Welche Winkel beim Bauwagen verbauen?

outdoorfreak

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Ja, das Gefaehrt soll selbst fahren und nicht gezogen werden.

Und kann gut sein, dass es mehr als 3,5 Tonnen schwer wird, wenn es fertig ist.
Dann darf man es nicht mehr mit Traktor oder Jeep ziehen.

Ich bau mir lieber selbst ein Fahrgestell aus verzinkten Stahl Vierkantrohren von unten auf die Siebdruckplatten.
 

IngoS

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Kannst du das bitte erklären? Ich sehe da kein Problem einen Antrieb einzubauen, wenn ein Fahrzeug einen Drehschemel hat.
Hallo,

für den Antrieb nicht, aber für die Lenkung. Da kenne ich nur Lokomobile und Holländer, die ne starre Achse zum lenken verwenden.
Knicklenker noch, aber das wird wohl mit nem Wohnmobil nichts.

Gruß Ingo
 

Eilberger

ww-fichte
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Also.. das ist doch alles eine Farce, wenn es bei so einem Projekt an lächerlichen 50 Kilometer scheitert....

:emoji_rolling_eyes:
Als ich vor drei Jahren einen Hakenliftanhänger gebaut hab, bin ich 500 km einfache Strecke gefahren, wenn dort das passende günstig steht...

Abgesehen davon sollte er vor kurzem noch maximal 3,5 to wiegen...
 

Testlabor

ww-kastanie
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Kannst du das bitte erklären? Ich sehe da kein Problem einen Antrieb einzubauen, wenn ein Fahrzeug einen Drehschemel hat.

für den Antrieb nicht, aber für die Lenkung. Da kenne ich nur Lokomobile und Holländer, die ne starre Achse zum lenken verwenden.
Knicklenker noch, aber das wird wohl mit nem Wohnmobil nichts.

Auch wenn es für mich sehr fraglich scheint, dass sich das Vehikel irgendwann (aus eigener Kraft) bewegt sollten wir - für den Fall dass doch - eine technisch sinnvolle Lösung herausarbeiten.

In vorliegendem Fall (siehe Fotos des TE in #11) wäre ein sog. Plattformfahrzeug (egal ob als Anhänger oder Selbstfahrer) die einzig sinnvolle Basis den Aufbau zu tragen. Offensichtlich beabsichtigt der TE ein solches Plattformfahrzeug zu realisieren (siehe Foto #16).

Plattformfahrzeuge zeichnen sich dadurch aus, dass die Räder unterhalb des Aufbaus (in vorliegendem Fall unterhalb des lasttragenden Leiterrahmens) liegen. Damit ergibt sich die Möglichkeit, die Räder beim Lenken unter den Aufbau schwenken zu lassen, ohne dass sie mit diesem kollidieren.

Damit wäre eine Drehschemellenkung in vorliegendem Fall die beste, einfachste und somit die technisch richtige Möglichkeit eine Lenkung zu realisieren. Die bauartbedingten Nachteile einer Drehschemellenkung (Platzbedarf der Räder beim Lenken, Kippgefahr beim starken Einlenken, instabiler Geradeauslauf, keine automatische Lenkungsrückstellung etc.) wären bei vorliegendem Projekt und der angestrebten niedrigen Geschwindigkeit und kurzen Fahrstrecke offensichtlich nicht relevant.

Eine Lenkung mittels Drehschemel (Lenkschemel) wäre somit der technisch richtige Ansatz. Egal ob als Anhänger oder als Selbstfahrer.
 

mj5

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@Mathis
Ist wie ein Krimi, niemnd weiß, wies ausgeht.
So sehr ich dein Wissen um Holz schaetze - von Kriminalliteratur hast Du keine Ahnung! :emoji_grin:
Das Ende der Story war doch lang absehbar, bevor Falk (@fahe ) in # 141 noch mal deutlich wurde.
Jeder der Beteiligten dürfte sich doch noch an ein paar zusammengespaxte Dachlatten als "Bandsäge" und ähnlich gelagerte "Projekte" erinnern. Von der Verwendung "freier Energie" und ähnlichem einmal ganz abgesehen.

@outdoorfreak " Happy Camping!
Was Du vor hast, haette in Alberta/Canada sogar eine klitzekleine Chance... Allradantrieb vorausgesetzt.
In einer dunklen Winternacht, auf back country roads, wird dich kaum jemand nach Zulassung und Papieren fragen.
Andererseits frieren dir Dusche, Klo und Batterien ein. Also ganz einfach wird das auch nicht! :emoji_wink:
 

Time_to_wonder

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wie willst du einen stabilen Geradeauslauf und eine automatische Lenkungsrückstellung realisieren wenn der Drehschemel in Fahrtrichtung hinten ist?
Mein Gefühl sagt mir, dass sich eine hinterher laufende Achse wieder gerade stellt.

Ich muss aber zugeben, dass das auch kompletter Blödsinn sein kann.

... wofür ich mich aber in diesem Faden nicht schäme und mich freue, wenn es jemand aufklärt
 

Kerstenk

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WoodyAlan

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Der Beitrag ist toll, behandelt aber nur die Achsschenkellenkung.

Wie wäre es, wenn hinten eine Drehschemellenkung wäre.

Ich sehe schon, ich muss es im Experiment mit Lego ermitteln.
Wenn du noch Teile brauchst….

@outdoorfreak magst uns dennoch erzählen wie das mit Antrieb etc ungefähr aussehen soll? Akkus wohin und wie viel. Das fahrerhaus wär auch interessant. Wenn Ma da jetzt schon weitermachen, dann bitte auch sowas beantworten.

Vielleicht wird’s ja ein Faden mit sehr viel Grundlagen Wissen. Und spiel Spaß und Spannung, ernst gemeint.
 

Time_to_wonder

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Wenn du noch Teile brauchst….

@outdoorfreak magst uns dennoch erzählen wie das mit Antrieb etc ungefähr aussehen soll? Akkus wohin und wie viel. Das fahrerhaus wär auch interessant. Wenn Ma da jetzt schon weitermachen, dann bitte auch sowas beantworten.

Vielleicht wird’s ja ein Faden mit sehr viel Grundlagen Wissen. Und spiel Spaß und Spannung, ernst gemeint.
Ja. Ich finde den Ansatz toll.

Maschinenbau basics...
 

DerRestaurator

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Mein Gefühl sagt mir, dass sich eine hinterher laufende Achse wieder gerade stellt.
Wenn die Achse einen Versatz zum Drehzentrum des Drehkranzes hätte, es also einen Nachlauf gäbe, dann ja. Wie beim EInkaufswagen.
Die Drehschemel, die ich kenne, sind aber alle mittig unter dem Drehkranz, damit der Anhänger sich neutral hinter der Zugmaschine verhält.
 

DerRestaurator

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Bei vielen Drehschemelanhängern kann man ja die Deichsel unter den Anhänger drehen, da könnte man dann doch eine Betätigung konstruieren, die die Zugöse dann, bis maximal zur Fahrzeugaußenkante, schwenkt. Hat dann zwar einen sehr großen Wendekreis, aber wäre gelenkt. Ähnlich wie bei alten Lokomobilen/Dampftraktoren, Straßenwalzen,... Da ließe sich mit vermutlich deutlich unter 100 kg Gewicht eine sehr brauchbare manuelle Lenkung realisieren. Für Fahrgeschwindigkeiten um 6 km/h ausreichend.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man bei 10-20 km/h schon eine relativ schnell reagierende Lenkung braucht, deshalb wurde ich unter 10 km/h bleiben wollen. alles andere ist Leichtsinn.

Kippgefahr bei Drehschemeln muss man natürlich im Blick behalten, deshalb Schwerpunkt kurz vor der Hinterachse.
 

Seanathair

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Das fahrerhaus wär auch interessant.
Das braucht's nun wirklich nicht. Eine kleine Steuerbox mit Joystick reicht. Bei einem elektrisch angetriebenen Hausboot in Holland habe ich das schon gesehen. Das war noch deutlich größer als der geplante Bauwagen. Bei 6km/h könnte man ja noch nebenherlaufen, wie bei einigen Schwerlasttransporten.
 

WoodyAlan

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Das braucht's nun wirklich nicht. Eine kleine Steuerbox mit Joystick reicht. Bei einem elektrisch angetriebenen Hausboot in Holland habe ich das schon gesehen. Das war noch deutlich größer als der geplante Bauwagen. Bei 6km/h könnte man ja noch nebenherlaufen, wie bei einigen Schwerlasttransporten.
Beängstigend, dein Gedankengang. Der kommt mir bekannt vor :emoji_laughing:
 
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