Buchenbohlen mit welcher Japansäge auftrennen?

Johannes

ww-robinie
Registriert
14. September 2011
Beiträge
8.168
Alter
68
Ort
Darmstadt/Dieburg
Er stand über einem Loch, aber die meisten Japansägen stehen auch nicht in Schreinereien.
Hallo Marcus,
versuch doch bitte mal den Inhalt und Zusammenhang eines Beitrags zuverstehen, bevor du darauf (inkl. Zitat) antwortest.

1.Ich habe geschrieben, das viele Schreinereien 30cm nicht auftrennen können.
2. Uwe antwortet meine Bandsäge kann 40cm.
3. Ich sage : Die steht aber nicht in einer Schreinerei
Und jetzt kommst du mit Er stand über einem Loch...

Was soll das?

Es grüßt Johannes
 

pedder

ww-robinie
Registriert
19. Oktober 2007
Beiträge
10.230
Ort
Kiel
Ich habe eine Erika 85, damit könnte ich theoretisch von beiden Seiten schonmal 85mm tief einsägen, dann habe ich immerhin 17mm weniger Material durch das ich muss, also nur noch 13mm die ich per Hand auftrenne muss, das ist schonmal ein gewaltiger unterschied.


Du meinst 13 cm! 130mm/20=7,5mm Zahnweite. Das geht mit Deiner gezeigten Japansäge, mit dem von mir gezeigten Fuchsschwanz oder auch mit einer Schlitzsäge (große Gestellsäge). Der Rest ist Geschmackssache. Aber dass eine Zugsäge sich gerade zieht, ist auch so ein Mythos. Die sägt dahin, wohin Du ziehst.
 

marcus_n

ww-robinie
Registriert
23. August 2020
Beiträge
2.306
Ort
Augsburg
@Little John : Das nennt man einen humoristischen Beitrag. Ich hab verstanden, mich versteht heute keiner, und dann bin ich raus. Keine Lust hier Missverständnis zu verbreiten. Alter Verwalter.
 

Dodekaeder

ww-pappel
Registriert
16. März 2021
Beiträge
8
Ort
Klein Nordende
Du meinst 13 cm! 130mm/20=7,5mm Zahnweite.
Ja, anstatt 30cm/300mm nur 130mm wenn ich vorher von beiden seiten 85mm einsäge. 300-85-85.
Davon habe ich nur im Ursprünglichen Beitrag nichts geschrieben, aber wenn die Leute die sich damit auskennen schon sagen das das verdammt viel Arbeit ist dann glaube ich ihnen das.
Ich dachte mir auch schon das das einige Zeit in Anspruch nimmt, dachte mir aber auch das man da mit einer richtig guten Säge durchs Holz spaziert.

Danke für die Rechnung, damit muss ich mich noch befassen. Aber dann weis ich schonmal worauf ich achten muss.
 

berliner_1982

ww-ahorn
Registriert
12. April 2021
Beiträge
127
Ort
Berlin
Ich hatte vor 2 Monaten den Anspruch, alles per Hand zu machen.

Per Japansäge (Kataba 250 für Querschnitt) ein Eichenbrett 200 x 150 x 25 in 2 Brettchen auftrennen (8mm + 15mm). Es war in jedem Fall eine interessante Übung: Kraftaufwand, Dauer und gerader Schnitt hinzubekommen sind nicht ohne.

Und für mich als Fazit: Auftrennen von großen Bohlen / Brettern überlasse ich einer Werkstatt oder einer Bandsäge. Selber machen steht in keinem Verhältnis.

Dagegen ist die Nachbearbeitung von fertigen Brettern mit Handwerkzeugen völlig vertretbar (Aufwand, Lärm, Sauberkeit).
 

syntetic

ww-robinie
Registriert
4. Juli 2021
Beiträge
646
Ort
Franken
Ich besitze auch aus Platzgründen keine Bandsäge. Wenn ich Bretter auftrennen will, dann mach ich das i.d.R. mit der Tauchsäge, was in der Mitte übrig bleibt dann mit der Ryoba, die bei mir für so ziemlich alles herhalten muss. Wenn man mit der Tauchsäge oder der TKS vorarbeitet, dann ist der Schnitt mit der Handsäge auch gar nicht mehr so schwer. Allerdings waren es bei mir nie 30cm breite Bretter... Maximum ist 20cm.
 

Friederich

ww-robinie
Registriert
14. Dezember 2014
Beiträge
8.138
Mit dem dann stark geschwenkten Gestell präzise zu sägen, ist allerdigs nicht so ganz einfach. Schon alleine, weil man größeren Abstand zum Schnitt hat.
 

werists

ww-robinie
Registriert
24. Juni 2014
Beiträge
1.320
Ort
Odenwald
Noch nie gehört, aber klingt sehr Interessant, Danke für den Hinweis.
Hier eine kleine Einführung:

Ich habe mir auch so ein Blatt für meine Gestellsäge gekauft und komme damit ganz gut zurecht. Muss noch ein wenige üben, klappt aber erstaunlich gut. Die Gestellsäge ist gebraucht, von einer Werkstattauflösung.
 

Lorenzo

ww-robinie
Registriert
30. September 2018
Beiträge
8.738
Ort
Ortenberg
Das ist wieder ne andere Säge als Ankece meinte glaub ich. Die von dir gezeigte, Thomas, ist eine Gestellsägen speziell zum Auftrennen, und damit wohl ziemlich ideal für den nachgefragten Einsatzzweck. Allerdings auch nicht mehr gar so wichtig wenn's nur noch um 130 mm geht. Ich glaub Andreas meinte eher so eine:
https://www.woodworker.de/forum/attachments/img_0662-jpg.59447/Bei mir sind es 700mm Sägeblattlänge, das würde für den Zweck schon sehr gut gehen. Wobei Ichs auch nicht so gerne mag wenn das ganze Gestell zu einer Seite kippt und man das immer ausgleichen muss.
Klar ist, Dodekaeder, du brauchst ein langes Blatt, sonst kannst du gar nicht richtig Strecke machen im Schnitt. Wenn du bisher keine Präferenz bezüglich Handsägen hast, dann kannst du enemenemu spielen, das ist am Anfang erst mal alles nicht ganz einfach bei 13cm. Aber gerade mit der vorhandenen Führung durch die Kreissägenschnitte schon machbar. Oder doch mal bei Schreinern fragen, einige haben schon noch ne Bandsägen, und dann oft auch ne Große.
 

Lorenzo

ww-robinie
Registriert
30. September 2018
Beiträge
8.738
Ort
Ortenberg
Ich hatte vor 2 Monaten den Anspruch, alles per Hand zu machen.

Per Japansäge (Kataba 250 für Querschnitt) ein Eichenbrett 200 x 150 x 25 in 2 Brettchen auftrennen (8mm + 15mm). Es war in jedem Fall eine interessante Übung: Kraftaufwand, Dauer und gerader Schnitt hinzubekommen sind nicht ohne.

Und für mich als Fazit: Auftrennen von großen Bohlen / Brettern überlasse ich einer Werkstatt oder einer Bandsäge. Selber machen steht in keinem Verhältnis.

Dagegen ist die Nachbearbeitung von fertigen Brettern mit Handwerkzeugen völlig vertretbar (Aufwand, Lärm, Sauberkeit).
Nicht dass es mir noch groß Spaß machen würde per Hand aufzutrennen, dafür hab ich ne Bandsäge, aber ich denk das Hauptproblem war bei dir die Säge für Querschnitt. Die sind im Längsschnitt quälend langsam!

Genauso eine meinte ich.
So eine Rahmensäge könnte mir auch noch gefallen. Gibt es aber wohl nur als Bausatz.
Das is wirklich nicht so schwer. An die runden Formen tastest du dich mit nem Schweifhobel langsam ran. Die Zapfenverbindung sollte schön passen damit sich die Holme nicht verdrehen beim Spannen, aber auch da, einfach rantasten indem du den Zapfen erst mal zu dick machst und dann Material wegnimmst bis es saugend passt.
 

Ankece

ww-robinie
Registriert
6. November 2020
Beiträge
632
Ort
Nordrhein-Westfalen
Hallo Andreas,
das ist auch nicht schwieriger als ein Tomatenhaus

:emoji_slight_smile:) Ja, das stimmt, aber du glaubst gar nicht, wie lang meine Projektwunschliste schon ist.
Und da ich ja alles von Hand mache, wird die Rahmensäge wohl erst mit Renteneintritt an der Reihe sein.

Das is wirklich nicht so schwer.

Zutrauen würde ich es mir schon, aber siehe meine Anmerkung oben.
Momentan arbeite ich ja an dem Hobelschrank, aber auch da kommt immer was dazwischen :emoji_frowning2: .
 
Oben Unten