Echtholz Wand und Decke Kleberreste-Abschleifen

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von HarvSpec, 29. Juli 2019.

  1. HarvSpec

    HarvSpec ww-pappel

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    Hallo zusammen,

    ich habe hier schon einiges an Inspiration und Wissen mitgenommen, vielen Dank dafür.


    Aktuell entkerne ich ein Schwedisches Elementhaus, welches aus 20x20 cm Brettsperrholz Elementen zusammengesetzt ist.
    Der Wandaufbau ist (Innen-Außen) Brettsperrholz 2cm, 16cm kompremierte Holzspäne, Brettsperrholz 2 cm, Ofenlakiertes Aluminium 0,2mm.
    Die Tapete war nur in einzelnen Streifen geklebt. Was ist eurer Meinung nach der beste Weg um die restlichen Verunreinigungen von Wand und Decke zu entfernen? Mit dem Exzenterschleifer abschleifen oder Lohnt sich hier der Einsatz eines Trockenbau-Schleifers.

    Anbei ein Bild davon.

    Beste Grüße,
    Harv
     

    Anhänge:

  2. carsten

    carsten Moderator Mitarbeiter

    Hallo

    kommt darauf an was du vorhast. Ich finde die Menge an Holz erdrückend.
    Soll das Holz in der Farbe sichtbar bleiben oder willst du es farblich gestalten.
    Wenn du anfängst zu schleifen kann es sein das du die ganze Fläche schleifen musst, da es sonst fleckig wird. Ich denke die geschliffenden stellen werden deutlich heller werden als das Holz.
     
  3. welaloba

    welaloba ww-robinie

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    Hallo,
    ich würde mal versuchen, ob der Kleber sich lösen lässt.
    Bei Tapetenkleister zum Beispiel ist das Lösemittel lauwarmes Spüliwasser. Andere Kleber lassen sich mit Benzin lösen, einfach mal ausprobieren.
    Gruß Werner
     
  4. HarvSpec

    HarvSpec ww-pappel

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    Frankfurt
    Ja zum Zielzustand hätte ich etwas schreiben sollen:

    95% der Fläche werden später wieder verkleidet, sei es mit Rigips Platten o.Ä. oder farblich neu gestaltet.
    5% sollen als sichtbare Holzfläche werden.

    Die 5% muss ich natürlich ordentlich und komplett aufarbeiten, dass ist klar.
    Mir geht es eher um die 95 %:
    Ich wollte ungern die Klebereste aus den 60ern dran lassen, Spüliwasser habe ich schon versucht. Aggresiveres wollte ich eher nicht nehmen, damit nix im Holz verbleibt, daher eher der Gedanke es mechanisch zu lösen, sprich abschleifen. Und hier die Frage: Wie komme ich am schnellsten voran?

    Beste Grüße
     
  5. carsten

    carsten Moderator Mitarbeiter

    Hallo

    da viele der Reste recht randnah liegen ist schleifen eh schlecht möglich. Da es letztendlich auch nicht auf die Optik ankommt würde ich mit einem stabilen Schaber anfangen. Wenn Exzenter vorhanden 40er Papier und ab.
    Aber ehrlich würde ich da nix machen glaube kaum das in Tapetenkleber irgendwas giftiges drin war. Dann eher checken ob nicht das Holz belastet ist.
     
  6. schrauber-at-work

    schrauber-at-work ww-robinie

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    Neuenburg am Rhein
    Tach,

    Trockenbauschleifer mit Schleifgitter sollte schon für nen ordentlichen Fortschritt sorgen. Haben so erst Tapeten- und Kleisterreste bei einem Kollegen entfernt, im Anschluss wurde Putzgrund gestrichen und verputzt.
    Macht Lärm, Staub und lange Arme, geht aber relativ flott.

    Schau z.B. mal bei Miotools, bin mit dem Menzer Langhalsschleifer zufrieden.
    Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.
    Bin weder beteiligt noch verwandt oder verschwägert.

    Habe auf einer anderen Baustelle auch schon mit ner Giraffe von Flex gearbeitet, die Standzeit der Antriebswelle war nicht gerade überzeugend. Vorteil ist eine etwas bessere Gewichtsverteilung.

    Gruß SAW
     
  7. HarvSpec

    HarvSpec ww-pappel

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    Danke, euch!

    Ja eine Holzanalyse wird derzeit schon gemacht.

    Ich werde mal schauen dass ich die Tapetenreste mit Exzenter und Multimaster weg bekomme und dann mal in mich gehen ob ich es nicht tatsächlich so lasse wo es eh verkleidet wird.
     
  8. Georg L.

    Georg L. ww-robinie

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    Wenn die sowieso hinter Rigips o. ä. verschwinden, wäre mir das egal.
     
  9. yoghurt

    yoghurt Moderator Mitarbeiter

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    Hallo,
    ich habe nach einem Tipp aus dem Forum Neutralreiniger verwendet um den Kleister aus dem Innenputz zu waschen. Das ging gut und darf als unbedenklich gelten.
     
  10. Bastelheiko

    Bastelheiko ww-robinie

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    Ich würde behaupten, wenn eine Lackfräse vorhanden ist wäre dies eine Möglichkeit von mehreren, die ich ausprobieren würde.
    Auch 16er Korn mit einem Wand- und Deckenschleifer oder einem Excenterschleifer wäre nicht das falscheste.
    Oder lieber eine Ziehklinge?
     
  11. HarvSpec

    HarvSpec ww-pappel

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    Also wir haben es mit dem Spachtel und fleiß gelöst.

    Eine andere Frage:
    Hat jemand eine Idee mit was man die Decke beschichten kann?
    Mir wären spontan Malervlies oder Lack eingefallen.
    Ich würde die Holzstruktur gerne komplett überdecken. Lack kann das wahrscheinlich nicht leisten, bzw. es wird kein gleichmäßiges Ergebnis.
    Ausgeführt wird es wohl eh von einer Fachfirma, ich würde mir nur selbst gerne ein Bild der Möglichkeiten machen.

    Rigipis kommt an der decke wegen Raumhöhe nicht in Frage.


    Beste Grüße,
    Harv
     
  12. carsten

    carsten Moderator Mitarbeiter

    Hallo

    was hast du denn für eine Holzdecke ?? Klassiche 80er Jahre Fichte Paneele. Da ist es einfacher die raus und dann Rigips dagegen.
     
  13. HarvSpec

    HarvSpec ww-pappel

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    Hi Carsten,

    die Decke besteht wie die Wände aus den Elementen (siehe 1. Post), Abnehmen ist somit keine Option.

    Grüße
     
  14. carsten

    carsten Moderator Mitarbeiter

    Hallo

    ah sorry hab da keinen Bezug hergestellt. Die Raumhöhe sieht aber ausreichend aus da machen 10 mm oder Rigips gibt es glaube auch in 6.5 mm doch nicht wirklich was aus. Klar kann man vermutlich irgendwelche Spachtel mit Vlies und Gewebe aufbringen. Die Kosten dürften deutlich höher sein und erst Recht der Zeitaufwand.
     
  15. HarvSpec

    HarvSpec ww-pappel

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    naja es sind ohne Aufbau 255cm lichte höhe, da kommt es auf jeden CM an. aber die 6.5mm platten sehen top aus, die schaue ich mir mal an, Danke!
     
  16. carsten

    carsten Moderator Mitarbeiter

    Hallo

    255 cm ist doch voll auf der Höhe der Zeit und recht großzügig hab hier noch nicht mal 230 cm und wenn ich die Decke , derzeit Fichte Paneele saniere lass ich die UK und schraube auch Rigips da drauf, den Hohlraum nutze ich noch für die Aktualisierung der Stromverteilung (hauptsächlich Licht) und evtl ein wenig Dämmung.
     
  17. Sel

    Sel ww-kirsche

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    Ich würde auch die Decke paar cm abhängen. Eben für die Verkabelung. Wenn du 2,30m Raumhöhe als Mindestmaß einhalten kannst, so ist das auch normgerecht für Wohnräume. Und paar cm weniger als 2,55m sind auch weniger Heizkosten. Merkt man schon irgendwie...

    Was du oben an Höhe einbüßt, das hast du dann an den Seiten mehr. Auch die Heizungs- und Wasserrohre passen nämlich in den Zwischenraum. Dann gehen die Rohre zu den Heizkörpern im Erdegeschoss eben von der Decke aus, in der oberen Etage wie gewohnt von unten. Auch sind diese Leitungen immer schnell zugänglich bei irgendwelchen Defekten. So eine Decke kann man ja schnell und preiswert wiederherstellen (oder wenn was erweitert werden soll).

    LG Sel
     
  18. HarvSpec

    HarvSpec ww-pappel

    Beiträge:
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    Ort:
    Frankfurt
    Hi,

    ja das klingt nicht so wenig, ist allerdings bei einem einzelnen Raum von 4,5x13,6m nicht sehr viel. Da wirkt eine niedrige Raumhöhe schnell Tunnelartig! Unterkonstriktion werde ich wohl wo möglich vermeiden. Rohre Lassen sich bequem im Keller an der Decke Verlegen. Für Strom und CAT werden wir noch eine Lösung suchen. uU eine UK an den Wänden.

    Danke für den Input!
     
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