Massivholzplatte 18-20mm (Birne) - Was zu beachten?

CK_91

ww-pappel
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Hallo zusammen,

Ich möchte aus Birnen-Pfosten 45-50mm eine Leimholzplatte machen, die zu einer Wanduhr werden soll. Durchmesser ca. 70cm , Plattenstärke 18-20mm ( je nachdem, was ich nach dem aushobeln schaffe, die Pfosten trenne ich noch auf der Bandsäge auf)

Ich würde an der Rückseite zwei Gratleisten (Winkel oder 4-Kant) 2/3 einfräsen, und die Gratleiste gleichzeitig als Befestigungsmittel für die Uhr verwenden.

Nun meine Fragen:
- funktioniert das mit dieser dünnen Plattenstärke?
- Macht es Sinn, zwischen die verleimten Leisten (ca. 50-60mm nach dem Fügen) zusätzlich Flachdübel zu setzen?
-sonst etwas zu beachten?

Vielen Dank für euer Feedback!

Lg chk
 

flüsterholz

ww-robinie
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Ich denke er meint schon Pfosten, wenn er von einer Endbreite von 50 bis 60mm spricht.

Ja, bei 20mm kannst du noch Gratleisten einsetzen. Findet man auch bei alten Kommoden in den Seitenteilen für Schubladenführungen und ich habe es selber auch schon bei einem Regal mit 18mm Dicke gemacht. Hält bis heute, nach über 25 Jahren, und erfüllt seinen Zweck. Halte ich bei 70cm Breite auch für sinnvoll. Flachdübel zur Führung kann man auch machen.
Gruß Michael
 

Martin45

ww-robinie
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Abrichtverlust, Trennverlust, Dickenhobelverlust, Birne auch gern mal was drehwüchsig...
Ich sehe eher nicht wie aus einer 45-50mm sägerauen Bohle zwei abgerichtete und gehobelte 18 oder 20mm Bretter werden. Vielleicht ja wenn du richtig schmale Streifen machst...finde ich aber bei selbstgemachtem Leimholz was schade.
 

bast_ig

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Hi,

mit Birne kenne ich mich nicht aus. Mit Materialgeiz schon. :emoji_slight_smile:

Auf einer Hobelmaschine bin ich nicht erfahren genug, ob das so materialsparend gehr.

Ich würde es selbst so machen: Lamellen in der Breite knapp über das endmaß schneiden. Dann eine Seite sachte mit dem Handhobeln abrichten, auf der Bandsäge auftrennen. Lamellen, die Bananen sind, würde ich so lassen, die kriegt man schon wieder in Form. Alle Seiten nochmal abrichten.

Dann würde ich gleich leimen. Das ist tricky, weil ja die eine Seite noch rau ist. Mit Vorsicht und wenig Druck geht's aber meist ganz gut. Danach erst würde ich alles auf Dicke hobeln.


Grüße
 

weissbuche

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45-50 mm war die angegebene Dicke aus der 18-20 mm Endmaß kommen sollen. Ich halte das auch für sehr optimistisch. So wie ich das lese, sind die 70 cm der angestrebte Durchmesser der Uhr. Pfosten sind die in Österreich übliche Bezeichnung für Bohlen. Also 45-5O mm dicke Bohlen die er in 60 mm Breite Streifen Auftrennen will, die dann wiederum hochkant aufgetrennt werden sollen um dann 18-20 mm Endmaß zu haben.
 

flüsterholz

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45-50 mm war die angegebene Dicke aus der 18-20 mm Endmaß kommen sollen. Ich halte das auch für sehr optimistisch. So wie ich das lese, sind die 70 cm der angestrebte Durchmesser der Uhr. Pfosten sind die in Österreich übliche Bezeichnung für Bohlen. Also 45-5O mm dicke Bohlen die er in 60 mm Breite Streifen Auftrennen will, die dann wiederum hochkant aufgetrennt werden sollen um dann 18-20 mm Endmaß zu haben.
Ja hast recht, hab mich verlesen., Entschuldigung auch an @Martin45 ,mein Lesefehler. Zur Entschuldigung, hab gerade ein paar hundert Höhenmeter hinter mir und noch etwas außer Atem. 20260803_134455.jpg
 

Ikeabana

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Nur ein Hinweis zum Uhrwerk, falls Du da noch auf der Suche bist. 70cm Durchmesser sind für die meisten Quartzwerke sehr sportlich. Es gibt von UTS ein Werk das W800 mit extra hohem Drehmoment. Da sind Zeiger bis 40cm Länge möglich. Die Zeiger müssen trotzdem leicht und möglichst ausgewuchtet sein.
Das Zeigerwerk ist nur 16mm hoch. An der Stelle wo das Werk sitzt, sollte das Zifferblatt nicht stärker als 8mm sein. Längere Zeigerwerke machen bei langen schweren Zeigern Probleme.
 
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