Gibt es noch andere Gründe darauf zu verzichten.
Ja, sehr, sehr viele, von denen
@WinfriedM und
@flüsterholz ja schon einige angeführt haben. Obwohl das Thema hier eher durch ist, kann ich mir einen kleinen Silikonöl-Rant auch nicht verkneifen. Es ist halt mit seiner Kriechfähigkeit und seiner Eigenschaft, wilklich ein-molekül-hohe Filme zu bilden einfach überall. Im übrigens gibt es hunderte, sich chemisch leicht unterscheidende Silikonöle
- Warum heißt das Lösemittelgemisch, mit dem Lackierer Ihre Flächen reinigen wohl "Silikonfilmentferner"?
- Was ist der komische Film, der auf Windschutzscheiben irgendwann dazu führt, dass die Wischer Schlieren ziehen? Silikonöl!
- Im Beruf des Maler/Lackierers ist "Silikonpest" ein Fachausdruck.
- Was verleiht einigen Handcremes so eine wundersame Eigenschaft die Haut wirklich unmittelbar geschmeidig zu machen? Silikonöl!
Gerade letzteres ist als Handwerker - fast egal welchen Gewerkes (außer vllt KFZ-Schlosser) - wirklich unbedingt zu meiden! Sein INCI Code (was auf der Packung steht) endet meist auf "…methicone" (Dimethicone, Cyclomethicone etc.) Ihr könnt alle gleich mal in Eure Badezimmer gehen und alle Cremes entsorgen, in denen das Zeug enthalten ist. Vor der Arbeit die Hände damit eingecremt und man kann sicher sein, dass man sich wundersam lösende Verleimingen erhält, eigentümlich helle Stellen beim Ölen oder extrem verrücktes Verhalten von Lacken (KH-Lack flieht regelrecht - sieht aus, als sei er lebendig). Noch ein kleiner Funfact, von dem ich vermute, dass viele die Vorstellung nicht mögen: Eines der gängigsten Silikonöle, Dimethicone findet in Handcremes und Haarspülungen genauso Anwendung wie als Hydrauliköl.