Blockbandsäge

teluke

ww-robinie
Registriert
26. Oktober 2015
Beiträge
9.283
Ort
Pécs
Meine Blockbandsäge ist montiert, angeschlossen und läuft.
Zwei Stämme habe ich probehalber aufgeschnitten.
Hat einwandfrei geklappt.

Morgen möchte ich ein paar trockene 100er Blockwarebohlen längs aufteilen.

Was ich nicht weiß ist ob ich da auch das Sägeblatt mit Wasser kühlen/schmieren muss/soll.
Möchte natürlich ungern das trockene Holz wässern.

Macht man mit der Bandsäge in der Werkstatt ja auch nicht.

Übersehe ich da was oder geht das auch trocken.
 

Mitglied 59145

Gäste
Unsere läuft mit Rapsöl, haben das Problem also nicht....:cool:
Die 100er Bockware ist Lufttrocken nehme ich mal an. Dann ist es das egal, stell das Wasser mglst. gering ein und versuch halt. Auch ohne Wasser sollte bei nur wenigen Schnitten gehen. Es geht ja eher darum das das Sägeblatt nicht brennt oder verschmiert. Bei uns geht jedenfalls auch mal ohne Schmierung...

Versuch macht kluch.....

Gruss
Ben
 

teluke

ww-robinie
Registriert
26. Oktober 2015
Beiträge
9.283
Ort
Pécs
Danke für die schnelle Antwort.

Rapsöl für die Kühlung?
Naja, eure Säge ist sicher ein paar Nummern größer.

Es geht (wie im Moment immer) um Kirschbaum. Ja, lufttrocken, ca. 10% gemessen (liegt schon 4 Wochen in der Werkstatt).
Ich werde es einfach mal trocken probieren. Wenn das Sägeband dadurch schneller stumpf wird dann ist das halt so.

Kann mir ja auch nicht vorstellen was da sonst passieren soll. Aber der Hersteller sagt da muss Wasser benutzt werden.
 

teluke

ww-robinie
Registriert
26. Oktober 2015
Beiträge
9.283
Ort
Pécs
Habe gestern ein paar starke Blockbohlen trocken aufgeschnitten.

Hat an sich ganz gut geklappt.
 

Mitglied 59145

Gäste
Ich habe ja auch mal mit solch "Wassergeschmierten" Sägen gearbeitet, mein Eindruck ist, das es eher um eine Kühlung als wirklich eine Schmierung ist.

Für dauerhaft bestimmt auch keine Lösung, aber "mal" ist das sicher in Ordnung.

Gruss
Ben
 

Holz-Christian

ww-robinie
Registriert
30. September 2009
Beiträge
5.771
Alter
49
Ort
Bayerischer Wald
Hallo Theo, unbedingt mit Wasser schneiden!

Wenn du ohne Wasser sägst hast du enormen Verschleiß an den Führungsrollen.
Außerdem ist die Maschine sehr laut.
Das bisschen Wasser auf dem Holz kann man vernachlässigen, das trocknet gleich wieder weg.
Tipp: Ein Spritzer Schmierseife in den Wasserbehälter nimmt die Spannung aus dem Wasser, es bleibt regelrecht am Sägeblatt kleben und spritzt nicht so.

Was hast du für eine Maschine?
Wir haben eine Hartenberger mit Schnittstärkencomputer.

Gruß Christian
 

teluke

ww-robinie
Registriert
26. Oktober 2015
Beiträge
9.283
Ort
Pécs
Hallo Christian.

Werde ich mir merken.
Schmierseife ist ein guter Tip. Werde ich besorgen und probieren.

Auch eine Hartenberger BBS-96 Normalausführung aber ohne Schnittcomputer und ohne Hydraulik.

Macht einen sehr stabilen Eindruck.
Habe auf der Messe eine kleine Logosol angeschaut. Da scheint mir die Hartenberger stabiler zu sein.
Habe die beiden Sägen aber nicht nebeneinander gesehen.
 

teluke

ww-robinie
Registriert
26. Oktober 2015
Beiträge
9.283
Ort
Pécs
Hallo Ben

Ich vermute mal dass die Säge bei dir 10 x häufiger läuft als bei mir.

Wie ist das mit dem Rapsöl gelöst? Tropft das auch einfach auf das Band?
Oder machst Du da ein Emulsion?
 

Mitglied 59145

Gäste
....ich hoffe doch das die Säge deutlich mehr läuft als bei dir!

Es läuft in einen Schwamm, dieser hängt in einer HAlterung und berührt die Kontaktfläche des Rades. Zufuhr ist Steuerbar, das heisst bei Bedarf kann man "aufdrehen".

Gemischt wird da nichts, pures Rapsöl.

Ist ganz Lustig wenn man das kauft, das letzte mal habe ich bei dem fragenden Gesichtsaudruck der Verkäuferin angegeben das wir halt gerne frittieren.....:emoji_grin:

Gruss
Ben
 

teluke

ww-robinie
Registriert
26. Oktober 2015
Beiträge
9.283
Ort
Pécs
....ich hoffe doch das die Säge deutlich mehr läuft als bei dir!

Es läuft in einen Schwamm, dieser hängt in einer HAlterung und berührt die Kontaktfläche des Rades. Zufuhr ist Steuerbar, das heisst bei Bedarf kann man "aufdrehen".

Hoffe ich auch für Dich.

Das Öl kann ja normalerweise nur auf der Außenseite des Sägebandes sein, oder?
Auf der Bandagenseite würde doch die Reibung zwischen angetriebenem Rad und Sägeband verloren gehen oder irre ich mich?

Vermutlich sitzt da eine kleine Labor-Schlauchpumpe in der Ölleitung.
 

Holz-Christian

ww-robinie
Registriert
30. September 2009
Beiträge
5.771
Alter
49
Ort
Bayerischer Wald
Also auf den Schnittstärkencomputer möchte ich nicht verzichten.
Wir haben den Grundrahmen der Maschine selbst auf gut 15 Meter Schnittlänge verlängert. Ist ja bloß eine einfache Schweisskonstruktion.
Damit haben wir schon 15 Meter Pfetten geschnitten.

Insgesamt hat unsere Maschine seit 2014 rund 250 Festmeter verschiedene Hölzer geschnitten, etwa die Hälfte Doppelschnitt.
Die Maschine ist für den Preis mehr als in Ordnung, natürlich nicht mit einer Wimmer oder ähnlich vergleichbar.

Wichtig!
Nach ein paar Betriebstunden alle Schrauben nachziehen.

Gruß Christian.
 

teluke

ww-robinie
Registriert
26. Oktober 2015
Beiträge
9.283
Ort
Pécs
Also auf den Schnittstärkencomputer möchte ich nicht verzichten.
Wir haben den Grundrahmen der Maschine selbst auf gut 15 Meter Schnittlänge verlängert. Ist ja bloß eine einfache Schweisskonstruktion.
Damit haben wir schon 15 Meter Pfetten geschnitten.

Insgesamt hat unsere Maschine seit 2014 rund 250 Festmeter verschiedene Hölzer geschnitten, etwa die Hälfte Doppelschnitt.
Die Maschine ist für den Preis mehr als in Ordnung, natürlich nicht mit einer Wimmer oder ähnlich vergleichbar.

Wichtig!
Nach ein paar Betriebstunden alle Schrauben nachziehen.

Gruß Christian.

Das mit dem Nachschrauben gebe ich gleich an unsere Werkstatt.

Das verlängern wäre da wirklich kein Problem. Kann man leicht selbst machen.
Dafür habe ich aber im Moment keinen Bedarf.

Finde ich auch dass die Maschine was darstellt für das Geld.

Ich habe, auch von Hartenberger zwei verschiedene Sägebänder (jeweils 10 Stück) dazugekauft.

Eine Sorte ist für Hart- die andere für Laubholz.

Habe aber keine Ahnung welche Sorte das jeweils ist.

Muss mal Hartenberger anrufen.
 

Holz-Christian

ww-robinie
Registriert
30. September 2009
Beiträge
5.771
Alter
49
Ort
Bayerischer Wald
Das mit dem Nachschrauben gebe ich gleich an unsere Werkstatt.

Das verlängern wäre da wirklich kein Problem. Kann man leicht selbst machen.
Dafür habe ich aber im Moment keinen Bedarf.

Finde ich auch dass die Maschine was darstellt für das Geld.

Ich habe, auch von Hartenberger zwei verschiedene Sägebänder (jeweils 10 Stück) dazugekauft.

Eine Sorte ist für Hart- die andere für Laubholz.

Habe aber keine Ahnung welche Sorte das jeweils ist.

Muss mal Hartenberger anrufen.

Die Hartholzblätter haben was eingelasert, die Weichholzblätter nicht.
Wir haben allerdings mit den Weichholzblättern keine guten Erfahrungen gemacht,der Schnitt war sehr unruhig und das Blatt neigte zum Vibrieren.
Wir sägen alle Hölzer mit Hartholzblättern, wenngleich die etwas teurer sind.
 

Herbert 10

ww-robinie
Registriert
20. Februar 2010
Beiträge
1.189
Ort
Dem Christian kann ich nur beipflichten .

Bei meiner woodmizer hab ich ein Magnetventil nachgerüstet , sobald die Maschine anläuft
tröpfelt wasser aufs Band .
Ohne Wasser ist es deutlich lauter , was sicher nicht gut ist :emoji_grin:
 

Mitglied 59145

Gäste
Hallo,

wir nutzen eine Serra. Also etwas andere Technik. Ich habe an beiden Rädern diese Kissen welche mit Rapsöl getränkt werden. Diese Kissen sitzen an den Bandagen. Ölen also die Lauffläche des Rades. Das ganze funktioniert 7ber Schwerkraft und zwei "schraubbare Ventile",über diese lässt sich die Menge regulieren.

Das komplizierteste am verlängern dürfte wohl die Verkabelung sein. Wir hatten einen Kabelschaden und ich habe leider versäumt ein längeres einzubauen.....:rolleyes:

Edit:Als die Maschine neu war, hate man schon regelmäßig Schrauben nach zuziehen. Da hätte man einmal pro Tag bestimmt ein neues Geräusch. Inzwischen ist die Wartung auf eine Stunde pro Woche reduziert. Es passiert also nichts unvorhersehbar es mehr.

Hat jmd. von euch eine Absaugung realisiert? Bin da gerade dran und an Austausch interessiert...

Grüss
Ben
 

Holz-Christian

ww-robinie
Registriert
30. September 2009
Beiträge
5.771
Alter
49
Ort
Bayerischer Wald
Hallo Ben, das Kabel hängt bei uns an einer einfachen Schiebetürschiene über der Maschine und fährt mit.
Die Absaugung ist bei uns auch noch ein ungelöstes Problem, am besten wäre die Späne über ein simples Gebläse in einen Schuppen zu blasen.
Die Schreinereiabsaugung ist ungeeignet, durch die nassen Späne wären die Filtersäcke in kürzester Zeit ruiniert.(Außerdem steht die Säge im Freien unter einer Überdachung)
Bei dir könnte das gehen, das Altholz ist ja längst trocken.
Allerdings ist auch bei Dir das Problem das ein ziemlich langer Schlauch mitgeführt werden muss.

Gruß Christian
 

teluke

ww-robinie
Registriert
26. Oktober 2015
Beiträge
9.283
Ort
Pécs
Serra ist ja, mal von der E 50 abgesehen, eine ganz andere Liga.
Vermutlich auch preislich im höheren 5-stelligen Bereich.
Ein Gerät für den absolut professionellen Einsatz.

Aber auch mit der Hartenberger kann man, wie Christian schreibt, ja eine ganze Menge Holz aufsägen.
Gibt mir da Gefühl die richtige Maschine gekauft zu haben.

Ich lasse das Sägemehl einfach ausblasen.
Danach wird es zusammengekehrt.
Bei hohen Schnittmengen, wie bei Euch, wäre da aber sicher lästig.

Meine Säge ist diese: Hartenberger - Holzbearbeitungsmaschinen - BBS 96/1 S mit Hydraulik - 0.00 € aber ohne Hydraulik.
 

Mitglied 59145

Gäste
Hallo,

Hartenberger habe ich mir auch angesehen. War interessant und ich hätte die wahrscheinlich einer Woodmizer vorgezogen, eben wegen des Preis/Leistungsverhältnisses. Bei der Serrs (Alpina) ist der grösste Vorteil die anderen Dimensionen des Bandes, das hat bei mir denAusschlag gegeben.

Bei der "Aufhängung" bin ich auch bei einer Laufschiene gelandet, ein paar Konsolen oder Abhänger und das sollte funktionieren. Bauchweh macht mir die Absaugung, ich hatte eine Zeit lang einen Mobilentstauber mittig am Sägebett stehen, also war der Schlauch nur noch halb so lang, funktionierte recht gut.
Da ich bald etwas umbaue und die Säge dann einen anderen Standort kriegt überlege ich die Absaugung über der Säge fest zu verrohren. Ungefähr bis Mitte Sägebett und von da dann weiter über die Schiene, hätte man halt eine Schlauchlänge von ca. 4m plus die Rohre. Also durchaus umsetzbar.

Gibt es eigentlich "drehbare Schlauchmuffen" für die Absaugung?

Fragen über Fragen ..... wenn es soweit melde ich mich hier nochmal.

Gruss
Ben
 

teluke

ww-robinie
Registriert
26. Oktober 2015
Beiträge
9.283
Ort
Pécs
Keine Ahnung ob es drehbare Schlauchmuffen gibt, sollte aber für einen Schlosser/Blechner kein Problem sein sowas anzufertigen.
 

teluke

ww-robinie
Registriert
26. Oktober 2015
Beiträge
9.283
Ort
Pécs
Noch eine Frage.

Arbeitet hier jemand mit Bimetall-Sägebändern?

Wenn ja, wie sind die zu bewerten?
 

Mitglied 59145

Gäste
Hallo,

was soll das denn bringen? Ich kenne das nicht und weiss nicht was das ist....
Die Bänder der Serra sind halt bestückt mit HM(?). Das meinst du aber sicher nicht mit Bimetall?

Gruss
Ben
 
Oben Unten