Standbohrmaschine

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Brake
Moin zusammen,

Ich suche gerade nach einer Standbohrmaschine für meine Werkstatt.
Da ich leider schon Fehlgriffe mit anderen Maschinen hatte Frage ich nun mal lieber vorher die Profis.
Was könnt ihr mir empfehlen, worauf sollte ich achten damit ich eine gute Qualität mit dem richtigen Möglichkeiten habe.
Ich sehe welche von Scheppach, mit Laser, komisch geformten Griffen etc für günstig bis teuer.
Wiederum stellt sich mir die Frage ob dieser Hersteller das richtige für mich ist.
Ich suche eine Maschine die ich allgemein nutzen kann aber hauptsächlich für "Tischlerarbeiten" im Hobbybereich.

Über eine Antwort würde ich mich freuen.
 

Profilaie

ww-kastanie
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Im Lowbudgetbereich würde ich mich an deiner Stelle nach einer gebrauchten älteren umsehen. In den 80er/90er Jahren gab es von diversen Marken wie Interkrenn, Lematec, Einhell und einigen mehr ein identisches Baumuster, meist mit einer Typenbezeichnung TB13**** / TB16****. Gebaut wurden die alle in der damaligen DDR, einfache aber extrem robuste Maschinen.

Bei den Billigteilen von heute sieht der Tisch zwar aus wie Guss ist aber Blech und verbiegt sich, ebenso die Säule die bei höherem Druck nachgibt. Bei den alten Geräten ist das noch wirklich Stahl und stabil wie Bolle und bei Kleinanzeigen häufig sehr günstig zu finden.
 

TomfromMuc

ww-robinie
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Für Hobby würde ich auch zu älteren gebrauchten raten, wenn es bezahlbar und qualitativ gut sein soll. Wenn Du neu und gut möchtest, mußt Du ordentlich Geld auf den Tisch legen. Neu und günstig hab ich noch nichts Brauchbares gesehen.
Folge dem Rat von @Sire Toby und lies etwas, da gibt's hier viel Stoff.
Ich kann Dir nur Tips zu gebrauchten BM geben. Hab eine recht kleine alte Einhell TB 13/5 (1987 dunkelgrün), die steht auf dem Tisch und eine bodenstehende Krenn TB 20/12 mit 400 V (Krenn war m.W.n. vor Interkrenn, Mitte der 1980er Jahre ordne ich die ein). Mit dieser Kombi bin ich zufrieden, tun beide ihren Job sehr gut. Die Einhell allein mit ihren 250 Watt wäre mir etwas zu schwach (wobei die auch einen scharfen 40 mm Bormax dreht). Hätte ich nur eine BM, würde ich bei einer TB 13/5 auf mind. 500 W achten.

Du brauchst Geduld bei der Suche nach guter Gebrauchter und unbedingt ansehen + testen, ob sie sauber rund läuft. An den Diskussionen, ob 0,01 oder 0,014 xy Pinolenrundlauf noch angemessen sind, beteilige ich mich nicht. Nimm zum Test etwas zum Bohren mit + scharfe Bohrer und bohr ein paar Löcher in Holz und Stahl. Wenn die BM das tut, was Du möchtest, ist es für Dich die richtige.
Viel Erfolg und vor allem Geduld bei der Suche, VG Tom
 

pedder

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Was genau willst Du denn bei Tischlerarbeiten bohren?

Hier sind ja viele Tagsübermetaller, die meine, ohne eine Maxion oder Atzmetall geht es eigentlich nicht.
Das sind auch sehr schöne Maschinen zum Haben, aber wirklich erforderlich sind die nicht.

Gebraucht kaufen ist immer eine gute Lösung, gerade wenn ein gewisses Budget vorhanden ist.
Mit ein bisschen Geduld findet man was schönes.
 

predatorklein

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Ich suche gerade nach einer Standbohrmaschine für meine Werkstatt.
Hallo

Eine brauchbare und halbwegs bezahlbare STANDbohrmaschine ist die Güde 32 GSB 32 .
Hatten wir mehrere Jahre bei uns in der Werkstatt , siehe Bild .

Gibt´s immer wieder mal beim ein oder anderen Anbieter für 550 - 600 € .
110 Kilo schwer , die fällt auch nicht gleich um , wenn man mal schwerer Teile bohrt :emoji_wink:

Mit den schweren Standbohrmaschinen von Alzmetall oder anderen Anbietern darf man die Teile aber nicht vergleichen .
Die braucht aber der Hobbyschreiner auch eher selten .

Gruß
 

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syntetic

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Ich bin ja mit meiner Scheppach sehr zufrieden. Ich nutze sie, um Löcher zu bohren. Das macht sie auch. Dass die Löcher mit einer Flott schöner werden, bezweifle ich.
 

Profilaie

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Die Information hab ich mal in den 80ern von einem befreundeten Einkäufer bekommen, natürlich kann ich keinen Beweis antreteten.

Es liegt aber auf der Hand, sehr viele Produkte wurden damals "im Osten" hergestellt, zB die einstigen großen Versandhauskataloge waren voll damit. China war zu der Zeit, im Wortsinne noch ganz weit weg. Wenn bei älteren Maschinen "Made in Germany" auf dem Typenschild steht dann ist dies ein Indiz das es sich nicht um West-Germany handelt sondern um Produkte die rein für den Export in der ehemaligen DDR hergestellt wurden.
Und daran ist nichts schlechtes.
 

Profilaie

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dass das hier zunehmend zur Laberbude wird, in der irgendwer irgendwas in den Ring wirft, ist das selbstredend völlig irrelevant.
Wenn Du mit "irgendwer" auf die noch geringe Anzahl meiner Beiträge anspielst, dann möchte ich dir sagen das ich erst kürzlich vom lesenden in den aktiven Modus in diesem Forum gewechselt bin. Vorher war ich viel mehr in FB Gruppen und da störte mich des die immer mehr zu Laberbuden wie Du treffend sagst, verkommen sind.

Ich versuche mich nach bestem Wissen hier zielführend einzubringen aber bin auch nicht allwissend. By the way, was ist dein Beitrag in diesem Strang?
 

Dietrich

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depitter

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Hallo "Tommy von der Nordsee" die Anfrage ist wieder so - ich sag mal konkret.
Das ist ungefähr so, als wenn man in einem Autoforum fragt , ich interessiere mich für ein Auto, welches soll ich kaufen.
Standbohrmaschinen gibt es von ca. 80,-€ und 1-2Kg Gewicht bis weit über 20000,- und mehrere Tonnen Gewicht.
Du solltest schon etwas genauer darlegen, wofür Du die Maschine zu nutzen gedenkst.

Die älteren Maschinen kamen tatsächlich aus Taiwan, ich habe vor kurzem noch eine TB 20 von Tip verkauft die mir 30 Jahre gute Dienste geleistet hat. Auch Elektra Beckum hat damals zummindes teilweise aus Taiwan bezogen.

Ich bin mir übrigens sicher, das eine Flott "besser" Löcher bohrt als eine Scheppach. Ob man das braucht, steht auf einem anderen Blatt.
 

fahe

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Wenn Du mit "irgendwer" auf die noch geringe Anzahl meiner Beiträge anspielst
...die Zahl Deiner Beiträge ist in dem Zusammenhang so etwas von egal. Zumindest mir.

"Gebaut wurden die alle in der damaligen DDR" ist aber eben etwas ganz anderes, als wenn man das, was man nur vom vagen Hörensagen kennt, auch genauso beschreibt.

Scheint mittlerweile nicht mehr en vogue zu sein. Das wiederum könnte aber ein kleiner Mosaikstein dafür sein, dass hier zunehmend Leute mit tatsächlicher Expertise nur noch wenig schreiben... oder schon ganz gegangen sind.


PS: Tut mir ja auch ein bisschen leid, dass gerade Du das hier abbekommst - noch dazu bei einem Detail, das nun zwar völliger Quatsch, aber auch nicht wirklich wichtig ist. An manchen Tagen lesen sich einfach zu viele Beiträge so, dass man denkt, man sei versehentlich in irgendeiner Bastelbutze gelandet.
PPS: Wo etwa "der Osten" lag, aus dem die genannten Gerätschaften ihre Schwemme in Richtung Baumärkte antraten, hat @Holzrad09 schon geschrieben.
 

Martin45

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Klären wir erstmal fachlich korrekt:
Suchst du eine:
Tischbohrmaschine oder
Säulenbohrmaschine oder Radialarmbohrmaschine?
 

Time_to_wonder

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Die Information hab ich mal in den 80ern von einem befreundeten Einkäufer bekommen, natürlich kann ich keinen Beweis antreteten.

Es liegt aber auf der Hand, sehr viele Produkte wurden damals "im Osten" hergestellt, zB die einstigen großen Versandhauskataloge waren voll damit. China war zu der Zeit, im Wortsinne noch ganz weit weg. Wenn bei älteren Maschinen "Made in Germany" auf dem Typenschild steht dann ist dies ein Indiz das es sich nicht um West-Germany handelt sondern um Produkte die rein für den Export in der ehemaligen DDR hergestellt wurden.
Und daran ist nichts schlechtes.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass die aus der DDR kommen. Ich besitze selbst so eine. Am Motor-Typenschild würde bei DDR-Produktion bestimmt VEM stehen.

@fahe Nimm es doch einfach als freundliche kleine Nebendiskussion. Ich find's nicht uninteressant.
 

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Martin45

ww-robinie
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Dein Induction Motor würde ich eher aus Asien vermuten. Mitte/Ende 80er kamen aber tatsächlich, heißt nach meiner Kenntnis, viele Maschinen aus der DDR, Bullcraft Drehmaschinen, Interkrenn Tischbohrmaschinen aus diesen Baujahren usw., da konnte ich es schon nachverfolgen.
Als dann Ende mit DDR war und es diese recht günstige Einkaufsmöglichkeit für die Westfirmen nicht mehr gab, ist man häufig auf Taiwan ausgewichen, oft sogar nahezu baugleich, aber in minderer Qualität. Vielleicht aber auch schon teils früher, siehe Bild oben.
 

Profilaie

ww-kastanie
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Ignoriere das DDR Thema einfach, hat mit deiner Anfrage nichts zu tun.
Das Ursprungsland war auch nicht die Intention meines Beitrags sondern die massive Bauweise der alten Maschinen . Hatte schon ein gutes Dutzend davon auf dem Tisch und mache mir öfters einen Spaß draus im Baumarkt den Bohrtisch mit dem Handballen runter zu drücken :emoji_stuck_out_tongue:

Die letzte übrigens letzte Woche und vor 3 Tagen verkauft, die Bilder zeigen worum es mir EIGENTLICH ging...
 

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@Profilaie Sorry, aber was ich da sehe haut mich jetzt nicht von den Socken. Besser als gebogenes Blech mag es ja sein, aber wenn der Bohrer da mal kräftig nach unten drückt gibt der Tisch ordentlich nach. Alleine schon wegen der wenig steifen Halterung mit der einen Schraube zum Kippen des Tisches. Für mich ist das Baumarktqualität: macht auch Löcher, halt nicht notwendigerweise präzise und lotrecht.
 
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