Buchreihe "Stationärmaschinen "autor Guido Henn <Empfehlung?

MaHo

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Hallo,
Lohnt das auch für ein Profi wie mich ( der viele Jahre aus der Praxis raus war) ? "Profi " heisst für mich abgeschlossene Ausbildung zum Tischler ,evtl. weiterbildung .
Hat schon Wer verschiedene Examplare der Buchreihe durchgekaut ?
das neueste werk "formatkreissägen "wird hier vorgestellt.
PS: Das soll keine werbung für Guido henn sein,mit dem bin ich weder verwandt ,noch befreundet :emoji_wink:
Gruss Marc
 

Mater1984

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Als Neuling habe ich einiges gelernt. Ich denke im Laufe der Jahre hat sich nicht viel verändert aber die Hilfsmittel die er vorstellt sind super.
Ich habe das
Handbuch Oberfräse
Werkstatthilfen selber bauen ist zwar nicht von Guido Henn aber derselbe Verlag
Und hatte die andere Bücher als Leseprobe mir angeschaut
 

benben

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Ich habe es nicht gelesen, bilde mir aber ein seine Qualifikation doch beurteilen zu können. Ist wahrscheinliche die einzige Zusammenfassung, bebildert und mit Beispielen, die was taugt und von jemandem kommt, der sich damit wirklich auseinander setzt.
Was ich von ihm gesehen habe, war immer gut und auch sehr gut bebildert und erklärt.
Ich denke dieses Buch stellt ein gutes Nachschlagewerk dar.
Ich würde es kaufen, bzw. bin am überlegen ob ich es mirnicht auch kaufe. Es gibt durchaus Arbeitsvorgänge wo ich auch mal nach schlage. Bisher meistbei bghm, da hat man kurze Texte und ein paar Bilder. Da wir einen Angestellten mit Gehörproblemen haben, könnte das eine gute Hilfestellung bieten.

Ich freue mich, dass Guido sich die Mühe gemacht hat.

Keine Henns in meiner Familie oder Verwandtschaft!

Gruss
Ben
 

RufusR

Gäste
Ich habe alle bis auf das neueste Werk. Bin auch gelernter Tischler und kann die Reihe ohne Einschränkung empfehlen.
 

MaHo

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:emoji_innocent:
Ich habe es gewagt und die examplare "Formatkreissägen" und "Tischfräse" bestellt. Bin gespannt ! nach eurer meinung schein ich ja goldrichtig zu liegen:emoji_slight_smile:
@ Ben : ich habe auch Gehörprobleme-habe auf einer Seite ein cochlea Implantat, andere Seite reicht noch hörgerät . ein wenig mehr geduld brauchen wir Schwerhörigen
 

benben

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@MaHo wir haben nur die "Probleme" mit der Kommunikation, wobei das inzwischen auch keins mehr ist. Am Anfang war es schwieriger, weil es ihm unangenehm ist nochmal zu fragen. Ich gebe mir mehr Mühe und er hat weniger Hemmungen zu fragen. Ist wirklich einer meiner zuverlässigsten MA. Er ist auch froh bei uns zu sein.
 

MaHo

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hallo,
In dem Buch "Die Tischfräse "wird die LOGOSOL Multifräse MF 30 vorgestellt , hat 3 kw und kosten ab 4650 € laut buch.
kann Sie aber nirgends finden ? auch nicht auf Logosol Webseite :emoji_thinking:
Offenbar ziemlich unbekannt. Hat die keine Marktreife erlangt ?
 

magmog

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Guuden,

ich würde durchaus eine Rezension schreiben, aber nach dem ersten Durchschauen
des verlinkten Videos sind es mir die 36,- bis 46,-€ pro Buch einfach nicht Wert.
Bei vorübergehender Überlassung der Werke mit Rückgabegarantie wäre ich allerdings bereit dazu,
durchaus mit vorheriger Rücksprache mit dem Autor.
 

bello

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hallo,
In dem Buch "Die Tischfräse "wird die LOGOSOL Multifräse MF 30 vorgestellt , hat 3 kw und kosten ab 4650 € laut buch.
kann Sie aber nirgends finden ? auch nicht auf Logosol Webseite :emoji_thinking:
Offenbar ziemlich unbekannt. Hat die keine Marktreife erlangt ?
Das hat mich wirklich an dem Tischfräsenbuch gestört. Da wurde eine völlig unbekannte Maschine besprochen. Ich denke, dass entspricht der Verlagsphilosophie. Was soll dann aber die angepeilte Hobbyistenbuchkundschaft damit? Wie nun bei den Stationärmaschinen mit der Felder, wie viele Hobbyscheiner haben wohl so ein Ding?

Ansonsten finde ich das TF-Buch sehr interessant und hilfreich. Ob ich es wirklich benötigt hätte bei meiner kleinen TF? Da war ich dann eher für die Tipps einiger Schreiner - auch hier aus dem Forum - dankbar.

Logosol hatte auch früher eine Tischsäge. Die wird man aber wohl auch mit der Lupe suchen müssen.
 

Dat Ei

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Moin, moin,

ich habe einige Bücher von Guido Henn, so auch bis auf eine Ausnahme die zu den Stationärmaschinen. Guido ist Journalist genug, um die Abstraktion von der konkreten Maschine auf die allgemeinen Aspekte zu schaffen, so dass seine Leserschaft unabhängig von der Maschine etwas aus dem Buch mitnehmen kann. Klar gibt es bei der Logosol als Vertikalfräse Möglichkeiten, die nicht jede Tischfräse mit sich bringt, aber diese auch(!) zu beleuchten, läßt einen nicht dümmer sterben und kann im Vorfeld einer Anschaffung vielleicht hilfreich sein. Ansonsten geht es um die Arbeitstechniken, die Sicherheit, die notwendigen Wartungs- und Pflegearbeiten und Vorrichtungen, um Spezialaufgaben zu erledigen. Ob das für Schreiner oder Tischler interessant ist? Vielleicht zum Auffrischen des Gelernten, aber selten praktizierten...

Im FKS-Buch steht übrigens keine Felder im Mittelpunkt, sondern eine Format4. Spielt das eine Rolle? Nicht wirklich...


Dat Ei
 

tomkaes

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In dem Buch "Die Tischfräse "wird die LOGOSOL Multifräse MF 30 vorgestellt , hat 3 kw und kosten ab 4650 € laut buch.
kann Sie aber nirgends finden ? auch nicht auf Logosol Webseite :emoji_thinking:
Offenbar ziemlich unbekannt. Hat die keine Marktreife erlangt ?
Die sind wohl die deutsche Homepage am umbauen, da fehlt komplett die Rubrik "Schreinermaschinen".
Hier kannst du sie dir ansehen:
https://ch.logosol.com/schreinermaschinen/
 

Dat Ei

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Moin, moin,

Format4 ist eine Marke der Felder KG, so wie Hammer oder Felder auch.

Dat Ei
 

FrankRK

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Guten Abend,

für mich sind das alles Feldermaschinen nur für verschiedene Zielgruppen. Hat das Marketing sich was bei gedacht, ne Scheppach würde sich auch kein Profi in die Werkstatt stellen!

Zur Logosolfräse, ich finde die Maschine interessant, aber die vielen Möglichkeiten der Maschine brauchen auch Umbauzeiten und das Fehlerpotential dabei steigt auch…..
 

fessla

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Also welche Maschinen der Herr Henn in seinen Büchern benutzt, ist doch relativ unwichtig für den Leser. Ich konnte immer gute Tipps aus den Büchern ziehen und diese problemlos auf andere Maschinen übertragen.
Das meine ich auch. Ist doch völlig schnuppe auf welcher Maschine er das zeigt, die funktionierten alle nach dem genau gleichen Prinzip, egal ob da jetzt Felder Scheppach oder Logosol draufsteht. Richtig könnte er es sowieso nicht machen. Benutzt er eine Altendorf meckern einige "jaa die ist ja sauteuer die stellt sich doch kein Privatmann in die Werkstatt". Benutzt er eine Scheppach würden viele sagen "wie kann der nur mit so einem Chinabomber arbeiten". Bei Logosol ist es, wie wir hier lesen können, also der geringe Bekanntheitsgrad der einigen Lesern aufstößt :emoji_pensive:
Wer ein Haar in der Suppe sucht, der findet immer eines oder auch mehrere!
 

tomkaes

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... ich finde die Maschine interessant, aber die vielen Möglichkeiten der Maschine brauchen auch Umbauzeiten und das Fehlerpotential dabei steigt auch…..
Genau diesen Satz habe ich vor ca. 35 Jahren von meinem damaligen Chef und Meister zu hören bekommen:
Auslöser war der Vorschlag von einer F90 zu einer F45 zu wechseln, und eine Schröder Starrfräse durch eine Schwenkspindelfräse zu ersetzen.
 

bello

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Bei Logosol ist es, wie wir hier lesen können, also der geringe Bekanntheitsgrad der einigen Lesern aufstößt :emoji_pensive:
Wer ein Haar in der Suppe sucht, der findet immer eines oder auch mehrere!
Bisher war ich der Meinung, Zielrichtung des Holzwerken-Verlag sind Hobbyisten. Warum wird dann nicht an Tischfräsen deren Nutzung erläutert, die wahrscheinlich 99% dieser haben oder als geeignete Maschine anstreben. Warum dann so ein Exot als Beispielmaschine?

Ich lese gerne die Artikel von Guido Henn und lese ebenso in seinem Buch Hobeln/Tischfräse. Henn ist für mich einer der charismatischsten Fachautoren. Ich werde dieses Buch auch behalten, während ich alle anderen Bücher aus diesem Verlag nach kurzer Durchsicht wieder veräußert habe.
 

Dietrich

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Hallo,

zufällig habe ich die Logosol Tischfräse 2008 in der schwedischen Schulungsschreinerei von Logosol in Harnösand kennen gelernt.
Auch ich war zunächst skeptisch aber die Verstelleinrichtungen gingen sehr zügig von einer Funktion zur anderen umstellen.
So führte der damalige Schulungstischler die Maschine bei div. Arbeitsgängen vor, Konterprofil, Bodendielen incl. stirnseitiger Bearbeitung, und auch die Langlochfunktion ging alles innerhalb weniger Minuten.
Nur die Kopierfräsfunktion hatte er nicht gezeigt, bzw. nur "trocken".
Beeindruckend waren die sehr massiven Anschläge und Verstellungen dieser.
Kaum ein Hersteller zeigt alles so offen und ohne doppelten Boden.

Gruß Dietrich
 

FrankRK

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Ich glaube, dass ich falsch verstanden wurde! Ich habe mich nicht negativ zu den Maschinen die der Autor in seinen Büchern verwendet geäußert! Legendlich der kurz vorangegangenen kleinen Diskussionen zu den Feldermaschinen habe ich meinen Senf dabei getan! Die Bedenken der Logosolfräse gegenüber hatte Dietrich wohl auch, aber wurde bei einen Maschinenlehrgang eines anderen überzeugt!

Genau diesen Satz habe ich vor ca. 35 Jahren von meinem damaligen Chef und Meister zu hören bekommen:
Auslöser war der Vorschlag von einer F90 zu einer F45 zu wechseln, und eine Schröder Starrfräse durch eine Schwenkspindelfräse zu ersetzen.
So ist das, was der Bauer nicht kennt frisst er nicht:emoji_wink: Aber die Logosol bietet viel mehr als eine zusätzliche Neigung.
 

werists

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Warum wird dann nicht an Tischfräsen deren Nutzung erläutert, die wahrscheinlich 99% dieser haben oder als geeignete Maschine anstreben.
Welche Tischfräse(n) haben denn 99% der Heimwerker?
Bzw. welche gravierenden Unterschiede bestehen zwischen der 99% Fräse und der Logosol?

Meines Erachtens ist das inhaltlich vollkommen wumpe welche Maschine genutzt wurde.
 

Dat Ei

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Moin, moin,

Meines Erachtens ist das inhaltlich vollkommen wumpe welche Maschine genutzt wurde.
das sehe ich auch so, zumindest für die grundlegenden Arbeitstechniken. Deshalb schrieb ich im Posting #10, dass Guido im FKS-Buch nicht nur eine Felder, sondern sogar eine Format4 nutzte, dies aber unerheblich sei.

Dat Ei
 
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