Hallo zusammen,
ich stehe vor einem kleinen Problem mit einem Dielenboden und bräuchte mal das Schwarmwissen der Experten hier zu meinem Lösungsansatz.
Die Ausgangslage:
Da eine Unterkonstruktion an der Stelle ausscheidet, muss sich das anzusetzende Stück auf der bestehenden Diele abstützen. Ich dachte an eine Art Überblattung/Falz:
Da an dieser Stelle direkt an der Wand (und unter der künftigen Fußleiste) niemand drauftritt, gibt es dort keine nennenswerte Belastung. Optische "Tricks" wie Vorlegeleisten/Viertelstäbe vor der Sockelleiste kenne ich, wären für mich aber eher Plan B. Ich hätte es gerne als bündigen Boden.
Meine Fragen an euch:
Viele Grüße
ich stehe vor einem kleinen Problem mit einem Dielenboden und bräuchte mal das Schwarmwissen der Experten hier zu meinem Lösungsansatz.
Die Ausgangslage:
- Es geht um einen massiven Dielenboden, 3 cm stark.
- Zur Wand hin sind Lücken, die an der breitesten Stelle ca. 3 cm betragen (siehe Foto). Das ist zu breit, um es nur mit einer Standard-Sockelleiste abzudecken.
- Der Boden liegt auf einer Unterkonstruktion aus Dachlatten (ca. alle 60 cm).
- Der Haken: Direkt am Rand unter der letzten Diele liegt keine Dachlatte. Darunter befindet sich eine Perlite-Schüttung. Ich kann also nicht einfach eine neue Latte als Auflagefläche drunterschieben, da ich sonst die Perlite zu einem Keil zusammenschiebe und mir den Boden hochdrücke.
Da eine Unterkonstruktion an der Stelle ausscheidet, muss sich das anzusetzende Stück auf der bestehenden Diele abstützen. Ich dachte an eine Art Überblattung/Falz:
- Ich richte die Kante der liegenden Diele mit der Oberfräse (und Führungsschiene) gerade ab und fräse von oben einen Falz ein.
- Da die Diele 3 cm stark ist, würde ich z.B. 1 cm tief und 2 cm breit abfräsen (2 cm Material bleiben unten stehen).
- Für die Lücke fertige ich ein Passstück an, das genau gegengleich gefräst wird (2 cm tief gefräst, 1 cm bleibt als "Nase" stehen).
- Das Ganze setze ich mit Holzleim ein und beschwere es von oben bis es trocken ist.
- Eine ordentliche Dehnungsfuge zur Wand (ca. 1-1,5 cm) lasse ich bei dem neuen Passstück natürlich bestehen, die dann von der Sockelleiste abgedeckt wird.
Da an dieser Stelle direkt an der Wand (und unter der künftigen Fußleiste) niemand drauftritt, gibt es dort keine nennenswerte Belastung. Optische "Tricks" wie Vorlegeleisten/Viertelstäbe vor der Sockelleiste kenne ich, wären für mich aber eher Plan B. Ich hätte es gerne als bündigen Boden.
Meine Fragen an euch:
- Könnte das so dauerhaft funktionieren oder übersehe ich ein Problem (z.B. wegen des Arbeitens des Holzes)?
- Ist das Verhältnis der Fräsung (1 cm zu 2 cm bei 3 cm Gesamtstärke) sinnvoll gewählt?
- Oder gibt es für diese Situation (fehlende UK, Perlite drunter) einen viel besseren/einfacheren Ansatz, auf den ich gerade nicht komme? (Z.B. Nut und Fremdfeder?)
Viele Grüße