische Merkmale, die oft eng an die ursprünglichen Roentgen-Details angelehnt sind.

Ein weiteres Exemplar, das wir im Getty Museum untersucht haben. Es verfügt weder über den unteren Teil noch über die musikalische Funktion des oben gezeigten Exemplars aus der Eremitage. Ansonsten basiert es jedoch auf ähnlichen Prinzipien.
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