Bandsäge Klein und Stiefel

Gelöscht Mitglied 91199

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Habe gerade Mal selbst gegoogelt...

Ich kann erstmal jedem empfehlen keine Bandsäge von Stiefel und klein zu kaufen, jedenfalls nicht, wenn man sich erhofft per Google was dazu zu finden... Ihr glaubt nicht, was es für Ergebnisse gibt :emoji_grin:

Wäre also toll, wenn jemand irgendwas über den Hersteller sagen kann. Ich versorge euch auch gerne noch mit Fotos, dauert aber wie gesagt ein bisschen
 

Mitglied 67188

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gibt im großen Fluß eine Broschüre für 4,50 über die Firma:
Maschinenbau in Fulda Klein und Stiefel 1905 -1975

hier im Nachbarforum:
http://www.woodworking.de/cgi-bin/h...d/99487/sbj/bandsaege-fa-klein-stiefel-fulda/
oder hier bei uns:
https://www.woodworker.de/forum/threads/alte-bandsäge.87697/
Firmengebäude:
https://de.wikipedia.org/wiki/Horaser_Weg_71
aber wahrscheinlich hast du das schon gefunden....

zu kleine Stiefel sind aber auch hoch im Kurs bei Tante Google
:emoji_stuck_out_tongue_winking_eye:

ist schon seltsam, dass es über diese Firma so wenig gibt außer diese Broschüre.

Kann mich täuschen, war nicht die Rede von einer jüdischen Unternehmerfamilie die das Weite suchen mußte...Fulda verlassen hat...
das würde es etwas erklären....
ja so heißt ein Kapitel aus der oben erwähnten Broschüre von der man nur die Inhaltsangabe einsehen kann...
 

Gelöscht Mitglied 91199

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Ja, von beiden Foreneinträgen war ich etwas enttäuscht, viel stand da ja nicht.

Liegt vermutlich daran, dass die so mega gut sind, dass es nichts gibt worauf man achten muss und auch die perfekte Werkseinstellung nie ändert, oder? :emoji_wink:
 

Gelöscht Mitglied 91199

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Gaaaaanz sicher, so ist das... eindeutig.
Eine Maschinenproduktion für die auserlesensten Handwerker aus dem Atelier d´art de Versailles oder
Istituto Superiore per la Conservazione e il Restauro.

Über Qualität spricht man nicht, die hat man.

:emoji_sunglasses:
Irgendwie sägt die ja auch auf Zug, war also ihrer Zeit schon weit voraus, damals
 

Gelöscht Mitglied 91199

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So, mal n kurzes Update. Die Maschine ist jetzt endlich bei mir gelandet. Der Verkäufer hat ihr Gewicht mit 700 kg angegeben, was ich erst für übertrieben hielt. Als ich dann erstmalig anrückte hatte er sie netterweise mit einem geliehenen Gabelstapler in die Ecke zwischen Garage und Wand der nachbargarage gestellt. So hat sie ihm nahezu keinen Platz aufm Hof weg genommen aber es konnten auch nur zwei Leute gleichzeitig anfassen. Selbst Versuche mit seilwinde waren erfolglos. So musste die Maschine leider fast 10 Monate draußen notdürftig abgedeckt stehen, bis ich einem bezahlbaren krantransport organisieren konnte.
In die werkstatt kam sie dann mit 6 Mann, die alle gut gepustet haben.
Das völlig verrotete Fahrgestell ist erneuert und nun lässt sie sich auch alleine bewegen. Es ist aber immer noch anstrengend.
Ich hatte ehrlich gesagt schon befürchtet, dass ich einen riesen Haufen Schrott gekauft habe nach all der Zeit draußen aber es ist wirklich erstaunlich. Sie ist zwar optisch etwas mitgenommen aber nach ein bisschen Öl und fett läuft alles super geschmeidig. Scheinbar jedes relevante Lager hat ein eigenes fettdepot. Ich denke grundsolider Maschinenbau trifft es ganz gut.

Ein paar Fragen hätte ich aber

Erstens: wofür ist diese vorrichtung? Das sieht aus, als wenn man da irgendwas klemmen könnte.

Und zweitens: weshalb sind die Tische auf unterschiedlicher Höhe?

Vielleicht weiß ja jemand was und kann mir netterweise weiter helfen.

Liebe Grüße
 

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Lorenzo

ww-robinie
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Hallo Jannik, schön dass dich noch gibt :emoji_slight_smile:
Liegt der Tisch da schon an seiner endgültigen Position? Kommt mir so vor als ob er sehr nah an der unteren Bandführung wäre.
Du hast ja da eine Gratnut im Tisch, bei meiner Säge wird da eine entsprechende Leiste eingeschoben um den Spalt zu schließen der im Tisch sein muss um das Sägeband einzulegen. Wofür die Löcher an der Tischkante sind weiss ich nicht. Gibts bei mir nicht, hab ich auch noch bei keiner anderen gesehen.
Die unterschiedlichen Tischhöhen versteh ich auch nicht, also ich bräuchte den Tisch so nicht wenn ein Werkstück da eh nicht aufliegt. Drum würd ich nochmal schauen obs ne andere Montagemöglichkeit gibt, und wenn nicht, eine schaffen! :emoji_wink:
LG
 

Gelöscht Mitglied 91199

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Hallo Jannik, schön dass dich noch gibt :emoji_slight_smile:
Liegt der Tisch da schon an seiner endgültigen Position? Kommt mir so vor als ob er sehr nah an der unteren Bandführung wäre.
Du hast ja da eine Gratnut im Tisch, bei meiner Säge wird da eine entsprechende Leiste eingeschoben um den Spalt zu schließen der im Tisch sein muss um das Sägeband einzulegen. Wofür die Löcher an der Tischkante sind weiss ich nicht. Gibts bei mir nicht, hab ich auch noch bei keiner anderen gesehen.
Die unterschiedlichen Tischhöhen versteh ich auch nicht, also ich bräuchte den Tisch so nicht wenn ein Werkstück da eh nicht aufliegt. Drum würd ich nochmal schauen obs ne andere Montagemöglichkeit gibt, und wenn nicht, eine schaffen! :emoji_wink:
LG
Moin,

Danke für die Antwort. Also die gratnut ist klar. Mir ging es um das untere Teil. Das sieht ja aus, als wenn da ein bolzen durchgehört.

Der Tisch liegt annähernd da, wo er hingehört. Also beide. Konnte man anhand der Abdrücke ganz gut rekonstruieren.

Die führungen sind jedoch noch kein bisschen eingestellt.

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s...-historisch-w-klein-soehne/1792587119-84-4538
Hier sieht es auch so aus, als wenn die Tische unterschiedliche Höhen haben.Aber die Frage ist halt weshalb
 

U.Tho

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Die Tische sind anscheinend nicht ausgerichtet und in die Nut kommt eine Verschlussschiene - weiß nicht wie das richtig heißt. Bei meiner Kirchner ist sowas auch.
Unter den Tischen sind sicher Stellschrauben um die einzustellen.
Hier kann man diese Einschubschiene sehen, ist unten ein Bügel dran.
IMG_20210924_105519261.jpg
 

Gelöscht Mitglied 91199

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Die Tische sind anscheinend nicht ausgerichtet und in die Nut kommt eine Verschlussschiene - weiß nicht wie das richtig heißt. Bei meiner Kirchner ist sowas auch.
Unter den Tischen sind sicher Stellschrauben um die einzustellen.
Nee, die liegen nur lose auf, das ist klar. Aber zum aushöhen der Tische ist da nichts.
 

Gelöscht Mitglied 91199

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Nada, niente... nichts da. Die Gewinde sind auch in den Tischen. Unten sind nur durchgangslöcher
 

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Mitglied 84226

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Lege doch einfach Distanzscheiben zwischen Bügel und Tisch und verschraube von unten, fertig.
Glückwunsch übrigends zur Säge, wenn die mal fertig ist wirst du viel Spaß daran haben, da bin ich sicher.
 

U.Tho

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Die Gewinde sind auch in den Tischen.
Dann sollte man eine Schraube eindrehen können, d.h. da muss dann noch eine Mutter dran, die zwischen Tisch und dem Teil mit den Durchgangslöchern sitzt. Mit der Mutter sollte man dann den Tisch hochdrehen können würde ich mal vermuten.
 

Gelöscht Mitglied 91199

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Lege doch einfach Distanzscheiben zwischen Bügel und Tisch und verschraube von unten, fertig.
Glückwunsch übrigends zur Säge, wenn die mal fertig ist wirst du viel Spaß daran haben, da bin ich sicher.
Moin. Danke für die Antwort. Ich hoffe auch, dass der Spaß bald los geht, bisher war es nur quälkram :emoji_grin: alleine die Säge von der Auffahrt zur Werkstatt zu bekommen hat anderthalb Stunden gedauert und ich hatte ne Woche rücken :emoji_grin: dann sollte sie eigentlich eine umhausung draußen bekommen und dann bei Bedarf hervorgeholt werden, so dass man drumherum viel Platz hat. Die Regierung sah das anders und jetzt steht dieser Trümmer auch noch in der ohnehin viel zu kleinen Werkstatt. Dafür wurde einem Anbau zugestimmt.

Die eigebtliche Frage, die mich umtreibt ist aber nicht, wie ich das hinbekomme die Tische auszuhöhen, sondern wieso das so ist.
Bei der Maschine ist alles mega massiv und hochwertig gefertigt. Meine Vermutung war eher, dass der Hersteller sich was dabei gedacht hat den Sockel vom linken Tisch 2 cm tiefer zu setzen.

Gruß
 

Mitglied 84226

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Kennst du den YT-Kanal von Andy Rawls? der hat auch so ein altes Schätzchen der US-Firma Oliver restauriert und in Betrieb. Der sägt damit auch Funiere von großen Blöcken etc. Wenn der die Maschine anschmeißt ist das immer ein Spass bis die auf Touren kommt, das freut das Mechaniker Herz. :emoji_slight_smile:
 

Gelöscht Mitglied 91199

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Kennst du den YT-Kanal von Andy Rawls? der hat auch so ein altes Schätzchen der US-Firma Oliver restauriert und in Betrieb. Der sägt damit auch Funiere von großen Blöcken etc. Wenn der die Maschine anschmeißt ist das immer ein Spass bis die auf Touren kommt, das freut das Mechaniker Herz. :emoji_slight_smile:
Ich weiß auch noch gar nicht, ob sie geht :emoji_grin:
Ich hab zwar damals eine extra Zuleitung in die werkstatt gelegt 5x10 aber da der Sicherungskasten im alten Haus über keinen hauptschalter verfügt, sondern der fi beides in Personalunion ist und ich keine nh handschuh parat hatte (für die nummer mit Kombizange bin ich zu alt und ängstlich geworden) hab ich die zuleitung erstmal nur provisorisch bei Waschmaschine, Trockner und Bad mit aufgelegt.
Beim Schweißgerät wirds auch schnell dunkel, bei der bandsäge auch.
Aber so ist das mit provisorien... 99prozent funktioniert ja, also bleibt es erstmal so...

Na ja, vielleicht am Wochenende. Den Handschuh hab ich tatsächlich seit heute in Kofferraum

Und danke für den Link, schaue ich mal rein. An die 50 cm Schnitthöhe hätte ich
 

Gelöscht Mitglied 91199

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Ach so, weil die frage irgendwann aufkam. Es sind 700er rollen
 

tomkaes

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Die eigebtliche Frage, die mich umtreibt ist aber nicht, wie ich das hinbekomme die Tische auszuhöhen, sondern wieso das so ist.
Bei der Maschine ist alles mega massiv und hochwertig gefertigt. Meine Vermutung war eher, dass der Hersteller sich was dabei gedacht hat den Sockel vom linken Tisch 2 cm tiefer zu setzen.

Damit du an der Säge den Tisch rechtwinklig zum Sägeband ausrichten kannst (längs + quer).
Siehe Hinweis @U.Tho #42
 

Gelöscht Mitglied 91199

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Mir fiel eben siedend heiß ein, dass mein Urgroßonkel(?) (Der Bruder meines Opas jedenfalls) zur Zeit solcher Bandsägen zimmermann gelernt hat.
Der konnte mir die nötigen Antworten liefern.
Die klemmung vorne sorgt dafür, dass im Falle eines bandrisses die eingeschobene Platte dort bleibt wo sie sein soll.
Der linke Tisch diente früher lediglich als Ablage und ist deshalb auch etwas tiefer.
Vielleicht hilft das dem ein oder anderen weiter...

Gruß
 
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