Beim Nachbarn regnet es rein - Saniertes Dach undicht

brubu

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Was auch immer Probleme bereitet sind zu kleine Querschnitte bei Rohren, Speier etc. die verstopfen manchmal schnell mit Laub.
Oder irgendein Murks wo das Wasser hinter der Verkleidung der Gaube abfliesst.

Wir haben aktuell einen Fall wo langsam ab und zu wenig Wasser durchdringt, es kommt von einem Flachdach, Terrasse oberhalb aber nicht immer
und läuft wohl nur über wenn sich das Wasser irgendwo stauen kann. Es ist schwierig bei Pflanzenbewuchs den Schaden zu suchen.
Gründächer sind auch schön aber nur solange sie gut dicht sind.
 

Mr.Ditschy

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Ja, passieren kann viel in den Jahren. Bei mir ist z.B. durch Schneedruck der Einlaufstutzen zur Regenrinne neben der Lötstelle gerissen ....
 

TomfromMuc

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zu deiner Geschmackssache
Über "meinen" Geschmack mußt Du nicht urteilen, den kennst Du nicht (aber Du wärst vermutlich überrascht :emoji_wink: )

wie lange selbst wenn repariert, das hält
Das kommt aufs Blechmaterial an. Bei guten Metalldächern kann man von 50 Jahren ausgehen, bei besserem Material (z.Bsp. Uginox) von deutlich länger. Immer handwerklich saubere Ausführung vorausgesetzt. Schau Dir alte Metalldächer von Kirchen an.
 

Mr.Ditschy

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Über "meinen" Geschmack mußt Du nicht urteilen, den kennst Du nicht (aber Du wärst vermutlich überrascht :emoji_wink: )

Das kommt aufs Blechmaterial an. Bei guten Metalldächern kann man von 50 Jahren ausgehen, bei besserem Material (z.Bsp. Uginox) von deutlich länger. Immer handwerklich saubere Ausführung vorausgesetzt. Schau Dir alte Metalldächer von Kirchen an.
Du hast mit "Geschmack" angefangen, nicht ich.
Und ums lange halten ging es nicht, sondern um die richtige Ausführung, die hier ja nicht gegeben ist, da wohl zu kompliziert für die ausführenden Handwerker, ein Schleppdach hingegen jeder Laie hinbekommt - das war meine Info.

Am Einlaufstutzen der Regenrinne gibt es keine Lötstelle.
Jedenfalls nicht, wenn das richtig gemacht worden ist.
Bei mir musste aber eine hin und wurde auch richtig ausgeführt, und nun?
Vorteil war aber dennoch, dass kein Wasser irgendwo eingedrungen ist.
 

TobiBS

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Am Einlaufstutzen der Regenrinne gibt es keine Lötstelle.
Jedenfalls nicht, wenn das richtig gemacht worden ist.
Interessant, ich kenne mindestens zwei Dachrinnen, die von Fachbetrieben gemacht wurden, wo der Einlauf gelötet wurde und irgendwann gerissen ist.
Hat sich das eventuell irgendwann geändert? Denn heute kenne ich das auch gebördelt.
 

Mr.Ditschy

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Ja, nur bei mir konnte kein Standard Einlaufstutzen zum nächsten Dach hin und wurde daher ein Eigenbau. Dass aber der Schnee mal so hoch wird und über den Schneefang rutscht und das abdrückt, naja ... war aber nur erwähnt, dass selbst bei einfachen Lösungen etwas unerwartetes passieren kann, doch dann kaum einen großen Schaden anrichtet.
 

DasMoritz

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Guten Abend,
hier ist ja ein bisschen was los. Ich glaube die Ursache wurde heute durch einen befreundeten ausgebildeten Dachdecker gefunden (und bei der "Begehung" durch das ausführende Unternehmen auch schon erkannt und provisorisch "behoben").

Was passiert:
Bei Starkregen läuft das Wasser auf dem Attikablech (welches kaum Gefälle hat) in Richtung des Hauses bzw. des Satteldaches. Dort läuft es unter die Pfannen (hier gibt es keine weitere Folie / Bitumenbahn oder ähnliches) und läuft dann an der Aufsparrendämmung vorbei (die ja vor der Gaube enden musste) und dann am Sparren neben der Gaube herunter - so oder so ähnlich.

Das ausführende Unternehmen hat (anscheinend) provisorisch erstmal ein Stück Bitumenbahn über das Attikablech gelegt und dies dann hinter den Pfannen hochgeführt. Verschweißt ist das Stück nicht. Wobei dass das Problem eigentlich nicht lösen kann sondern nur reduzieren wird, da das Wasser ja weiter zwischen Bitumenbahn und Attika in Richtung Dach laufen kann - nur das von oben kommende Wasser wird nun besser abgeleitet und kommt nicht zusätzlich auf das Blech.

Das neue Stück Bitumenbahn haben wir tatsächlich nicht gesehen bzw. waren uns nicht sicher, ob das schon immer da war.
Fotos die per Drohne beim Bau bzw. danach entstanden sind, haben das aber recht gut belegt - das Stück Bitumenbahn ist neu.
Hinter dem Stück Bitumenbahn war es auch sehr deutlich feucht bis nass, weiter nach oben nicht.

Es kommen natürlich massiv Fragezeichen auf, wenn das ausführende Unternehmen den Kunden auf "Kondenswasser" hinweist, dort ja aber aktiv eine Anpassung vornimmt und ein Stück Bitumenbahn einbringt (das aber weder sauber verschweißt, noch verklebt, noch sonst irgendwas macht).

Es entsteht so ein bisschen der Eindruck: Das hält nun die nächsten 5 Jahre und dann sind wir fein raus.

Wie das Thema nun weitergeht, obliegt anderen.

Ich bedanke mich bei allen für die Beteiligung hier.
 

Martin45

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fahe

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Wie du sicherlich gesehen hast, zeigt das Bild nicht die Unterspannbahn auf der flächigen Ultratherm Aufsparrendämmung, sondern die Dachdetails, sprich Unterspannbahn im Bereich des Dachüberstandes an Giebel (Ortgang), Traufe und First, also wo keine Ultratherm liegt bzw. besondere Zonen sind.
...wie Du sicherlich gesehen hast, stand die Gaube recht schnell in Verdacht, und das Problem bei deren Anschluss ist ja mittlerweile offenbar auch als Ursache erkannt. Die verlinkten Bilder zeigen genau die Notwendigkeiten bei derartigen Details, u.a. wie mit Durchdringungen umzugehen ist.
 

brubu

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Guten Abend,
hier ist ja ein bisschen was los. Ich glaube die Ursache wurde heute durch einen befreundeten ausgebildeten Dachdecker gefunden (und bei der "Begehung" durch das ausführende Unternehmen auch schon erkannt und provisorisch "behoben").

Was passiert:
Bei Starkregen läuft das Wasser auf dem Attikablech (welches kaum Gefälle hat) in Richtung des Hauses bzw. des Satteldaches. Dort läuft es unter die Pfannen (hier gibt es keine weitere Folie / Bitumenbahn oder ähnliches) und läuft dann an der Aufsparrendämmung vorbei (die ja vor der Gaube enden musste) und dann am Sparren neben der Gaube herunter - so oder so ähnlich.

Das ausführende Unternehmen hat (anscheinend) provisorisch erstmal ein Stück Bitumenbahn über das Attikablech gelegt und dies dann hinter den Pfannen hochgeführt. Verschweißt ist das Stück nicht. Wobei dass das Problem eigentlich nicht lösen kann sondern nur reduzieren wird, da das Wasser ja weiter zwischen Bitumenbahn und Attika in Richtung Dach laufen kann - nur das von oben kommende Wasser wird nun besser abgeleitet und kommt nicht zusätzlich auf das Blech.

Das neue Stück Bitumenbahn haben wir tatsächlich nicht gesehen bzw. waren uns nicht sicher, ob das schon immer da war.
Fotos die per Drohne beim Bau bzw. danach entstanden sind, haben das aber recht gut belegt - das Stück Bitumenbahn ist neu.
Hinter dem Stück Bitumenbahn war es auch sehr deutlich feucht bis nass, weiter nach oben nicht.

Es kommen natürlich massiv Fragezeichen auf, wenn das ausführende Unternehmen den Kunden auf "Kondenswasser" hinweist, dort ja aber aktiv eine Anpassung vornimmt und ein Stück Bitumenbahn einbringt (das aber weder sauber verschweißt, noch verklebt, noch sonst irgendwas macht).

Es entsteht so ein bisschen der Eindruck: Das hält nun die nächsten 5 Jahre und dann sind wir fein raus.

Wie das Thema nun weitergeht, obliegt anderen.

Ich bedanke mich bei allen für die Beteiligung hier.
Echt? Unglaublich das bastelt man nicht mit Folie oder Bitumen. Da gehört ein Blechanschluss hin wie das Kehlblech in einer Kehle.
 
Zuletzt bearbeitet:

andama

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brubu

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Schon das Konstrukt ist nicht perfekt, also warum hat man da keine Ziegel mit Schleppdach drauf, wie üblich (platz wäre ja da)!?
Verstehe daher schon den Bauherrn und Handwerker nicht und grenzt schon an pfusch ... aber ja, zur Abwicklung wurde genug schon vorgeschlagen ...
So sehe ich das auch. Wenn man das an sich schöne Haus sieht wirkt die Gaube wie ein mit Blech verkleideter Fremdkörper. Erhöhte Dachränder mit Entwässerung sind teure, geplante Probleme. Bei einem normalen Dach fliesst das Wasser, ob richtig durch die Rinne oder sonst wo, nach aussen ab.
 

TomfromMuc

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Habe sogar von ausführenden Pfusch geredet und das wurde noch schön geredet
Nein, Du hast geschrieben: "Warum macht man kein Ziegel mit Schleppdach, Du verstehst Bauherr und Handwerker nicht und grenzt schon an Pfusch..." Darüber waren wir uns nicht einig. Die Entscheidung des Bauherren zu dieser Gestaltung sollte man nicht als Pfusch bezeichnen, darum ging es mir.
Für Moritz und seinen Nachbarn viel Erfolg.
VG Tom
 

Mr.Ditschy

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Nein, Du hast geschrieben: "Warum macht man kein Ziegel mit Schleppdach, Du verstehst Bauherr und Handwerker nicht und grenzt schon an Pfusch..." Darüber waren wir uns nicht einig. Die Entscheidung des Bauherren zu dieser Gestaltung sollte man nicht als Pfusch bezeichnen, darum ging es mir.
Nein, ich habe das Konstrukt als "nicht optimal" bezeichnet. "Grenzt an Pfusch" bezog sich somit auf eine mangelhafte Planung, Beratung und Ausführung, bei der Bauherr und Handwerker beteiligt sind und daher für mich unverständlich ist.
Das übliche Schleppdach war somit lediglich ein legitimer, nett gemeinter Hinweis auf eine bewährte Alternative.
 
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