Mal wieder zu Goldton an rohe Eiche (Bettbau)

kappa

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Hallo,

ich habe euch schon mehrfach zu unserem Bettbauprojekt gefragt und ihr habt mir immer super geholfen (https://www.woodworker.de/forum/honigfarbton-rohe-eiche-bekommen-t5718.html#post30676). Danke dafür :emoji_slight_smile: !

Wir haben unser Eichenholz inzwischen geschliffen und geölt und die Oberfläche ist wirklich schön geworden. Wir mussten es aber in einer Garage zwischenlagern, wo es den Winter über geblieben ist. Leider hat es dabei etwas gelitten und es ist zwischen zwei Leimholzlammellen ein Riss entstanden (Bild im Anhang). Ich glaube nicht, dass es ein Problem bei der Stabilität gibt, denn wir können die Stelle ans obere Kopfende platzieren, so dass sie nicht belastet ist. Sollte man den Riss trotzdem irgendwie behandeln oder auffüllen?

Noch eine Frage: Wir sind nun dabei, das Bett in den nächsten Tagen zusammenzubauen. Die Bretter sind 4 cm stark und beidseitig geölt. Beim Probebohren an einem Reststück ist uns aufgefallen, dass bei einem 1cm Durchmesser Bohrloch das Holz auf der Rückseite splittert.
Wie kann man das verhindern? Muss man auf der Rückseite mit einem dünneren Durchmesser vorbohren?

Vielen Dank für eure Antworten!

Viele Grüße

kappa
 

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carsten

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Hallo

was hat dich bewegt ein massivholzmöbel in einer nassen Garage zu lagern. Ich hoffe mal für dich das mit der Zeit nicht noch mehr Risse entstehen.
Risse kann man relativ gut mit Wachskitt ausfüllen, Gibt es im Fachhandel in unterschiedlichen Farbtönen.
Das Ausreißen beim Durchbohren verhindert man duch das dahinterspannen eines Abfallstückes in das dann mit hineingebohrt wird.
 

heiko-rech

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Hallo,

Noch eine Frage: Wir sind nun dabei, das Bett in den nächsten Tagen zusammenzubauen. Die Bretter sind 4 cm stark und beidseitig geölt. Beim Probebohren an einem Reststück ist uns aufgefallen, dass bei einem 1cm Durchmesser Bohrloch das Holz auf der Rückseite splittert.
Wie kann man das verhindern? Muss man auf der Rückseite mit einem dünneren Durchmesser vorbohren?

Ausrisse kann man am einfachsten verhindern, indem man auf die Rückseite ein Stück Holz spannt. Z.B. mit einer Schraubzwinge. Oder man legt das zu bohrende Teil fest auf ein anderes Stück Holz auf. Wichtig ist halt, dass der Bohrer nach dem Austreten aus dem zu bohrenden Holz erst wieder auf Holz trifft, dann kann nichts ausfransen.

Normalerweise bohrt man aber alle Löcher vor dem Ölen. Ich habe es so gelernt und mache es auch immer so, dass ich ein Möbelstück komplett zusammenbaue, wieder zerlege und dann die Oberflächenbehandlung durchführe.

Gruß

Heiko
 

kappa

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Hallo Carsten und Heiko

Hallo,

danke für eure Antworten! Ich weiß, dass wir da noch viel zu lernen haben. Dennoch bin ich bei allen Pannen mit dem jetzigen Zwischenstand immer noch zufrieden und ich finde es wirklich einfach super, dass man hier so gut nachfragen kann und dass ich tatsächlich ein Möbelstück selber (!) baue.

Die Garage war eigentlich nicht feucht - es sei denn, du meinst im Vergleich zu einem beheizten Wohnraum. Dann natürlich schon. Wir wollten das Bett schon viel eher bauen und hatten ursprünglich nicht vor, dass sich das Ganze über Monate zieht. Aber wir waren unheimlich viel krank in diesem Winter (kleines Kind) und so hat es sich immer wieder verzögert.

Danke für den Tipp mit dem Wachskitt und dem dahintergespannten Holzreststück. Das werden wir so machen - und beim nächsten Mal, wenn ich etwas baue, auch die Löcher vor dem Ölen bohren.

Viele Grüße

kappa
 
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