Hallo zusammen,
ich wollte nur ein Update geben: Nach reiflicher Überlegung, viel Rechnerei und Eurer Überzeugungsarbeit, habe ich mich doch für eine Alu-Unterkonstruktion entschieden und nun alles bestellt.
Da ich weiterhin wenige Punktfundamente errichten und damit weniger Arbeit haben will, habe ich mich für eine Unterkonstruktion in 6000x80x120 mm entschieden. Die verlaufen dann über die gesamte Breite, somit kein Zuschnitt nötig. Außerdem kann dieses Profil über 4 Meter überspannen. Ich muss also nur 3 Fundamente je Profil setzen (0 / 3 / 6 Meter). Kostenpunkt pro Träger etwas über 200 Euro.
Als "Konterlattung" kommen dann die Aluprofile, die sowieso bei dem Belag im Paket zu einem schmalen Aufpreis von 600 Euro dabei waren (2200x29x49). Das Angebot habe ich angenommen, da es relativ günstig war für 50qm. Dafür musste ich damit leben, dass diese wiederum nur maximal 60 cm überspannen können. Bedeutet, ich muss ein paar von den teuren Profilen mehr setzen. Allerdings habe ich auch den Aufpreis bei Konterlattung mit anderen Profilen und höherer Spannweite berechnet und da lag ich stets deutlich höher. Daher ist es für mich die beste Lösung.
Insgesamt kostet mich die Unterkonstruktion aus Alu dann in etwa 3.000 Euro vs. 1.800 Euro mit Holz. Es werden aufgrund des engeren Abstands (bedingt durch die Konterlattung) dann 36 Punktfundamente, was fast doppelt so viele wie beim Holz sind und damit auch noch einmal mehr Aufwand und Material bedeutet. Daher würde ich die Gesamtkosten etwas mehr als doppelt so hoch wie mit Holz einschätzen.
Grundsätzlich sehe ich den Vorteil in der Langlebigkeit und der Möglichkeit später Terrassenplatten drauf zu packen, wenn ich irgendwann auf Dielen keine Lust mehr haben sollte.
Vielen Dank nochmal für Eure Hilfe.