So viele Fotos, pdfs, Videos usw., wie behaltet Ihr den Überblick und die Ordnung? Datenbank?!

dieweltistrund

ww-robinie
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Hallo Kollegen,

ich weiss nicht wie es Euch geht aber, immer häufiger suche ich mir einen Wolf, wenn ich auf ältere Fotos o.ä. schnell zugreifen möchte.

Die schnelle Fotos mache ich hauptsächlich mit meinen älteren Nokiahandys inkl.Nokia Suite. Bessere mit einem Samsungtablet bzw. einer Nikon D60.
Zum Anschauen benutze ich Irfan View, zum Bearbeiten Photoshop unter win 8.1 Pro 64bit mit Media Center.

Eine Cloudlösung brauche und möchte ich eigentlich nicht, auch wegen Datensicherheit, Recht am Bild, Datenverlust/-hacks usw.

Was benutzt Ihr denn? und wie handhabt Ihr das?

Gruss
Jörg
 

heiko-rech

ww-robinie
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Hallo,
Was benutzt Ihr denn? und wie handhabt Ihr das?
ich finde eine gute Verzeichnisstruktur immer noch am besten. Ergänzen kann man diese durch Textdateien, in die man Ergänzungen schreibt. Die Textdateien liegen dann im jeweiligen Verzeichnis.
Das Gleiche gilt für PDF-Dateien. Da lasse ich dann vor dem Einsortieren noch eine Texterkennung laufen.
Mit entsprechenden Programmen kann man dann auch verzeichnisübergreifend in den Texten suchen.
Dieses System hat meiner Meinung nach den Vorteil, dass es unabhängig von der eingesetzten Software und dem jeweiligen Betriebssystem funktioniert und vermutlich über viele Jahre noch funktionieren wird.
Da sich bei mir inzwischen viele externe Festplatten mit Daten der letzten Jahre angesammelt haben, gibt es zusätzlich noch für jede externe Festplatte eine Textdatei mit deren Inhalt (kann man unter Windows mit dem Befehl "List" erstellen lassen. Jede externe Festplatte hat einen Aufkleber mit Nummer. Mit meinem System finde ich sehr schnell zum Beispiel Fotos, die ich vor Jahren mal in einem Artikel verwendet habe, wieder. Der Pflegeaufwand hält sich in Grenzen.
Bei Bild- und Dokumentendatenbanken ist man in der Regel an die verwendete Software gebunden und kann nicht eben mal wechseln.
Gruß
Heiko
 

heiko-rech

ww-robinie
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Hallo,
unter Windows habe ich dazu den Adobe Acrobat (nicht mit dem Reader) benutzt. Jetzt nach dem Wechsel auf Linux muss ich selbst noch schauen, womit das am einfachsten ist, aber grep und pdfgrep können es auf jeden Fall.
Gruß
Heiko
 

dieweltistrund

ww-robinie
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Hallo Heiko, hallo Kollegen,
Deine Beschreibung mit der guten Verzeichnisstruktur, habe ich auch seit vielen, vielen Jahren und in manche Verzeichnisse kommt dann noch ein info.txt mit einer kurzen Beschreibung.

Das stößt aber jetzt bei mir wirklich an die Grenzen der Übersichtlichkeit im Computer und auch an meine "mentale Kapazität" :emoji_wink:

Daher habe ich noch mal im Web gesucht/geschaut und da taucht oft als eine Lösung Adobe Lightroom auf.

https://www.adobe.com/de/products/photoshop-lightroom-classic.html

Dann noch ACDsee https://www.acdsee.com/de/digital-asset-management/ die ich bisher nur als schneller Bildbetrachter kenne.

Auch Ashampo photo commander.

https://www.ashampoo.com/de-de/photo-commander-free

Die Krake von Tante Google Fotos, iphotos und Apple Fotos und werden genannt. Aber irgendwie vermisse ich ein Tool, was mehr so die Datenbankfunktionen im Vordergrund hat. Mit der man schnell was einpflegt, wieder findet und dann halt in Photoshop aufmacht und weiter bearbeitet und fertig.

Aber vielleicht habe ja auch was übersehen oder noch nicht gefunden?

Gruß
Jörg
 

KalterBach

ww-robinie
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Hallo Jörg,

schau Dir mal abeMeda (Windows) oder Neofinder (Mac) an. Früher hieß das Teil CDFinder und diente dazu, Dateien auf CD-ROMs zu katalogisieren. Du konntest damit Dateien suchen, ohne dass Du jede Scheibe hast einlegen müssen.

Daher habe ich noch mal im Web gesucht/geschaut und da taucht oft als eine Lösung Adobe Lightroom auf.
Wenn Du etwas mehr OpenSource möchtest, dann schaust nach Darktable.
 

agnoeo

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Ich verwende Lightroom seit langer Zeit für Fotos und in geringerem Maße für kleine Videos. Die Verzeichnisstruktur ist bei mir JJJJMM mit ggf. ein paar thematischen Unterordnern. LR kann das so auch bestehen lassen. Wenn man sehr konsequent Schlagwörter vergibt oder die Sammlungen nutzt ist man damit gut bedient, aber ohne diesen Aufwand zu betreiben muss ich auch öfter schauen wann in etwa ich etwas fotografiert habe. Ich exportiere dann manchmal themenspezifische Auswahlen so dass ich separaten direkten Zugriff habe.

Capture One ist ein ganz gutes kommerzielles Produkt, aber nicht günstig. Dann gibt es als ordentlichen Bildbetrachter noch XNView und für Linux wäre digikam auch für Verwaltung noch eine Option, obwohl ich da zuletzt nicht so ganz von überzeugt war, kann sich inzwischen aber geändert haben. Darktable habe ich vor langer Zeit mal angeschaut, ich meine da hatten die noch keine Katalogfunktion.

Gruß, David
 

dieweltistrund

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Hallo Sebastian,

habe mir gerade Beide runtergeladen und installiert. Darktable sieht sehr mächtig aus, abemeda auf den ersten Blick etwas einfacher/simpler, aber ich werde Beide mit dem selben Datensatz 15GB, ca. 20.400 Fotos, 144 Ordner, 2002-2023 (siehe Screendump) ausprobieren. Wenn das klappt, dann sollte klar sein welches Tool ich nehme und dann kann ich den gesamten Datenbestand an Fotos/Grafiken von ca. 1 TB verarbeiten.

Werde berichten.

Gruß
Jörg
 

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Mitglied 67188

Gäste
seit 20 Jahren habe ich meine Bildverwaltung über PSE (Photoshop Element) laufen.
Die reine Bildverwaltung ist detaillierter als bei Lightroom.
Mit LR bearbeite, sortiere ich nur meine Fotos der großen Kamera.
Danach gehen die zu PSE im .jpg Format.

Ich denke, Adobe wird auch noch die nächsten 20 Jahre am Markt sein und sehe da weniger ein Problem.
Sämtliche Tags und Bewertungen die ich einem Bild mit dieser Software gebe werden, wenn man möchte,
in die Metatags der Bilddatei IPTC geschrieben.
D.h. die sind auch auslesbar von anderen Programmen.

Von PSE II bis heute sind alle updates reibungslos verlaufen und hatte keine Datenverluste bezüglich. der Organisationsstruktur.

zur Zeit habe ich ca. >60000 Fotos (waren weit mehr) mit weit über dem doppelten an Tags.

Das ist natürlich im Nachhinein eine Monsteraufgabe wenn man das nachholen wollte,
aber man kann damit anfangen.

Zusätzlich sind die Bilder in einer Ordnerstruktur (PSE unabhängig) die den gleichen Namen tragen wie die PSE Alben.
Laden, Verschieben, kopieren, löschen mache ich ausschließlich mit dem Organizer, dass sollte auch so gemacht werden..

wenn ich also ein Bild suche, auf dem mein Hund, meine Frau und meine Werkstatt im Winter zu sehen ist,
klicke ich die 3 Tags und das Zeitfenster an und Schwupp, habe ich das Foto.

Wenn ich hier im Forum ein Bild brauche von einer Vorrichtung die ich für meine Bandsäge gemacht habe,
2 Tags anklicken, [Bandsäge Meber] + [Vorrichtungen]... usw.

oder ich suche einen Berg z.B. Paglia Orba mit einem Gruppenfoto im Schnee
oder den gleichen Berg im Sommer... Klick, klick, klick eine Auswahl der letzen 23 Jahre...
Je nachdem wieviele Tags ein Bild bekommt, kann die Suche präzisiert werden.

Für mich ideal wenn es um Bilder geht.
PDF´s kann PSE auch... logisch aber ich denk dafür wie auch für txt Dateien gibt es geeignetere Verwaltungsprogramme.
Das sind bei mir auch lange nicht solche Mengen, da tut es eine Ordnerstruktur.
 

pioneerfan

ww-esche
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Wir hatten heute eine Schulung zu Microsoft OneNote und werden uns (3 Nutzer) darüber digitale Kundenakten fürs Erstgespräch und Aufmaß anlegen. Gespeichert wird alles in Microsoft SharePoint, worauf wir drei Zugriff haben.
Dadurch lässt sich alles sauber ablegen und die Suchfunktion ist mal echt mega gut!
 

fahe

ww-robinie
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...für IPTC gilt leider auch 30 Jahre nach Verabschiedung des "Standards", was ich mal auf Github zu Exif las: Pain in the ass...

Sage ich mal unabhängig davon, dass ich den Mist auch brauche und Anwendungen geschrieben habe, die IPTC relativ exzessiv benutzen. Verlagsumfeld halt...:emoji_wink:

Auch 30 Jahre später scheint jeder Hersteller weiter ein bisschen was Anderes darunter zu verstehen und kocht munter weiter sein eigenes Süppchen.
 
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