Bodenaufbau Bad - Fertigteilhaus (Trockenbau)

Lackab

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Hallo, ich bin nicht sicher ob es hier passt? Aber es ist immerhin ein Fertigteilhaus = Holz...

Bei meinem Elkhaus Bj. 1998 will ich das Bad im OG neu machen. Wegen Dachschräge ist das nicht so einfach, die Dusche soll deshalb auch ihren Platz verändern (mit Waschtisch tauschen) und die Wanne soll raus.

Da der Bodenaufbau alleine deshalb ohnehin raus muss, möchte ich im Zuge dessen auch eine FBH rein. Aktuell ist ein HK im Raum (Gas Zentralheizung). Da aber in Zukunft ev. mal eine LWWP rein soll, möchte ich hier auf wassergeführte FBH gehen.

Der Bodenaufbau besteht aus: Balkenlage mit Holzbeplankung (weiß nicht genau, welche) - Plastikfolie - gepresste (Stein?)Wolle - Styropor - 2 Lagen (Rigips?)Platten 90° versetzt verlegt - Fliesenboden.

Der soll nun bis zur "Rohdecke" raus, ein neuer Bodenaufbau mit Estrich rein.

Leider hat der aktuelle Bodenaufbau nicht gut "gehalten" mit den verwendeten kleinen Fliesen, die (Rigips?) Platten haben punktuell dort wo man die Laufwege hat offenbar etwas nachgegeben und die Fugen sind deshalb gerissen, eine Fliese hat sich sogar gelockert. Auch im EG gab es im Flur dahingehend ein Problem, auch hier war bei einem "Hauptdurchgang" eine Mulde im Boden - da dort nur PVC lag. In allen anderen Räumen lag Parkett - der das Gewicht gut austrägt und dort gibt es nirgends ein Problem. Dieser Bodenaufbau scheint für einen Belag, der den Druck nicht gut verteilt auf Langzeit nicht gut geeignet:emoji_wink:

Nun habe ich schon einige Gespräche geführt und viel gelesen und überlegt... So wie es scheint, wird wohl ein Estrich in dem Raum am vernünftigsten sein???

Sehr viel lieber wäre mir - im Trockenbau - natürlich ein "trockener" Bodenaufbau wie jetzt auch. Einerseits wegen dem Gewicht, aber auch insbesondere um keine Nässe einzubringen und ggfs. den Boden auch wieder mal einfach(er) rausnehmen zu können... Wird zwar wohl hoffentlich in meiner Lebenszeit nicht passieren, aber wer weiß.

Aus meiner Sicht (und derer mit denen ich gesprochen habe) sprechen aktuell 2 Sachen FÜR einen "normalen Estrich":

Stabilität des Boden für die Fliesen - damit nicht nachgeben kann wie es aktuell der Fall ist

Fussbodenheizung: die soll wohl mit Estrich besser funktionieren, als mit Trockenaufbau


Nun ist es so, dass ich das OG vorwiegend mittels LLWP beheize, die sich im Flur direkt außerhalb vom Bad befindet und durch die Tür heizt. Das funktioniert sehr gut, das bringt meistens ca. 22° - für angenehme Temperatur beim Duschen heizt dann ein Heizlüfter aktuell noch hoch auf ca. 25° wenn das Bad genutzt wird.

Sehr gerne würde ich die FBH dann nur - zusätzlich - bedarfsweise vor Nutzung vom Bad laufen lassen. Die Beheizung soll hauptsächlich über die LLWP laufen wie aktuell. Erst wenn ev. mal eine LWWP kommt, würde die dann komplett die Heizung übernehmen und ggfs. durchlaufen.

Deshalb wäre eine schnelle Ansprechzeit der FBH wichtig, wobei dann nur der Boden warm sein soll, den Raum heizt die LLWP.

Nun habe ich tw. auch gehört, die Ansprechzeit könnte bei Trockenaufbau vom Boden sogar ggfs. besser sein???


Nun hoffe ich auf eure Hilfe, wie der OPTIMALE Bodenaufbau in dem Fall aussehen würde?

Ich möchte hier keinesfalls irgendwo sparen, speziell die Abdichtung soll dann wirklich so gut wie möglich erfolgen um den dahingehend empfindlichen Trockenbau zu schützen.

Nach einiger Überlegung habe ich mich im Moment vom flächenbündigen Einbau der Duschtasse geistig verabschiedet und möchte die auf den fertigen Badboden aufsetzen. (Bin gerade dabei zu bestellen und weiß noch nicht welche, soll eine aus Mineralgranit in 140x90 werden - ev. die: https://www.schulte.de/duschwannen/...k-sand-900x1400-mm-ep216914-172-4060991063497

1. habe ich so wie es aussieht "nur" 8cm von Oberkante Rohdecke bis Unterkante Fliese
2. scheint mir die Abdichtung "besser" wenn die Duschtasse flächig am fertigen (abgedichteten) Boden aufliegen kann. Auch die Druckverteilung sollte dann ideal sein, die FBH kann darunter problemlos durchgezogen werden usw.

Gerne würde ich so eine "Abflussbox / Installationsbox" vorsehen und mit dem Estrich abdichten vorher. Dann komplett fliesen und am Ende die Duschtasse aufsetzen. Kann man das so machen, oder ist es besser die Duschtasse auszusparen bei den Fliesen, mit dem Dichtband mit dem (voraussichtlich?) Estrich abdichten und dann an die Tasse ranfliesen?


Mein Hauptproblem ist aktuell, wie ich den Bodenaufbau idealerweise machen soll...

Vielen Dank erstmal!
 

ClintNorthwood

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Da ich zu einem guten Teil mit so etwas meinen Lebensunterhalt bestreite, fallen mir einfach zu viele Varianten ein.
Die alle locker einen Fliesenbelag tragen können.
Estrich ist schwer (Statik), spricht langsam an aber hält die Wärme länger.
Für ein kleines Bad reichen Fermcell-Elemente und passende Aufnahmen für die Heizungseitungen wie
Therm 25.
Das kann jeder einbauen, der mit der Anwendungberatung kommunizieren und technische Anleitungen lesen kann. Nur Mut, die beissen nicht.
Was ich am einfachsten finde ist eine Bauplatte 50 mm von Wedi.
Vorher eine gebundene Schüttung von Fermacell einbringen oder LS von Ardex. Dann die Wediplatte mit Billigstfliesenkleber befestigen.
Sparsame Leute nehmen ihre billige Fünftoberfräse und fräsen mit einem 16 mm Billigstnutfräser die Rillen für die Leitungen rein. Der danach Schrott ist.
Profis nehmen preline Fertigelemente.
Dann alles mit Fliesenkleber zuspachteln und eine Armierungsmatte einbringen.
Für privat reicht dann eine Flüssigfolie wie Lastogum von PCI.
Privat brauchst du ja nicht systemtreu sein.
Wedi klebst du allerdings nur mit Wedi 610 zusammen.
Dann ist alles verlegereif.
Alles wird stabil wie Sau bei fachgerechte Ausführung.
 

Lackab

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WOW :emoji_thumbsup:
Vielen lieben Dank erstmal - das klingt ja großartig.
Das bestärkt mich, dass es doch als Trockenbau vernünftiger sein wird.
Ich muss das alles erst mal googeln - bin mit der Materie nicht so bewandert.
Ich finde auch, dass es bzgl. Gewicht besser ist das in Trockenbau zu machen und eben auch wegen der Feuchtigkeit.
Und auch wegen der Sauerei mit Estrich mischen und hintragen usw.

Estrich ist schwer (Statik), spricht langsam an aber hält die Wärme länger.
Das spricht dann eben alles für Trockenbau, bei mir ist schnell ansprechen wichtig - Wärme länger halten ist unwichtig.

Ich werde mir das morgen vormittag alles mal raussuchen und dann wieder antworten.

VIELEN DANK :emoji_ok_hand::emoji_thumbsup::emoji_thumbsup::emoji_thumbsup:
 

Lackab

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Ich habe schon mal angefangen mit dem nachlesen und suchen...

Für ein kleines Bad reichen Fermcell-Elemente und passende Aufnahmen für die Heizungseitungen wie
Therm 25
Die habe ich gefunden, da komme ich rechnerisch in dem 10m² Raum auf ca. 50 Meter Rohrlänge. Der Installateur würde gerne 100 legen, was mir nat. wegen der schnelleren Aufheizzeit auch lieber wäre.
Gibt es auch vergleichbare Platten die dichter mit Heizung belegt werden können? Aber vermutlich nicht, wegen der Stabiliät?

Was ich am einfachsten finde ist eine Bauplatte 50 mm von Wedi.
Da würde ich ev. sowas nehmen:

https://www.bauhaus.at/bauplatten-xps/ultrament-bauplatte-do-it/p/13882043

Sollte denke ich relativ gleichwertig sein? Ist hier erhältlich in at.

Vorher eine gebundene Schüttung von Fermacell einbringen

Ja, die sollte hier aufzutreiben sein, wenn auch gar nicht so einfach.

Schüttung "ungebunden" ist nicht gut, oder? Ich nehme an das ist schlecht, weil Setzung möglich ist und ich dann wieder das selbe Problem habe wie bisher schon?

Was wäre, wenn ich den Aufbau komplett mit Platten mache - ohne eine Schüttung? Problematischer ist es dann nat. mit den Rohren.

Sparsame Leute nehmen ihre billige Fünftoberfräse

Oberfräse habe ich nicht, wenn es sich vermeiden lässt, will ich mir die Sauerei aber lieber sparen. (Fräse kaufen wäre ja kein Problem)

Profis nehmen preline Fertigelemente.
Ich würde dann eben die Therm 25 nehmen, schade ist eben, dass die Heizrohre nicht sehr dicht verlegt sind dann.
 

ClintNorthwood

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Die Radien für Therm 25 sind schon ziemlich ausgereizt. Wenn du die Schleifen enger legen willst, dann schneckenhausförmig oder du fragst bei Uponor nach Aluverbundrohren, deren Radien noch kleiner sein können.
Oder halt kleinere Rohrdurchmesser.
 

sonicbiker

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Die Biegeradien sind hier das Problem, nicht die Druckfestigkeit.

BTW: „die FBH dann nur - zusätzlich - bedarfsweise vor Nutzung vom Bad“
Eine FBH ist dafür wenig geeignet. Wenn du sie jetzt mehr mit der Perspektive auf ein Wärmepumpe planst und mehr Rohrlänge/Wärme brauchst, kann man die FBH auch durch eine Wandheizung ergänzen.
 

Lackab

ww-nussbaum
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Die Biegeradien sind hier das Problem, nicht die Druckfestigkeit.
Ok danke, ich meinte wegen weil dann bei dichterer "Belegung" bei fertigen Platten weniger übrig bleibt als Oberfläche.

BTW: „die FBH dann nur - zusätzlich - bedarfsweise vor Nutzung vom Bad“
Eine FBH ist dafür wenig geeignet.
Ja ich weiß. Es hat sich quasi so "entwickelt", weil die Gasheizung alt ist und auch Probleme machte... U.a. auch deshalb (aber auch wg. Kühlung im Somm, Redundanz Heizung) werkelt da jetzt vor der Badtür eine LLWP (IG) - die vorwiegend Bad und SZ durch die Türen heizt. Klappt sehr gut. Die Gasheizung ist aber jetzt wieder durch Neuteile fit, deshalb der Gedanke diese dann mit Timer immer so 1-2h vor Nutzung des Bades laufen zu lassen für WW + FBH. Oder auch mehr, je nachdem.
FBH auch durch eine Wandheizung ergänzen.
Ja, sehr gute Idee - den Gedanken hatte ich auch schon. Die Frage ist eben, ob es sich am Ende lohnt. Da der Raum im DG ist und am Eck = 2 Aussenwände, wäre es im Grunde sogar eine gute Sache? Ich denke mit so fertigen Platten wäre es auch in der Aussenwand kein Problem, weil die eh ohnehin gut isolieren auf der Rückseite?

Zur Wahl steht da im Moment entweder das Fermazell Therm 25, oder aber Saxoboard:

https://www.saxoboard.net/de/saxoth...lY2NiMDBhODRkYTQ2NTdhZWU3MDkzZGMxZDcxNWQ5In0=

Darüber bin ich gestolptert, weil ich ganz gerne so eine Abflussbox einbauen möchte damit die dann mit in die Abdichtung eingebunden ist und die Duschtasse dann auf den fertigen Boden aufgesetzt wird. Also entweder (wahrscheinlich) direkt auf das gespachtelte "Board" wo die FBH drin ist oder überhaupt auf die fertigen Fliesen.

https://www.saxoboard.net/de/ablauf...xOTUwNDg0YzEzMjdhNmViMmExNDk2NzY4NzlkYmUwIn0=

Bei dem Saxoboard finde ich gut, dass ich damit wohl dann die Bauplatten direkt wegglassen könnte - wenn ich es in der richtigen Stärke nehme?

Also Balkendecke/Beplankung (vorhanden) - Installationsebene der Rohre + gebundene Schüttung - Saxoboard - Fliesen.

Für die Duschtasse dann die Ablaufbox mit dem Randstreifen in die Saxoboard Oberfläche einbinden, dann Flüssigabdichtung, dann Duschtasse drauf und nochmal den Rand mit Randabdichtung zum Boden hin abdichten + Flüssigabdichtung. Dann Fliesen.

Wäre das so ok???

In die Abflussbox würde ich ev. noch so einen Shelly Wassersensor einlegen:

https://www.amazon.de/Shelly-Flood-...76c-ab15-4af6c4e1a8a2&pd_rd_i=B0FPG9SGLJ&th=1

Das Ding ist billig und echt genial: Ich habe einen hier. Das ganze Kabel ist ein durchgehender Sensor, der so empfindlich ist, dass es ausreicht mit einer feuchten Schuhsohle draufzutreten. Ich war selbst überrascht. Wenn das Kabel 1x um den Rand verlegt wäre und durch die Box, würde man sofort bemerken, wenn da unter der Tasse jemals Nässe wäre. Dann könnte man reagieren und die rausnehmen.
Ist sicher übertrieben, kostet aber kaum was und wenn man das Kabel Wandseitig rausführt und dort die Box versteckt (Batteriewechsel!) dann könnte das eine gute Lösung für den "Kopf" sein...
 

Lackab

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Profis nehmen preline Fertigelemente
Ich habe mir das gerade näher angesehen:

1771174514454.png

links die Wedi - rechts die Saxoboard.

Kann es sein, dass die völlig identisch sind?

Alle Werte sind völlig identisch.

Würde dann was dagegen sprechen, wenn ich eine gebundene Schüttung einbringe und darauf dann direkt Saxoboard ohne Bauplatten als Zwischenlage? Oder sind diese Platten problematischer als die Fermacell Thermo25, weil diese aus Gips sind und dann ev. weniger nachgeben?

Taugen die Saxoboard Sachen was, oder besser was anderes kaufen?

Würde dann folgendes kaufen wenn das Zeug taugt:

1771174760257.png

Die FBH Platten sind etwas schwer zu besorgen bzgl. Verfügbarkeit hier in AT.
 

Heener

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Bei meinem Umbau 2018-2020 hab ich in Eigenleistung NORIT Gipsfaserelemente mit fertigen Ausfräsungen im Altbau DG (Fachwerkhaus) verlegt. Da liegt das Heizingsrohr nur 3mm unter dem Bodenbelag, flinker kann eine Heizung sein.
Das war nicht billig, aber wegen Türen und Raumhöhe notwendig. Unter diesen Estrichplatten wurde nur 8mm Holzfaserplatte verlegt. Darunter wurde der Blindboden ordentlich befestigt und nach Auslage eines Flies mit Leichtbeton eben zur höchsten Balkenoberkante abgezogen.
Auf die Idee, diese Fräsungen alle selbst zu machen, würde ich verzichten.
Im massiven Anbau und im EG wurde dies mit Heizestrich Anhydrit realisiert.
 

ClintNorthwood

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Bei uns habe ich im Bad aus Jux und Neugierde eine Wandheizung zusammen mit einer Fußbodenheizung eingebaut. Hatte halt noch einen Heizkreis übrig. Jede der einzelnen Heizkreise für sich wärmt den Raum genügend. Die Fußbodenheizung hat genau die Radien von Therm 25 und reicht dicke aus.
Hier hat man die Wahl zwischen einem einfachen Ledergürtel (normale Radien) und einem Ledergürtel zusammen mit Hosenträgern (die doppelte Anzahl an laufenden Metern bei den Aluverbundrohren).

Bei uns hat sich letzten Endes aus Bequemlichkeitsgründen die FBH durchgesetzt. Die ist minimal aufgedreht, wärmt den Boden merklich und letztendlich das ganze Bad ausreichend.
Man kann allerdings auch eine elektrische FBH installieren mit Zeitschaltung nur für die Morgenhygiene mit nackten Füßen.

Am einfachsten ist es, sich bei Ardex, Sopro oder Fermacell eine fix und fertige Aufbauempfehlung zu holen und dann nach eigenem Ermessen zu gestalten. Ist genauso gratis wie Fragen in einem Holzforum.
Wer alles mit Wedi macht nach deren Richtlinien, spart sich jegliche Abdichtung, da Wedi als einzige Bauplatte die Zulassung dafür hat.
Wenn es jemand besser weiß, immer raus mit der Info. Ich selber habe das nicht weiter nachgeprüft.

Insofern wäre Wedi tatsächlich der Goldstandard und nicht teuerer als die Mitbewerber.
Auf die Idee, diese Fräsungen alle selbst zu machen, würde ich verzichten.
War mal was anderes und machte noch Spass.
Das Gefühl, etwas aus Resten zu machen und sich das Originalmaterial zu sparen ist einfach unbezahlbar.
Egal ob die zusätzliche Arbeitszeit die Ersparnis killt.
Mal abgesehen von der Tatsache, dass Wedi nur Gewährleistung anerkennt, wenn man deren superultrateure selbstklebende Armierung einbaut.
Glaube die 50 m Rolle mit 0.5 m Breite kostete um die 200 €.
Baumarktzeugs kostet nur ein Fünftel und ist 0,3 mm dicker und muss nass eingelegt werden.

Muss jeder für sich entscheiden.
 

Lackab

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Bei uns hat sich letzten Endes aus Bequemlichkeitsgründen die FBH durchgesetzt.
Ok, dann hast du Wandheizung eingebaut - nutzt die aber nie? Bei mir wäre die ohnehin zusammengeschlossen.
Ich habe schon einen Verteiler dafür bestellt:

https://www.heima24.de/fussbodenhei...atur-begrenzer-mit-thermostat-9301-00800.html

Der soll - so weit ich das verstehe - dank RTL + Ventil sowohl die Rücklauftemperatur begrenzen können, als auch mit meinem Funk HK Thermostat System kompatibel sein.

Man kann allerdings auch eine elektrische FBH installieren mit Zeitschaltung nur für die Morgenhygiene mit nackten Füßen.
Hatte ich auch schon überlegt, aber ich werde wohl dann mal die Gasheizung auf LWWP umrüsten - dann ist die wassergeführte FBH eben ideal.

Am einfachsten ist es, sich bei Ardex, Sopro oder Fermacell eine fix und fertige Aufbauempfehlung zu holen und dann nach eigenem Ermessen zu gestalten.
Je, gute Idee. Aber ich habe eben noch Urlaub und würde jetzt gerne damit anfangen. Leider sind die Sachen dann in at auch tw. schwerer verfügbar bzw. der Versand (wenn möglich) sehr teuer.

Bei den Saxoboard wäre das mit € 60.- total ok und die Platten wären dann offenbar identisch mit den Wedi Preline? Kann mir sinst die völlig identischen technischen Daten nicht erklären.

Denkst du das Zeug wäre so ok wie im geposteten Warenkorb?

Wer alles mit Wedi macht nach deren Richtlinien, spart sich jegliche Abdichtung, da Wedi als einzige Bauplatte die Zulassung dafür hat.
Ich überlege eben, die Bauplatte komplett wegzulassen. Das Abflussrohr hat ja min. 4-5cm. Dann muss die Schüttung ja auch so hoch sein. Ich habe aber insgesamt nur ca. 8cm. Wenn ich also dann noch 3 cm von den Saxoboard für FBH nehme, hätte ich die korrekte Höhe.

Glaube die 50 m Rolle mit 0.5 m Breite kostete um die 200 €.
Baumarktzeugs kostet nur ein Fünftel und ist 0,3 mm dicker und muss nass eingelegt werden.
Mir kommt es jetzt nicht darauf an jeden € zu sparen - aber sinnlos raushauen möchte ich das Geld auch nicht.

Ob diese Duschtasse dann das Geld wert ist?


https://www.schulte.de/duschwannen/...k-sand-900x1400-mm-ep216914-172-4060991063497

Ich denke mit 4 cm Stärke und ca. 85 kg sollte die schon qualitativ gut sein? Da der Abfluss dabei ist und ich die beim Baumarkt vor Ort bestellen könnte (kein Versand) wären die günstigeren am Ende dann real kaum günstiger...
 

Lackab

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Ich habe mich jetzt gegen die Schüttung (egeal welche) entschieden.

Ich gebe jetzt auf die Lage 22er Spanplatten womit die Balkenlage verschalt ist noch eine Lage 27er 3-Schicht Platten um 90° gedreht zu den Balken. Das wäre sicher nicht nötig, gibt dem Boden aber zusätzlich eine sehr große Stabilität und Steifigkeit. Darauf dann direkt 6cm starke EPS Dämmplatten mit Ausfräsungen für die FBH. Die Schlitze werden mit elastischem Fliesenkleber geschlossen und alles zusammen dann mit Gitter gespachtelt. Die Ablaufbox ist in den Dämmplatten ausgenommen und liegt auf den 3 Schichtplatten oder je nach Höhe alternativ Spanplatten auf. Die wird zusammen mit den Randabdichtungen dann mit Flüssigdichtung an die Dämmplatten angebunden.

Ich sehe letztlich keinen Sinn in der Schüttung, selbst gebundene birgt wohl das (gering) Risiko von Setzungen.
 
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