Gelöschtes Mitglied 109767
Gäste
Hallo
das ist eigentlich keine Projektvorstellung, sondern ein kleines Hilfsmittel wenn man mit der Tischkreissäge arbeitet:
Beim Ablängen von Teilen am Queranschlag kommt es besonders bei Nadelholz immer wieder mal zu hässlichen Ausrissen an der Rückseite des Sägeschnitts. Abhilfe schafft hier ein Opferholz das man an die Rückseite des Bauteils drückt und mit absägt.
Irgendwie war das für mich aber immer nervig und eine Fummelei. Aber wenn der Queranschlag aus Alu-Strangpressprofil ist, dann bietet sich eine sehr einfache aber effektive Möglichkeit einen Opfer-Splitterschutz anzubringen:
Zwei kleine Alu-Teile, drei Schrauben und ein auf Dicke gearbeitetes Opferholz ergeben eine einfachen und schnell zu verschiebenden / abzubauenden Splitterschutz der in das Strangpressprofil eingeschoben und dort geklemmt wird:
Der Queranschlag bekommt eine 6,5mm Bohrung durch die eine 6mm Inbus-Schraube geführt wird, die den Splitterschutz verschiebbar hält und in der gewünschten
Position klemmt.
Der Splitterschutz wird beim Einbau so eingestellt, dass er knapp über das Sägeblatt hinaussteht - beim ersten Schnitt wird er dann bündig zum Sägeblatt abgetrennt und verhindert zuverlässig Absplitterungen an der Werkstück-Rückseite.
Die Dicke des Splitterschutzes ist so bemessen, dass er in einer Flucht mit der Anlagefläche des Queranschlags liegt.
Nach einem Sägeblattwechsel oder wenn der Opfer-Splitterschutz beschädigt ist wird die Klemmung gelöst, der Opfer-Splitterschutz einfach einen Millimeter herausgezogen, wieder geklemmt und erneut bündig zum Sägeblatt abgeschnitten.
In meinem Fall kann ich das 10-15 Mal machen bis der Holzklotz zu schmal wird. Und dann wird einfach ein neuer Opfer-Holzklotz angeschraubt.
Das Prinzip ist im Endeffekt das gleiche wie der Splitterschutz an Führungsschienen von Handkreissägen.
Für mich funktioniert das kleine Helferlein perfekt - Ausrisse an der Rückseite gehören damit der Vergangenheit an.
Viele Grüße
Alois
das ist eigentlich keine Projektvorstellung, sondern ein kleines Hilfsmittel wenn man mit der Tischkreissäge arbeitet:
Beim Ablängen von Teilen am Queranschlag kommt es besonders bei Nadelholz immer wieder mal zu hässlichen Ausrissen an der Rückseite des Sägeschnitts. Abhilfe schafft hier ein Opferholz das man an die Rückseite des Bauteils drückt und mit absägt.
Irgendwie war das für mich aber immer nervig und eine Fummelei. Aber wenn der Queranschlag aus Alu-Strangpressprofil ist, dann bietet sich eine sehr einfache aber effektive Möglichkeit einen Opfer-Splitterschutz anzubringen:

Zwei kleine Alu-Teile, drei Schrauben und ein auf Dicke gearbeitetes Opferholz ergeben eine einfachen und schnell zu verschiebenden / abzubauenden Splitterschutz der in das Strangpressprofil eingeschoben und dort geklemmt wird:


Der Queranschlag bekommt eine 6,5mm Bohrung durch die eine 6mm Inbus-Schraube geführt wird, die den Splitterschutz verschiebbar hält und in der gewünschten
Position klemmt.

Der Splitterschutz wird beim Einbau so eingestellt, dass er knapp über das Sägeblatt hinaussteht - beim ersten Schnitt wird er dann bündig zum Sägeblatt abgetrennt und verhindert zuverlässig Absplitterungen an der Werkstück-Rückseite.

Die Dicke des Splitterschutzes ist so bemessen, dass er in einer Flucht mit der Anlagefläche des Queranschlags liegt.


Nach einem Sägeblattwechsel oder wenn der Opfer-Splitterschutz beschädigt ist wird die Klemmung gelöst, der Opfer-Splitterschutz einfach einen Millimeter herausgezogen, wieder geklemmt und erneut bündig zum Sägeblatt abgeschnitten.
In meinem Fall kann ich das 10-15 Mal machen bis der Holzklotz zu schmal wird. Und dann wird einfach ein neuer Opfer-Holzklotz angeschraubt.
Das Prinzip ist im Endeffekt das gleiche wie der Splitterschutz an Führungsschienen von Handkreissägen.
Für mich funktioniert das kleine Helferlein perfekt - Ausrisse an der Rückseite gehören damit der Vergangenheit an.
Viele Grüße
Alois