Dreischichtplatte furnieren

brubu

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Kommt halt drauf an ob es industriell billig sein und aussehen soll oder fachgerecht auf ev. durchlaufendes Bild.
Die Furniere der Fertigplatten sind alle sehr dünn.
Ich hatte einmal in einem Objekt zu tun wo die teure Küche vom "Spezialisten" kam, alles billigste furnierte Platte. Das Haus steht noch, der Eigentümer hat gewechselt, müsste einmal die Nase strecken ob die super Küche noch existiert.......
 

Gurmi

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Kommt halt drauf an ob es industriell billig sein und aussehen soll oder fachgerecht auf ev. durchlaufendes Bild.
Die Furniere der Fertigplatten sind alle sehr dünn.
Ich hatte einmal in einem Objekt zu tun wo die teure Küche vom "Spezialisten" kam, alles billigste furnierte Platte. Das Haus steht noch, der Eigentümer hat gewechselt, müsste einmal die Nase strecken ob die super Küche noch existiert.......
Korrekt, fertig furnierte platten kommen nicht in frage, das furnier setze ich selbst zusammen, das muss ein ordentliches bild ergeben
 

magmog

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Guuden,

ich kenne die in CH üblichen Qualitäten nicht, aber ich suche meine Platten
beim Händler aus. Fortlaufendes Furnierabwicklung ist eigentlich kein Problem,
genau so wie die Auswahl nach Furnierbild.
Die Stärken der Furniere entsprechen den üblichen im Möbel- und Innenausbau.

Ich furnire sehr gerne selbst, da jedoch Furnier, Platten, Leim, Hilfsmitteln und Strom
im Regelfall bereits teurer sind als fertige Platten, muss das eigen Furnieren
leider häufig Arbeiten mit besonderen Materialien und Ansprüchen vorbehalten bleiben.
 

wasmachen

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Naja, wenn man selber grundsätzlich nur 06er Furnier verwendet und es toll findet, erst dannach n Furnier als Kante anzubappn kann man das ganze als 'üblich' bezeichnen....
Nach dem bekannten kannst das Zeug eh quasi nicht schleifen, von Strukturgebender Oberflächenbehandlung sprechen wir eh nicht mehr...

Aber ja, der Rubel rollt da leichter...
 

heiko-rech

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Das ist im Prinzip gut, ich wäre aber vorsichtig weil HDF eher dunkel ist und wenn Massivholzumleimer überfurniert werden eher durchscheint.
Anderseits ist Kirschbaum meist nicht so hell.
Habe ich schon mehrfach mit Kirschbaum und Esche gemacht. Durchgeschienen ist da nichts. Man darf hinterher natürlich nur noch einen Feinschliff machen. Hier kommt es dann sehr auf die Qualität der Furniere an. Ich hatte leider auch schon eine Lieferung, bei der die Oberfläche nicht sonderlich glatt war und mehr als üblich geschliffen werden musste. Da war es dann zwar Grenzwertig, aber bisher scheint auch da nichts durch.
Eine helle Deckplatte wäre mir lieber.
Zum Beispiel?
 

brubu

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Spandeck wobei wir mit den heutigen dunklen (Dreck)Spanplatten Probleme haben bei überfurnierten Anleimern, selbst bei Fichte 1mm. Die scheint schon durch wenn sie aus der Presse kommt. Funder MAX Spanplatten scheinen eine eher hellere Oberfläche zu haben.
Das weckt meine Erinnerungen an die früheren super Novopan Standard, das war eine richtige Spanplatte.

Einzelne Produkte mit hellerer Oberfläche gibt es teilweise schon aber wir sollten ein Universalmaterial in allen Stärken an Lager haben können.
Das werde ich wohl nie finden.
 

kberg10

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Schau dir alte Möbel an. Vor dem Plattenzeitalter wurde viel Fichte massiv überfuniert. In den heutigen, trockenen Wohnungen reisst alles.
Kirsche und dünn ist sowieso heikel, da wird jeder Ast durchzeichnen, selbst durch HPL 0,8mm oder dicker sind Äste sichtbar.
Was fachlich falsch ist wird auch durch diese, berechtigte Diskussion nicht besser.

Falls du alles selber machen willst, verleime gut getrocknete Fichte, dann quer dicken Sperrfurnier und darauf wieder längs den Deckfurnier.
So wurden früher Tischlerplatten einzeln auf Mass hergestellt. Wenn möglich stockrote (abgestorbene) Fichte oder Tanne nehmen, die arbeitet weniger.
Ich würde das mit dem Rotbraunen nicht machen. Habe seinerzeit damit gearbeitet und und auch für mich selber Fronten damit gebaut.
Das Zeug hat einen unangenehmen Fäulnisgeruch dabei, weil im Werk nicht unterschieden wird zwischen Rotstreifigkeit und faul.
Auch wurde von anderer Seite erwähnt das Holz für die mittlere Lage zu verleimen, das führt unweigerlich zu Spannungen. Wenn dann beidseitig versetzt bis zu zwei Drittel einschneiden. Astiges einfach aussortieren. Was ich mir gut vorstellen kann, Holz von alten Dachstühlen zu verwenden.
 

brubu

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Das Zeug hat einen unangenehmen Fäulnisgeruch dabei, weil im Werk nicht unterschieden wird zwischen Rotstreifigkeit und faul.
Auch wurde von anderer Seite erwähnt das Holz für die mittlere Lage zu verleimen, das führt unweigerlich zu Spannungen.
Faules Holz nimmt man selbstverständlich nicht. Mittellagen bei Tischlerplatten sind verleimt, andere kenne ich nicht.
 

magmog

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Naja, wenn man selber grundsätzlich nur 06er Furnier verwendet und es toll findet, erst dannach n Furnier als Kante anzubappn kann man das ganze als 'üblich' bezeichnen....
Nach dem bekannten kannst das Zeug eh quasi nicht schleifen, von Strukturgebender Oberflächenbehandlung sprechen wir eh nicht mehr...

Aber ja, der Rubel rollt da leichter...


.....freut mich für dich, dass du ausreichend zahlungskräftige Kundschaft hast.
Jedenfalls muss ich mich für meine Arbeiten nicht schämen, auch so entstehen wertige Möbel.
 

wasmachen

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.....freut mich für dich, dass du ausreichend zahlungskräftige Kundschaft hast.
Jedenfalls muss ich mich für meine Arbeiten nicht schämen, auch so entstehen wertige Möbel.

Nö, das fasst du falsch auf. Wenn n Kunde mit Kunststoff Happy ist, werd ich ned auf biegen und brechen auf Furnier reinschwallern...
Und Sorry, ich will von meinen Arbeiten auch überzeugt sein. Bei ner fertig furnierten Platte mit Furnierkante und Wunsch nach strukturierter Oberfläche tu ich mich etwas schwer... kannst auch als Differenzierung zum Mitbewerb sehen.
 

schorsch

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Hallo
Ich wünsche Pappel Leichtspanplatte nehmen
geringes Flächengewicht
bestes Stehvermögen
reine Pappelspäne
helle Oberfläche
geringer Leimanteil formaldehydfrei
ökologisch

Schlecht ist jedoch die Biege und Querzugfestgkeit sowie die Schraubenauszugfestgkeit

Mein Favorit für Fronten
 

schorsch

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Hallo
Ich meine die 19mm Platte. Der Aufbau ist wie bei der Stanardplatte.
Hat z. B. klöpferholz im Progeamm.
VG
 

Gurmi

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Hallo,
ich habe das schon mehrfach gemacht. Sowohl mit der Deckschicht, als auch quer dazu. Natürlich immer beidseitig. Bisher mit Kirschbaum und Esche. Alles ohne Probleme. Ich würde das jedoch nicht bei Fronten machen. Die Struktur der Platte kommt immer etwas durch. Für Fronten nehme ich gerne Tischlerplatte mit HDF-Deck. Der Vorteil dieser beiden Plattenarten gegenüber Spanplatten und MDF sehe ich im geringeren Gewicht, dem geringeren Leimanteil, weniger Fremdkörper, als in Spanplatten. Dazu kommt noch der bessere Halt von Schrauben und Verbindern gegenüber Spanplatten und MDF in den Kanten. Vor allem, wenn man alleine arbeitet ist das geringe Gewicht ein großer Vorteil. Preislich geben sich die beiden Platten (3S Fichte und STA/HDF) nichts. Von daher kannst du die Tischlerplatte mit HDF-Deck ja auch mal in die engere Auswahl nehmen.
Aber auch bei Tischlerplatten kann die Mittellage sich minimal abzeichnen. Für feine Hochglanzfronten also auch nicht so gut geeignet.

Gruß
Heiko
Hallo, eine tischlerplatte mit hdf Deck könnte man doch selbst machen, was denkt ihr darüber? Ist natürlich nicht wirtschaftlich aber ich würde es nur für den eigenbedarf machen, der notwendige maschinenpark wäre vorhanden Und zeit genug hab ich. Als deck würde ich beidseitig 3mm hdf platte nehmen, mittellage fichte. Würdet ihr die rauhe seite (mit der gitterstruktur) vor dem verleimen abschleifen? Ich denke ohne schleifen gäbe es zu viele hohlräume. Und die glatte seite der fertigen tischlerplatte vor dem furnieren schleifen? Zum furnieren verwende ich weißleim.
 

carsten

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Hallo

HDF ist optisch ähnlich MDF das kenne ich nicht mit Gitterstruktur. Im hochwertigen Bereich wird VOR dem Furnieren kalibriert nicht geschliffen.
 

heiko-rech

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Hallo,
wenn man in der Hobbywerkstatt furiniert, solte man so wenig an der Trägerplatter herumschleifen wie möglich. Wie Carsten schon schrieb, wird im professionellen Bereich kalibriert, so dass die Trägerplatte überall die gleiche Stärke hat. Wenn man in der Hobbywerkstatt z.B. mit einem Vakuumsack furniert, spielen ganz kleine Unebenheiten keine Rolle, die werden ausgeglichen. Je mehr und je größer die Unebenheiten sind, umso schwieriger wird es aber auch diese auszugleichen. Wenn es dann auch noch um Platten mit mehreren Millimetern Dicke geht, die auf einen Massivholzkern aufgeleimt werden sollen. sind Fehlverleimungen eigentlich schon vorprogrammiert. Auch wenn man sie nach dem Verleimen vielleicht nicht sieht, können sie sich dann später nah dem Furnieren nochmal abzeichnen. Ich schleife die Trägerplatten vor dem furnieren daher nicht.

Und wie Carsten schon schrieb, ist HDF nicht das gleiche, wie Hartfaserplatte.

Ich probiere ja auch gerne mal Dinge aus und habe auch schon kleine Dreischichtplatten selbst hergestellt. Für die regelmäßige Herstellung von Tischlerplatten fehlt mir allerdings die dazu für mich nötige Langeweile :emoji_slight_smile:

Das kann man aus reinem Interesse mal machen oder wenn man mal was ganz spezielels braucht.

Gruß
Heiko
 

Gurmi

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Hallo,
wenn man in der Hobbywerkstatt furiniert, solte man so wenig an der Trägerplatter herumschleifen wie möglich. Wie Carsten schon schrieb, wird im professionellen Bereich kalibriert, so dass die Trägerplatte überall die gleiche Stärke hat. Wenn man in der Hobbywerkstatt z.B. mit einem Vakuumsack furniert, spielen ganz kleine Unebenheiten keine Rolle, die werden ausgeglichen. Je mehr und je größer die Unebenheiten sind, umso schwieriger wird es aber auch diese auszugleichen. Wenn es dann auch noch um Platten mit mehreren Millimetern Dicke geht, die auf einen Massivholzkern aufgeleimt werden sollen. sind Fehlverleimungen eigentlich schon vorprogrammiert. Auch wenn man sie nach dem Verleimen vielleicht nicht sieht, können sie sich dann später nah dem Furnieren nochmal abzeichnen. Ich schleife die Trägerplatten vor dem furnieren daher nicht.

Und wie Carsten schon schrieb, ist HDF nicht das gleiche, wie Hartfaserplatte.

Ich probiere ja auch gerne mal Dinge aus und habe auch schon kleine Dreischichtplatten selbst hergestellt. Für die regelmäßige Herstellung von Tischlerplatten fehlt mir allerdings die dazu für mich nötige Langeweile :emoji_slight_smile:

Das kann man aus reinem Interesse mal machen oder wenn man mal was ganz spezielels braucht.

Gruß
Heiko
Ich würde mit einer langbandschleifmaschine schleifen, mir ist klar dass eine breitband besser wäre. Aber nehmen wir mal an die platte wäre perfekt kalibriert - was spricht gegen die hartfaserplatte? und wo genau liegt der Unterschied zu HDF?
verstehe ich das richtig: du meinst falls ich die hartfaserplatte verwende sollte ich weder beim verleimen zur tischlerplatte die gitterstruktur seite abschleifen noch beim furnieren der fertigen tischlerplatte die glatte seite (dort wo das Furnier draufkommt) abschleifen? Ich dachte immer die glatte seite ist irgendwie behandelt und der leim hält dort nicht gut.
zum pressen verwende ich übrigens keinen vakuumsack sondern ein alte spindelpresse mit insgesamt 25 spindeln
anbei der ausschnitt aus der preisliste meines holzhändlers (rot markiert), ich glaub mit IKEA hat das eher nix zu tun
 

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heiko-rech

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Hallo,
da sich Hartfaser nicht eignet, brauchst du dir auch keine Gedanken zum Abschleifen der Gitterstruktur zu machen. Harfaser hat eine stark verdichtete Oberfläche, die zwar schön glatt ist, aber Leim auch schlecht aufnimmt.
Was ich meinte ist, dass ich grundsätzlich an den gekauften Trägerplatte so wenig wie möglich schleife. Sie wurden im Werk kalibiriert und wenn ich nun daran herumschleife, mache ich die Oberfläche eher schlechter, als besser, da ich nur einen Exzenterschleifer oder einen Bandschliefer habe. Damit kann man zwar die fertige Oberfläche schleifen, nicht aber die Trägerplatte.
Gruß
Heiko
 

Gurmi

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Ok dh du meinst der knackpunkt ist dass auf der glatten seite der leim schlecht aufgenommen wird und sich die hartfaserplatte deshlab nicht zum furnieren eignet?
 

magmog

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Guuden,

Hartfaserplatten sind nicht soviel billiger als HDF Platten und es spart die Problematik der Siebstruktur.
Außerdem werden HFP mit sehr wenig Leim gefertigt, man verlässt sich vor allem auf die Verfilzung
der Fasern. Ein Ausschleifen der Struktur kann eigentlich nur auf einer Breitband- oder Zylinderschleifmaschine
kalibrierend erfolgreich geschehen, wieweit danach die Platten noch stabil sind gilt es zu ergründen.

Für TP als SP braucht es sehr gut getrocknetes sauberes Material, dass gemäß der Jahresringverläufe
sortiert werden muss. Sonst ergibt sich eine wellige Oberfläche die sich immer wieder abzeichnet.
Alternativ eine wesentlich geeignetere STAE Platte selbst fertigen zu wollen,
halte ich selbst bei Zeit ohne Ende würde ich lieber Eulen nach Athen tragen
oder den Bodensee mit einem Sieb leeren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Stabsperrholz

Auf dieser Plattform finden sich auch dezidierte Artikel zu MDF, HDF und zu Hartfaserplatten.
 
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Gurmi

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Guuden,

Hartfaserplatten sind nicht soviel billiger als HDF Platten und es spart die Problematik der Siebstruktur.
Außerdem werden HFP mit sehr wenig Leim gefertigt, man verlässt sich vor allem auf die Verfilzung
der Fasern. Ein Ausschleifen der Struktur kann eigentlich nur auf einer Breitband- oder Zylinderschleifmaschine
kalibrierend erfolgreich geschehen, wieweit danach die Platten noch stabil sind gilt es zu ergründen.

Für TP als SP braucht es sehr gut getrocknetes sauberes Material, dass gemäß der Jahresringverläufe
sortiert werden muss. Sonst ergibt sich eine wellige Oberfläche die sich immer wieder abzeichnet.
Alternativ eine wesentlich geeignetere STAE Platte selbst fertigen zu wollen,
halte ich selbst bei Zeit ohne Ende würde ich lieber Eulen nach Athen tragen
oder den Bodensee mit einem Sieb leeren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Stabsperrholz

Auf dieser Plattform finden sich auch dezidierte Artikel zu MDF, HDF und zu Hartfaserplatten.
Hallo magmog, das leuchtet mir ein, das problem ist also die festigkeit und struktur der hartfaserplatte, danke für die klarstellung! Lg peter
 

weissbuche

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Tischlerplatten haben wir mit unserem Senior in der Lehre auch noch gemacht. Die Leisten für die Mittellage wurden aus den Resten vom Besäumen geschnitten und dann auf 60 cm Breite verleimt. Das Ganze wurde dann mit der Dickte auf 14 mm ausgehobelt und anschließend mit 2 mm Pappelfurnier quer furniert. Diese Teile wurden dann nach Bedarf mit dem jeweiligen Deckfurnier furniert. War Winterarbeit für uns Lehrlinge. Bei einem Lehrlingslohn von 120,00 DM/Monat hat sich das vielleicht sogar gerechnet.
 
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