Absauganlage Zyklonabscheider

anulu

ww-kirsche
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Hallo,
Bisher war meine Absauganlage aus einem Holzher Gebläse, einem 200l Fass und einem Stoffsack als Filter aufgebaut. Nun habe ich meine Werkstatt etwas erweitert und einen Dickenhobel mit 600mm Arbeitsbreite angeschafft. Dafür ist die Absaugleistung mit einem 100mm Schlauch zu gering. Bisher habe ich ein zweites Holzher Gebläse und einen zweiten Stoffsack besorgt. Jetzt überlege ich ob es sinnvoll wäre einen Zyklonabscheider zu bauen bzw. zu kaufen.
Da es bissher sehr umständlich war die Spännen aus dem Fass zu Schaufeln möchte ich ab sofort ein Bick Bag Sack verwenden um die Spänne ins Heizhaus zu transferieren. Ist das grundsätzlich eine gute Idee?

Was denkt Ihr? Lohnt es sich einen Zyklonabscheider anzuschaffen? Oder genügt es die Spänne in den Sack zu blasen und die Luft über die Stofffiltersäcke abzuleiten?

MfG Jakob
 

DZaech

ww-robinie
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Grundsätzlich seh ich hier absolut keine Notwendigkeit eines Zyklons, die Späne durch das Gebläse zu jagen und dann in den Bigbag, das macht man eigentlich so seit es Absaugungen gibt. Die ganze Zyklongeschichte, mit dem abfangen VOR dem Gebläse ist eine Erfindung von Heimwerkern mit normalen Werkstattsaugern, welche hohes Spanvolumen halt nicht so gern haben., der einzige Vorteil gegenüber der konventionellen Absaugung ist, dass auch gröbere Stücke eingesaugt werden können. Explizite Nachteile hat ein Zyklon nicht, wobei ich mir vorstellen kann dass Saugkraft/Volumen verloren geht. Und natürlich der enorme Aufwand einen Zyklon in entsprechender Grösse herzustellen.

Ich glaube du hast einfach eine zu schwache Turbine. Du schreibst von einer 600mm Hobelmaschine, da wäre 150mm Schlauch und ein Gebläse mit min. 2500m3/ h Luftdurchsatz schon angebracht. Die handelsüblichen kleinen Absauganlagen haben meist weniger Durchsatz, ca. 1000-1500m3. Von diversen Anbietern gibt es Gebläse zu kaufen, da du ja Sack und Filtersack schon hast. Holzmann bietet z.B die Turbine FAN 2900 an. Die hat genügend Luftdurchsatz, hohe Leistung (3,3kW) und der Anschlussdurchmesser beträgt 160mm, das wäre so die ideale Ausgangslage für deine Absaugbedürfnisse. Hinter die Turbine den Bigbag und ein genügend grosser (evtl. Zwei!!) Filtersäcke. Auch die beste Absauganlage wird dir bei zu kleiner Filterfläche nichts nützen..
 

tomkaes

ww-robinie
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... Die ganze Zyklongeschichte, mit dem abfangen VOR dem Gebläse ist eine Erfindung von Heimwerkern mit normalen Werkstattsaugern, welche hohes Spanvolumen halt nicht so gern haben...

?
Das Sägewerk / die Zimmerei in dem ich jahrelang als Schreiner gearbeitet habe, hat einen Großzyklon auf dem Spänebunker. Die Zimmerei in der Nachbarschaft (früher mit Sägewerk) hat einen Großzyklon auf dem Spänebunker, und in meinem Lehrbetrieb (35 Mitarbeiter in Spitzenzeiten) war auch ein Zyklon über dem Bunker.
 

Mitglied 30872

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wegen Beispiel

?
Das Sägewerk / die Zimmerei in dem ich jahrelang als Schreiner gearbeitet habe, hat einen Großzyklon auf dem Spänebunker. Die Zimmerei in der Nachbarschaft (früher mit Sägewerk) hat einen Großzyklon auf dem Spänebunker, und in meinem Lehrbetrieb (35 Mitarbeiter in Spitzenzeiten) war auch ein Zyklon über dem Bunker.

Das kenne ich auch so, aber kann es sein, dass hier das Gebläse VOR dem Zyklon angebaut ist? Ich bin mir nicht sicher.
Siehe bleistiftsweise hier: Anlagen | Aspir Mecc | Absauganlagen - Metallbearbeitung
 

RockinHorse

Gäste
…Die ganze Zyklongeschichte, mit dem abfangen VOR dem Gebläse ist eine Erfindung von Heimwerkern mit normalen Werkstattsaugern….

Oh oh, da werden wieder Begriffe durcheinander gewirbelt, Hauptsache etwas Staub auf wirbeln :emoji_grin:

Waren das also Heimwerker, die vor rund 200 Jahren auf der Suche nach einer effektiven Entstaubung den Zyklon erfunden haben? Ich bezweifle das. Aber mehr will ich zu dem Thema nicht sagen, da es mir nicht sinnvoll erscheint, ein komplexes Thema auf ein paar Zeilen in einem Beitrag zu reduzieren. Es gibt Firmen, die sich professionel mit dem Thema auseinander setzen. Und die haben für jeden Bedarf etwas passendes anzubieten.

Bei mir ist es mehr das Experimentieren, und ich muss schließlich nicht damit Geld produzieren. Denn dann würden sich bei mir die Nackenhaare aufstellen, wenn ich die Angabe von 3,3 kW in Relation zu dem doch recht mageren Fördervolumen wahrnehme, da wird wohl elektrische Energie über den Druckverlust vernichtet.
 

Dominic

ww-buche
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Hallo,

ich hatte immer das Problem, solange ich eine kleine Reinluftanlage benutzt habe (160mm), daß die Späne des Dickenhobels den Filter mehr und mehr verstopfen.

Ab und zu mußte ich den Filter dann wieder mit einer Druckluftpistole freiblasen. Kein Drama, aber einiges von dem Staub, den ich zu sammeln versuchte landete wieder auf mir und in der Luft.

Im Moment habe ich hier eine Anlage mit Zyklon, einer Tonne untendrunter und einem Faltenfilter in Tonnenform hintendran.

Das ist eventuell nicht geeignet für eine Tischlerei mit Angestellten, für mich ist es ok.

Dadurch werden die Späne vorher abgeschieden und es kommt nur wenig in Berührung mit dem eigentlichen Filter.

Leider habe ich noch keine Langzeiterfahrungen, aber das wird sich noch zeigen.

Immerhin kann ich jetzt, weil der Sauger auch mehr Durchsatz hat als der "alte" noch zusätzlich die Kreissäge mit absaugen und spare noch den Platz für den separaten Sauger, den ich da noch dranhatte.

Das einzige Problem ist , daß der Sauger eine eigene Filterabreinigung hat, die nur funktioniert, wenn man den Not aus drückt (roter Knopf). Erstens sollte ja dann jede Funktion des Gerätes ausgeschaltet sein (!) und zweitens läßt sich das Motörchen, was die Bürste im Filtertopf bewegt nicht an meine Schiebersteuerung anschließen, weil die Elektrik hier ungewöhnlich gestrickt ist - sagt mein Elektriker. Er würde da die Finger davonlassen...

Nundenn - just my 2 cents.

Gruß

Dominic
 
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