42qm Terrasse in Hanglage

WoodyAlan

ww-robinie
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Das sieht doch aber auch bescheiden aus, kg Rohre wie Spargelstangen.
Da kannst du wirklich mit Schalungssteinen die Außenkontur mauern, mit Beton ausgießen.
Auffüllen, abrammen, Split ziehen Platten drauf, fertig.
Ist vom Aufwand sicher ähnlich und kostet sicherlich auch nicht mehr, wie mit Holz. Dafür dauerhaft.
Absolut, deshalb hab ich rund um granitbruchsteine auf geschichtet. So bleibt die Lüftung erhalten und man sieht das „Leben“ darunter nicht. Teilweise bepflanzt mit Bodendeckern
 

TK1990

ww-pappel
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Hallo zusammen,

ich wollte nur ein Update geben: Nach reiflicher Überlegung, viel Rechnerei und Eurer Überzeugungsarbeit, habe ich mich doch für eine Alu-Unterkonstruktion entschieden und nun alles bestellt.

Da ich weiterhin wenige Punktfundamente errichten und damit weniger Arbeit haben will, habe ich mich für eine Unterkonstruktion in 6000x80x120 mm entschieden. Die verlaufen dann über die gesamte Breite, somit kein Zuschnitt nötig. Außerdem kann dieses Profil über 4 Meter überspannen. Ich muss also nur 3 Fundamente je Profil setzen (0 / 3 / 6 Meter). Kostenpunkt pro Träger etwas über 200 Euro.

Als "Konterlattung" kommen dann die Aluprofile, die sowieso bei dem Belag im Paket zu einem schmalen Aufpreis von 600 Euro dabei waren (2200x29x49). Das Angebot habe ich angenommen, da es relativ günstig war für 50qm. Dafür musste ich damit leben, dass diese wiederum nur maximal 60 cm überspannen können. Bedeutet, ich muss ein paar von den teuren Profilen mehr setzen. Allerdings habe ich auch den Aufpreis bei Konterlattung mit anderen Profilen und höherer Spannweite berechnet und da lag ich stets deutlich höher. Daher ist es für mich die beste Lösung.

Insgesamt kostet mich die Unterkonstruktion aus Alu dann in etwa 3.000 Euro vs. 1.800 Euro mit Holz. Es werden aufgrund des engeren Abstands (bedingt durch die Konterlattung) dann 36 Punktfundamente, was fast doppelt so viele wie beim Holz sind und damit auch noch einmal mehr Aufwand und Material bedeutet. Daher würde ich die Gesamtkosten etwas mehr als doppelt so hoch wie mit Holz einschätzen.

Grundsätzlich sehe ich den Vorteil in der Langlebigkeit und der Möglichkeit später Terrassenplatten drauf zu packen, wenn ich irgendwann auf Dielen keine Lust mehr haben sollte.

Vielen Dank nochmal für Eure Hilfe.
 

zehejose

ww-kiefer
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Sankt Jakob im Walde
Ich unke mal.kenne keinen Schreiner der ne Holzterrasse hat...
Da bin ich auch dabei.

Habe in meinem Holzfanatismus unsere Terrasse auch mit Holz gemacht. Rollschotter, darauf Betonplatten als "Punktfundamente", darauf Lärchenbalken als Unterkonstruktion und darauf dann Dielen 45mm aus Weißtanne. War wunderschön - aber nur 10 Jahre lang. Nach 13 Jahren weggerissen (schade um das schöne Holz) und Natursteinplatten in Drainagebeton gelegt. Jetzt ist Ruhe für unser restliches Leben.
 

JoergW

ww-esche
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Moin Theo,

ich hab bei einem Bekannten geholfen eine zweite Terrasse zu erweitern die erste ist auf der anderen Hausseite, Holzkonstruktion
auf vorhandenen Betonplatten.
Die Lösung finde ich persönlich besser, ist pflegeleichter.

Gruß Jörg

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