Bohrkrone für Beton - funktioniert das???

Moosheini

ww-kiefer
Registriert
29. Oktober 2020
Beiträge
52
Ort
Amerang
Hallo zusammen,

ich bin Jäger und möchte einen Fangbunker für die Fangjagd bauen. Dazu verwende ich 5 cm starke Betonplatten (Terassenplatten vom Hagebau) in die ein ca. 80 mm großes Loch hinein soll für den Eingang. Man könnte das Loch eckig ausführen, mittels Flex und Diamantscheibe, ich stelle mir aber die Frage ob das mit einer entsprechenden Bohrkrone nicht auch funktionieren könnte.

Hat jemand so etwas ähnliches schon mal machen müssen und kann mir sagen ob es realistisch ist mit Bohrhammer und Bohrkrone eine 5 cm dicke Betonplatte zu bohren? oder verdrehts einem da nur die Hand? :emoji_grin:
folgende Maschinen stünden zur Verfügung: Bosch GBH 18v 28 und Hohl-Bohrkrone 82 mm Fa. S&R (Amazon)

Viele Grüße
 

Time_to_wonder

ww-robinie
Registriert
19. August 2014
Beiträge
6.530
Alter
52
Ort
Saarlouis
Es gibt Bohrkronen, die nur schneiden. Die brauchen eine schnellaufende Maschine ohne Schlag. Und es gibt Hammerkronen für Bohrhämmer. Die Maschine ist ein Bohrhammer?

Ich habe mit 82er Schneidkronen oft (professionell) Dosenlöcher in Betonwände gemacht, das geht schon. Mit Hammerkronen hab ich keine Erfahrungen.

Bei einer Gehsteigplatte hätte ich mit Schlag Angst, dass die zerbricht.

Du hast keinen Link eingestellt, was für eine Krone das ist. Kannst Du ja noch machen...

Und es einfach ausprobieren, so eine Platte ist ja kein rieseges Invest.
 

Moosheini

ww-kiefer
Registriert
29. Oktober 2020
Beiträge
52
Ort
Amerang
Es gibt Bohrkronen, die nur schneiden. Die brauchen eine schnellaufende Maschine ohne Schlag. Und es gibt Hammerkronen für Bohrhämmer. Die Maschine ist ein Bohrhammer?

Ich habe mit 82er Schneidkronen oft (professionell) Dosenlöcher in Betonwände gemacht, das geht schon. Mit Hammerkronen hab ich keine Erfahrungen.

Bei einer Gehsteigplatte hätte ich mit Schlag Angst, dass die zerbricht.

Du hast keinen Link eingestellt, was für eine Krone das ist. Kannst Du ja noch machen...

Und es einfach ausprobieren, so eine Platte ist ja kein rieseges Invest.
ist es denn mit Hammerkronen einfacher?

die Krone hätte ich mir jetzt einfach mal rausgesucht, ich muss ja keine 100 Bohrungen machen sondern vlt 10 ^^ scheinbar wäre diese auch Schlagfest..
https://www.amazon.de/dp/B074N8D5B7...CUSDG9&ref_=list_c_wl_lv_ov_lig_dp_it_im&th=1

Hammer Funktion hat die Maschine.
 

Mr.P

ww-birnbaum
Registriert
30. Juli 2009
Beiträge
216
Ort
bei Hanau
Habe in meine Garage in Wand und Boden Löcher mit der Diamantkrone geschnitten. Das ging mit der reinen Schneidkrone ohne Schlag relativ problemlos. Ich habe dazu meinen Boschhammer ohne Schlag verwendet und war ganz froh über die Rutschkupplung, so hat es mir beim freihändigen Bohren beim Verkanten nicht das Handgelenk gedreht.
Was ich gemerkt habe war, dass der Schleifstaub gut aus dem Loch gebracht werden muss. Also wenn möglich waagerecht bohren, dann fällt der Staub von selbst raus, oder gut mit Wasser den Schlitz sauberspülen.

Wenn möglich und wenn mehrere Löcher vorgesehen sind, dann bau dir am besten eine Führung, dass du die Maschine nicht per Hand führen musst.
 

Time_to_wonder

ww-robinie
Registriert
19. August 2014
Beiträge
6.530
Alter
52
Ort
Saarlouis
Habe in meine Garage in Wand und Boden Löcher mit der Diamantkrone geschnitten. Das ging mit der reinen Schneidkrone ohne Schlag relativ problemlos. Ich habe dazu meinen Boschhammer ohne Schlag verwendet und war ganz froh über die Rutschkupplung, so hat es mir beim freihändigen Bohren beim Verkanten nicht das Handgelenk gedreht.
Was ich gemerkt habe war, dass der Schleifstaub gut aus dem Loch gebracht werden muss. Also wenn möglich waagerecht bohren, dann fällt der Staub von selbst raus, oder gut mit Wasser den Schlitz sauberspülen.

Wenn möglich und wenn mehrere Löcher vorgesehen sind, dann bau dir am besten eine Führung, dass du die Maschine nicht per Hand führen musst.
Moment:

Die 82er Schneidkrone wurde (auch) dafür geschaffen, dass Elektriker Löcher für Unterputzdosen in Beton-, Kalksandstein- oder Mauerwerkswände herstellen, gern auch mehrere nebeneinander.

Als Führung ist da ein Zentrierbohrer drin, der im vorher gebohrten Loch läuft. Das reicht in der Regel völlig aus.
 

ClintNorthwood

ww-robinie
Registriert
11. März 2017
Beiträge
2.460
Ort
Hamburg
Mit einer 55 mm Bohrkrone von Wefex und einem Kombihammer ohne Schlag (Hilti TE 6 A 22), hatte ich ein Loch in eine 30 cm dicke Stahlbetonplatte aus sehr hartem ALTBETON aus den 50er Jahren gebohrt.
Wefex sei nur genannt, weil die keine Kistenschieber ohne Ahnung sind, sondern Kistenschieber mit Ahnung von der Materie.
Nur mal so aus Neugierde um zu sehen, wie sich Billigsbohrkronen auch China schlagen. 6 Löcher habe ich damit geschafft bei verschiedenen Gelegenheiten immer in Stahlbeton mit mindestens 20 cm Stärke.
Klar setzt hin und wieder die Rutschkupplung ein. Ist ja auch kein bestimmungsmäßiger Gebrauch.
Gibt jedoch auch schlechte Bohrkronen die sich mit dem Schneiden schwer tun.
Für eine 5 cm Platte würde ich nicht das Kernbohrgerät anfassen.
 

Schreinersein

ww-robinie
Registriert
25. Februar 2008
Beiträge
852
Ort
Aachen
Habe eine borhammerfeste Bohrkrone in irgendwas um 35-40mm. Das geht ganz gut. Aber in Platten habe ich das noch nie probiert. Könnte dDie die Platte überknacken lassen. Aber probier doch einfach mal, so ne Gehwegplatte kostet wieviel? 1,80€? 2€? Probieren geht über studieren. Ich würde tippen, es steigt die wahrscheinlichkeit, daß das klappt, wenn Du mehrere übereinander legst und so den Druck nach unten abstützt
 

kberg10

ww-robinie
Registriert
12. Juni 2019
Beiträge
1.704
Ort
Hopfgarten
Eine Kernbohrkrone und eine Maschine mit 500 bis 800 UPM. Mit Wasser spülen. Kernbohrkronen treibe ich mit Konusaufnahme an.
 

fahe

ww-robinie
Registriert
15. Juni 2011
Beiträge
8.972
Ort
Coswig
Warum wird hier in einigen Beiträgen beschrieben, dass es gelingt, mit entsprechenden Bohrkronen mit oder ohne Diamantbesatz und mit oder ohne Hammerschlag Löcher in Wände oder 20 Zentimeter dicke Betonplatten zu bringen? Dafür sind die schließlich gedacht... :emoji_wink:

Die der Frage innewohnende Herausforderung besteht aber ja in der geringen Stärke der einfachen unarmierten Platten.

Ich habe das, was der TE nachfragt - wenn auch mit etwas kleinerem Durchmesser - schon gemacht, um Löcher für die Durchführung von Erdkabeln in Platten zu bringen, die erst danach auf etwas Magerbeton gebettet wurden für eine Reihe selbstgebauter Gartenleuchten. Dabei gab es auch ein, zwei gebrochene Platten bei den ersten Versuchen - und alle anderen waren meiner Erinnerung nach auf der Rückseite etwas ausgebrochen. Für die sechs benötigten Platten hat es am Ende dennoch gereicht.

Benutzt habe ich letztlich eine wenig segmentierte Diamantbohrkrone für Winkelschleifer. Die Platte hatte ich dafür jeweils hohlraumfrei auf Sand gebettet. Und dann, wie bei solchen Bohrkronen üblich, schräg angesetzt, um eine Anfangsführung zu bekommen... Beim weiteren Durchbohren dann möglichst nicht verkanten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Da bin ich

ww-robinie
Registriert
18. Januar 2021
Beiträge
1.407
Ort
Deutschland
Mag möglich sein dass hartmetallbestückte Bohrkronen noch irgendwo eine Berechtigung haben
Für mich wäre hier eine Diamantkrone das passende Werkzeug.
Selbst mit den billigsten vom Flohmarkt lassen sich relativ gute Ergebnisse schaffen.
und wenn man beidseitig und ohne Druck die Krone ihre Arbeit machen lässt gibts seltenst Bruch
 
Zuletzt bearbeitet:

Dackeldil

ww-fichte
Registriert
20. Dezember 2025
Beiträge
15
Ort
Bayern
Für mich wäre hier eine Diamantkrone das passende Werkzeug.
Selbst mit den billigsten vom Flohmarkt lassen sich relativ gute Ergebnisse schaffen.
und wenn man beidseitig und ohne Druck die Krone ihre Arbeit machen lässt gibts seltenst Bruch

Ich wollte ein Loch in der Kellerwand haben für den Absaugschlauch, also aus dem großen Fluss eine 150mm Bohrkrone bis 20cm Tiefe geholt, 40 Euro rum, mit Diamantschneiden.

8mm Loch durchgebohrt und dann von links und rechts die Bohrkrone sauber arbeiten lasen. War ausgegossener Hohlblockstein. Was soll ich sagen, langsam aber stetig ging es vorran, der Lack der Bohrkrone war ab, aber sonst, an den Schneiden keinerlei Verschleiß zu sehen. Das Loch auch sehr sauber, keine Abplatzer, etc. Hab dann ein 3D- gedrucktes Rohr durch, und perfekt war die Schlauchdurchführung:

WhatsApp Image 2026-02-07 at 19.25.14.jpeg
 

WoodyAlan

ww-robinie
Registriert
28. Februar 2016
Beiträge
6.914
Ort
Vilshofen
Warum wird hier in einigen Beiträgen beschrieben, dass es gelingt, mit entsprechenden Bohrkronen mit oder ohne Diamantbesatz und mit oder ohne Hammerschlag Löcher in Wände oder 20 Zentimeter dicke Betonplatten zu bringen? Dafür sind die schließlich gedacht... :emoji_wink:

Die der Frage innewohnende Herausforderung besteht aber ja in der geringen Stärke der einfachen unarmierten Platten.

Ich habe das, was der TE nachfragt - wenn auch mit etwas kleinerem Durchmesser - schon gemacht, um Löcher für die Durchführung von Erdkabeln in Platten zu bringen, die erst danach auf etwas Magerbeton gebettet wurden für eine Reihe selbstgebauter Gartenleuchten. Dabei gab es auch ein, zwei gebrochene Platten bei den ersten Versuchen - und alle anderen waren meiner Erinnerung nach auf der Rückseite etwas ausgebrochen. Für die sechs benötigten Platten hat es am Ende dennoch gereicht.

Benutzt habe ich letztlich eine wenig segmentierte Diamantbohrkrone für Winkelschleifer. Die Platte hatte ich dafür jeweils hohlraumfrei auf Sand gebettet. Und dann, wie bei solchen Bohrkronen üblich, schräg angesetzt, um eine Anfangsführung zu bekommen... Beim weiteren Durchbohren dann möglichst nicht verkanten.
Dito mit 50er waschbetonplatten, u.a. Fürn sonnenschirmständer. Klar bricht mal eine, aber verkraftbar. Einfach Ma hen und die Krone Loch machen lassen. Sandbett drunter is a guter Tipp, ich nahm bisher Split.
 
Oben Unten