Lasur für alte Dachüberstände

WBK

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Hallo zusammen,
Wir wollen den Anstrich unseres Dachüberstands von einem Haus BJ 1964 erneuern. Es wäre optimal, wenn wir das ganze wieder etwas heller bekommen könnten, wenn das nicht geht oder extrem aufwändig wäre, passt das aber auch weiterhin so dunkel.

Der Plan ist aktuell, den alten Anstrich anzuschleifen und dann 2x mal mit einer Lasur zu streichen.

Nach einem sehr interessanten Test vom Tüftler- und Heimwerker-Blog haben wir uns drei verschiedene Farben der Bondex Dauerschutzlasur gekauft, um ein paar Versuche zu machen. Durch das Forum hier sind wir dann auf die Jotun Trebbit Lasur gestoßen, welche sehr häufig empfohlen wird und überlegen schon die Bondex wieder zurückzugeben. Nun habe ich allerdings für keine der beiden Lasuren die Angabe gefunden, dass die diese Diffusionsoffen sind. Mit wurde gesagt, dass das wichtig wäre für das Holz.

Daher die Frage an euch, sind die Jotun Trebbit Lasuren Diffusionsoffen bzw. gibt es etwas geeigenteres für alte Dachüberstände?

Zusätzlich wäre es klasse, wir ihr uns eine Einschätzung geben könntet, welche Lasur Farbe für unsere Ausgangssituation am sinnvollsten wäre.

Besten Dank für eure Hilfe!!!
 

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derdad

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Wichtig ist erstmal, dass sich alte und neue Lasur vertragen. Die alte Lasur darf nicht nach einiger Zeit durch die neue durchschlagen. Dazu wirst du ein paar Probestellen mit verschiedenen Anstrichen durchführen müssen.
LG Gerhard
 

WBK

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Danke für die Antwort. Leider wissen wir nicht, was genau für ein Anstrich aktuell auf dem Holz ist. Hast du eine Idee, mit welchen Anstrichen ich die Versuche am besten durchführen soll? Jotun Trebbit in verschiedenen Farben oder komplett unterschiedliche Produkte?
 

WinfriedM

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In der Regel nimmt man hier diffusionsoffene Dünnschichtlasuren. Damit bekommst du aber keinen Farbwechsel hin. Für eine Farbwechsel braucht es eine höhere Schichtdicke. Da gibt es deckende Wetterschutzfarben, z.B. Gori 55, Osmo Landhausfarbe, Owatrol Solid Color Stain, Consolan oder Jotun Demidekk. Also z.B. in weiß. Allerdings sieht man auf so hellen Oberflächen schneller Verfärbungen, was du auf dunklen Oberflächen nicht siehst.

Wenn du eine sehr diffusionsoffene Dünnschichtlasur nehmen willst und wieder in Richtung dunkelbraun, dann z.B. Remmers Aidol HK-Lasur oder Sikkens Cetol HLS. Die dürften sich beide auch mit der Altlasur vertragen.
 

powerschwabe

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Möchte nun auch meine Dachüberstände streichen da es ein Gerüst am Haus stehen wird. Die alte Lasur (glaube Sikkens) sieht zwar noch gut aus und blätteret auch nichts ab, würde es trotzdem gerne nochmals mit Lasur streichen wenn schon Gerüst vorhanden.

Könnt ihr mir hier etwas gutes empfehlen wo auch länge Zeit hält? Remmers HK-Lasur, Sikkens HLS Extra oder doch eine Gori 66?
 

carsten

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Hallo

die sind alle nicht schlecht. Wenn du sicher herausfinden kannst was drauf ist würde ich dabei bleiben. Es gibt auch von allen drei Firmen Pflege Produkte.
 

powerschwabe

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Hallo

die sind alle nicht schlecht. Wenn du sicher herausfinden kannst was drauf ist würde ich dabei bleiben. Es gibt auch von allen drei Firmen Pflege Produkte.
Ich denke daß damals eine Lasur von Sikkens verwendet wurde. Allerdings ließt man auch immer wieder daß die HLS nicht mehr so toll sein soll.
 

carsten

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Hallo

naja ne Dachunterseite ist zwar im Außenklima aber da kommt kaum Regen dran und noch weniger direktes Sonnenlicht. Insofern kommt es auf die Qualität der Lasur an der Stelle deutlich weniger an.
 

WinfriedM

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Allerdings ließt man auch immer wieder daß die HLS nicht mehr so toll sein soll.
So Aussagen sind oft extrem individuell und widersprüchlich. Die einen schwören drauf, die anderen lehnen es massiv ab.

Sikkens wird früher sicherlich wirksamere Biozide drin gehabt haben, aber auf die müssen mittlerweile alle verzichten aufgrund gesetzlicher Vorgaben.

Oder haben wirklich zahlreiche Leute hier im Forum massiv schlechte Erfahrungen mit Sikkens Cetol HLS gemacht? Oder umgedreht, gibts gute Erfahrungen?
 

powerschwabe

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Kann jemand was zu dieser Lasur sagen? Ist diese das gleiche wie die deutsche Holzlasur von Josun?
 

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ClintNorthwood

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So Aussagen sind oft extrem individuell und widersprüchlich. Die einen schwören drauf, die anderen lehnen es massiv ab.

Sikkens wird früher sicherlich wirksamere Biozide drin gehabt haben, aber auf die müssen mittlerweile alle verzichten aufgrund gesetzlicher Vorgaben.

Oder haben wirklich zahlreiche Leute hier im Forum massiv schlechte Erfahrungen mit Sikkens Cetol HLS gemacht? Oder umgedreht, gibts gute Erfahrungen?
Ich finde, dass das alles ein wenig übertrieben ist.
Deckende Lasur oder passende Farbe. Bei Untersichten meiner Meinung nach völlig egal.

Meine Meinung ist, gibt nichts besseres gegen Vergrauung in diesem Bereich als Holzschutz von Brillux. Mit extra Gift aus dem Giftschrank. Da geht nichts drüber. Vor 13 Jahren machte ich mit dieser Farbe einen fetten Punkt mit einem Rundpinsel auf eine vollflächig von Grünwuchs bewachsene Fläche. Dieser Punkt ist noch heute klar sichtbar weiß.
Und der von mir vor 13 Jahren sanierte Holzbalkon hat sogar den bescheuerten Mieter überlebt, der die Holzteile mit dem Hochdruckreiniger gequält hat. Alles mit Brillux beschichtet.

Ich schaue erst einmal, wie es mit Bäumen in der Umgebung aussieht. Dieses ganze organische Zeug legt sich mit der Zeit als organischer Schleier auf jedwede Farbe.

Und ja, das die Farbe dunkel ist habe ich gelesen. Wollte auch nur mal meinen Senf dazu geben.

Und bei Interesse verrate ich auch, wie man den alten Mist 3 mal so schnell abbekommt oder auch 5 mal so schnell wie ein Profi das machen würde. Ohne Abbeizer, Trockeneis oder Heißluftpistole.
 

Mr.Ditschy

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Oder haben wirklich zahlreiche Leute hier im Forum massiv schlechte Erfahrungen mit Sikkens Cetol HLS gemacht? Oder umgedreht, gibts gute Erfahrungen?
Ich nehme für alles Sikkens Cetol HLS, also vom Fenster/Türen, Terrassenbalken, Zaun oder Dachvorsprung usw., völlig egal, ich verwende nur diese eine Lasur.
 

powerschwabe

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Ja, das kann schon passen, viele Produkte von Jotun sind auf Ölbasis. Die habens beim deutschen Pott nur nicht explizit draufgeschrieben.
Kann man damit dann auch eine alte Lasur wie z.B. Remmers HK oder Sikkens HLS überstreichen? Oder muß es wieder abgeschliffen werden? Osmo Lasuren sind glaube ich auch auf Öl Basis.
 

magmog

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..... Staub und Loses runter und mit heller tixothrob eingestellter Dickschichtlasur*)mehrmals drüber.
Erstauftag etwas verdünnt.
Ich trage solche Mittel mit einem Pad auf, wie es sie für's Ölen gibt. Kleckert und tropft fast nicht.
Oder mit einem dichten Schwamm.

*) früher gab's das zuerst von Gori, ob's das noch gibt oder andere die Einstellung haben????
 

Mr.Ditschy

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Ich nehme niemals mehr Dickschicht, egal für was, denn der Aufwand bei Renovierungsarbeiten durch Rissbildung/Abplatzungen habe ich wahrlich satt (bei der Sikkens Dünnschicht ist das recht easy, egal nach wie vielen Jahren) - darf aber jeder selbst entscheiden.
 

powerschwabe

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Ich nehme niemals mehr Dickschicht, egal für was, denn der Aufwand bei Renovierungsarbeiten durch Rissbildung/Abplatzungen habe ich wahrlich satt (bei der Sikkens Dünnschicht ist das recht easy, egal nach wie vielen Jahren) - darf aber jeder selbst entscheiden.
Habe ich mir auch vor, da ich in den letzten Jahren viel geschliffen habe. Daher Tendiere ich zu einer Dünnschichtlasur bzw. der Öllasur von Osmo oder Jotun.

Jotun Lasur Datenblatt
 

powerschwabe

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Das Hier wäre der Dachüberstand an der Gaube. Möchte diese streichen bevor die PV Anlage installiert wird. Würde auf jeden Fall eine Dünnschichtlasur verwenden.

Welche von den 3en würdet ihr verwenden. Sikkens HLS Extra, Gori66 oder doch mal die Joton Trebitt versuchen.
 

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