Hallo und guten Abend!
Jetzt kann ich vom Laptop aus und in Ruhe Tippen.
So sollte es auch klappen ohne dass aus "Mehrfachverriegelung" ein "Mehrfamilienhaus" gemacht wird

Das Wort "Video" hatte ich glaube ich zuerst erwähnt. Höre ich in meinem Umfeld gefühlt ständig: "Da gibt's doch bestimmt ein youtube-Video zu, oder?"
Bei youtube-Videos muss man, wie bei jeder Information, beurteilen, was davon zu halten ist: Von wem kommt Sie? Was kann Sie oder Er? [1] Was will man mit der Information erreichen?
Zum Denkmalschutz:
Ich vermute, du hast mit deiner Denkmalschutzbehörde schon recht häufig kontakt? Lieber einmal zu häufig vorher schriftlich gefragt, als hinterher beispielsweise das Isolierglas wieder gegen einscheiben-Glas ersetzen zu müssen oder sowas..
So, jetzt wieder zur Tür:
Deine Schilderung hört sich so an, dass links und rechts neben der Tür direkt ein Glaselement sitzt und Türzarge und Fensterrahmen ein Teil sind?
Bei allen Sicherungsmaßnahmen muss klar sein: Die Kraft muss von irgendeinem Teil aufgenommen werden.
Ich überlege gerade, ob eine Mehrfachverriegelung sich 'lohnt'.
Gegen "leichtes aufhebeln" hilft auf der Schloßseite ein langes Schließblech mit möglichst tief eingreifendem Riegel, möglichst vielen und möglichst langen Schrauben.
Ähnliches mit eintreifenden Sicherungen auf der Bandseite.
Zumal links und rechts neben der Tür Glaselemente sind. Wenn man eh schon mit "roher Gewalt" zu Gange ist, da sollten die Glaselemente ähnlich viel Widerstand leisten können wie die Tür.
Sicherlich helfen mehr Verriegelungspunkte auch, in dem dadurch die Kraft besser auf das angrenzende Element eingeleitet wird. Die Frage ist halt: Wie viel kann dort aufgenommen werden?
Eine teilautomatische Mehrfachverriegelung ist extrem praktsich. Hast
du dir als alternative mal "Panzerriegel" angesehen? solche Systeme gibt es auch für en senkrechte Anwendung für Terassentüren. Ansonsten wäre es für einen geübten Metaller sicherlich möglich, die Verriegelungsbolzen nochmals um je 50cm zu verlängern und die Tür könnte somit in eingelassenen Verankerungspunkten in Boden und Decke verankert werden.
Diese Lösung ist sicherlich unüblich, sollte aber funktionieren udn würde sowohl gegen aufhebeln als auch rohe Gewalt den Widerstand ziemlich erhöhen.
Zur Frage selber machen oder nicht:
"Kommt drauf an". Mehrere haben ja bereits deutlich gemacht, dass du faktisch nur einen Versuch hast und die Probleme recht groß sind, wenn es nicht klappt.
Zumindest das mit dem "Mehrfachverriegelung einfräßen" würde ich nicht selbst probieren wollen.
Grüße
Manuel
[1]
Ich wollte mal selbst eine Wand verputzen. Eine kleine Wand. Ein Arbeitskollege erklärte mir, wie es geht und wie ich es doch "ganz einfach" machen könne. Mensch was hab ich mich schlecht angestellt. Etwa ein Jahr später habe ich erfahren, dass dieser Arbeitskollege in seiner vorherigen beruflichen Karriere Stuckateurmeister war... Für ihn: einfach. Für mich? naja, ....