Anfänger Beitel schärfen -Anders oder hoffnungslos?

kberg10

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Zum Thema Öl, Nähmaschinenöl oder Weissöl eignet sich gut für Schrauben und sämtlichen Dingen in Haushalt und Werkstatt. Kleine Mengen genügen, verklebt nicht und ist zur Haut freundlich.
 

ZenStatt

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Danke für den Tipp. Mit dem ÖL hats gut geklappt.
Frage: Was gibt es für Alternativ-/Notfall-Lösungn, wenn ein Eisen nicht mehr aus dem Hobelkasten kommt? Es geht um einen hölzernen Schlichthobel,den ich erhalten habe. Das Eisen ist viel zu weit draussen, aber ich kann es nicht bewegen.
 

Johannes

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Danke für den Tipp. Mit dem ÖL hats gut geklappt.
Frage: Was gibt es für Alternativ-/Notfall-Lösungn, wenn ein Eisen nicht mehr aus dem Hobelkasten kommt? Es geht um einen hölzernen Schlichthobel,den ich erhalten habe. Das Eisen ist viel zu weit draussen, aber ich kann es nicht bewegen.
Wenn der Keil noch drin ist, diesen seitlich hin und her bewegen bis er raus geht. Sonst das obere Ende vom Hobeleisen in einen Schraubstock einspannen und dann den Hobel mit einem Schonhammer bewegen.

Es grüßt Johannes
 

ZenStatt

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Ist es möglich,auf den Bildern zu erkennen, ob ich diese beiden Handsägen richtig feile?
Es sind eine "Feinsäge gerade", und eine (orange) Bügelsäge(?).Letztere sägt gut-da micht nimmt wunder, ob ich mit der Feile richtig liege?
Bei der Feinsäge bin ich in jede zweite Lücke und hab die Feile jeweils von mir weggezogen. DIe Feinsäge schneidet nicht gut, hat bisher auch oft gehakt. Mit einem Feil-Durchgang habe ich das Haken weitgehend wegbekommen, aber das Sägen ist weiterhin unbefriedigend.
Mit der kleinen orangen bin ich gefühlt doppelt so effizient.

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agnoeo

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Hier wären die Aufnahmen. Der Hobel und das abgebrochene(?) Hinterstück.
Das dürfte ein Howal sein. Der Schlagknopf fehlt hinten. Normalerweise schlägt man dort drauf um das Eisen zu lockern. Mit einen Schonhammer mit Nylonkopf kannst Du da mal ein paar Schläge tun und schauen ob sich das Eisen löst. Hast Du denn schon probiert was Johannes vorgeschlagen hat?

Gruß, David
 

flüsterholz

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Die untere Säge sieht aus, als ob sie gehärtete Zähne hätte. Die kann man mit normalen Feilen nicht schärfen. Selbst mit Diamantfeilen finde ich das schwierig.

Zum Hobel hatte ja @Johannes schon etwas geschrieben. Für hartnäckige Fälle helfen auch Schläge seitlich auf den Keil.
 

pedder

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Erstens würde ich mich freuen, wenn nichrt alles durcheinander geht. @yoghurt oder @carsten könntent ihr die Sägenbeiträhge trennen?

zweitens: Nein, ich kann das nicht von der Seite sehen. Wenn Du Videos vom Sägen machst, mit Ton, könnte das was bringen.
Meist sind solche Sägen überschränkt. ISt das eine umlegbare gekröpfte Feinsäge?

Die Überhärte derZahnspitzen kann man im Backofen oder mit der Heißluftpistole auf die richtige Härte bringen. Blau ist die richtige Farbe.
 

Da bin ich

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Gründe fürs klemmen gibt es einige. Man kann auch den hobelkörper irgendwie festspannen , das Eisen mit einer Zange greifen und leicht gegen die Zange schlagen. Der Hersteller wurde schon genannt. Besonders bei diesen Plastekeilwiderlager sollte die Schläge allgemein etwas gefühlvoller sein . Eventuell kann man den kompletten Hobel auch mal paar Tage trocknen lassen

Handelt es sich bei der orangefarbenen Säge um eine puk?
 

ZenStatt

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Danke für all eure Antworten. Tut mir Leid,dass ich es hier gemischt habe, ich dachte, es wäre besser, wenn ich nicht ein neues Thema aufmache, sonst danke im Voraus an das Forum-Team fürs Aufteilen.

@Da bin ich
ja du hast Recht, es ist eine PUK-Säge.

@pedder
Gekröpft nicht, aber wenn umlegbar bedeutet, dass man sie als LH wie RH brauchen kann, würde ich sagen, ja?
Also würdest du die (Fein)Säge in den Backofen legen und warten bis das Sägeblatt blau ist?

@Johannes & andere
Danke für die ganzen Vorschläge. Hab alles versucht, inkl. einspannen im grossen Schraubstock, am Ende hat's nur die Werkbank in die Luft gezogen. :emoji_frowning2:
Mit ganz viel Druck (und eingezwingt) bewegt sich das Metall tatsächlich minimal links und rechts , der Holzkeil allerdings sitzt bombenfest.
@Da bin ich Wie meinst du "den kompletten Hobel trocknen lassen"? Weil er liegt ja seit einiger Zeit so in der Werkstatt. Oder meinst du irgendwie behandeln?
 

Martin Graf

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Zum Hobel:
Dass es sich um einen Hobel von Howal handelt, wurde ja bereits festgestellt. Von der "Firma" hatte ich auch mal einen und würde aufgrund meiner Erfahrungen sagen: lass den liegen und kauf Dir einen gebrauchten Ulmia, Famos oder ECE. Obwohl die alle recht ähnlich aussehen, liegen qualitativ Welten dazwischen. Das merkst Du deutlich beim Arbeiten, Einstellen und Schärfen.
Beispiel für ein mMn sehr gutes Angebot: Kleinanzeigen: Ulmia Doppelhobel
Der sieht fast unbenutzt aus.

Zu den Sägen:
Auf Deinen Bildern kann man nicht wirklich etwas erkennen. Ist aber auch egal.

Die Feinsäge hat, wie bereits festgestellt, gehärtete Zähne. Die lässt sich mit normalen Feilen nicht schärfen und ist sicherlich deutlich zu stark geschränkt. Eine neue Feinsäge mit ungehärteten Zähnen bekommst Du für unter 10€. Zum Beispiel eine Feinsäge 250mm von Kirschen mit Messingrücken (Nr. 4150250) ab 8,50 € plus Versand. Aber die müsste man auch erst schärfen und die Schränkung reduzieren. Von diesen Sägen habe ich mehrere und benutze sie ständig. Klare Empfehlung, wenn man das Schärfen in Kauf nehmen möchte.

Wenn Du gleich loslegen willst, dann musst Du etwas mehr Geld in die Hand nehmen (z. B. Pax Feinsäge 250mm oder eine einfache Japansäge).

Wirklich gute und scharfe Fuchsschwanz-Sägen (für gröbere Arbeiten) gibt es von Bahco für ca. 25€.

Wenn Du Dich in das Schärfen von Sägen einarbeiten willst, dann empfehle ich die Schärfanleitung von Friedrich Kollenrott oder vielleicht Videos dazu von Paul Sellers.

Bei der Puk-Säge wäre ich nie auf die Idee gekommen, die Blätter nachzuschärfen. Neue Blätter sind sehr günstig und ausreichend scharf. Aber für Holzarbeiten ist diese Säge eher ungeeignet.
 

Urbexopa

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Ich hänge mich mal mit ins Thema.
Inspiriert duch einen bekannten YT-ber und Influencer im Thema Holz habe ich mir meine eigene Nassschleifmaschine gebaut. Ich habe das ganze etwas weiter gesponnen mit Kugellagern auf er Welle und einem 12 Volt Scheibenwischermotor als Antrieb anstatt Akkuschrauber. Befeuert mit einem Batterieladegerät.
Das ganze ist ein Prototyp und wenn ich viel Lust habe baue ich den irgendwann mal in schön. Kostenpunkt für die Schleifscheibe, Lager, Gewindestange, Scheiben und Muttern ca. 20€. Der Wischermotor war noch bei mir im Bestand.

Testhalber erst mal mit dem Akkuschrauber
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