Dunckle Helos auf Eichenplatte

Skeenawood

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Hallo, unsere neue Tischplatte (Monoblock Eiche 3m x 1m gebürstet und geölt) hat Flecken die sich ausschließlich im Bereich der mit Holzspachtel verschlossenen Nadellöcher befinden.

handelt es sich hierbei nicht um die natürliche Optik oder ein Mangel in der Oberflächenbehandlung oder der Verarbeitung der gespachtelten Stellen?

Vielen Dank
 

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Martin45

ww-robinie
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Nadellöcher? Du meinst die Wurmlochstellen? Oder Nagellöcher?
Denke da dringt Öl/Fett anders ein und daher sieht es anders aus als der Rest.

Ich finde es optisch grausig.
 
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Mathis

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oder ein Mangel in der Oberflächenbehandlung oder der Verarbeitung der gespachtelten Stellen?
Wenn das der Lieferzustand der Platte ist, ist es eindeutig ein Fehler. Da wurde mit irgendetwas gespachtelt, was ölige oder fettige Bestandteile in das Holz rundherum abgegeben hat. Das wird auch kaum reparabel sein, außer vielleicht 1 oder 2 mm von der Platte komplett abhobeln. Eindeutig ein optischer Fehler: Reklamationsgrund und zurück mit dem Teil.
 

Skeenawood

ww-pappel
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Nadellöcher? Du meinst die Wurmlochstellen? Oder Nagellöcher?
Denke da dringt Öl/Fett anders ein und daher sieht es anders aus als der Rest.

Ich finde es optisch grausig.
Ja Wurmlochstellen, sieht grausig aus für so eine teuren Tisch. Wir haben 6 Monate gewartet. Massanfertigung und der Witz ist das die Unterseite besser aussieht. Da ist irgend was bei der Oberflächenbearbeitung schief gegangen und die Hersteller Manufaktur sagt das sei natürlich das der Baum um die Löcher halt Wasser gezogen hätte und es deshalb dunkler ist…
 

IngoS

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Nein, auf der Unterseite ist die Platte geschliffen und es hat keine Flecken
Na, dann ist die mehrfache Vermutung, dass die Flecke von einem womöglich ölhaltigen Kitt kommen, wohl richtig.
Also ein deutlicher Fehler.

Ich selbst bin ja mehr dafür, irgendwelche Fehler, wie Risse, Wurmlöcher und Astlöcher gar nicht zuzuschmieren und habe das hier auch immer wieder an unterschiedlichen Beispielen gezeigt.

Gruß

Ingo
 

brubu

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In #1 steht "gebürstet" also wurde wohl gespachtelt, dann nur gebürstet und damit nicht alle Spachtelreste auf der Oberfläche weggebracht.
Unten wurde wohl geschliffen daher sieht es besser aus. Oder nicht behandelt, dann feuerte kein Öl die Spachtelreste an.
 

magmog

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Guuden,

das Lösemittel des Kitts ist in das Holz ein diffundiert und hat eine stärkere Wirkung
auf Licht als das Öl der „Manufaktur". Nachölen an einer kleinen Stelle wäre eine Testmöglichkeit,
falls keine Gewährleistung in Anspruch genommen werden soll.

Wurmstichigkeit zählt zu den Holzfehlern, je nach vereinbarter Qualität reklamierbar.
 

DerRestaurator

ww-fichte
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Auf dem Bild IMG_7858 sieht das nicht nach "hartem" Kitt sondern nach Wachs aus, finde ich. Da würde es mich nicht wundern, wenn das Öl das irgendwie gelöst und in die Fasern laufen gelassen hätte.
Sollte ein Fachbetrieb doch aber eigentlich wissen, was sich da verträgt und was nicht, bzw selber mal für sich Vorversuche an Verschnitt durchgeführt haben.
 

flüsterholz

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Öle oder Lösungsmittel aus dem Füll/Kittmaterial kann ich mir nicht recht vorstellen. Öle ziehen nicht mehr als 2-3mm ins Holz ein, außer man legt das Holz komplett über Stunden/Tage in Öl ein.
Ich kenne Verfärbungen um Wurmlöcher aber teilweise, eher selten, bei antiken Möbeln aus Hölzern mit mehr oder weniger Gerbsäuregehalt. Die waren auch mit nichts, was ich kannte, wegzubekommen. Meine Vermutung als Ursache waren Pilze oder Ausscheidungen der Larven, die zusammen mit der Gerbsäure und Feuchtigkeit zur Verfärbung führten. In diesem Ausmaß, wie auf den Fotos, habe ich es aber noch nie erlebt.
Auf den ersten Blick hatte ich aber auch erst an etwas Fetthaltiges gedacht.
 

flüsterholz

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Hallo,

ich hatte hier schlecht gelagertes altes Eichenholz für die Klosterbänke. Da waren in einigen Bohlen auch Wurmlöcher, aber solche Flecke um die Wurmlöcher absolut nicht.

Gruß Ingo
Wie gesagt, eher selten. Bei Fichte waren es auch nur kleinere Stellen, so etwa 1cm im Durchmesser um das Wurmloch drum herum. Bei Kirschbaum eher streifig, wie auf den Fotos, aber nicht so großflächig. Ähnlich bei Nussbaum. Eiche weiß ich gar nicht mehr so genau, da hatte man dauernd irgendwelche Verfärbungen in allen möglichen Formen. Holzwurm im Kernholz bei Eiche ist ja auch eher selten, wird schon ein spezieller Käfer gewesen sein.
Ich bin mir auch nicht wirklich sicher, es sieht halt wirklich nach Fettflecken aus auf den Fotos. Die kann ich mir aber auch nicht erklären, außer die Erbauer haben ihr Frühstück an dem Tisch zu sich genommen. :emoji_wink:
 

Pareto

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Wenn man den Holzwurm nicht thermisch sondern chemisch bekämpft, zieht das Mittel (Wasserbasis) sehr tief ins Holz ein.

Ich habe das schon öfter gemacht - sieht genau so aus, bevor es trocknet. Natürlich bleiben da Rückstände.
Je nach Mittel und Weiterbearbeitung kann das wieder sichtbar werden.

Wenn eine "Manufaktur" wurmiges Holz hat, bringt sie es nicht zwingend zu Behandlung weg, sondern macht das ggf. selbst.

Das ist nur EINE Möglichkeit.
 

isso

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Für mich sieht es eher aus als hätte es nichts mit dem Spachtel zu tun. Diese dunklen Stellen können Trockenfehler oder anfangende Pilze sein.

Sicher bin ich aber auch nicht.

Wäre es von der Spachtelmasse, würde ich denken es zieht eher in Längsrichtung. Mir ist sowas, trotz diverser Spachtel, noch nicht untergekommen.

Diese Verfärbungen haben wir aber regelmäßig im Altholz.
Ist dann aber kein Trockenfehler :emoji_wink:
 

IngoS

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Hallo,

habe hier gerade noch zwei Reststücke Eiche mit schwarzen, alten Wurmlöchern gefunden. Da kann man bei genauem Hinsehen einen kleinen, dunkleren Hof um die Löcher erahnen.
IMG_20260705_093707.jpg

IMG_20260705_093718.jpg

Mit Hartwachsöl drauf sieht das dann so aus.

IMG_20260705_094040.jpg

Ich denke mal, dass diese großflächigen Flecken nicht schon vorher im Holz waren.
Bei dem schrägen Stück habe ich nur um das Loch herum Öl aufgetragen, der obere Bereich ist roh geblieben.

Gruß Ingo
 

Manohara

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Für mich sieht das nach Fett in der Oberfläche aus.
Melanie
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nur zögerlich schlage ich vor, den Versuch zu machen, die ganze Oberfläche zu "fetten" (also alles so dunkel zu bekommen, wie um die Löcher herum)
Aber eigentlich finde ich, müsste der Hersteller dafür sorgen, das Problem zu lösen.

"Gut aus" sieht es jedenfalls nicht. (dass man sagen könnte: ein Naturmaterial ist eben so)
Und das mit dem Wasser halte ich auch für völligen Quatsch. ... ein Versuch, sich raus zu reden.
 

brubu

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Eiche mit dunklen Stellen und teilweise gelben Flecken hatten wir einmal, die ist nach dem Einschnitt zu lange ungehölzelt liegen geblieben.
Es könnte sich um den Anfang eines Zersetzungsprozesses handeln weil ev. das Rundholz zu lange gelagert wurde und die Käferlarven genau dort eingezogen sind. Wie in anderen Post geschrieben wurde wird der Eichenkernkäfer zum Problem.
 
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