Frommia 207 Fräsdorn(e)

magmog

ww-robinie
Registriert
10. November 2006
Beiträge
16.047
Ort
am hessischen Main & Köln
Und jetzt mal anders gesponnen:
Wäre nicht auch eine Hülse ID 25mm AD 30mm mit 2 Querlöchern denkbar?
Passende Querlöcher in den bestehenden 25er Fräsdorn und 2 Spannstifte durch, bündig schleifen/drehen whatsoever.
Spannung aufs Werkzeug kommt ja durch die Spannmutter, wäre rückbaubar und ist wahrscheinlich auch deutlich günstiger als ne komplette Welle oder?

Irgendwelche Sicherheitsbdenken die ich gekonnt ignorieren werde? :emoji_grin:


......... kannst machen was gefällt!
Sogar den unterdimensioniert Dorn durch zwei Bohrungen zusätzlich schwächen.
Schließlich wurde früher sogar mit 24-er Dornen gearbeitet.
Ging halt häufig tödlich nicht gut. Nicht um die Holzer zu ärgern hieß es dann vor
über 60 Jahren nix mehr unter 30mm.

Für nicht völlig schmerzbefreite gibt es Reduzierhülsen,
mir kommen und kamen die jedenfalls nicht in die Werkstatt!
 

weckesser

ww-fichte
Registriert
3. Juli 2020
Beiträge
23
Ort
Pfalz
Doch, ganz sicher:
- Präzisions-Hydraulikrohr nahtlos mit AD 30mm aufbohren, reiben h7 auf 25mm
Ganz schlechter Vorschlag. Hydraulikrohr ist weich, da biegefähig. Also definitiv der falsche Werkstoff.
Der Dorn ist für einen Dreher, der sein Handwerk versteht, kein Problem, ist in recht einfaches Dregteil.
Ich würde einen Werkzeugmacher fragen, die sind eher für Einzelteile ausgerüstet.
Keine Experimente machen sondern den Dorn neu anfertigen lassen und gut ist. Der Morsekegel ist eh hin.
 

Uranus

ww-eiche
Registriert
13. Januar 2025
Beiträge
377
Ort
Weißblau
Ganz schlechter Vorschlag. Hydraulikrohr ist weich, da biegefähig. Also definitiv der falsche Werkstoff.
Das ist absoluter Käse. Die Zugfestigkeit und Scherfestigkeit entspricht dem von St37 oder E235 (normaler Baustahl), mit etwas weniger Belastungsfähigkeit.
Das ist für eine Hülse völlig irrelevant, da könnte es genauso gut Bronze oder St37 sein.
Wir setzen die Nahtlosrohre als Stößelstangen-Material in Motoren ein, da hat es noch keine einzige verbogen, auch nicht im Rennbetrieb.
 

Martin45

ww-robinie
Registriert
10. März 2013
Beiträge
7.416
Ort
417xx
Jedenfalls nicht noch mit Querbohrungen den eh schon dünnen Dorn schwächen!
Und bei 25er Dorn überlegen was man da an fettestem (schwersten/größten) Fräser mit gutem Gewissen drauf laufen lassen kann/möchte/will.
Ein kleiner Fräser mit Alukörper ist ja was anderes als ein 200mm Stahlkörper. Max. Drehzahl die man der Konstruktion zutraut ebenfalls bedenken.
 

Kerstenk

ww-robinie
Registriert
27. Februar 2022
Beiträge
3.204
Ort
Greifenstein
Für nicht völlig schmerzbefreite gibt es Reduzierhülsen,
mir kommen und kamen die jedenfalls nicht in die Werkstatt!
Grundsätzlich bin ich bei Dir, 30er Welle rein und gut ist. Aber auch bei der sind Grenzen gesetzt, schwere Schlitzscheiben, werden 40er Wellen gebraucht und genau da ist eben auch bei den 25mm Wellen viel Unfug gemacht worden, der dann eben zur Katastrophe geworden ist. Die Scheibe dann noch an das obere Ende montiert, das muss schief gehen.
Wenn man einen kleinen Runder, oder Fasenfräser nutzt, passiert da nichts.

Wenn ich mich richtig erinnere, waren bei der Maschine viele Fräser dabei, die aber aus dem Metallbereich kommen, sind also eh Schrott für Holzbearbeitung.

Neue Welle rein und sorgenfrei arbeiten, ist der richtig Weg, ist eine schöne Maschine, lohnt sich also.
 

magmog

ww-robinie
Registriert
10. November 2006
Beiträge
16.047
Ort
am hessischen Main & Köln
........wer nicht völlig verblödet ist, dürfte etwas einfallen, wenn ein fettes Werkzeug mit 40-er Bohrung
vor ihm liegt und die Maschine mit einem wesentlich dünneren Dorn ausgestattet ist.

Da ich bereits schwere Scheiben, mit allen Zwischenringen unterlegt ganz oben montiert bewundern durfte,
bin ich bei meinen Stellungnahme äußerst vorsichtig, grenzwertigen Vorhaben in irgendeiner Weise Vorschub zu leisten.
So wie ein Kollege völlig schmerzbefreit immer auf Stufe 2 mit der dopelten Drehzahl arbeitete, „dass muss der Fräser aushalten".
Bereits die BG Zeitschrift hatte fast immer von unglaublich dumm verursachten Unfällen zu berichten,
mir sind persönlich auch einige bekannt.
......und nicht vergessen, wir schreiben hier als Profis für „fragende Anfänger"!!!!
 

brubu

ww-robinie
Registriert
5. April 2014
Beiträge
7.549
Ort
CH
Es gibt aber alte Kölle Kombis die eine Hülse als Standard dabei haben. Die hat unten einen grossen Konus der eine Verriegelungsstange betätigen sollte damit Schlitzscheiben mit grosser Bohrung nicht mit zu hoher Drehzahl betrieben werden können.

Das ist jetzt auch nicht für den Anfänger aber wenn der an eine solche Maschine geraten sollte hilft es vielleicht.
Früher waren Tischfräsen nicht für Anfänger..........man konnte sich nicht vorstellen dass irgendwann bald jeder solche Maschinen bedient.
 

DZaech

ww-robinie
Registriert
9. November 2014
Beiträge
1.579
Ort
Grabs CH
Einfach mal als Input, Leitz fertigt viele seine CNC Fräsköpfe mit 20mm Dorn, auch 150x50mm Fälzer etc. Selbst meine Leitz Türfalzgarnitur (90mm Nutzlänge) läuft auf einen 20er Dorn, mit 12’000 Upm. Und bei Leuco ist im CNC Bereich 25mm Dorn Standard. Also so ein absolutes No-Go wie oft propagiert ist das auch nicht. Es ging bei der TF einfach darum eine „Sperre“ zu haben damit keiner einen richtig grossen Fräser mit Hülse auf den 25er Dorn packt, deshalb wurde das „Verbot“ eingeführt. Aber in Relation zum passenden Fräserdurchmesser und Gewicht sind kleinere Dorne jetzt nicht per se „tödlich“

Für die Nutzung von Fräsern so bis 150mm und ca. 5kg Gewicht seh ich da bei 25mm Dorn + Hülse kaum eine Gefahr.
 

Klausmann

ww-ulme
Registriert
3. April 2013
Beiträge
161
Ort
Villingen-Schwenningen
Bevor´s hier noch Tränen gibt und irgendjemand zum Schluss wieder beledigt ist:
Hab jetzt bei nem bekannten Werkzeugmacher angefragt wegen einem neuen Dorn. Sollte für die ne Kleinigkeit sein und
vielleicht auch bisschen günstiger für mich.
Abgesehen davon bin ich tatsächlich kein blutiger Anfänger. Habe von 2015-17 eine Lehre als Schreiner gemacht und auch den TM3 Schein. Sonst würde ich mich gar nicht an die Tischfräse trauen. Hab dann allerdings doch noch umgeschwenkt und letztens Jahr meinen gastronomischen Familienbetrieb übernommen. Das Holz blieb einfach als Hobby. Und durch die seltene Nutzung werde ich da eh keine großen Garnituren drauf fahren. Muss auch mal die Werkzeuge checken die dabei sind, Universalmesserkopf (heißt das so? Zum wechseln halt zwischen Profil, Falz etc.) ist glaub einer dabei und ein paar Abrundfräser. Das war dann auch schon so ziemlich alles was ich brauch. 30er Dorn ist auch dann eher für den Wiederverkaufswert.
 
Oben Unten