Absaugung Breitband

Flo81

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Hallo zusammen

Kann mir jemand sagen was man bei einer Breitbandschleifmaschine für eine ungefähre Absaugleistung bzw Rohrdurchmesser braucht.

Mfg Florian
 

benben

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Das kann man an der Maschine messen oder in den Unterlagen sehen.
Gibt 600er Breite und 1300er Breite.

Ich meine bei 1100er Breite 30cm.

Gruss
Ben
 

Flo81

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Wahrscheinlich eine blöde Frage aber würde das ganze mit einer Felder RL 160 oder mit einer Alko mobil jet 200 funktionieren?
 

benben

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Die Reinluftgeräte bringen, jedenfalls bei Markenherstellern wie Alko, den, für den jeweiligen Durchmesser, erforderlichen Volumenstrom.
Das heisst, wenn die Breitband einen 200er Anschluss hat, dann reicht die 200er Anlage.

Mit nur einem Band sind solche Maschinen aber recht unattraktiv.

Gruss
Ben
 

magmog

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Guuden,

als Beispiel, die guten alte Bütfering ECO 900/1100 möchte mit einem Combiagregat
1500/2000 m³/h Absaugvolumen haben. Absaugstutzen 160/180 m Ø.
 

glenwood25

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Hallo,
gebe magmog absolut Recht.
Meine SCM mit 930 mm wünscht sich auch 2000 m³/h.
Früher mit ner Scheppach 3000irgendwas problemlos bewältigt.
Aktuell ist die AF 22 mit 160mm im Einsatz. Funktioniert bestens.
Sollte halt nicht 20 mtr. entfernt stehen:emoji_wink:

Gruß
Gerhard
 

benben

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Dann habe ich mir damals wohl gleich wieder die richtig großen Maschinen angeguckt. Oder einfach Erinnerungslücken:emoji_thinking:......
Das mit den 160er sind dann aber die 930er mit einem Aggregat?

Gruss
Ben
 

glenwood25

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Klar doch, oder glaubst du, kleine 1-Mann Schreiner können sich Neu was besseres leisten?
War damals mit Abstand die teuerste Maschine, die ich mir geleistet habe (24000 DM)
Hab den Kauf keine Min. bereut. Sie wird mich auch wieder in meine Rentnerwerkstatt begleiten............

Gruß
Gerhard
 

benben

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Ist jetzt etwas "kapern des Threads", aber ich denke das ist schon ok.

Ich nehme an du machst dann meist Korpusteile? Also eher leichte Sachen damit?
Ich überlege schon lange da zu investieren. Schleifen von Tischplatten machen wir momentan hauptsächlich an der Langband, 80, 120 und 150. 80er machen wir von beiden Seiten, 120 und 150 von oben. Wir drehen die Platte also einmal, dann wird "nur" das Band gewechselt.
Heisst für mich im Umkehrschluss, Breitband würde nur Sinn machen mit 2, besser 3 Aggregaten. Das wir immer sammeln bis wir 5 Tischplatten zum schleifen haben geht nicht. Ich denke das mehrfache handling an einer einfachen Breitband wäre ergonomisch, wie auch zeitlich, eher kein Gewinn.
Jedenfalls mit unserer Einzelfertigung und doch recht geringen Zeiten für das schleifen.
80% machen wir Tischplatten ab 180/80, da ist das "handling" eher das Thema. Daher bin ich skeptisch da zu investieren, 250er Absaugung wäre vorhanden.

Wie siehst du/ihr das?

Gruss
Ben
 

wasmachen

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Ich denke, du solltest ne sehr robuste Maschine bei solchen Gedanken bevorzugen.... Theoretisch könntrst du unter 1x bis zur halben Schleifbandstärke abnehmen. IdR dürften das so 3/10mm sein. Sind deine Flächen so sauber und mit minimalen Überstand?
Sonst kannst das Ding 10x durchlassen, bis alles passt....
Ich kenn halt eher alte Maschinen, die da weniger Probleme mit haben und solche Anwendungen 'verzeihen'.... sind dann idR Kombiaggregate. Wobei der Schleifbandwechsel und das umstellen einer z.b. OTT RSKO sehr schnell geht, da brauch ich bei ner Langband eher länger....

Aber 2 Bänder + ist bei sowas klar kuuuuler
 

brubu

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Mit stufenlosem, langsamem Vorschub und grober Körnung bringe ich bis 1mm weg pro Band, das ist aber selten der Fall.

Gruss brubu
 

magmog

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Guude,

noch ein paar Werte für Sandingmaster CBS, 1/2 Aggregate, je ein Stutzen, egal ob 1 oder 2 Aggregate:

Bei Arbeitsbreite:
600mm 1200/2400 m³/h, StutzenØmm 160/200
900mm 1800/3000 m³/h, StutzenØmm 160/200
1100mm 2550/4000 m³/h, StutzenØmm 200/280
1300mm 3000/4700 m³/h, StutzenØmm 200/280

Besonders bei Staub ist eine besonders große und leicht abrüttelbare Filterfläche wichtig!
 
Zuletzt bearbeitet:

benben

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Das was @magmog schreibt, ist wieder der Punkt an dem ich hängen geblieben bin. 1100mm müsste schon sein, mit 2 Aggregaten ist man dann schon wieder jenseits meiner 250mm Absaugstutzen, dann müsste ich die Anlage auch tauschen. Oder man hängt noch eine dran, das wäre aber dann eher Suboptimal.
Wir verleimen immer mehrere Stücke zu einer Platte, d.h. es werden halbe Platten verleimt, dann auf dicke gehobelt und anschließend zu einer großen verleimt. Daher sollten die Versätze schon im Rahmen sein. Verleimfräsung will ich nicht, alleine schon wegen Optik. Alles in eins zu verleimen führt zu grösseren Versätzen, liegt auch am Altholz und der damit verbundenen Holzauswahl. Da lässt sich also eher nichts sparen. Bleibt also ein Aggregat oder eine größere Absauganlage mit dem ganzen HeckMeck.
Das ich eher eine ältere und robuste Maschine kaufen würde, habe ich mir auch schon gedacht.
Da hängt einiges dran, braucht ja auch Platz so ein Trumm.
Ich habe mit den maschinen keinerlei Erfahrung, meint ihr, mit der eben beschriebenen Fertigung und 2 Aggragaten, kriegt man in einem Durchgang eine fertige Oberfläche zu Stande? Also fertig für Öl?

Gruss
Ben
 

magmog

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Guuden,

es kommt darauf an, je nach Versatz. Wenn der mit einem Durchgang mit P80 weg ist,
kannst Du auf das zweite Aggregat P120 hängen, und ölst gleich los.
Sonst 1. P60, 2.P80, zweiter Durchgang P100, P120 und ölfertig.
 

Michel1984

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Wenn du nur Massivholz schleifst, reicht eine alte Maschine aus den 90ern die sind schon für kleines Geld zu haben und äußerst robust (Büttfering AWS, oder OTT Euro)
Das Geld, dass dabei gespart wird kannst du, falls deine zu klein dimensioniert ist, in eine passende Absaugung stecken.

Bei der Anschaffung der Breitband ist der Stromverbrauch nicht zu unterschätzen! Eine Maschine mit 2Aggregaten benötigt in der Regel 32kw dazu kommt noch min die Absaugung, der Kompressor und Licht.
Wenn mehr Leute gleichzeitig im Maschinenraum arbeiten, z.B. noch einer an der Dickenhobelmaschine kommt noch mehr zusammen!
Also vorher lieber den Elektriker fragen ob das funktionieren kann!
 

benben

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Mit dem Elektriker habe ich das schon angeguckt, würde gehen. Mehrere Maschinen würde mit der Absaugung, auch beim Tausch gegen 300er, eher knapp werden. Reizt mich schon das Thema, aber wie immer..... Kostet erstmal und macht Arbeit. Wie so oft dann die Rechnung wie lange man für das Geld konventionell schleifen könnte. Schleift ja auch nicht ohne Bediener solch ein Gerät. Wichtiger Faktor, beim Fachpersonalmangel, dürfte die Produktivitätssteigerung pro Kopf sein. Einfach auf das Geld reduziert macht das, bei uns, wahrscheinlich nicht wirklich Sinn.

Ich denke mit neuer(gebrauchter) Absaugung wird man 10000€ + investieren und eine Menge Zeit. Mal schauen wieviel Anfang 2021 zu tun ist.....

Gruss
Ben
 

brubu

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Vorsicht wenn du ölen willst, die Oszillationsspuren von Maschinen mit Standardausrüstung sind nicht zu unterschätzen.
Sicherheitshalber erfolgt bei uns der Feinschliff oft auf der Bandschleifmaschine. Auf der Breitband schleift man eher eine Stufe
feiner als auf der Bandschleifmaschine. K 120 ist zum Oelen zu rauh.
Gruss brubu
 

magmog

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Guuden,

wenn erst einmal eine BBS in der Werkstatt steht,
weiß man nach kurzer Zeit nicht mehr wie es vorher ohne ging.
Besonders beim Massivholz.
 

benben

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Das sind sicher tolle Maschinen. Ich habe halt bedenken, weil es zum Großteil um Tischplatten geht. Die bewegt man an der Lang and relativ wenig und kann dementsprechend viel alleine machen. Aber du hast bestimmt recht, war irgendwie bisher immer so.

Das nächste Projekt wird Kompressor mit Rohrleitungen.

Werde den Markt mal etwas beobachten in Richtung Absaugung und Breitband.

Gruss
Ben
 

DZaech

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Hallo Ben

Wichtig wäre bei deiner Anwendung sicherlich auch, dass du Ausschau nach einer Maschine mit festem Tisch hälst. Bei unserer Homag / Bütfering aus 2009 verfährt nämlich der Tisch, wie bei einer Dickte. Da ist dann nichts mit einfachen selbstgebauten Verlängerungen oder Wagen in der richtigen Höhe. Einen Wagen haben wir zum Zimmertüren schleifen, der passt dann aber nur bei 42mm Dicke perfekt.

Bei Kündig z.B. verfährt das Aggregat, und der Tisch hat eine fixe Höhe. Da ist das ganze mit dem Handling und Hilfsmitteln dann viel einfacher.

Grüsse David
 

roline

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hallo zusammen,

ich bekomme in ein paar tagen eine alte breitbandschleifmaschine von sicar, modell pegaso 630 mm mit 2 aggregaten. es gibt keine unterlagen zu dieser maschine außer einer ersatzteilliste.
meine frage ist:
weiß wer, wieviel leistung ein kompressor haben muß, für so eine relativ kleine maschine?
andeutungsweise habe ich etwas von 6 bar gehört, aber wieviel liter/min weiß ich gar nicht.
vielen dank für eure tips.
 

DZaech

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Hallo

So eine kleinere Breitband ohne Bandabblasvorrichtung braucht nicht viel Luft, lediglich für die Oszillation und für den evtl. vorhandenen pneumatischen Schleifschuh. Unsere Bütfering SGO 211 braucht ca. 25 L/min, und die ist schon um einiges grösser als deine Maschine.

Eine Bandabblasung bräuchte ca. 300-500 L/min pro Aggregat, da wäre dann schon ein grosser Kompressor angesagt!

Wichtig ist dass du einen konstanten Luftdruck hast, ohne zu grosse Schwankungen, da haben die kleinen Kompressoren manchmal Mühe. Vor allem bei kontinuierlichem Verbrauch. Aber ich denke jeder 50L Kompressor oder grösser müsste das hinkriegen.

Helfende Grüsse
David
 

roline

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guten abend david,
vielen dank für deinen hinweis.
ich werde, wenn die maschine da ist, auf die suche nach einem schild/aufkleber gehen. vielleicht entdecke ich ja was.
michael
 
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