Frage zu Tischbeine herstellen - SWR "wie man einen Tisch baut"

Hoosier

ww-robinie
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Hallo zusammen,

ich bin über dieses schöne Video der SWR Handwerksreihe gestolpert "Wie man einen Tisch baut"

https://www.youtube.com/watch?v=YpZRuOjNKGs

Ich habe konstruktiv ein paar Verständnisfragen zu den Tischbeinen:

  • bei ca. 31:00 min werden die Beine konisch gehobelt - er schiebt sie mehrmals über die Abrichte und am Schluss sind die Dinger unten dünner als oben
  • bei ca. 15:00 min werden die Beine auf der FKS oben und unten mit 6° abgeschnitten - am Ende des Videos sieht man jedoch am fertigen Tisch die Beine in zwei Richtungen schräg stehend

Beide Fertigungsschritte sind mir völlig unklar bzw. ich verstehe nicht wie man auf das jeweilige Ergebnis kommt. Oder stehe ich auf der Leitung?

Was haltet ihr von der Verbindung mit den Alubolzen und Klebstoff? Habe ich so noch nie gesehen, erscheint mir aber eine elegante Lösung zu sein. Was könnte das für ein Klebstoff sein?

Viele Grüße
Richard
 

Dietrich

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Hallo,

das wird ein Montagekleber sein wie bspw. Tec7 oder Sikaflex.
Und dran denken, ein 30mm Aluwellenabschnitt passt nicht in eine 30mm Bohrung...!

Gruß Dietrich
 

HolzandMore

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8. Längengrad
Wenn das Bein mit der oberen Kante auf den Abgabetisch gelegt wird bleibt das Maß dort immer gleich. Zwischen Abgabetisch und Zuführtisch ist ein minimaler Versatz, dadurch entsteht ein minimaler Winkel. Mit jedem Hobeldurchgang addiert sich dieser Winkel dann, da an der oberen Kante das Maß konstant bleibt, auf der Länge zum Fußende hin aber Material abgetragen wird.
Hoffe ich konnte das erklären so dass man es versteht.
Gruß Andi
 

Hoosier

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das wird ein Montagekleber sein wie bspw. Tec7 oder Sikaflex.
Und dran denken, ein 30mm Aluwellenabschnitt passt nicht in eine 30mm Bohrung...!
Hallo Dietrich,

danke!

Schon klar, wird im Video auch klar gezeigt dass der Bolzen deutlich "Luft" hat in der Bohrung, sonst ist ja auch kein Platz für den Kleber. Also wahrscheinlich 32 mm Bohrung für den 30 mm Bolzen
 

Hoosier

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Und danke an @mc2 und @HolzandMore : ich habe es nun verstanden! Die Beine werden nicht komplett gehobelt, sondern Dank dem mit Schraubzwinge befestigten Anschlags jedes Mal mit dem vollen Querschnitt auf den Abgabetisch gelegt.

Das ist eine sehr clevere Art für so eine Aufgabe, die ich mir abspeichern werde.
 

Hoosier

ww-robinie
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Die Vorrichtung für die Kreissäge kenne ich. Aber ich bin ein fauler Mensch.... warum eine Vorrichtungen bauen, die auch noch Platz wegnimmt, wenn es eine Möglichkeit gibt, die ohne Vorrichtung auskommt? Ich denke mit der Säge geht es schneller und präziser, aber das ist für mich kein so großes Argument, ich habe ja keine Fließbandfertigung, und die Genauigkeit scheint ja auch zu passen
 

bast_ig

ww-esche
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Ich mache auch hin und wieder konische Beine mit der Kreissäge. Ich baue die Vorrichtung jedes Mal mit einfachen Mitteln neu: Resteplatte, auf die ich den Zielquerschnitt anzeichne oder anlege und dann mit doppelseitigem Klebeband Klötzchen als seitliche und hintere Begrenzung der Beine klebe. Die Platte schiebe ich dann am Parallelanschlag durch. Das dauert keine 5 Minuten zu bauen.

Manchmal klebe ich die Beine dann fürs sägen an, manchmal drücke ich einfach mit dem Schiebestock, damit sie nicht verrutschen.

Grüße
 

teluke

ww-robinie
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Ich mache Tischbeine auch auf der Abrichte konisch.
Aber eine Vorrichtung dafür habe ich bisher nicht gebraucht.
 

brubu

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Also wenn eine Vorrichtung, dann für den Dickenhobel. Das ist aus meiner Sicht die effizienteste Methode wenn man pro Durchlass 8-10mm abtragen kann. Der im SWR Beitrag hat viel zu wenig Spanabnahme eingestellt. Bei so vielen Arbeitsgängen für 8 Flächen an 4 Beinen dauert das viel zu lange.
 
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