Anfrage zur Gerätenutzung einer Bandsäge und Abricht- Dickenhobel

NicoV

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Hallo zusammen,

ich weiß gar nicht wirklich, wie ich mein Anliegen/ Wunsch formulieren soll. Naja sagen wir es so, ich konnte meinen Vater bereits überzeugen mir in seinem Keller eine kleine Holzwerkstatt einzurichten. In meiner Mietwohnung macht so ein langfristiges Projekt bekanntlich ja eher weniger Sinn und Freunde bei den Nachbarn. Bis auf einen Abricht- Dickenhobel und eine Bandsäge könnte ich auch alle gewünschten Maschinen (Hammer A3 31, Silent-Power & Hammer N4400) dort herunter- und unterzubringen. Für die beiden Geräte wäre ein massiver Aufwand nötig (Treppenstufen müssten demontiert werden). Um nunmehr einige Argumente für einen solchen Aufwand zu schaffen, wurde mir die Chance gegeben mich zu "beweisen". Ich solle ihm doch mal was schönes Basteln, was man nicht ohne solche Geräte herstellen kann.

Hierzu habe ich mir dann überlegt etwas vermeintlich "Einfaches" mit magnetischen Messerblöcken zu versuchen. Ich habe dann einige Holzkanteln aus verschiedenen schönen Harthölzern besorgt mit den maximalen Abmessungen 270x270x65mm. In meinem Leichtsinn dachte ich, dass ich mal ein paar Betriebe in meiner Umgebung anschreibe und lieb um "Einlass" bitte. Naja aus der Umgang wurde ein etwas wirklich großer Umkreis und Aufwand. Naja und leider ohne eine einzige Antwort. Bei den offenen Werkstätten gab es leider nur die Resonanzen, dass die Maschinen zu klein seien, oder teils nicht vorhanden seien.

Daher nun meine Frage, gibt es im Bereich rund um Gelsenkirchen/Recklinghausen (ich fahre natürlich gerne auch ein Stück dafür) jemanden, der mich in sein Heiligtum lässt? Ich müsste die Holzkanteln einmal in zwei schmale Scheiben auftrennen und diese Stücke dann noch einmal mit dem Abricht-Dickenhobel bearbeiten. Alles weitere könnte ich problemlos in meiner Werkstatt durchführen.

Ich würde mich unglaublich über eine positive Rückmeldung oder einen Tipp freuen, wo ich es noch versuchen könnte.

Gruß, Nico
 

wasmachen

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HinternDiwan
Gedankenanstoß: such eher jemanden, der dir die benötigten Arbeitsgänge ausführt.
Dürfte einfacher sein...
(Wenn deine Maximalabmessung der Teile 270mm Länge sind, hätte ich schonmal keinen allzugroßen Bock aufs hobeln. Weder Abricht- noch Dicke...)
 

NicoV

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Danke, sollte sich in den nächsten Wochen keine Möglichkeit eröffnen, werde ich wohl dazu übergehen müssen.
 

Manuel_

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Hi,
ich sehe das wie wasmachen vermutlich wird kein Profi jemanden an seine Maschinen lassen. Das ist Versicherungs technisch schon keine gute Idee.
Selbst ich als Hobbyist mache das nicht.

Ich würde an deiner Stelle hier im Amateur fragt Bereich posten, ob du jemanden in der Nähe hast, dem du dabei zuschauen kannst.
Oder das Holz in ein Paket stecken und jemandem schicken, der es hobelt und zurückschickt. Hobeln kann ich es z.B., habe aber keine Bandsäge.

Alternativ ist die Größe auch gut um mit Handwerkzeugen zu üben.

Viele Grüße
 

brubu

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Wenn bei uns jemand vorbei kommt machen wir fast alles. Aber zuerst langer Mailverkehr wegen solchen Details gibt es bei uns nicht.
Überlegt bitte einfach wieviel Umtriebe ihr mit solchen Anfragen verursacht und ob ihr Arbeiten ausführen lassen oder Mailanfragen beantwortet haben wollt.
 

wirdelprumpft

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Es gibt das div. Händler die einem gehobeltes Holz verkaufen.
z.B. https://modellbau-holz.jimdoweb.com/ das lässt sich recht gut mit TKS oder HKS weiterverarbeiten.

Kunden mit Fremdmaterial müssen bei mir drausen bleiben.
Zuviel schlechte Erfahrungen mit Nägel im Holz usw.
Die Krönung war ein Dekorbrett mit 2x Waldkante - Der Kunde wollte eine Seite ohne haben.
2x funken beim Sägen dachte ok, mal wieder Tackerklammer
Nein ein solides Stahlrohr an dem ich entlang gesägt hatte, bei Querschnitt wäre das Sägeblatt hinüber gewesen seit dem soll das machen wer will.
 
Zuletzt bearbeitet:

NicoV

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Danke Stefan,

die Werkstatt in Mühlheim ist mir durchgegangen! In Bottrop reicht die Schnittkapazität der Bandsäge leider nicht aus.
 

Martin45

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Dein Problem liegt nicht bei den Werkstätten in der Nähe, sondern bei deiner Planung und/oder (fehlenden) Erfahrung.

- Die Stücke sind sehr/zu kurz. 270x270 ist einfach Mist.
- Wieso kaufst du nicht direkt dünneres Holz, wenn es das ist, was du benötigst?
- Hast du an die Gefahr von mehr oder oder minder großem Hobelschlag bei der Bearbeitung bei dieser Länge gedacht?
 

brubu

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270mm Länge geht mit guten Profimaschinen mit eng anliegenden Druckbalken.
 

Martin45

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Gehen tut alles. Aber wie er ja schon gemerkt hat reißt sich da niemand drum.
Wie soll man sowas auch monetär einordnen...
 

NicoV

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Dünneres Holz kaufen geht für das Projekt nicht, da ich bei den Messerblöcken möchte, dass diese aussehen als sei es ein Stück.

Der Hobelschlag ist mir bekannt, dürfte aber irrelevant sein, da ich nach dem Auftrennen mit der Bandsäge die beiden Stücke entlang der Sägelinie wieder verleimen möchte, ist das bloße Abrichten wohl ausreichend.

Ja mir ist natürlich klar, dass es hinsichtlich Versicherung und auch von der Monetarisierung nicht einfach ist. Gerade von den offenen Werkstätten hätte ich aber zumindestens Mal eine Antwort, selbst wenn es eine Absage ist, erhofft.
 

Maho68

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wenn man das so liest mit den schlechten Erfahrungen seitens Profis braucht es gar ein HLOZ -MRT ,um Metall auszuschliessen das kostet :emoji_grin:!!
an den Threadersteller : 270 mm stücke sind für Profis wenig gewünscht ,da deren große Hobelmaschinen diese werkstücklänge probleme bereitet, das ein und auszugswalze-Abstände das häufig nicht hergeben sicherheitstechnisch und überhaupt der Zeitaufwand in keinem Verhältnis zum finanz Ertrag.
wie oft braucht Du solche Gefälligkeiten ? wieviel Laufende Meter werden benötigt ?welche Holzarten (hoffe,wenigstens kammergetrocknete Ware ! )
Leider wohn ich nicht um deine ecke !
Abrichten kann man auch mit Oberfräse und vorrichtung , Dickenhobel gibt doch tragbare von Makita und co. Größere dieses Typs gibts im angelsächsischen Umfeld, über deren Kosten und geräteabmessungen musst dich erkundigen
Abrichte gibts auch in Tischmodellen Bäuerle im gebrauchtmarkt- ne bernado ADH 310er wiegt max 300 kg oder ne 260er dürfte dir auch reichen ?!Wo ein Wille, erschliesst sich auch ein Weg

Ich kenne deine Probleme zu gut. Externe Räume in Gewerbegebieten kosten stange Geld und oftmals zu groß .
es gibt im Norden sogenannte Handwerkehöfe als Neubau,deren kleinste Einheit 25 qm groß ,aber der Preis ..duck und wech..
 

wasmachen

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Hört sich so an, dass du als 'Nichtprofi' ja garkein Problem hast einfach irgendwelchen anderen 'Nichtprofis' mal deine Werkstatt zu überlassen?!?

Übrigens, ich bin Nichtprofi als Koch. Wenn ich in deiner Gegend bin, kann ich dann mal deine Küche & Wohnung benutzen, würd gern n Date ausrichten und das Mädel dabei bekochen?

P.S.: er hat eh ne kleine Holzwerkstatt bei Vaddern...
 

brubu

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270 mm stücke sind für Profis wenig gewünscht ,da deren große Hobelmaschinen diese werkstücklänge probleme bereitet,
Mal etwas zu Profimaschinen, die haben Druckbalken nah an der Hobelwelle, bei uns von Druckbalken zu Druckbalken 58mm. Daher geht es wenn Stück an Stück durchgelassen oder mit einer Leiste nachgeschoben wird. Bei den Hobbymaschinen sind die fehlenden Druckbalken das Problem, dann kommt die Diskussion um "Hobelschlag" und Plättchenwelle.
 
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