Öl für Bett

SteffenH

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Hat jemand eine Empfehlung für mich? Ich suche ein Öl für die Oberflächenbehandlung eines Bettes mit den Eigenschaften geruchsarm und wenig anfeuernd.
 

carsten

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Hallo

die Produkte von zweihorn hab ich als sehr geruchsarm in Erinnerung. Werden jetzt unter Sikkens woodcoatings verkauft.
Auch die Osmo Produkte finde ich geruchlich nicht störend. Wenig anfeuernd haben beide im Programm.
 

SteffenH

ww-robinie
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Danke an alle. Meine Sorge ist, dass im Matratzenbereich, also ohne Luftzirkulation, sich ranziger Geruch entwickelt. Ich bin da etwas vorbelastet, weil mein fast 40 Jahre altes Gesellenstück, eine Truhe, innen immer noch stinkt. Heutige Öle verhalten sich da aber vielleicht anders.
 

wirdelprumpft

ww-robinie
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Technisches Merkblatt hilft, manche schreiben sowas wie "nicht auf innenseite von Schränken verwende" etc.
Das Heidelberger 811 ist was Geruch, Haltbarkeit und Verbeitung angeht sehr gut - nehm nix mehr anderes.
Das wird 2x aufgewalzt oder gepinselt mit Zwischenschliff und gut ist. Verarbeitung also wie bei Lack.
 

Alter Polier

ww-buche
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Widelrumpft; ich benutze seit etlichen Jahren Wallnussöl . Ich kaufe aber nicht das billige vom Discounter sondern "Reines Wallnußöl "
Von Dictum
Noch nie Probleme gehabt, auch nicht bei Auftrag innen, vorausgesetzt eine ausreichende Trocknung und Aushärtung.
 

Microberlinia

ww-nussbaum
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Extrem wenig feuert das PNZ Arbeitsplattenöl Evolution an. Das einzige Öl was z.b. auf Pappel KEINEN pieselgelben Farbstich erzeugt.

Ansonsten die Leinölfirnis von Oli Natura (aber nur die!!), viele Öle von Livos und Naturhaus riechen sehr sehr wenig. Bezüglich der Anfeuerung muss man schauen was einem am besten zusagt.
 

flüsterholz

ww-robinie
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Mal so meine persönlichen Geruchseindrücke zu Ölen.
Leinöl: riecht am intensivsten und feuert mit am meisten an.

Tungöl (Holzöl) etwas dezenter, nussiger, feuert ebenfalls stark an.

Walnussöl: nussig, noch dezenter als Tungöl, feuert weniger an

Mohnöl: riecht von den komplett härtenden Ölen am wenigsten, fast etwas frischer Geruch, feuert am wenigsten an.

Hanföl: interessanter krautiger Geruch, anders als man vom Namen her vermutet. Feuert in etwa an wie Walnuss.

Dann gibt es noch die nicht komplett aushärtenden Öle, wie Sonnenblumen-, Distel- oder "chemisch" veränderten Öle, wie Rhizinenöl. Da habe ich aber noch nicht dran geschnuppert, außer an denen für den Lebensmittelbereich. Findet man häufig als Beimischung in den käuflichen, aushärtenden Ölen und scheinen, je nach Mischung, geruchsärmer zu sein.

Dann kannst du noch ätherische Öle (nicht härtend) dazugeben, entweder als Duftöl, oder als Verdünner (am bekanntesten sind da Balsamterpentinöl oder Orangenöl). Manche, wie die beiden genannten, verflüchtigen sich schon nach knapp einer Woche, andere, wie Zirben- oder Eukalyptusöl, halten den Geruch über Wochen und Monate, was dann aber auch gewollt ist.

Paraffinöle feuern so gut wie gar nicht an und riechen auch nicht, dafür sind sie ein Erdölprodukt. Rein aus dem Gefühl heraus, verhalten sie sich ähnlich wie aushärtende Öle. Ziehen ins Holz ein, fühlen sich danach trocken an, also keine öligen Rückstände auf der Oberfläche. Habe ich bisher nur in der Sauna benutzt. Verhindern auch eine Zeitlang das Verschmutzen des Holzes. Ebenso scheinen sie eine zeitlang wasserabweisend zu sein, also auch ähnlich wie aushärtende Öle. Konnte ich im Bereich des Ofens beobachten, wenn bei Aufgüssen mal was daneben tropfte.

Bei einem Bett habe ich auch schon mal schlechte Erfahrungen mit Leinöl gemacht. Normalerweise nutze ich Öl nie als einziges Oberflächenmittel bei Möbeln. Hier war es jedoch eines auf die Schnelle. Der Geruch war erst nach 6-8 Wochen verflogen.

Heutige Hersteller haben ja meistens eine wenig anfeuernde und geruchsarme Ölmischung (oft mit Wachs-und Harzanteilen) im Angebot. Da würde ich am ehesten schauen. Beispiele wurden ja schon genannt. Alternativ Mohnöl.

Gruß Michael
 
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