Bücherregal - brauche Hilfe

Novize

ww-pappel
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4. Dezember 2006
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Liebes Forum,

ich würde gerne in einem Raum (ca. 12 qm Grundfläche) an drei Wänden umlaufend ein Bücherregal installieren (lassen), um ihn als Bibliothek zu nutzen. In jeder dieser drei Wände (2x380 cm, 1x280 cm) befindet sich eine Tür, um die das Regal herumgebaut werden müsste. Die Höhe der Wände beträgt ca. 350 cm, das Regal sollte ein Höhe von ca. 330 cm und eine Tiefe von 28-30 cm haben. Daraus ergibt sich eine Regalfläche von ca. 26 qm. Durch die Raumgeometrie käme man mit Fachböden der Breiten 50 und 60 cm aus. Das Regal kann an der Wand befestigt werden.

Das Regal sollte weiß sein; verstellbare Fachböden wären schön, sind aber kein Muss.

Aus meiner Sicht ergeben sich drei Möglichkeiten:

1. Maßanfertigung durch einen professionellen Schreiner - vermutlich die beste aber auch teuerste Lösung
2. Verwendung von Fertigregalen (z.B. aus Schweden :emoji_wink: - durch die vorgegebenen Breiten passt das leider nicht so gut und man verschenkt ziemlich viel 'nutzbare' Fläche
3. Selbstbau. Ich bin handwerklich einigermaßen begabt, kann und will mich jedoch nicht mit einem Schreiner messen.

Hier meine Fragen:

1. Was würde die Anfertigung durch einen Schreiner etwa kosten bzw. wie lange würde er ungefähr dafür brauchen (ein grober Hinweis reicht)?

2. Wie könnte ein Selbstbau aussehen?
- Kann man Wände und Böden aus Spanplatte verwenden? Reichen 19mm Stärke?
- Gibt es ggf. (im Baumarkt) fertige Regalwände mit Lochraster?
- Reicht es, 2-3 Böden pro Spalte mit Holzdübeln fest in den Seitenwänden zu befestigen?

Für ein paar Hinweise wäre ich sehr dankbar!

Beste Grüße

Novize
 

500/1

ww-esche
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Hallo,
also da klingt mir nach einem größeren Projekt.
Beim Schreiner kommst drauf an, hier würde ich einen gut ausgestatteten wählen, der also rationell solche Teile herstellen kann. Vielleicht hat er sowas als Handelsware? Angefertigt rechne mal mit so 1.200 € je Regal ("Spalte") ich denke das ist eine brauchbare Hausnummer, natürlich abhängig von Ausführung und Material.
Im Baumarkt gibt es solche Regalteile, aber ob die diese Höhe erreichen bezweifle ich.
Selbstbau ist bei guter Werkzeugausstattung schon vorstellbar.
Anbieten würde sich weiß beschichtete Spanplatte.
Die Kanten kann man mit dem Bügeleisen einfach selbst aufbringen.
Die Kante selbst nicht im Baumarkt kaufen, die gibts z.B. bei e-bay immer mal wieder spottbillig, hierbei auf Kanten mit Schmelzkleber achten. Und hier brauchst du etliche Meter und der kostet im Baumarkt ca. 2€.
19mm Stärke reicht bei entsprechender Konstruktion locker, also Verstrebungen verwenden und eine Rückwand einsetzen.
Hier kommen schon ein paar m² zusammen also vielleicht bekommt man das irgendwo im Zuschnitt billiger. Vielleicht auch beim Schreiner, der gleich die Lochreihen bohrt, dann fällt die meiste Arbeit weg.
2-3 Böden mit Dübeln wird bei dieser Höhe nicht reichen. Also der oberste und der unterste, dann sind da 3m von einer Handvoll Dübel gehalten. Also ich würde 4 einplanen.
Vorschlag:
Verwende die schwedischen Regale und den übrigen Platz baust du selber aus.
Vergleiche auch mal die Preise, du wirst erstaunt sein. Ein schwedisches Regal kostet in der Regel deutlich weniger als das wofür du das Material bekommst!
 

Lernender

ww-ulme
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Schönen Guten Amd mitnander!
Einst hab’ich mal ein Bibilodegsrechal bauen dürfen.
Ringsum im Raum, Abstand zur Decke, und an der Wand aufgehangen; war quasi ein Einbauregal.
Bei mir waren es Türen und Fenster, die im Wech waren.
Bei der Planung bin ich pro Wand von mehreren Einzelkorpussen ( - korpen, -korpi, -korpora ??) ausgegangen, zwischen welchen Fachböden eingelegt wurden.
Als Aufhängung hab ich tatsächlich "Bettbeschläge" benutzt (die zum einfräsen), und ich hab bis heute keinen Reklamation gekricht, scheint also zu taugen.
Allerdings sollte so ein Korpus nich breiter als sechzich Zenti sein, und an jeder Wange (Korpusseite ) sollten auf jeden Fall ZWEI Stück an der Zahl "Bettbeschläge" verwendet werden => ziemliche Äktschn beim akkerat dübeln!
...und nicht in der Länge, und Stärke der tragenden Schrauben sparen, und drauf hoffen, dass die Wand „keine Zicken macht“, sprich dass du sauber dübeln kannst.
Schwieriger wird das Ganze, wenns um nen Altbau mit schiefkrummen Wänden geht, da würde ich dir echt empfehlen, den netten Schreiner umme Ecke zu beauftragen; und hoffen, daß unterm Weihnachtsbaum ein Zuschuss dafür liegen wird, denn richtich billich is sowas nich, weil aufwendig das.


...eine Anregung von Clemens
 

Novize

ww-pappel
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Hallo 500/1, hallo Lernender,

schon mal besten Dank für die Tipps und Anregungen. Ich hab die Preise mal verglichen und bin überrascht - allerdings eher darüber, dass beschichtete & umleimte 19mm-Spanplatte in gängigen Maßen im Baumarkt relativ teuer ist. Ich hatte (wie beim Zuschnitt) mit ca. 10 €/qm gerechnet - "fertig konfektioniert" ist's gut das 2-3fache; ist das normal?

Ich freunde mich mit dem Gedanken an, mich an einem Selbstbau aus möglichst uniformen "Teilen" zu versuchen; Regalwände (Wangen) mit Lochraster habe ich gefunden. Da die Raumgeometrie nicht allzu komplizierte Vorgaben macht, sollte es mit relativ gleichförmigen Elementen hinhauen.

Also ringsum Regale mit einer Höhe von 248cm, festem Sockel, festem "Deckel" und je 3 festen Böden. Obendrauf ein Aufsatz mit einer Höhe von 82cm, ohne Sockel, 3 festen "Böden" (oben, Mitte, unten). Alle Regale mit aufgenagelter Rückwand.

Bin mir allerdings unsicher, ob einzelne zusammengestellte Regale mit 50 bzw. 60cm Breite (je mit rechter und linker Wange) besser sind, oder ich pro Wand einfach fortlaufend die festen Böden mit den (Mittel-)Wangen verbinden soll? Was meint ihr?

Nochmals vielen Dank,

Gruß

Novize
 
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