Ich sehe schon kommen dass es gleich wieder Kritik hagelt wegen meinem Genauigkeitsfetischismus.
Dabei muss ich auch gleich zugeben, dass es in 95% der Fälle völlig egal ist. Aber manchmal kommt's halt doch drauf an....
Kürzlich habe ich ein paar meiner Meterstäbe (so sagt man bei uns in Franken, anderswo auch Zollstock genannt, wobei ich nie eingesehen habe was das mit Zoll zu tun hat, aber egal
) nebeneinander gelegt. Dabei musste ich feststellen, dass die Länge auf einen Meter durchaus mal 1-2mm abweicht.
Nun wäre die absolute Abweichung auf die Länge evtl. noch zu tolerieren. Bei genauerer Betrachtung konnte ich aber auch sehen dass die einzelnen Elemente gegen ihre normale Lage z.T. verschoben scheinen. Also so dass z.b. das 2. Element einen mm nach links versetzt ist. D.h. beim 1. Gelenk ist die Überlappung größer, beim 2. dafür kleiner. Auf die Gesamtlänge von 2m gleicht sich das zwar wieder halbwegs aus, auf Teilstrecken ist die Abweichung aber erheblich größer.
Kann das evtl. Fertigungstechnisch bedingt sein? Ich weiß nicht wie so ein Klappmeterstab hergestellt wird. Gibt es evtl. eine Form in die die einzelnen Teile alle zusammen eingelegt werden? Oder wird wirklich jedes Gelenk für sich alleine genietet? Dann würde sich ein möglicher Fehler eher addieren....
Grundsätzlich hätte ich schon mal gerne eine genaue Referenz auf die man sich wirklich verlassen kann. Also eine Art Urmeter für die Werkstatt.
Aber wo ich nun schon mal dabei war, habe ich so ein Shinwa Stahllineal, was von Dieter & Dictum & den üblichen Verdächtigen immer als "Präzision" verkauft wird an ein billo Stahllineal gehalten und eine deutliche Abweichung festgestellt (ca. 0,2mm /30cm). Dann hätte ich letzteres beinahe schon in die Tonne getreten, bis ich das Shinwa an die Skala eines ziemlich teuren Mauser Messschiebers gehalten habe, der bisher über jeden Zweifel erhaben war. Dort ist die gleiche Abweichung zu sehen.
Die Skala von dem Ulmia Winkel zeigt nochmal ganz was anderes.
Da bin ich nun schon etwas erschüttert was das alles für Schätzeisen sind....
Und bin auch ziemlich ratlos auf was ich mich notfalls verlassen soll....
Dabei muss ich auch gleich zugeben, dass es in 95% der Fälle völlig egal ist. Aber manchmal kommt's halt doch drauf an....
Kürzlich habe ich ein paar meiner Meterstäbe (so sagt man bei uns in Franken, anderswo auch Zollstock genannt, wobei ich nie eingesehen habe was das mit Zoll zu tun hat, aber egal
Nun wäre die absolute Abweichung auf die Länge evtl. noch zu tolerieren. Bei genauerer Betrachtung konnte ich aber auch sehen dass die einzelnen Elemente gegen ihre normale Lage z.T. verschoben scheinen. Also so dass z.b. das 2. Element einen mm nach links versetzt ist. D.h. beim 1. Gelenk ist die Überlappung größer, beim 2. dafür kleiner. Auf die Gesamtlänge von 2m gleicht sich das zwar wieder halbwegs aus, auf Teilstrecken ist die Abweichung aber erheblich größer.
Kann das evtl. Fertigungstechnisch bedingt sein? Ich weiß nicht wie so ein Klappmeterstab hergestellt wird. Gibt es evtl. eine Form in die die einzelnen Teile alle zusammen eingelegt werden? Oder wird wirklich jedes Gelenk für sich alleine genietet? Dann würde sich ein möglicher Fehler eher addieren....
Grundsätzlich hätte ich schon mal gerne eine genaue Referenz auf die man sich wirklich verlassen kann. Also eine Art Urmeter für die Werkstatt.
Aber wo ich nun schon mal dabei war, habe ich so ein Shinwa Stahllineal, was von Dieter & Dictum & den üblichen Verdächtigen immer als "Präzision" verkauft wird an ein billo Stahllineal gehalten und eine deutliche Abweichung festgestellt (ca. 0,2mm /30cm). Dann hätte ich letzteres beinahe schon in die Tonne getreten, bis ich das Shinwa an die Skala eines ziemlich teuren Mauser Messschiebers gehalten habe, der bisher über jeden Zweifel erhaben war. Dort ist die gleiche Abweichung zu sehen.
Die Skala von dem Ulmia Winkel zeigt nochmal ganz was anderes.
Da bin ich nun schon etwas erschüttert was das alles für Schätzeisen sind....
Und bin auch ziemlich ratlos auf was ich mich notfalls verlassen soll....
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