tingeltanglbob
ww-pappel
Hallo zusammen, ich habe eine Frage.
Ich möchte mir aus einer massiven Eichenbohle einen Esstisch bauen. Die Bohle ist ca. 3,10 m lang, 75–85 cm breit und etwa 9 cm stark.
Beim Kauf war sie laut Verkäufer bereits ungefähr 2 Jahre geschnitten. Seitdem liegt sie bei mir weitere 6 Jahre draußen zwischen Haus und Garage, die etwa 5 m auseinanderliegen. Dadurch kann der Wind von Süden nach Norden gut durchziehen. Der Holzstapel war gegen Regen und Sonne abgedeckt.
Umso mehr hat mich gewundert, dass ich jetzt mit einer Gann Hydromette in etwa 2,5 cm Tiefe noch rund 18 % Holzfeuchte messe. Die Bohle hat über die Breite etwa 14–15 mm geschüsselt, obwohl auf der Unterseite seit Jahren Stahlleisten montiert sind.
Da ich keinen geeigneten Platz habe, um die große und schwere Bohle noch längere Zeit trocken zwischenzulagern, frage ich mich, wie ich am sinnvollsten weitermache.
Variante 1: Jetzt planfräsen/planschleifen lassen, ins Haus bringen und damit leben, wenn sie sich anschließend noch ein paar Millimeter verändert.
Variante 2: Die Bohle mit der jetzigen Schüsselung als Esstisch ins Haus stellen, etwa ein Jahr im Raumklima trocknen lassen und erst danach wieder raustragen und planfräsen lassen.
Was würdet ihr aus Erfahrung erwarten? Wird sich eine so lange gelagerte, 9 cm starke Eichenbohle beim Wechsel von etwa 18 % ins Raumklima noch richtig stark verziehen, oder reden wir wahrscheinlich eher über kleinere Veränderungen? Mir geht es nicht um den letzten Millimeter. Wenn es sinnvoll ist, würde ich auch ein Jahr mit der jetzigen Schüsselung leben. Wenn aber voraussichtlich nur noch kleinere Veränderungen zu erwarten sind, würde ich mir den zusätzlichen Aufwand gerne sparen, die sehr schwere Bohle später noch einmal aus dem Haus und wieder hinein transportieren zu müssen.
Vielen Dank für eure Antworten!
Ich möchte mir aus einer massiven Eichenbohle einen Esstisch bauen. Die Bohle ist ca. 3,10 m lang, 75–85 cm breit und etwa 9 cm stark.
Beim Kauf war sie laut Verkäufer bereits ungefähr 2 Jahre geschnitten. Seitdem liegt sie bei mir weitere 6 Jahre draußen zwischen Haus und Garage, die etwa 5 m auseinanderliegen. Dadurch kann der Wind von Süden nach Norden gut durchziehen. Der Holzstapel war gegen Regen und Sonne abgedeckt.
Umso mehr hat mich gewundert, dass ich jetzt mit einer Gann Hydromette in etwa 2,5 cm Tiefe noch rund 18 % Holzfeuchte messe. Die Bohle hat über die Breite etwa 14–15 mm geschüsselt, obwohl auf der Unterseite seit Jahren Stahlleisten montiert sind.
Da ich keinen geeigneten Platz habe, um die große und schwere Bohle noch längere Zeit trocken zwischenzulagern, frage ich mich, wie ich am sinnvollsten weitermache.
Variante 1: Jetzt planfräsen/planschleifen lassen, ins Haus bringen und damit leben, wenn sie sich anschließend noch ein paar Millimeter verändert.
Variante 2: Die Bohle mit der jetzigen Schüsselung als Esstisch ins Haus stellen, etwa ein Jahr im Raumklima trocknen lassen und erst danach wieder raustragen und planfräsen lassen.
Was würdet ihr aus Erfahrung erwarten? Wird sich eine so lange gelagerte, 9 cm starke Eichenbohle beim Wechsel von etwa 18 % ins Raumklima noch richtig stark verziehen, oder reden wir wahrscheinlich eher über kleinere Veränderungen? Mir geht es nicht um den letzten Millimeter. Wenn es sinnvoll ist, würde ich auch ein Jahr mit der jetzigen Schüsselung leben. Wenn aber voraussichtlich nur noch kleinere Veränderungen zu erwarten sind, würde ich mir den zusätzlichen Aufwand gerne sparen, die sehr schwere Bohle später noch einmal aus dem Haus und wieder hinein transportieren zu müssen.
Vielen Dank für eure Antworten!